Hello, Guest the thread was called1.7k times and contains 48 replays

last post from Gerrit at the

Linux und WLAN: Warum ist das immer so eine Trauergeschichte. Auch Raspi

  • Ich nutzte Linux-System schon seit ca. 15 Jahren und bin immer noch sehr angetan. Solange ich Windows nicht zwingend nutzen muss, verwende ich Linux und von Anfang an war

    bei mir das Thema WLAN immer ein graus. Vor ca. 15 Jahren konnte ich mich überhaupt schon glücklich schätzen, wenn das WLAN überhaupt erkannt wurde. Heute bekomme ich

    WLAN immer zum Laufen, aber nie stabil. Ich muss immer mal wieder manuell die Verbindung trennen und neu aufbauen, damit die Netzwerkverbindung ordentlich läuft.


    Ich bin daher dazu übergegangen neben einem Linux Rechner immer einen WLAN Repeater (bei mir durchgehend Fritzboxen) zu stellen, so dass ich zum Repeater über LAN arbeiten kann.

    Erstaunlicherweise funktionieren LAN-Karten bei mir immer einwandfrei ohne Gezicke. Warum tut sich Linux so schwer mit WLAN.


    Nun aber das absolut ärgerliche. Habe gestern einenb Pi3 + ausgebuddelt und mir war gar nicht bewusst, dass er WLAN on board hat. Ok. wunderbar: Hard- und OS-Provider aus einer

    Hand, da wird doch wohl WLAN ohne murren laufen. Nun ja, Einrichtung klappt, Verbindung wird auch hergestellt, zumindest sehe ich die WLAN Verbindung in der Fritze. IP-Ad. wird zugewiesen. Ich wollte dann SSH ausprobieren.

    NÖ, Fehlanzeige: no route to Host. Ich stöpsel LAN-Kabel rein und ändere sonst nix an dem PI. SHH läuft einwandfrei. LAN Kabel wieder raus, kein SSH. :cursing::cursing::cursing::cursing:


    Ein wenig die eingängigen Foren beackert und meine Einstellungen geprüft. Keinen Config-Fehler gefunden. In den tiefen des Netzes fand ich einen Fix, der mir aber nicht geholfen hat, leider finde ich den Link

    aktuell nicht mehr.


    Linux-Systeme bieten so wahnsinnig viel tolles ggü. Windows, daher ist es so traurig, dass man bei "einfachen" Features anfangen muss zu frickeln. Ich glaube Linux wäre viel erfolgreicher, wenn die Basics "einfach" mal laufen würden

    ohne in Skriptorgien verfallen zu müssen.


    Hat jm. ein funktionierendes Setup, wo er über WLAN mit SSH auf den Pi kommt. Ich habe PI OS light, akt. Version drauf, also ohne Desktop. Plain vanilla nichts drauf installiert abgesehen von Updates und eben eine Grundfonfig durchgeführt. Hardware ist PI3+.

  • Ich nutze seit Anfang an die Raspbery Pi´s mit WLan. Zwar gab es von Raspbian OS wie es mittlerweile heisst von Release zu Release mal ein paar kleinere Probleme aber im großen und ganzen nix kritisches oder das es überhaupt nicht funktioniert.


    im Aktuelle Raspian OS Lite müssen folgende einstellungen getroffen werden



    rfkill unblock WiFi

    WiFi Länder Einstellung (wpa_supplicant.conf)

    wpa_supplicant.conf (anpassen SSID und PSK eintragen)

    SSH aktivieren (sudo systemctl enable ssh / sudo systemctl start ssh)



    Hoffe habe in der eile nix vergessen.


    PS: wavemon (nettes Wlan Tool)




    --- wpa_supplicant.conf ----------------


    ctrl_interface=DIR=/var/run/wpa_supplicant GROUP=netdev

    update_config=1

    country=DE


    network={

    ssid="MEIN WLAN"

    psk="#################"

    }

  • Nutzt Du das OS mit Desktop. Hier konnte ich in Foren herausfinden, dass das Problem wohl nicht auftritt, liegt vermutlich daran, dass in der Desktop Variante ein anderer Netzwerkmanager genutzt wird. Ansonsten zu Deinen Einstellungen/Vorschlägen: Ja, check. Stimmt bei mir alles. Ich kann ja auch in der Fritze erkennen, dass die WLAN-Verbindung steht. Auf dem PI kenn ich ebenfalls erkennen, dass das WLAN Interface IP-Adresse ordentlich gezogen hat, DNS/Router usw. stimmen auch.


    Ich wette am Ende des Tages müsste ich nur in irgendeiner dämlichen Config ein kleines Flag setzen damit SSH über WLAN läuft.

  • Linux-Systeme bieten so wahnsinnig viel tolles ggü. Windows, daher ist es so traurig, dass man bei "einfachen" Features anfangen muss zu frickeln.

    Komisch! WLAN unter Linux war bei mir noch nie ein Problem. Bei den bekannteren Distros (Ubuntu, Debian, ...) läuft bei mir WLAN seit Jahren zuverlässig und stabil "out-of-the-box". :gruebel

  • Hat jm. ein funktionierendes Setup, wo er über WLAN mit SSH auf den Pi kommt.

    Hier läuft ein PizeroW als Gateway zu BT LE via WLAN mit dem ich per SSH spreche. Einrichtung nach Schema F, läuft alles. Ebenso mein Pi4 den ich als Desktopersatz auf Lager habe. Netz gewählt, Password eingegeben, rennt. Allerdings ist mein WLAN AP einer von TP-Link mit 802.11ac.


    Ich hatte mit WLAN unter Linux schon ewig keine Probleme mehr.


    Hast du in deiner Fritzbox vielleicht einen Mac-Filter eingeschaltet?


    Nachtrag: Wenn man den Kram nicht über die GUI eintragen will kann man das Netz in


    /etc/wpa_supplicant/wpa_supplicant.conf


    konfigurieren.


    Ansonsten könntest du noch das Powermanagement des WiFi-Interfaces abschalten (nach jedem Booten eingeben oder in eines der Startscripte einbauen):


    iw wlan0 set power_save off


    Manchmal hilft das wenn das Interface zu schnell in den Sparmodus geht und dann von aussen nicht mehr erreichbar ist. Bei obigen PiZeroW habe ich es nicht gebraucht.

  • Schon sehr seltsam. Ich bin seit ca. 20 Jahren mit Linux unterwegs und hatte nur in den Anfangszeiten, als WLAN so richtig in Schwung kam, Probleme. Seit einigen Jahren läuft das bei mir aber richtig stabil. Selbst mit den Raspi 1 und 2 mit USB WLAN Sticks hatte ich nie Probleme (ausser es war ein "Exot" dabei, bei dem man erst den Treiber manuell installieren musste). Beim Pi3 lief auch alles von Anfang an perfekt.

    Ich kann mir vorstellen - da die Pi's nur 2,4GHz können - dass es an einem "überlasteten" Netz liegt. Die FritzBox kann dir schön anzeigen, welche Kanäle reichlich benutzt werden. Es hilft dann meistens schon, das 2,4GHz WLAN auf einen festen Kanal zu stellen, der noch frei ist bzw. sehr wenig benutzt wird. Hast du das schon getestet?

    Meine Classics: Atari 800 XL + Atari 1010 + Atari 1050 + SD2SIO/SIDE2 + Ultimate1MB | ATARI 2600JR | C64 (Breadbin) + C64C (im Kickstarter Gehäuse) | C128 + C128 DCR (Blechdiesel) + SD2IEC + C1541II + C1571 | Amiga 500 mit Wicher 500i + ext. Disk/Gotek | Amiga 1200 (ACA-1221/OS3.9/CFCard/WHDLoad) | Atari 1040ST (Gotek) | Atari 1040STE 4MB (Gotek) | Schneider CPC6128 (Gotek)

  • Das ist jetzt vermutlich nicht so hilfreich, aber ich habe mit WLAN zu so gegen 2007 einmal kurz Probleme gehabt, und seitdem nicht mehr. Am ersten Pi habe ich einen einfach WLAN Ministick benutzt. Mein Pi 2 hängt seit circa 2016 am Ethernet und ist u.a. als mini Minecraft und Mumble Server aktiv, der zählt nicht. Mit dem Pi 3 habe ich ewig lange mit KODI Filme über WLAN gestreamed und es gab keine Schwierigkeiten. Und nun, zuletzt am Pi 400, auch - nie Probleme gehabt.


    Ja, wenn unter Linux mal was nicht richtig läuft, steht man oft erst für einen Moment auf dem Schlauch und muss schauen *wo* es genau hakt, aber man hat die Mittel dazu eigentlich immer da. Ich find's schade dass dir das WLAN Probleme macht, und hoffe, du kannst das fix in den Griff kriegen. Und hast alle Hilfe die du brauchst. Lass den Kopf nicht hängen. :)

  • Also Danke für die vielen Feedbacks und ich freue mich, dass viele keine Probleme damit haben. Wenn einige sagen, dass es beim Pi 1,2,Zero klappt, wird mir das wenig helfen, denn soweit ich das Wiki dazu lese, haben die Geräte andere Wlan-Module drin, aber der 4er hat wohl den gleichen. Der Hinweis auf ext. Dongles nützt mir auch wenig, ich weiß natürlich, dass es solche und solche Chips gibt. Beim Notebook meiner Frau klappt Ubuntu mit WLAN immer tadellos. Bei meinem kleinen NUC geht Verbindungsaufbau einwandfrei, aber die Verbindung friert hin- und wieder ein, dann hilft nur trennen und wiederverbinden.


    Wenn ich das mit LAN vergleiche, da habe ich noch nie Problem mit gehabt. Das funktioniert sogar besser als bei Windows, wo hin- und wieder ein Treiber notwendig ist, funktionierte es bei Linux bei mir immer out-of-the-box.


    Zurück zum Pi3+:


    Tastatur und Mon drangeklöpptelt und getestet, danach: WLAN-Verbindung mit Fritze steht. Ping auf Fritze OK, Ping auf z.B. google OK, Daten aus dem (Inter)Netz ziehen OK. => Also sieht alles super aus.


    Ping vom PC auf PI Failed, SSH Failed. Fehlermeldung "no route to host".


    Es gibt nur ein WLAN, in dem alle Geräte hocken, keine Kaskaden. Wenn ich in den PI über LAN mit einem beliebigen Repeater verbinde, lässt er sich anpingen und via SSH öffnen.


    In der Fritze & allen Repeatern ist ein Haken bei "Geräte dürfen ..miteinander kommu".


    Aufgrund Eurer Rückmeldungen vielleicht doch ein Problem mit dem Netzwerk. Mhhh....nun wirds spannend.

  • Pingst Du den Pi über dessen IP oder den Hostnamen an? Du denkst auch daran, das der Pi über WLAN eine andere IP bekommen hat als über LAN? Was sagt den die Fritzbox, taucht da der Pi über WLAN auf? Ja, sicherlich, sonnst würdest Du nicht vom PI aus ins Internet kommen. Aber hast Du auch DIESE IP angepingt?


    Zum "in der Fritze & allen Repeatern ist ein Haken bei "Geräte dürfen ..miteinander kommu". Dies bezieht sich auf die Geräte innerhalb des Gastnetzwerkes.

  • leider kein Effekt


    Pingst Du den Pi über dessen IP oder den Hostnamen an? Du denkst auch daran, das der Pi über WLAN eine andere IP bekommen hat als über LAN? Was sagt den die Fritzbox, taucht da der Pi über WLAN auf? Ja, sicherlich, sonnst würdest Du nicht vom PI aus ins Internet kommen. Aber hast Du auch DIESE IP angepingt?


    Zum "in der Fritze & allen Repeatern ist ein Haken bei "Geräte dürfen ..miteinander kommu". Dies bezieht sich auf die Geräte innerhalb des Gastnetzwerkes.

    ja, der Pi bekommt auf wlan0 eine statische IP. Ich habe zwar auch einen guten lokalen DNS, aber ich teste zunächst immer auf IPs. In der Fritze wird der Pi mit der korrekten stat. IP angezeigt

  • Also so langsam fange ich wirklich an die Geister in der Maschine zu glauben. Unter Fritz, aktive Verbindungen:


    NORD 10.1.1.250

    NORD verbunden mit NORD 10.1.1.105


    Letzter Eintrag ist OK, woher die 250 kommt:nixwiss:


    Auf der Pi-Konsole gibts nur eth0 und wlan0. Letzteres die .105, und eth0 nix, da nicht eingestöpselt.


    Ich starte mal die Fritze durch, der traue ich mittlerweile alles zu

  • Ich glaube ich muss eine Entschuldigung an die Linux-Gemeinde richten und ich könnt echt einen Strahl k[ZENSUR]. Nach dem Reboot der Fritze gehts nun.

    Über .105 kann ich den Pi anpingen und auch mit ssh öffnen.


    In der Fritze sieht es immer noch merkwürdig aus:


    NORD verbunden mit NORD 10.1.1.105

    NORD WLAN 10.1.1.250 2,4 GHz, 58 / 65 Mbit/s


    Keine Ahnung wo der Eintrag mit .250 herkommt. Auf .250 regiert der PI auch nicht (was er auch nicht sollte)


    Ich war zw. 00-10 eigl. immer Anhänger von AVM, danach hat meine Begeisterung jährlich abgenommen. Mal gucken, was nun die Ursache für .250-Eintrag ist.


    Kann es vielleicht sein, dass der PI zwei Connection aufbaut, 1x im 2,4 Band und dann im 5?

  • Ok, ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber die Fritze hat es wirklich verbockt. Ich habe den Pi runtergefahren und von der Stromversorgung getrennt, um wirklich sicher zu gehen, dass da gar nichts mehr funken kann.


    Die Fritze hat stolze 5Min die Verbindung immer noch als aktiv angezeigt. Danach tauchte die .105 und .250er Adresse mit Host Nord unter inaktive Verbindungen auf. Diese habe ich dann manuell gelöscht und gewartet, ob sie wieder auftauschen. Taten sie nicht. Dann den Pi wieder hochfahren und nun sehe ich nur noch einen Eintrag unter aktive Verbindungen mit richtiger Adresse und korrektem Hostname. Ping geht, SSH geht.


    Mann, mann was für ein Schrott. Auf der Fritze ist die neuste Firmware drauf. Der Spaß hat wieder 3h Lebenszeit gekostet. AVM fliegt aus dem Haus. Schade, ich habe denen lang die Treue gehalten.