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Was darf man auf dem Atari ST nicht verpassen ?

  • Ebster

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  • Ich hatte nie einen ST und auch keine Ahnung von Spielen und sonstiger ST Software.

    Weiß nur daß diejenigen die einen hatten damit vorwiegend Musik gemcht und ihn für CAD benutzt hatten. Da gabs offenbar Grafikprogramme die man nur mit dem Atari eigenen SM124 Monitor nutzen konnte, weil der Atari nur dann in einen hochauflösenden Modus wechseln konnte. (via Scart am TV oder anderen Scart tauglichen 15KHz Monitoren hat man dann vermutlich nix gesehen?!)


    Kann mich auch noch gut erinnern daß Ende der 90er, wo ich auf Seiten wie 'Lazarus' nach ADF Files für den Amiga war, in Foren immer wieder Leute nach dem Spiel 'Verminator' gesucht haben, bis sich irgendwann herausstellte, daß es dieses Game NUR am Atari ST gegeben hat.

    Ich schätze also daß es sich dabei auch um ein besseres Spiel handel müsste, welches es am Amiga allerdings niemals gab.

  • Dafür gab es das am 64er :)

    Aber am Amiga gab es stattdesen Super Grand Prix, welches fast identisch war, und wo ich mir mit einem Kumpel immer brutale Zweikämpfe geliefert hab..... ;)

  • ST F/FM/STE??

    Beim STE lohnen sich die neueren Umsetzungen. Es gibt spezielle Versionen von Giana Sisters, Lotus und anderen Spielen, die dann deutlich hübscher und/oder flüssiger sind. Frogs (Gruß an ZeHa) gibt es auch für den ST. Auch neu und empfehlenswert: Randomazer. Beides (ST Frogs und Randomazer) findest Du auf den Seiten von Thomas Ilg. T2 macht auch auf dem ST laune, wenngleich die Amiga Version besser ist. Ansonsten: Demos, Demos, Demos. Irre, was die aus dem ST rausholen.

  • Ansonsten: Demos, Demos, Demos. Irre, was die aus dem ST rausholen.

    Ja, aber irgendwie auch vergebene Liebesmühe. Ein paar weitere Spiele oder andere Programme wären mir heute lieber. ;)


    Weiß nur daß diejenigen die einen hatten damit vorwiegend Musik gemcht und ihn für CAD benutzt hatten.

    Hier in Deutschland wurde der ST extrem stark für Anwendungs-Software eingesetzt, quasi als Budget-Macintosh. So habe ich das auch gemacht. In GB war das aber z.B. anders, da wurde der Atari (an Farbmonitor oder TV) auch gerne als Spiele-Maschine genutzt.


    Da gabs offenbar Grafikprogramme die man nur mit dem Atari eigenen SM124 Monitor nutzen konnte, weil der Atari nur dann in einen hochauflösenden Modus wechseln konnte. (via Scart am TV oder anderen Scart tauglichen 15KHz Monitoren hat man dann vermutlich nix gesehen?!)

    Der ST hatte 3 Grafikmodi, 2 davon (320 x 200 und 640 x 200) waren farbig und konnten z.B. auf typischen 15 kHz Farb-Monitoren (und mit Modulator auf TVs) dargestellt werden, der hochauflösende Monochrom-Modus (640 x 400) benötigte aber den Atari SM124 Monitor, der diese Auflösung bei über 70 Hz Wiederholfrequenz darstellen konnte. Und je nach Interesse (Anwendungen = hochauflösend, Games = bunt) hat man sich dann meistens für eine Lösung entschieden.

  • Also ich habe bisher rausgefunden, der ST hat einen Monitor Anschluß über den er erkennt, ob ein Farbgerät oder der SM124 Monochrom Monitor abgeschlossen ist.

    Das TOS sucht erst eine Weile nach einer Diskette und startet nach einiger Zeit auch ohne.

    Also anders wie beim Amiga der die Workbench Diskette benötigt.


    Im TOS kann man aus drei Auflösungen auswählen.

    Die Hohe Auflösung in Monochrom ist ausgegraut, wenn der Farbbildschirm angeschlossen ist.


    Manche Programme starten nur wenn man in die mittlere Auflösung schaltet.


    Andere Programme erkennen ob ein Farbschirm oder Monochrom dran hängt.

    Zum Beispiel Vermeer, läuft auf beiden und erkennt das.


    Der Sound in den Games ist teilweise etwas peinlich, weil er schlechter klingt als am C64...

    Vermutlich aber auch der programmierkünste einiger geschuldet, denn Turrican 2 von Jochen Hippel, kommt schon ziemlich gut rüber.

    Insgesamt, hat der Amiga hier aber deutlichst die Nase vorn.


    Grafikmäßig, sehe ich bei Turrican als Beispiel nur wenige Unterschiede.

    Es fällt nur relativ selten auf,das der Atari nur sehr viel weniger Farben darstellen kann.


    Ich habe damals gerne die ASM gelesen, dort wurde auch oft geschrieben, das die Grafik sehr ähnlich sei zum Amiga und die Spiele kamen meist auf beiden Systemen raus.

    Ich würde also eher nicht sagen, der Atari war nur das Gerät zum Arbeiten.


    Was mir am Atari ST besser gefällt, ist das Gehäuse ist deutlich aufwendiger und wertiger gebaut, als das des Amiga 500.

    Dafür ist die Tastatur etwas wackelig.

    Optisch ist der ST ein Knaller und ordentlich schwer 🙂


    Das eingebaute Netzteil wird aber ziemlich warm, also Disketten drauf ablegen wie beim A500... Besser nicht.


    Mich wundert aber das etliche Klassiker nicht am ST umgesetzt wurden.Und es scheint relativ wenig Shooter zu geben,oder ?


    Jedenfalls ein Gerät mit dem man sich beschäftigen kann 🙂


    Achso,die Anschlüsse für Maus und Joystick sind natürlich katastrophal gelöst.

    Das Mauskabel hängt ewig im Weg rum und ist natürlich zu kurz.

    Das nervt und schaut unordentlich aus.

    Dann hätte man lieber den Maus Anschluß nach hinten raus und vorn zwei Joystick Anschlüsse die aber besser zugänglich sind machen sollen...

  • Ich würde also eher nicht sagen, der Atari war nur das Gerät zum Arbeiten.

    Richtig. Nur nach Ländern verteilt, wurde er vorwiegend für Anwendungen oder Spiele genutzt. In GB war der ST genauso eine Spiele-Kiste, wie der Amiga 500. Aber bei uns in D wurden die STs meistens mit Monochrom-Monitor verkauft und für Anwendungen (Grafik, DTP, Musik, Text ...) genutzt. (Bunte) Spiele wären hier natürlich auch gelaufen aber man hätte sich ein 2. Ausgabe-Gerät neben den SM124 stellen müssen.


    Optisch ist der ST ein Knaller und ordentlich schwer

    Das sehe ich genauso (bezogen auf die "All-in-One" 1040-Modelle). Mir gefällt der ST einiges besser als der A500. Im Vergleich zum A1000 gewinnt allerdings dieser. ;)


    Dafür ist die Tastatur etwas wackelig.

    Stimmt. Da gab es aber auch Abhilfe. Zum einen Streifen, die man unterhalb der Keys anbrachte, um den Hub zu verringern und den Anschlag härter zu machen, andererseits Keycaps, die mit Norm-Abständen im oberen Bereich daher kamen. Und die Mega-STs mit externem Keyboard hatten gleich eine bessere Tastaturmechanik.


    die Anschlüsse für Maus und Joystick sind natürlich katastrophal gelöst.

    Das Mauskabel hängt ewig im Weg rum und ist natürlich zu kurz.

    Das stimmt echt. Komplette Fehlkonstruktion. Entweder rechts oder hinten rausführen, alles andere ist quatsch.

  • Achso,die Anschlüsse für Maus und Joystick sind natürlich katastrophal gelöst.

    Bei den Modellen260ST, 520ST, 520ST+ und 520STM war das noch ordentlicher, dafür hatte man das Gebammel mit dem Diskettenlaufwerk.

    Ich hatte mir damals bei meinem 520STfM Kabeldurchführungen in die Schreibtischplatte gemacht und die Anschlüsse mittels Verlängerungen elegant etwas hinter den Rechner verlegt (Die Anschlüsse waren in einem Gehäuse, welches auf dem Schreibtisch befestigt war.

  • Vermutlich hast du einen 1040ST?

    Der hat das Netzteil eingebaut, daher wird er wärmer als der Amiga 500.

    Es gab aber auch den 520ST+ der so viel ich weiß auch 1MB hatte, aber ein externes Netzteil? (und ich glaube auch das Laufwerk war bei dem extern?!)

    Der bleibt vermutlich kühler, sodaß man Disks auf ihm ablegen kann ;)


    Daß die Spiele Grafik-mäßig ähnlich aussehen liegt daran, daß die meisten Spiele am Amiga auch nur max. 32 Farben gleichzeitig verwenden.

    D.h. der Unterschied zwischen den 4096 Farben des Amiga und den lediglich 256 Farben des Atari ST macht sich maximal bei statischen Bildern bemerkbar (da gabs beim Amiga den HAM Modus mit 4096 Farben gleichzeitig)

  • Daß die Spiele Grafik-mäßig ähnlich aussehen liegt daran, daß die meisten Spiele am Amiga auch nur max. 32 Farben gleichzeitig verwenden.

    Oft sogar noch weniger, weil dann die Darstellung schneller wurde (weniger Bitplanes) oder weil es Multiplattform-Games waren, bei denen man den kleinsten gemeinsamen Nenner (16 Farben) nahm.


    den lediglich 256 Farben des Atari ST

    512 waren es beim normalen ST (256 waren es bei den XL/XE-8-Bit-Rechnern).

  • Maniac Mansion und Zak in 640x400, war für mich eine willkommene Abwechslung :)

    Gab es die beiden wirklich in hoher Auflösung? Youtube scheint dazu nichts zu haben und an Screenshots finde ich nur alte Scans, die mir nicht nach echtem 640x400 aussehen. Wer weiß mehr? Welche Adventures sind hochlauflösend erschienen?


  • Es fällt mir schwer zu beurteilen, ob die Grafiken 640x400 sind oder nur 320x200 mit Pixelverdopplung.

    Mich interessiert das, weil ich wissen will, ob unterschiedliche Grafikassets benutzt wurden.

    Ich vermute dass nicht.

    Gute Frage. Hilft dies?

  • Es wirkt auf mich (bei Zak McKracken) als waeren es die gleichen Grafiken, aber die Farben wurden in hoeher aufgeloeste Dithering-Muster uebersetzt. Somit ergibt sich wirklich eine Art "Mischung" aus Lowres und Hires.


    Wenn man genau hinschaut, sieht man z.B. dass die weissen Spiegelungs-Linien auf der Fensterscheibe hinter dem Boss Lowres sind - weil sie komplett weiss sind. Auch an der Zimmerpflanze kann man es erkennen, dass es nicht so "hires" ist wie es sein koennte. Leider ist das Video etwas komisch von der Aufloesung her, da braeuchte man schon einen richtig ordentlichen Screenshot um das wirklich zu beurteilen. Es sieht mir aber stark danach aus.


    Interessant ist auch z.B. dass das Dollar-Zeichen am Boden links helle Highlights hat und rechts einen Schatten. Das koennte man zunaechst fuer Hires halten, aber das ist einfach nur ein Aliasing-Effekt, der auftritt weil zwei verschiedene Dithering-Muster aufeinandertreffen.