Da es grad so schön fließt: 250425 ohne 5V Spannung (Blackscreen)

Es gibt 28 Antworten in diesem Thema, welches 3.921 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. Mai 2021 um 23:13) ist von rayden.

  • Moin,

    Ich werfe gleich mal den nächsten Kandidaten in die Runde: Ein 250425er Assy mit Blackscreen.

    Einen Deadtest oder andere Modul-Diags kann ich nicht laufen lassen, weil auf dem gesamten Board die 5V Spannung auf 0.52V liegt.

    Einzige Ausnahme: Der Spannungsregler VR2 liefert immerhin 4.94V, ansonsten kommt auf dem gesamten Board nur 0.52V an: CN10 (LED), U18 (SID), U2 + U1 (CIA), U17 (PLA).

    Hier weiß ich ehrlich gesagt nicht, wo ich schauen muss.

    Meine Vermutung wäre die Spule oder der Kondensator oberhalb neben der Powerbuchse? Aber wie kann ich die messen?

    Danke und Gruß

    Arne

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  • Einen Deadtest oder andere Modul-Diags kann ich nicht laufen lassen, weil auf dem gesamten Board die 5V Spannung auf 0.52V liegt.

    Was misst du am abgezogenen Netzteil?

    Einzige Ausnahme: Der Spannungsregler VR2 liefert immerhin 4.94V, ansonsten kommt auf dem gesamten Board nur 0.52V an: CN10 (LED), U18 (SID), U2 + U1 (CIA), U17 (PLA).

    Logisch, der erzeugt auch nicht die 5 V für das ganze Board. nur für den VIC-Kasten.

    Wird ein IC sehr heiß? Schuss ins Blaue: Ein RAM hat Kernschmelze. Fotos ... :?:

  • Messen tue ich natürlich mit funktionierendem Netzteil im eingeschalteten Zustand.

    Am User- und Tapeport hatte der Vorbesitzer Kabel angelötet, Gott weiß warum...

    Die habe ich abgelötet, daher noch das verbleibende Lötzinn.

    Hier das ganze Board:

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    und der RAM Bereich, ohne die deren Namen man nicht ausspricht :D

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    Achso, es wird kein IC auffällig warm.

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  • Hmmm... Der Bildschirm reagiert ja, liefert halt nur Blackscreen.

    Das und die 12V am Spannungsregler VR1 in eingeschaltetem Zustand dürften doch gegen einen defekten Schalter sprechen, oder?

    Was ich wo am Netschschalter messen sollte, finde ich im Netz leider nicht.

    Achso, sorry: Widerstand zwischen GND und 5V liegt bei ca. 780 Ohm

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  • Der Schalter ist zweipolig und es ist problemlos möglich, daß eine Seite defekt ist und die andere noch arbeitet. Womit du dann die 9V AC hast aus denen die +5V für VIC und die +12V erzeugt werden, aber die +5V vom Netzteil es nicht mehr zum Rest des Systems schaffen.

  • Hmmm... Der Bildschirm reagiert ja, liefert halt nur Blackscreen.

    Ja, weil der VIC die 5 V vom 7805 bekommt.

    Das und die 12V am Spannungsregler VR1 in eingeschaltetem Zustand dürften doch gegen einen defekten Schalter sprechen, oder?

    Nein. Bitte prüfen.

    Was ich wo am Netschschalter messen sollte, finde ich im Netz leider nicht.

    Ob er Durchgang hat, wenn du ihn einschaltest (ohne Netzteil!).

  • Aha, danke für die Info!

    Nur mal so für mich, weil ich nichts dazu gefunden habe: An welchem PIN des Schalters müsste ich was messen können, wenn er i.O. wäre?

    Ob er Durchgang hat, wenn du ihn einschaltest (ohne Netzteil!).

    Ah ok... Und Durchgang sollte immer zu den gegenüberliegenden PINs sein?

    Dann hätte er kein Durchgang.

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  • An welchem PIN des Schalters

    Untere Reihe in der Mitte kommt von der Buchse und schaltet auf den Pin rechts davon.

    Die +5V liegen - auch ausgeschaltet - an L5 direkt daneben an. Die ist besser zu erreichen. :)

  • Es sind zwei getrennte Wechselschalter; jeder Einzelschalter hat drei Pins. Einer ist der mittlere, gemeinsame; dieser wird jeweils auf einen der beiden anderen geschaltet.

    WIMRE ist der schaltungstechnisch mittlere aber nicht der "physikalisch" mitllere. Bei drei Pins hat man aber schnell alles durchprobiert,

  • WIMRE ist der schaltungstechnisch mittlere aber nicht der "physikalisch" mitllere.

    Du erinnerst dich nicht recht bzw. zweifelst zu sehr. :D Die äußersten Kontakte führen ins Nichts (=AUS).

    Hatte letztens wieder einen auf- und sauber gemacht. Sind zwei Bleche, die wippen bzw. gewippt werden. Daher auch "Wippschalter". :)


    [edit]

    Ich korrigiere und ergänze und bedecke mich mit Scham:

    Es wird vom rechten Pin auf den mittleren geschaltet. Der Chefarzt hat Recht. :schande:

    [/edit]
  • Du erinnerst dich nicht recht bzw. zweifelst zu sehr. :D Die äußersten Kontakte führen ins Nichts (=AUS).

    Das heißt noch nicht, dass nicht der andere am inneren Rand der schaltungstechnisch mittlere sein kann.

  • Ok, also die obere Reihe scheint er zu schalten, die untere nicht. Auch in ausgeschaltetem Zustand gibt es keinerlei Kontakt zwischen den unteren dreien.

    Also kann ich davon ausgehen, dass der Schalter defekt ist?! Schade, den habe ich natürlich nicht da, hätte den aber bei Bobbel gleich mitbestellen können :wand

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  • Das heißt noch nicht, dass nicht der andere am inneren Rand der schaltungstechnisch mittlere sein kann.

    Kompromiss: Du meinst das Richtige, aber da es EIN-Schalter (DPST) sind und keine WECHSEL-Schalter (DPDT), gibt es schaltungstechnisch gar keine Mitte. :D

  • Also kann ich davon ausgehen, dass der Schalter defekt ist?!

    Oder einfach nur versifft. Auslöten, auseinandernehmen, weggesprungene Kontakte suchen, wiederfinden, reinigen, versuchen einzusetzen, wieder suchen/finden, schaffen - freuen.

    So ging es mir beim ersten Mal. :)

  • Na wenn da federn drin sind, siehts bei mir wohl eher so aus: Auslöten, auseinandernehmen, weggesprungene Kontakte als vermisst melden, hinnehmen... :P

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  • Kompromiss: Du meinst das Richtige, aber da es EIN-Schalter (DPST) sind und keine WECHSEL-Schalter (DPDT), gibt es schaltungstechnisch gar keine Mitte.

    Natürlich ist das ein Wechselschalter. Ob zwei Pins angeschlossen sind oder nichts ändert nichts daran. Bei der 469 wird er sogar als Wechselschalter verwendet.

    Und für die korrekte, vollständige Durchgangsprüfung ist diese Eigenschaft sehr wohl wichtig.

  • Natürlich ist das ein Wechselschalter.

    ... schaltungstechnisch ...


    Na wenn da federn drin sind

    Federn nicht. Nur zwei kleine Bleche, die Wippen eben. Hatte ich nur nicht mit gerechnet. Aber die glänzen auf einer Seite meistens noch und sind dadurch relativ gut sichtbar. Die Schaltseite ist meistens verharzt/verdreckt. Die Schalter sind nicht so (luft)dicht, wie sie aussehen. Da sammelt sich halt viel über die Jahrzehnte. Das Schalten selbst und der Stromfluss backen den Dreck dann noch schön fest...

    Lohnt sich jedenfalls. Und wenn du nur die Zeit bis zur Lieferung eines neuen überbrückst. :)

    Das heißt, auslöten musst du ihn ja sowieso. Dann kannst du den Kontakt auch mit einem anderen Schalter (oder Draht) erstmal provisorisch herstellen.