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FYI: Mining-Farmen decken sich mit HDD/SSDs ein

  • https://www.golem.de/news/chia…ssds-ein-2104-155858.html

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    Mining-Farmen decken sich mit HDD/SSDs ein

    Auf Grafikkarten folgen Profi-SSDs und große Festplatten: Die Kryptowährung Chia erfordert Speicherplatz statt Rechenleistung.


    Ich weiss nich, ob da wirklich was dran ist, aber wenn das wahr sein sollte, dann bleiben nur noch Monitore und Mäuse die noch nicht von den Minern im Preis hochgejubelt werden. Ich habe noch genug HDD auf Halde und 2 kleine SSD auch schon mal gekauft (kann ich immer brauchen für den Fall der Fälle).


    Wer also noch eine Anschffung planen sollte, evtl. mal bestellen, bevor der Run auch bei SSD einsetzt.

  • ehrlich gesagt begrüße ich die Preissteigerungseffekte durch Erscheinungen wie das Schürfen nach Kryptowährungen, wenn die betroffenen Ressourcen von der Gesellschaft kaum noch wertgeschätzt werden. Dadurch habe ich 2 positive Effekte: Die Hersteller können mehr Geld verlangen, was sich positiv für die Beschäftigten (gerade in China) auswirkt und die Konsumenten fangen endlich wieder an die Geräte nicht unachtsam auf den Müll zu schmeißen.


    Man möge sich bitte mal an die 80, 90ziger erinnern. Jeder Normalo mit begrenzten Budget schmiss einen ausrangierten 64er nicht einfach auf den Müll, sondern der ging in den Gebrauchtmarkt. Heute liegen auf der Müllhalde 5 Jahre alte Rechner rum, die mit einer neuen SSD oder einer RAM-Aufrüstung für den Alltagsgebrauch immer noch gut sind. Dank standardisierter Mainbordgrößen könnten Gehäuse und ggf. auch Netzteile weiterhin genutzt werden.


    In der Industrie werden Notebooks alle drei Jahre erneuert.


    Egal, ob nun PC-Elektronik, Essen, vollkommen egal. Ich beobachte es immer wieder: Wenn's billig ist, wird damit umgegangen wie sau.

  • Das ist wohl wahr - je weniger Geld der Gegenstand/Dienstleistung kostet, desto kleiner die Wertschätzung. Schlecht für die Umwelt. Gut für Menschen wie uns, die mit abgehangener Ware gut umgehen können.

  • Das mag ja sein, dass die PCs und Teile damalsTM teuerer waren, aber die waren ja nicht ohne Grund auch sehr schwer. Die QUalität war schon um Welten anders.

    Heute ist der PC Schrott genau so gebaut dass es hält, wie es die Gesetzliche Garantie verlangt, bevor es dann am Garantieende X +1 Tag auseinanderfällt.


    Insofern finde ich die Preisentwicklung absolut schlecht für die Normalos, die einfach was zusammenbauen wollen oder für die normale Verwendung kaufen.

  • Das mag ja sein, dass die PCs und Teile damalsTM teuerer waren, aber die waren ja nicht ohne Grund auch sehr schwer. Die QUalität war schon um Welten anders.

    Heute ist der PC Schrott genau so gebaut dass es hält, wie es die Gesetzliche Garantie verlangt, bevor es dann am Garantieende X +1 Tag auseinanderfällt.


    Insofern finde ich die Preisentwicklung absolut schlecht für die Normalos, die einfach was zusammenbauen wollen oder für die normale Verwendung kaufen.

    Ne, meine persönliche (vielleicht nicht repräsentativ) ist anders: Ich habe letztes Jahr für 50 Euro 12 ausrangierte Desktop-PCs von einem Entrümpler übernommen, ohne HDD, aber noch RAM drin. Alles identische Geräte mit Dual-Core Prozessor. Jede Kiste kann max. 8 GB RAM DDR3 schlucken. 8 GB RAM DDR3 bezahle ich so ca. 15 Euro mit Versand. Ich habe die Geräte gereinigt und in der Verwandtschaft verschenkt, jeder kloppt dann eine HDD/SDD rein wie ihm gefällt. Mein Vater nutzt so einen Rechner nicht nur fürs Surfen, sondern auch für CAD-Berechnungen. Er ist sehr zufrieden damit, es läuft alles sehr flüssig. Die Rechner sind ca. 10 Jahre alt. Ich würde sogar die Wette eingehen, dass die auch noch fürs Gaming nutzenbar sinbd mit einer gebrauchten, betagten Graka. Muss ja nicht immer gleich High-End-Gaming sein.


    Rein subjektiv würde ich meinen DX2 aus den 90ziger qualitativ nicht höher einschätzen als diese ausrangierten Kisten.


    Der Markt sollte es nicht zulassen dürfen, dass ich für immer noch gut nutzbare PCs umgerechnet 5 Euro / Stk bezahle.

  • JPK64: Jetzt hast Du mir aber einen Floh ins Ohr gesetzt.


    Ich habe nämlich eine kleine Inselsolaranlage, die hatte ich einst für Test/Spiel/Notfälle hergerichtet. 300 WP sind drauf. Das Netzteil meiner alten Desktop-Kisten kann max. 300 W wuppen, das Board hat einen PCIe 2.0 16er drauf, dort könnte sich eine GTX1050 TI breit machen. Als Beginner-Setup, um mal ein wenig ins Mining zu schnüffeln, ganz brauchbar. Strom ist "umsonst" und bis auf die Graka habe ich die Hardware rumliegen. Auf die schnelle in der Bucht geschaut: 150 € für eine gebrauchte 1050...Ich kann erst mal spaßeshalber nur die CPU werkeln lassen. Wenn ich Geschmack dran finde und ein gutes Angebot auftaucht, dann würde ich drüber nachdenken eine Graka zusätzlich zu verbauen. Die Solarpannels wären dann noch das Problem. Unter Idealbedingungen liefern die vielleicht so 200W. Mal gucken. Der Floh im Ohr ist schon mal da.


    Ich weiß aber auch, dass da fast nix bei rumkommt.

  • Ne, meine persönliche (vielleicht nicht repräsentativ) ist anders: Ich habe letztes Jahr für 50 Euro 12 ausrangierte Desktop-PCs von einem Entrümpler übernommen, ohne HDD, aber noch RAM drin. Alles identische Geräte mit Dual-Core Prozessor. Jede Kiste kann max. 8 GB RAM DDR3 schlucken. 8 GB RAM DDR3 bezahle ich so ca. 15 Euro mit Versand. Ich habe die Geräte gereinigt und in der Verwandtschaft verschenkt, jeder kloppt dann eine HDD/SDD rein wie ihm gefällt. Mein Vater nutzt so einen Rechner nicht nur fürs Surfen, sondern auch für CAD-Berechnungen. Er ist sehr zufrieden damit, es läuft alles sehr flüssig. Die Rechner sind ca. 10 Jahre alt. Ich würde sogar die Wette eingehen, dass die auch noch fürs Gaming nutzenbar sinbd mit einer gebrauchten, betagten Graka. Muss ja nicht immer gleich High-End-Gaming sein.


    Rein subjektiv würde ich meinen DX2 aus den 90ziger qualitativ nicht höher einschätzen als diese ausrangierten Kisten.


    Der Markt sollte es nicht zulassen dürfen, dass ich für immer noch gut nutzbare PCs umgerechnet 5 Euro / Stk bezahle.

    Super gemacht und eine einwandfrei Idee. Klar, die Rechner reichen für den Alltag aus. Und wenn es mal eng wird, nimmt man halt eine ältere Software-Version oder gar einfach ein schlankes Programm, dass einfach nur auf den Zweck ausgelegt ist, wofür man es braucht. Die meiste Software schleppt ohnehin viel Ballast mit, den man im Normalfall überhaupt nicht braucht.


    Was früher oft haltbarer war, ist das bleihaltige Lötzinn. Bleifreies Lötzinn hat auch viele Nachteile und andere Inhaltsstoffe, die ungesund sind. Fällt nur nicht so dem Normalo auf, da Blei halt als schlechtes Element publik ist. Ohne Blei heißt aber nicht automatisch Öko.


    Grundsätzlich ist die Wertschätzung gefühlt gegenüber Gegenständen in der Bevölkerung nach meinem Empfinden aber deutlich gegenüber früher zurückgegangen. Das merkt man auch daran, wenn was defekt ist, wird es weggeschmissen und etwas neu gekauft. Qualität interessiert auch weniger Leute, das gilt meistens Hauptsache neu.


    Das mag ja sein, dass die PCs und Teile damalsTM teuerer waren, aber die waren ja nicht ohne Grund auch sehr schwer. Die QUalität war schon um Welten anders.

    Heute ist der PC Schrott genau so gebaut dass es hält, wie es die Gesetzliche Garantie verlangt, bevor es dann am Garantieende X +1 Tag auseinanderfällt.


    Insofern finde ich die Preisentwicklung absolut schlecht für die Normalos, die einfach was zusammenbauen wollen oder für die normale Verwendung kaufen.

    Dann achten die Leute vielleicht wieder mehr auf Qualität, wenn die Sachen teurer werden. Allgemein finde ich auch die Verhältnisse zwischen Preis für Material und Arbeitszeit stark verschoben zum Nachteil für die Ökologie. Daher wird auch schnell weggeschmissen und nicht mehr repariert.

    Das ist wohl wahr - je weniger Geld der Gegenstand/Dienstleistung kostet, desto kleiner die Wertschätzung. Schlecht für die Umwelt. Gut für Menschen wie uns, die mit abgehangener Ware gut umgehen können.

    Ja, das dürfte in den meisten Fällen sicher zutreffen.

  • Ja, das dürfte in den meisten Fällen sicher zutreffen.

    An diesem Punkt merke ich, dass ich selbst wohl nicht ganz normal bin, also normal im Sinne wie sich die meisten meiner Mitmenschen verhalten.


    Ich wertschätze auch sehr billige Anschaffungen. Ich kaufe durchaus billigste Produkte, wenn ich keine hohen Ansprüche daran habe. Bspw. besitze ich einen sau billigen Akkuschrauber von Einhell. Was hat der gekostet, ca. 20-40 Euro. Habs vergessen. Ich habe den bewusst gekauft, da ich nur ein paar Mal im Jahr eine Schraube ins Holz befördere, dafür braucht es wirklich keine Makita für 200 Euro zu sein, für meinen Zweck wäre das ja Perlen für die Säue geworfen.


    Trotzdem wertschätze ich dieses Gerät. Es erfüllt ja seinen Zweck und soll noch lange halten.

  • um noch mal auf das Thema Mining zuruekzukommen, ich habe am WE aus Spass an der Freude ein paar Kisten vom Dachboden genommen und Monero gemeint. Nicht um damit reich zu werden (obwohl haette ich auch nichts gegen), sondern um die Theorie in der Praxis zu sehen. Ist schon wirklich sehr interessant.


    Was mir in diesem Zusammenhang erst bewusst wurde und mich sehr erstaunt hat, ist die Tatsache, dass wir die hoechsten Strompreise auf der ganzen Welt haben. Das es hier ein wenig teurer als sonstwo ist, war mir natuerlich klar, aber lautet eines Welt-Artikels haben wir die hoechsten Preise auf dem gesamten Planeten. Das fand ich schon echt krass, Das Energiewende und Co Ihren Preis haben, geschenkt, aber dies solche Ausmasse annimmt, fich ich schon krass.


    So gesehen gut für die Antiminerfraktion: Hier in DE wird das nix mit dem Mining

  • An der Strombörse kostet 1 kWh jedoch ca. 0,09 EUR netto. Das nur als Relation, was der Staat dem Verbraucher abnimmt.

    uff, gut das ich mich nie damit beschäftigt habe. Das macht ja richtig schlechte Laune. Seit heute bin ich stolzer Besitzer von 0,0039 Monero.:@1@: Wenn die Retropreise etwas sinken und der Monero weiter steigt, ist bald ein A4000 drin

  • Also, wer hätte das nur ahnen können ... Andere Gerätschaften sind auch nicht lieferbar ... konnte ja keiner wissen :popcorn:


    https://www.golem.de/news/chip…e-warten-2105-156384.html

    Quote

    Aufgrund der sehr hohen Nachfrage nach der Fritzbox kommt es momentan zu Engpässen unseres Lagerbestandes und die weltweite Pandemie erschwert die Situation. (...) Ich kann aktuell leider nicht voraussagen, wann die neue Fritzbox wieder lieferbar ist. Ich würde Dich bitten in ein paar Monaten nochmal bei uns zu melden und wir können Dir da bestimmt ein Update geben."

  • da kommt natürlich eine typische dt. Eigenschaften zu Tage:


    Geiz ist Geil = 100% Just in Time ist natürlich billiger als Lagerwirtschaft


    Ansonsten begrüße ich das ja, ich habe in meiner Grabelkiste 3 Jahre alte Fritzboxen liegen, die ich als reine Repeater nutze. Die haben dafür natürlich

    einen haufen Ballast an Bord, aber für durchschn. 6 € inkl Versand in der Bucht, da schlägt man gerne zu

  • Geiz ist Geil = 100% Just in Time ist natürlich billiger als Lagerwirtschaft


    Ansonsten begrüße ich das ja, ich habe in meiner Grabelkiste 3 Jahre alte Fritzboxen liegen, die ich als reine Repeater nutze. Die haben dafür natürlich

    einen haufen Ballast an Bord, aber für durchschn. 6 € inkl Versand in der Bucht, da schlägt man gerne zu

    Billiger vielleicht, nur wenn das Lager leer ist, kann der Verkäufer auch nichts verkaufen, macht damit auch keinen Gewinn. Was am Ende besser ist, läßt sich wohl schwer sagen.

    Ansonsten tut es auch oft eine ältere Fritzbox oder Router eines anderen Hersteller, wenn man auf das Prestige des aktuellsten Modells verzichten kann. Oder man wartet, bis etwas wieder lieferbar ist. Hat auch den Vorteil, daß manche Geräte jetzt ein längeres Leben vor sich haben. Ökologisch jedenfalls wertvoll.

  • Um wieder auf das Thema zu kommen...sagen wir mal fast.


    @JPK64 hatte mich da auf eine dumme Idee gebracht. Ich habe eine "kleine" Inselsolaranlage und jede Menge ausrangierte PCs auf dem Dachboden rumliegen, also habe ich jetzt 4 dieser Rechner reaktiviert und mit I7-2600er CPUs aufgerüstet. Mehr CPU-Power tragen die alten Boards nicht. Jetzt werkeln die Kisten über die PV-Anlage an Monero. Echt cool. Die PCs haben wat zu tun, meine PV-Anlage langweilt sich nicht mehr. (Ich hatte die PV-Anlage einst für Test- und Lernzwecke gebaut, um Erfahrungen für eine große zu gewinneb, zwischenzeitlich habe ich diese auf 400 WP als Notanlage aufgerüstet.)


    Nun dachte ich mir, man könnte ja noch eine ordentlich Graka nachrüsten. die PC haben 300 W 80 Plus Bronze Netzteile drin. Der I7 verbrennt so 90 Watt, ergo könnt ich noch 100-150W Verbrauch oben drauf packen, Es gibt durchaus noch ein paar Grakas, die damit klar kommen, wenn's nur Hashing ist, ABER: Das hat mich echt vom Sockel gehauen. Die Preise sind ja echt irre. Ich habe mich nie damit beschäftigt, daher war mir das gar nicht klar.


    So ziemlich jede Graka wird aktuell mit dem mindestens 2fachen Preis des UVPs gehandelt. z.B. eine GTX 1660 TI liegt bei ca. 300 UVP und wird in den Shops für über 600 gehandelt.


    Gut, ich will kein prof. Miner werden, sondern nur bestehende Ressourcen nutzen, also kanns mir egal sein und lasse die Finger von Grakas.