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Sony TV Bild verschoben

  • "Pin Ampl" und "Corner corr" ist es leider nicht.

    Wahrscheinlich müssen diese Magnetstreifen, wie im Video gezeigt, auf der Röhre angepasst werden.


    Auch suche ich noch nach der Möglichkeit diesen Hellen Bereich am oberen Bildschirmrand zu minimieren.

  • Was ist ein O/W-Fehler für Dich? OW wird sonst für Overwrite im Computerbereich verwendet.

    O/W-Fehler (TV-Bereich) Ost-Westfehler oder Kissenverzerrung, das Bild ist am linken und rechten Rand gestaucht/eingebogen.

    Ok, Kissenverzerrung ist dann klar. Ost-West ist dann mal was neues. ;-)

    Soweit ich verstanden habe sind an diesen Plastikstreifen schwache Magneten die, die Ablenkung beeinflussen. Was er tut ist diese Dinger so lange hin und her zu schieben bis die Bildgeometrie passt und dann kann man die Magneten mittels Klebeband oder Epoxydkleber an der entsprechenden Stelle befestigen.

    Ja, da sind Magneten dran. Die Streifen gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Damit wird die Bildgeometrie direkt außen am Röhrenhals korrigiert.


    Was macht denn die Funktion PAR TILT? Hast Du die schon ausprobiert?

  • Danke für die Hilfestellung.


    Mit dem Testbild habe ich noch mal alles versucht. Da tut sich nichts.

    An diesem Testbild kann man auch gut die verschiedenen Problemen.


    Erste und letzte Rechteck Reihe hat seltsame horizontale Linien. Jeweils zwei.


    Drittes Rechteck von unten ist leicht geknickt.


    Die oberen beiden Rechteck Reihen fallen Richtung Bildmitte.

  • Erste und letzte Rechteck Reihe hat seltsame horizontale Linien. Jeweils zwei.


    Drittes Rechteck von unten ist leicht geknickt.


    Die oberen beiden Rechteck Reihen fallen Richtung Bildmitte.

    Hm, was genau meinst Du? Die schwarzen/dunklen Linien? So wirklich bin ich mir nicht sicher, ob ich das gleiche meine, wie Du.

    Die Trinitron- und Diamondtron-Röhren haben zwei Stablisierungsdrähte, die horizontal durchs Bild gehen (müssen). Eventuell meinst Du diese. Kann das sein? Wenn ja, die bekommst Du nicht weg, die müssen auch da sein. Das liegt am Prinzip der Streifenmaske. Bei einer Loch- oder Schlitzmaske sind die nicht erforderlich.


    Abfall Richtung Mitte in den zwei oberen Reihen: Das ist ein Geometriethema, das früher typischerweise mit den Magnetstreifen auf dem Röhrenhals behandelt wurde. Bei dem Punkt würde ich es mit Magnetstreifen oder Variation der vorhandenen probieren. Allerdings habe ich das auch schon häufiger gemacht. Ob Du Dir das zutraust, weiß ich nicht. Ansonsten jemand machen lassen, der sich damit auskennt. Ein Fernsehtechniker, der Spaß an seiner handwerklichen Tätigkeit hat, bekommt das auch hin.


    Auch noch als generelle Anmerkung:

    TV-Röhren sind typisch nie so gut wie Monitor-Röhren. Im TV wurden schon immer die schlechtere Qualitätsstufen eingebaut. Davon unabhängig sind die Trinitron-Röhren im TV typischerweise im Vergleich zu anderen ziemlich bis sehr gut. Ein Sony-Monitor dagegen ist nochmal erheblich besser, da von der Konzeption für etwas anderes vorgesehen. Das ganze ist auch für andere Marken in gleicher Weise übertragbar.

  • na ja, irgendwas muss ich jetzt machen.

    Denn so wie es jetzt ist, bringt mir der TV wenig.


    Die Streifen scheinen bei einem Signal ca vom SNES weg zu sein.

    Auch ist mir aufgefallen dass beim SNES das Bild viel stärker nach links rückt als beim U64.


    Das wichtigste ist es nun die Ecken wieder raus zu holen. Damit das Bild gerade ist.


    -------

    Hier im Video wird gezeigt wie das geht.

    Ich glaub das bekomme ich nicht hin. 😒

    Will den TV aber auch nicht aufgeben...

    [External Media: https://youtu.be/NyGPws6Eu4Y]

  • Schalt die Lampe hinterm TV aus ;-)


    Nein, Scherz beiseite, aber ähnlich sinnvoll ist es, hier an Einstellungen rum zu spielen, ohne auch nur einen vernünftigen Testbildgenerator dran zu haben.


    Solange Du nur eine einzige Quelle (z.b. C64) nutzen willst, kannst Du das so machen und optimieren, aber auch dann empfiehlt es sich, nach dem allgemein üblichen oder aber im Service-Manual vorgegebenen Abgleich-Schema/Reihenfolge vor zu gehen, sonst beeinflussen sich die Einstellungen gegenseitig...


    Wenn Du aber - wie es scheint- mehrere unterschiedliche Quellen anschliessen willst, dann muss die Grundeinstellung stimmen, sonst wird das nie was...


    Manche Bildfehler deuten auch auf Defekte, resp. bald eintretende Defekte hin, insbesondere, wenn man irgendeinen Parameter bis zum Anschlag aufdrehen muss, um noch ein einigermaßen vernünftiges Bild zu bekommen...


    Rate nach wie vor dazu, einen erfahrenen Radio/TV-Techniker da zu involvieren, aber die werden Dir keine Geräte anfassen, an denen bereits an der Bildröhre, insb. an den Magneten dort rumgestellt wurde!


    Das ist normalerweise NICHT notwendig und KONTRAPRODUKTIV, es sei denn, das Gerät hat ne neue Bildröhre erhalten oder hatte mechanischen Stress (sprich fiel runter...)

    Speziell in letzterem Fall würde ich aber dazu raten, es dort hin zu geben, wohin es augenscheinlich dann gehört: in das E-Recycling!

  • Ich würde die Helligkeit etwas zurücknehmen, die ist zu hoch. Auf keinen Fall am ScreenRegler des Zeielntrafos drehen! Die "Helligkeit" passt dort, sonst hättest du Rücklaufstreifen im Bild!!!


    Vergiss bitte nicht, das ist ein Röhrengerät und dessen Geometrie ist nich so perfekt wie bei LCD/LED-Flatscreens!

  • Bei den Gezeigten Bildern erkenne ich die Fehler in den Ecken garnicht so. Sind die wirklich so extrem in echt? (Ohne echtes Testbild schwierig zu sagen) Durch die andere Wölbung in trinitron röhren wirkt das Bild manchmal auch verzerrt, wobwohl die geo stimmt.
    Dazu sind TV Geräte nie so geometriestabil, wie Echte Datenmonitore. Helle Bereiche m Bild und ähnliches können die Geobetrie verzerren.


    Wovon ich deutlich abraten würde, ist an den Magneten an der Röhre rumzufummeln! Das braucht Erfahrung. Hat man diese nicht, kann man es sehr leicht versauen!


    Zum anderen Problem mit der Bildverschiebung je nach Quelle: Das RGB Signal wurde früher bei fernsehern kaum bearbeitet (im Gegensatz zum FBAS) und ziemlich direkt auf die röhre gejagt. Je nach Quelle bzw deren tolleranzen gibt und gab es da schon immer Verschiebungen. Wenn die Tolleranzen der Quellsysteme ungünstig liegen fällt es eben stark auf.
    Da ein TV Signal einen großen Overscan bereich hatte (also Bildinhalt, der zwar im signal da war, aber durch das gerät im vormalfll beschnitten wurde) ist das bei dem normalen Anwendungsfall eines Fernsehers nicht schlimm gewesen (Der SCART Anschluss wurde im übrigen zum Anschluss von Sat recivern "Erfunden").
    Man kennt das möglicherweise auch noch von alten vga Monitoren: Ich hatte nen vga schirm an 2 PC´s. Diesen musste ich je nach PC immer ein bisschen umstellen, damit die Bildlage perfekt war. (Später wurde das dann durch automatikschaltungen überflüssig).


    Gruß CM

  • Ja, ich sehe ihr seit da wesentlich entspannter und erfahrener.


    Ich bin sehr pingelig und suche oft in den Krümel.


    Habe den TV jetzt einfach wieder zusammengeschraubt und hingestellt.

    Das Bild habe ich weiter nach rechts geschoben bzw nach den Zahlen vermittelt.

    Von 0 - 60 ist möglich. Bei 30 steht es nun und die eingefallenen Kanten sind im Rand verschwunden.

    Das Monitor Programm vom C64 ist da wohl etwas ungeeignet für.

    Jetzt habe ich nur noch diese Leicht helle Stelle. Aber die ist nur Abends im abgedunkelten Wohnzimmer auffällig.

    Werde jetzt einfach mal Spaß haben.


    --------

    Eben mal zum Spaß das alte NES angeschlossen.

    Natürlich ist das Bild jetzt zu weit rechts und man sieht die einfallende Ecke oben links.

  • Ja, die Grundeinstellung muss stimmen.

    Allerdings ist die pauschale Aussage, dass man an den Magneten nichts ändern sollte, falsch. Im Original-Zustand ist das der Werksabgleich im Neuzustand. Wenn der nicht ordentlich gemacht wurde, kann man da durchaus was an Bildqualität herausholen. Weiter ist ein Röhren-TV/-Monitor ein Analoggerät. Das altert und ein Abgleich in regelmäßigen Abständen erhält die optimale Bildqualität. Das ist wie die Inspektion an einem Auto. Nur beim TV/Monitor machen das die wenigsten.


    Wenn die Röhre beim Sturz Luft gezogen hat, müsste man die Röhre tauschen. Die kann man nicht reparieren. Wenn man da nicht günstig dran kommt, lohnt sich eine Reparatur in der Regel nicht. Aber sonst muss der nicht immer weggeschmissen werden. Da lohnt es sich durchaus, erstmal zu schauen, was los ist.

  • Wenn die Röhre einen Riß oder Sprung hätte, kommt Luft rein. Aber dann tut die nicht mehr. Ist bei Dir also nicht der Fall. Normal hat die Röhre ein sehr starkes Vakuum. Daher implodiert eine Röhre auch, wenn die eingeschlagen wird.


    Noch ein genereller Tip: Möglichst Geräte, die ein magnetisches Feld erzeugen, weiter weg von einem Röhren-TV/-Monitor aufstellen. Magnetfelder beeinträchtigen die Bildqualität auch. Wechselfelder erzeugen ein unruhiges Bild am Monitor.

    Von daher hilft es vielleicht auch, die Spielekonsole nicht auf den Monitor zu stellen.

  • Ach so... Danke =)


    Ich denke da müssten wirklich die Magnete gerichtet werden.

    Über das Menü ist es mit Sicherheit nicht zu richten.

    Dafür ist das ganze Bild viel zu verbogen an den Rändern.

  • Das kommt aber nicht durch Alterung, sondern durch manuelle Verstellung oder eben grobe Erschütterung.

    Wobei ich auf Ersteres plädiere.


    Bremsbeläge, Kupplung und Ölwechsel mache ich übrigens an TVs nie :pumpkin:, wenn die still und starr und ganzjährig fast ohne Temperaturschwankung im Wohnzimmer stehen, dann verstellt sich an der Bildröhre NIX durch Alterung, an der Elektronik hingegen natürlich manches, wobei so "analog" ist die Generation TV gar nicht, siehe Service-Menü...


    Und für Alle, die Englisch können, steht das sogar nochmals groß aussen drauf:

    "no user servicable parts inside". Wartungsfrei.


    Und wenn die Grundeinstellung ab Werk so sch... gewesen wäre, dann hätte das wohl der Erstbesitzer moniert oder das Teil längst entsorgt schon...


    Die Kissenverzerrung wird übrigens spätestens bei allen transistorisierten Farb-Geräten ab Anfang der 1970er über die Elektronik ausgeregelt, die ganz groben Magnete, die die SW-Röhrengeräte dafür hatten, die sind da gar nicht mehr drin.


    Insofern müsste das schon übers Menü oder eben analoge Regler im Gerät gehen, hier mal ein Blick in einen 1970er Wega Color 910 in Service-Stellung:


    Oben mittig sieht man das "Service-Menü", sprich alle analogen elektronischen Einstellungen zusammengefasst. Gut erkennbar unten den Regler der Tonnen-Verzerrung, quasi das "Gegenstück" zur Kissenverzerrung, je nachdem, ob es nun konkav oder konvex bauchte...


    Das nannte sich servicefreundlich und war sogar noch teilröhrenbestückt und mit guter alter 90° Bildröhre.


    So ging Technik made in Germany. Traurige Randnotiz: Wega wurde als Markenname später von SoNie ähh sony weitergeführt und ausgeschlachtet...


    Die Blechabschirmung unten rechts schützte vor harter Röntgenstrahlung, die in der Booster-Diode der Horizontal-Endstufe, die noch mit Röhren bestückt war, entstand!


    Also nix mit an Magneten spielen für diese Einstellungen, zumindest nicht in dem kleinen Maßstab, in dem es bei Dr. Joysticks Plastebomber fehlt...