Fragen zur 1571

Es gibt 86 Antworten in diesem Thema, welches 11.737 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (30. März 2021 um 11:50) ist von Asklia.

  • Schlimmer noch: Mit dem ständigen Weggang der Entwickler fehlte es (vermutlich) an fähigen Leuten, die den Code anpassen konnten. die 1571 war ja unnötig kompliziert und teuer: Der zusätzliche 6522 zusammen mit dem 6526 brachte ja keinen Vorteil. Es trieb die Kosten hoch.

    Und das war bei Commdore ja häufiger der Fall, dass einzelne Personen oder gleich ganze Teams abwanderten: Mit Chuck Peddle fing das ja bereits sehr früh an.

  • Der zusätzliche 6522 zusammen mit dem 6526 brachte ja keinen Vorteil.

    Doch: Durch den zusätzlichen 6526 ist die 1571 deutlich kompatibler zur 1541 als sie es wäre, wenn man einen oder beide 6522 durch 6526 ersetzt hätte.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Nein, dem stimme ich nicht zu. Kein Programm fummelt an den Portleitungen zum Laufwerk herum; auch nicht die Schnelllader. Die Floppy wäre mit einem 6526 anstelle eines der beiden 6522 genauso kompatibel gewesen.

  • Nein, dem stimme ich nicht zu. Kein Programm fummelt an den Portleitungen zum Laufwerk herum; auch nicht die Schnelllader. Die Floppy wäre mit einem 6526 anstelle eines der beiden 6522 genauso kompatibel gewesen.

    Auch wenn das nicht im Fokus war: Man kann das ROM der 1571 durch ein entsprechend gepatchtes der 1541 ersetzen und hat ein 99,9 % (ich behaupte sogar 100 %) 1541-kompatibles Laufwerk. Mit einem 6526 als 6522-Ersatz wäre das nicht möglich gewesen.

    Der 6526 hätte den ganzen Code über den Haufen geworfen, die Register z. B. liegen völlig anders. Und für Commodore haben die eigenen MOS-ICs sicher nur Centbeträge gekostet. Ansonsten hätte es sich nicht rentiert, zur "Kostenreduktion" extra einen 5710 für den C128DCR zu entwickeln(!) und zu produzieren.

    Will sagen: Ein zusätzlicher 6526 im Vergleich zum Umstricken des gesamten Codes war sicher wesentlich günstiger.

  • Kein Programm fummelt an den Portleitungen zum Laufwerk herum; auch nicht die Schnelllader.

    Woran sollen Schnelllader denn sonst herumfummeln wenn nicht an den Ports der beiden VIAs?

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  • Kein Programm fummelt an den Portleitungen zum Laufwerk herum; auch nicht die Schnelllader.

    Woran sollen Schnelllader denn sonst herumfummeln wenn nicht an den Ports der beiden VIAs?

    Ich denke, er meint den Disk-Controller-VIA, aber der würde ja auch nicht ersetzt durch einen 6526, sondern wenn, dann der Bus-Controller.

  • Ich denke, er meint den Disk-Controller-VIA, aber der würde ja auch nicht ersetzt durch einen 6526, sondern wenn, dann der Bus-Controller.

    Das tut sich in der Hinsicht nichts - wenn du die Bus-VIA durch eine CIA ersetzt funktionieren Fastloader nicht mehr, weil sie die IEC-Leitungen nicht mehr steuern können und wenn du die Laufwerks-VIA ersetzt funktionieren sie nicht mehr, weil sie LED+Motor+Stepper nicht mehr steuern können und keine Daten mehr vom Kopf lesen können. Ausserdem gibts ja nicht nur Fastloader sondern auch Kopierschutzmechanismen und die wollen gerne mal vollen Zugriff auf den Datenstrom vom Laufwerk und evtl. noch zyklenexakte Timer, um die Spur genau zu vermessen.

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  • Das tut sich in der Hinsicht nichts -

    Schon klar, ich meine nur: WENN, dann würde man wohl den Bus-Controller ersetzen, weil der Disk-Controller schon voll belegt ist. Den Bus-Teil müsste man für Fast Serial ja sowieso neu machen.

  • Mit einem schnellen seriellen Bus braucht man keinen Schnellader mehr. Commodore hatte damals die freie Wahl bei der Ausstattung der 1571. Und auch eine "neue" 1541 hätte statt dessen einen 6526 anstatt eines 6522 bekommen können. Chip ersetzen, neues ROM, fertig. Über den alten Takt wird ausgehandelt, dass die Daten dann schnell und seriell kommen können.

    Die Register für die beiden 8-Bit Ports liegen bei beiden Chips sogar auf den gleichen Adressen (OK, A und B sind vertauscht). Das Pinlayout ist zudem für die 8-Bit Ports, Adress-, Daten und Steuerleitungen identisch. Lediglich die Control-Leitungen CAx und der serielle Port CBx wurden durch die Uhr und den neuen seriellen Port ersetzt.

    Die beiden 8 Bit Port selber funktionieren gleich; von den vertauschten Registern mal abgesehen. So richtig viel wäre da nicht zu ändern (gewesen). Die Verwendung des seriellen VIA Ports haben wir damals sogar ausprobiert: Leider hat die serielle Kopplung 6522 und 6526 nicht funktioniert. Heute wissen wir (alle), warum: Der 6522 hat einen Bug auf dem seriellen Register bzw. Port. Der vergisst manchmal ein Bit, wenn der Takt ungünstig liegt. Damals wusste aber keiner von uns, dass der Baustein genau da einen Fehler hat. Im Datenblatt steht das ja nicht.

    6526er Bausteine waren für uns damals nicht zu bekommen, ohne einen C64 zu schlachten. Und bei den defekten C64 waren zudem meist ausgerechnet die 6526er defekt. Die Idee ist nicht gerade neu.

  • Mit einem schnellen seriellen Bus braucht man keinen Schnellader mehr. Commodore hatte damals die freie Wahl bei der Ausstattung der 1571.

    Der C128 sollte kompatibel zum Vorgänger sein, also muss auch das zugehörige Laufwerk kompatibel sein. Eine wie von dir vorgeschlagene 1571 mit CIA statt VIA hätte dieses Ziel verfehlt.

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  • Ich nehme an, du meinst den C64 im C128 mit kompatibel.

    Die 1571 war aber nicht unbedingt als reine 1541 kompatible "C64 Floppy" vorgesehen. Die 1571 war ja etwas ganz neues; für den 128er und auch CP/M. Gleiches gilt ja auch für die spätere 1581. Dass eine doppelseitige Floppy auch einseitige Disketten lesen können sollte, ist ja nur eine Begleiterscheinung.

  • CMD hat dann ja gezeigt, dass man den Schieberegister Bug auch beheben kann. Oder haben 65c22 den nicht mehr?

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Ich muss zugeben, dass ich den Bug nicht weiter verfolgt habe. Die Variante von CMDu kenne ich nicht.

    Die alten von NCR und Rockwell, die ganz neuen WDC 65C22N.

  • Die 1571 war aber nicht unbedingt als reine 1541 kompatible "C64 Floppy" vorgesehen

    Natürlich war sie das, sonst hätte Commodore sich den Aufwand mit der 1/2MHz-Taktumschaltung und den Aufwand mit dem von der 1541 möglichst 1:1 übernommenen und nur wo nötig gepatchten oberen 16K-Teil des ROMs sparen können.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Ich muss zugeben, dass ich den Bug nicht weiter verfolgt habe. Die Variante von CMDu kenne ich nicht.

    Die alten von NCR und Rockwell, die ganz neuen WDC 65C22N.

    Ich meinte CMD HD und FD2000/4000. Die können Burst mit 6522. Glaube der Fix hatte mit einem Flipflop zu tun, damit der 6522 das Signal zur passenden Zeit erhält.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Glaube der Fix hatte mit einem Flipflop zu tun, damit der 6522 das Signal zur passenden Zeit erhält.

    Ja, ich meine mich auch zu erinnern, dass bei den CMD-Laufwerken das Schieberegister des 6522 durch eine sehr einfache externe Schaltung repariert wurde.

    Yes, I'm the guy responsible for the Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. cross assembler. And some Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • Die meisten 1571er Laufwerke haben einen 6526 bereits eingebaut und die beiden 8 Bit Ports sind sogar frei. Nur die CR Varianten haben den nicht.

    Wem es beim Bit zählen schwindelig wird, der hat zuviel davon.

    Alt werden ist schön, das Altern nicht.

  • Die meisten 1571er Laufwerke haben einen 6526 bereits eingebaut und die beiden 8 Bit Ports sind sogar frei. Nur die CR Varianten haben den nicht.

    Ja, eben zusätzlich. Es hätte genügt, den 6522 damit zu ersetzen. Die CR Varianten haben eine vereinfachte Version.

    So wurde Software durch Hardware ersetzt.

    Der CMD-6522 Trick würde mich mal interessieren, falls jemand den Schaltplan dazu ätte?

  • Hier der Schaltplan des IEC-Teils der FDx000

    (ja - ich weiss: Kringel an den Ausgängen der NANDs und Invertern gingen beim Export flöten - habe ich dem Diptrace-Support gemeldet)

    Dateien

    ?SYNTAX ERROR
    READY.
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