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Der MSX Thread

  • Die SVI-Rechner (Spectravideo SV-318 und SV-32) standen doch in dem einem Computer-Laden in Ludwigsburg in der Mylius/Schiller-Straße, direkt am Schiller-Platz nahe der Kreissparkasse, den Laden gab es noch ziemlich lange noch, nur dass man da dann hochwertige Hifi-Anlagen verkaufte,

    die hatten dort schon so manchen Computer-Exoten stehen, wie sich die wohl verkauft haben ?


    Wer einmal einen SVI-318 gesehen hat, der vergisst dass nicht so schnell, der Joystick direkt neben der Tastatur war schon einzigartig:



    SVI hatte ja ein komplettes Sortiment, vielen werden wohl nur die Joysticks, allen voran der QuickShot I und II, bekannt sein.


    8-Bit-Nirvana: Spectravideo SVI318

  • Na in den BBS stand ja auch schon recht viel -

    BBS habe ich erst 1994 mit dem PC gemacht.

    Da war ich 10 Jahre früher dran ;) 1994 war schon Fidonet angesagt bzw das Internet stand auch schon vor der Tür 8)



    In AT waren die Telefonkosten exorbitant

    Hier war es auch heftig teuer. Deshalb hieß es alles im Workspace vom Terminalprogramm schnell (naja 300 Baud *g*) mitschneiden, und dann offline lesen.


    Die SVI-Rechner (Spectravideo SV-318 und SV-32) standen doch in dem einem Computer-Laden in Ludwigsburg in der Mylius/Schiller-Straße, direkt am Schiller-Platz nahe der Kreissparkasse, den Laden gab es noch ziemlich lange noch, nur dass man da dann hochwertige Hifi-Anlagen verkaufte,

    die hatten dort schon so manchen Computer-Exoten stehen, wie sich die wohl verkauft haben ?


    Wer einmal einen SVI-318 gesehen hat, der vergisst dass nicht so schnell, der Joystick direkt neben der Tastatur war schon einzigartig:

    Edles Design - sieht heute noch super aus. Überhaupt waren die MSX schick :thumbup:

  • Obwohl Disketten für mich erst mit meinem Philips VG8235 Einzug in mein Computerleben hielten, spielten sie auch für den MSX1 schon eine große Rolle. Deshalb möchte ich hier noch ein kurzes Interlude einbringen um auf einige Besonferheiten einzugehen. Nun eigentlich liegen die meisten Eigenheiten ja auf Commodore Seite, das 1541 mit eigenem 6502 (?) ist sicherlich eine sonderbare Entwicklung. - MSX blieb hier wieder dem Bauhausprinzip treu und nutzte Standardkomponenten.

    Das 3,5" Laufwerk, gerade auch im 1984 erschienenen Mac verbaut hatte es schwer sich gegen das etablierte 5,12" Format durchzusetzen. Da kam Sony als Lizensinhaber der MSX Standart wohl gerade Recht. Sony hatte ein 3,5" Laufwerk wohl schon im eigenen SMC-70 verbaut, diesem war wie den Vorgängern anderer japanischer Weggefährte kein großer Erfolg beschieden.

    Das Format war nicht Teil des Standarts, SVI und Memotech setzten weiterhin auf bewährte 5,25" PC Laufwerke, setzte sich jedoch schnell in der MSX Welt als Diskettenmedium durch.

    Das erforderliche ROM für das LW kam als 16 kB Steckmodul, wie sollte es anders sein. Für die Diskettenverwaltung zwackte es vom RAM noch freien Speicher ab, so blieben für BASIC Anwendungen von den 28kB nur noch 22 kB übrig. Da schielten wir schon neidisch ins C64 Lager. ;)

    Die ersten Laufwerke besassen nur einen Schreib/Lesekopf und konnten so nur 360kB Daten speichern, denn wenden konnte man die kleinen Plasikdisks nicht. Als die Disketten noch 30 Mark das Stück kosteten war das sicherlich ärgerlich!

    Ein Diskettenlaufwerk im Cartridgeslot konnte bei mangelnder Computergröße schnell grotesk aussehen.


    Diskettenlaufwerke waren mit über 1000 Mark sowieso recht teuer, in Japan Software auf Modul verbeitet und Deutschland ein Cassettenland. So wurden die doppelseitigen DD Laufwerke erst mit dem MSX2, da hier in Deutschland alle Rechner schon ein Laufwerk eingebaut hatten zur Regel. Fast alle, doch dazu ärgere ich mich noch, wenn ich über meinen VG8235 berichte.

    Ein Diskcontroller konnte zwei Laufwerke beherbergen, jeder weitere nochmals zwei. Diese liesen sich von BASIC und MSX-DOS mit den vom PC bekannten Bezeichnungen A: bis Z: ansprechen.

    Das ließ sich natürlich auch übertreiben! (übrigens ein Schneider Computer im Bild)


    Sowieso war vieles DOSesk, das aufgesetzte MSX-DOS war nicht nur vom Namen dem großen (damals recht neuen Bruder) angelehnt, Alleine Unterverzeichnisse ließen noch bis zur zweiten Iteration des Systems auf sich warten.

    Die CP/M Welt hieß der MSX willkommen, jedoch erscherten das Diskettenformat und die auf 40 Zeichen reglementierte Bildschirmanzeige den Nutzen. SVI bot hier 80 Zeichenkarten und im 738 einen aufgebohrten Videochip als auch 5.25 Laufwerke um diesen Markt dennoch zu erschließen. Doch CP/M war so siebziger wie Zork, wir wollten Grafik sehen.

    16 kB Grafikspeicher bot der MSX obendrauf, deshalb warben einige Hersteller auch mit 80kB Speicher in ihren Prospekten. Ca. 8kB benötigte eine Bildschirmseite, der Rest konnte als Tiles im Speicher ruhen. Eigentlich ein sehr effizientes System. Wer einmal Konamis F1 Spirit spielt, weiß wovon ich rede.

    Vieles konnte davon auf dem Videoprozessor des zweiten Standards wiedergefunden werden, natürlich mit weniger Restriktionen als auf MSX1. Der Rechner bot vier Grafikmodi, zwei davon für Text, einer für Hi-Res und einen Multifarb Modus. Wobei dieser Screen 3 spärlich in die Programmierarbeit Einzug hielt. Heute mehr als damals. Mir ist aus den 80ern nur ein Layrinthspiel bekannt, das SC3 nutze, heute wird er in Demos und Intros gerne verwendet, 2020 kam sogar ein recht professionelles Spiel dafür raus.

    8kB RAM Speicher waren Mininum, 64kB forderte MSX-DOS und CP/M. Der CX5MII von Yamaha kam sogar mit gemappten 128kB, dies zeigte in längeren Musik Partituren sicher Sinn und Nutzen, der ursprüngliche CX5 hatte dessen schließlich nur 32 KB. Spiele oder andere Anwendungen kamen ohne solche Speicherboosts aus.

    3,5" Disketten waren Zukunft. Das sah der 68k User genauso.

  • Ja, der VG8235 - der hat nur ein einseitiges 3.5-Laufwerk mit 360KB Kapazität, das war damals ein Grund warum ich mir gleich einen NMS-8245 suchte und auch einen fand, wenn auch nicht so günstig.

    Ich lese ja auch oft bei den Kollegen im MSX-Forum mit, deswegen höre ich, dass vielen MSX-User bei ihrem VG8235 das einseitiges 3.5-Laufwerk mit 360KB gegen ein zweiseitiges 3.5-Laufwerk mit 720KB tauschen, dazu muss man aber auch das BIOS (für den C64-User: der Kernal) anpassen - auf der Suche nach MSX-Images (.DSK) fiel mir auf, dass die meisten Diskimage das Format 720k haben, 360k-Images fand ich nicht so häufig.

    Mit dem Diskimager-Programm (Disk-Manager V0.17) konnte/kann man diesen MSX-Images ganz einfach am Windows-PC mittels des vorhanden HD-3.5-Laufwerk wieder auf richtige 3.5-DD-Disketten zurückspielen (wenn man welche hat, 3.5-DD-Disketten sind mittlerweile sehr selten, seltener als die 5.25-DD-Disketten für den C64, aber dem Amiga-Besitzer erzähle ich da nichts Neues.)


    Der VG8235 ist viel edler als der NMS-8245, letzterer ist eher ein Plastik-Bomber, anders als beim VG8235 kann man da auch nicht die Höhe/Neigungswinkel der Tastatur verstellen, ansonsten sind sie schon sehr ähnlich, evtl kann Hamlet dazu noch etwas schreiben, ob es weitere Unterschiede gibt.


    Links der VG8235, rechts der NMS-8245:



    3,5" Disketten waren Zukunft. Das sah der 68k User genauso.

    Auf dem PC hat sich das 3.5.-Zoll-Format eher schwer durchsetzen können, lange Zeit wurden beide Formate, also 5.25-HD 1,2MB und 3.5-HD-1.44MB im PC-Bereich unterstütz. Ich kann mich noch an gekaufte PC-Spiele (ja, es gab wirklich Menschen, die haben sich PC-Spiele damals gekauft) erinnern, da lagen beiden Disketten-Formate in der Schachtel. Aber auch beim PC setzte sich dann das 3.5-Disketten-Format langsam durch, wenn auch nicht sehr lange, kurz dannach hat dann die CD-ROM die Diskette als Speichermedium abgelöst, vorallem nochmals später als dann die CD-Brenner erschwinglich wurden, meist wurde dann das vorhandene 5.25-Disk-Laufwerk, auch aus Platzmangel im Desktop-PC, gegen ein CD-ROM-Laufwerk ersetzt, wenn auch nur durch ein Single-Speed-Laufwerk wie dem Mitsumi CRMC-LU005S (SingelSpeed) oder später dem Mitsumi CRMC-FX001D (DoubleSpeed)- aber wie schweifen vom Thema ab, hier soll es ja um MSX-Computer gehen ....

  • Der VG8235 kann sogar ein Zweitlaufwerk mit 720kB ansprechen, nur das eingebaute Laufwerk eben nicht, auch wenn ich dies mit einem 2DD tauschen würde. Mit Poke&HF247,1 tauscht man die Diskreihenfolge und macht B: zu A:


    Die meisten meiner 2DD Disketten halten auch noch die ursprünglichen Daten aus dem letzten Jahrtausend, mit 720kB formatierte HD Disketten schaffen das nicht (solange).

    Aber ich bin ein Diskettenkind und habe rechtzeitig gehordet. ;)

  • mit 720kB formatierte HD Disketten schaffen das nicht (solange).

    Da erzählst Du uns C64-User nichts neues, alle paar Tage gibt es hier immer wieder die Frage, ob man auch 5.25-HD-Disketten in seiner 1541/1570/1571 benutzen kann - ganz unter dem alten Motto "Und täglich grüßt das ....."

  • Quote

    Der VG8235 ist viel edler als der NMS-8245, letzterer ist eher ein Plastik-Bomber, anders als beim VG8235 kann man da auch nicht die Hohe/Neigungswinkel der Tastarur verstellen, ansonsten sind sie schon sehr ähnlich, evtl kann Hamlet dazu noch etwas schreiben, ob es weitere Unterschiede gibt.

    Der NMS8245 war die kostenreduzierte Variante des MSX2 Eintiegsrechners von Philips.

    Im Gegensatz zum VG8235 der von NEC gefertigt wurde übernahm Philips den 8245 von Kyocera.

    Der NMS8220 (MSX2 mit 64kB aber ohne Laufwerk, ähnlich dem 8020 MSX1 Computer,) wurde zu dieser Zeit ebenfalls zugunsten des NMS8245, des NMS8250/55 und des NMS8280 vom Markt genommen.

    Der Anschluß für ein zweites Diskettenlaufwerk fehlte beim NMS8245 ebenso wie die von Dir erwähnte Funktion den Neigungswinkel der Tastatur zu verstellen. In Spanien diente dieser Computer übrigens noch bis in dieses Jahrtausend als Prüfungsgerät bei der Führerscheinstelle. Das NMS im Namen läutete für Philips eine neue Zeit ein, die New Media Systems sollten das CD ROM ins Wohnzimmer bringen und Videobearbeitung bezahlbar machen. Der NMS 8245 wurde in Deutschland nicht offiziell verkauf und hatte demnach auch kein lokalisiertes Keyboard wie der VG8235.

    Neben Boris Becker spielten übrigens Hühner im Philipsmarketing eine große Rolle.

  • Mein System von 1988, zur Verdeutlichung des Alters in schwarz/weiß gehalten.

    In Wahrheit hatte ich damals einen 14" Trinitron Fernseher (den orangenen SABA konnte ich für 50 Mark weiter verkaufen). Ich gaube @Eyezer hatte damals einen ähnlichen Philips Fernseher.

    .

    Für mich war der VG8235 zweite Wahl, doch im nach hinein die richtige Kaufentscheidung.

  • Hey, der (fast) gleichen Philips Fernseher hatte ich damals auch, aber die Version ohne Fernbedienung, also mit 10 Programmtasten, was spätestens bei Aufkommen des Kabel-TV und den Privatsender natürlich viel zu wenig war - lustigerweise konnte man 2 oder 3 Progammtasten gleichzeitig drücken und bekam so wieder andere TV-Programme, war sicherlich so nicht vorgesehen -das Anthrazit-Plastik vom Gehäuse entspicht wohl genau dem der Philips-MSX-Rechner oder ? Hat dein TV denn SCART oder wenigsten ein AV-Eingang- meiner hatte nur den Antennen-Eingang, heute ein NoGo, aber damals reichte uns das am C64 völlig aus.


    (habe gerade überlegt, wo das Teil geblieben ist, ich glaube den habe ich mit zur Bundeswehr genommen und blieb dann nach der 12monatigen Wehrzeit in der Stube)

  • Quote

    Hamlet : Schreib mal wie das mit dem MSX-DOS ist, dass habe ich noch nicht ganz verstanden, warum man das braucht - bei den Commodore-8-Bit-Rechner gibt es dass ja so nicht , höchstens als "DOS Wedge" ....Hamlet : Schreib mal wie das mit dem MSX-DOS ist, dass habe ich noch nicht ganz verstanden, warum man das braucht - bei den Commodore-8-Bit-Rechner gibt es dass ja so nicht , höchstens als "DOS Wedge" ....

    Grundsätzlich wurden durch das DiskROM zusätzliche BASIC Befehle zur Verfügung gestellt. Zum Betrieb wurde wie beschrieben noch ein bisschen vomHauseigenen RAM abgezwackt, was bei einem 64 KB Rechner so rund 23 KB zur freien Verfügung ließ.

    MSX-DOS benötigte jedoch BASIC nicht und konnte so effizienter mit dem Speicher umgehen und den freien Platz für Programme nutzen. Ganz so wir beim großen Vorbild PC. Es konnten von MSX-DOS BASIC Programme aufgerufen werden, jedoch war dazu ein Sprung ins BASIC ROM nötig. MSX-DOS wurde automatisch nach dem Einschalten des Systems von Diskette geladen. Das System mußte also auf der Floppy gespeichert sein. Das hatte den Vorteil, das natürlich verschiedene Iterationen Verbesserungen mit sich bringen konnten, bis hin zum späteren DOS2, das SubVerzeichnisse zuließ. MSX-DOS war Befehlkompatiebel zu MS-DOS, CP/M Programme konnten ohne große Probleme benutzt werden. Das war vorallem für "Fremdsprachen" wie PASCAL oder Fortran nützlich.

    Da Microsoft ja für jede Maschine die den BASIC Interpreter oder DOS nutzt noch heute einen Dollar Lizensgebühr verlangt, könnte man so mit einem EigenbauDOS (wie z.B. NEXTOR) der Zahlung entgehen wenn man einen neuen MSX bauen möchte. ;)

  • Ein Diskettenlaufwerk im Cartridgeslot konnte bei mangelnder Computergröße schnell grotesk aussehen.

    Wie geil :thumbsup: Sieht aus wie aus nem SciFi-Film der 1970s :D



    Diskettenlaufwerke waren mit über 1000 Mark sowieso recht teuer

    Apropos teuer - Du erwähnst ja oft Deine Ferienjobs - ich glaube die Preise hätten mich definitiv vom MSX abgehalten ;)

    Die Zeit, in der Du für neue Hardware gejobbt hast, füllte ich mit wichtigeren Dingen. Wie in der Nase bohren, Mädels anschauen (zum ihnen Nachstellen war ich noch zu schüchtern), C64-Sicherheitskopien anfertigen bis die Floppy die weiße (Temperatur) Fahne schwenkte (Deckel ab war dann die Hardwarelösung btw), usw :D


    Neben Boris Becker spielten übrigens Hühner im Philipsmarketing eine große Rolle.

    :roll2:


    Aporpos Hühner äh Porn - Mist - war hier ja wohl eher nicht gemeint - nochmal die Frage nach der einen (oder mehreren) MSX-Demo (Demoszene auf dem MSX?), die analog zur DOS-Demo-Ikone "Second Reality" für den Kinnlade-nach-unten-Faktor sorgte... Grafik(Demo)Porn (Porn hier aber nur im Sinne von Car-Porn, usw sehen *g*)? Gabs sowas? Gerne auch MSX2. Du hattest ja auch Demos gemacht? Kannste da was zeigen?

  • MSX gab es in Deutschland übrigens auch in dem Medien (wenn auch nicht ganz so präsent wie die Mitbewerber aus Braunschweig).

    Quote

    Gabs sowas? Gerne auch MSX2. Du hattest ja auch Demos gemacht? Kannste da was zeigen?

    Auf die Szene in Deutschland möchte ich gerne noch eingehen, dies betrifft mich ja eigentlich erst mit dem Besitz meines MSX2. So bleibe ich in meinem Zeitstrahl und hoffe den Faden nicht zu verlieren. ;)

    Die wirklich wilden Jahre kommen sicher noch.


    Ich möchte hier natürlich keinen Monolog führen und bin sehr dankbar für Richtungsweisungen und Fragen. Du ahnst ja jetzt vermutlich schon, warum aus einem Zwei-Stunden-Podcast einer mit acht Stunden wurde. ;)

  • Du für neue Hardware gejobbt hast, füllte ich mit wichtigeren Dingen. Wie in der Nase bohren, Mädels anschauen (zum ihnen Nachstellen war ich noch zu schüchtern

    Glaube mir, Hamlet hatte auch für Mädels und auch zum Nasebohren ausreichend Zeit und hat nicht nur gejobbt, gerade bei Ersteren war er weit erfolgreicher wie ich, bei Zweiteren, also das mit der "Nase" (ich wollte jetzt nicht nur "Bohren" schreiben, dass könnte man falsch verstehen) bin ich mir nicht so sicher .... :)

  • Quote

    Gabs sowas? Gerne auch MSX2. Du hattest ja auch Demos gemacht? Kannste da was zeigen?

    Auf die Szene in Deutschland möchte ich gerne noch eingehen, dies betrifft mich ja eigentlich erst mit dem Besitz meines MSX2. So bleibe ich in meinem Zeitstrahl und hoffe den Faden nicht zu verlieren. ;)

    Die wirklich wilden Jahre kommen sicher noch.

    Ok super. Wobei mich punkto MSX-Anfangszeit interessieren würde, obs sowas wie System-Seller-Games/Demos gab. Solche (Start)Titel sind ja extrem wichtig, um eine Plattform zu etablieren. Analog zum DOS-VGA-Boom, wo allein die Wing Commanders, und Space Quests in VGA-Pracht die DOSen verkauft haben, als Amiga-Killer-Spieleplattform eingeführt haben dürften (ok vielleicht waren auch die Commodore Manager der größte Feind des Amiga *g*).

  • Ich möchte hier natürlich keinen Monolog führen und bin sehr dankbar für Richtungsweisungen und Fragen. Du ahnst ja jetzt vermutlich schon, warum aus einem Zwei-Stunden-Podcast einer mit acht Stunden wurde. ;)

    Glaub mir - Du kannst hier gar nicht genug schreiben. Von so schreibfreudigen Menschen wie Dir, denen man nicht alles aus der Nase ziehen muss (wo wir gerade bei der Nase waren :D) leben Internetforen, lebt die Szene :thumbup:


    Apropos Nase (bohren) :D


    Du für neue Hardware gejobbt hast, füllte ich mit wichtigeren Dingen. Wie in der Nase bohren, Mädels anschauen (zum ihnen Nachstellen war ich noch zu schüchtern

    Glaube mir, Hamlet hatte auch für Mädels und auch zum Nasebohren ausreichend Zeit und hat nicht nur gejobbt, gerade bei Ersteren war er weit erfolgreicher wie ich, bei Zweiteren, also das mit der "Nase" (ich wollte jetzt nicht nur "Bohren" schreiben, dass könnte man falsch verstehen) bin ich mir nicht so sicher .... :)

    :D Ja cool wenn man hier gleich Zeitzeugen hat. :thumbup:

    Wenn sich hier (endlich) mal Zeitzeugen aus meinem Umfeld einfinden würden (hint hint), würden sie bestätigen, dass ich nur erfolgreich Mädels (nach)geschaut habe, für den Rest waren die Reize des C64, etc einfach zu stark, und die neuen C64 Releases zu zahlreich :D

  • dass ich nur erfolgreich Mädels (nach)geschaut habe, für den Rest war die Reize des C64, etc einfach zu stark

    In Abwandlung eines bekannten Zitates:


    "Alles Schlampen, außer Commi!"


    :-D

  • Quote

    Wobei mich punkto MSX-Anfangszeit interessieren würde, obs sowas wie System-Seller-Games/Demos gab.

    Wie beim C64 auch, dominierten in den ersten Jahren Arcadeumsetzungen.

    Eine DonkeyKong Lizenz wie beim Coleco fehlte sicherlich doch war mit Konami ein starker Softwarekonzern beinahe MSX exklisiv im Geschäft. Time Pilot, Frogger, Poyan lockten die Kunden an und Athletic Land, Road Fighter und Magical Tree begeisterten sie. 1984 war sicher nicht sehr ideenreich was den Gamesektor anging, allgemein erwachte die Homcomputergamerszene ja erst zu einem eigenständigeren Leben.

    Hier möchte ich Games wie GI-Joe, Raid Over Moscow, Impossible Mission oder auch Lazy Jones vom C64 als weitaus inovativer nennen. Das gab es so (mögen mich meine MSX Kollegen dafür mit mildem Fegefeuer strafen) für den Standart nicht.

    Eher gute Hausmannskost gemischt mit familentauglicher Optik und Spielspass. Dazu kamen die Programme ja ausschließlich aus Japan (was man in GB mit der Green Beret Umsetzung angestellt hat, möchte ich hier verscheigen. Konami gerne auch), an Nintendo sieht man da ja auch das hier ein anderer Markt und eine andere Kultur bedient wurde. Soviel Comic und Manga hatten wir damals noch gar nicht verdient. ;)

  • dass ich nur erfolgreich Mädels (nach)geschaut habe, für den Rest war die Reize des C64, etc einfach zu stark

    In Abwandlung eines bekannten Zitates:

    "Alles Schlampen, außer Commi!"

    :-D

    :roll2:


    Eine DonkeyKong Lizenz wie beim Coleco fehlte sicherlich

    Die war sicher zusammen mit Zaxxon beim Coleco der System Seller.



    1984 war sicher nicht sehr ideenreich was den Gamesektor anging, allgemein erwachte die Homcomputergamerszene ja erst zu einem eigenständigeren Leben.

    Stimmt - der C64 verkaufte sich ja auch eher von sich aus. Da langte sogar Jupiter Lander um zu begeistern - es gab ja nix :D

    Also in der Anfangszeit 1983 beim C64. Beim Brotkasten war 1984 ja schon der Hammer.