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Einmal Floppy 1541 Low Rom 325302-01 in 2764 Eprom brennen für Blöde bitte

  • Beim reparieren eines Dauerläufers habe ich das Low Rom auf UB3 als Schuldigen festgestellt. Ein funktionierendes Original 325302-01 habe ich


    Ziel ist es jetzt ein Eprom zu brennen um dieses zu ersetzen - Ich hatte eigentlich vor das "mal eben" zu machen, da ich entsprechende Sockel Adapter von 24 auf 28 Pin hier habe und auch verschiedene 8Kb Eproms hier rumliegen habe.

    Der Brenner ist ein TL866CS


    Ich habe eigentlich zügig das benötigte ROM auf Zimmers.net gefunden:

    http://www.zimmers.net/anonftp…1/1541-c000.325302-01.bin


    Das brennen klappt, aber die Floppy quittiert es mit einem Dauerlauf X/

    Möglich ist aber auch, dass die Eproms einfach fratze sind und deswegen will ich hier mal aufzeigen wie ich vorgehe - Entweder ist es eh' zum scheitern verurteilt, oder die Eproms sind hin.


    Der Typ den ich brennen kann ist M5L2764K vom Mitsubishi - Laut Datenblatt kompatibel mit Intel 2764 (https://pdf1.alldatasheet.com/…/MITSUBISHI/M5L2764K.html)

    Laut Datenblatt hat der eine Brennspannung Vpp von 21V

    Den Mitsubishi gibts beim TL866 nicht zum einstellen aber den Intel. Der meldet sich dann mit voreingestellter Brennspannung von 12,5V.

    Das brennen damit schlägt dann wie erwartet fehl.


    Stelle ich Vpp auf 21V funktioniert das brennen:



    Setze ich das Vieh in den Sockel und in die Floppy bleibt sie ein Dauerläufer!

    Irgendwas mache ich falsch und ich habe zuviel gelesen um alles hier wieder zu geben - Vielleicht kann mir einer in den Nacken schlagen und sagen was ich falsch mache - ich bin ja lernwillig :saint:

  • Ach ja, ein 27C64A von ST habe ich auch noch. Dieser lässt sich beim TS866 auch auswählen. Allerdings bekomme ich den unter keinen Umständen zur Mitarbeit bewegt.

    Er bringt immer:


    Egal was ich probiere.


    Ich geh' jetzt mal schlafen - Wenn ich heutzutage um 2:00 Uhr pennen gehe fühle ich mich am nächsten Tag immer so wie früher wenn ich nach dem durchmachen aus der Disko direkt in den Betrieb gefahren bin...

  • Ja, das mit dem Durchmachen hab ich auch nicht mehr so drauf, aber bin leider immer noch mehr Nachtmensch...


    Zur Sache: Das ST27C64 scheint der Eprommer aus welchen Gründen auch immer nicht programmieren zu können, da immer der leere Inhalt 0xFF danach wieder angezeigt wird.


    Hast Du denn ein originales, funktionstüchtiges ROM, das Du in der Floppy als Gegentest verbauen kannst?


    Wenn die Floppy damit läuft, wäre zumindest mal klar, dass es keine weiteren Probleme mit dem Board gibt.


    Ich kann Dir gerne ein programmiertes ROM zukommen lassen, allerdings müsstest Du vermutlich Deinen Adapter etwas modifizieren,

    soweit ich weiß, hab ich nur noch 27C256 und größer "vorrätig", aber man kann deren obere Adressbits ja auf Masse legen. Ich würde den 2764 Inhalt so oft hintereinander schreiben, wie er eben reinpasst (4x), dann spielt die Adresslage keine Rolle, aber Du solltest die Leitungen dennoch auf einen fixen Pegel ziehn, damit das Eprom nicht unnötig gestresst wird...


    Siehe PN

  • Das brennen klappt, aber die Floppy quittiert es mit einem Dauerlauf

    Dann stimmt elektrisch was mit deinem (EP)ROM nicht, denn das Low-ROM braucht es nicht unbedingt zum Anlaufen, das hast du bei der Raparatur ja bemerkt. ;-)


    Hingegen wenn durch das neue ROM ein Dauerlauf entsteht, muss dieses den Bus blockieren. D. h., entweder EPROM fritte oder du hast ein Problem mit deinem Adapter.

    "Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst. Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, dann kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist." - Quelle unbekannt.


    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.

    "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.

    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.


  • Der Adapter ist nicht von mir und sieht tatsächlich abenteuerlich aus. Nachgemessen hatte ich ihn allerdings.


    Brenntechnisch gibt es aber keine Besonderheiten oder?

    Ich meine, es hat ja geklappt und man sollte davon ausgehen das das EPROM läuft.


    Ich baue mir dann erstmal selbst einen neunen Adapter.

  • Brenntechnisch gibt es aber keine Besonderheiten oder?

    Nein.

    Ich baue mir dann erstmal selbst einen neunen Adapter.

    Ja, das schließt mal diese Fehlerquelle aus.

    "Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst. Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, dann kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist." - Quelle unbekannt.


    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.

    "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.

    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.


  • Upps, Mir fällt grad eine Sache dazu noch ein, aber das weisst Du vermutlich:


    Wenn das Image von einem CBM-Rechner via absolute Save gesichert wurde, dann sind die ersten beiden Bytes die Startadresse und müssen weg!

    Erkennt man schon daran, dass die Files dann keine ganzen Zweierpotenzen sind, d.h. 8192 wäre reiner Inhalt, 8194 würde auf eine mit Save vom C= Rechner aus

    gesicherte Datei hinweisen.. Ebenso 16384 vs 16386, falls es beide Teile in Einem sind....

  • Upps, Mir fällt grad eine Sache dazu noch ein, aber das weisst Du vermutlich:


    Wenn das Image von einem CBM-Rechner via absolute Save gesichert wurde, dann sind die ersten beiden Bytes die Startadresse und müssen weg!

    Erkennt man schon daran, dass die Files dann keine ganzen Zweierpotenzen sind, d.h. 8192 wäre reiner Inhalt, 8194 würde auf eine mit Save vom C= Rechner aus

    gesicherte Datei hinweisen.. Ebenso 16384 vs 16386, falls es beide Teile in Einem sind....

    Ja, das wusste ich bereits - Trotzdem danke! ^^

  • Das EPROM als Fehler Quelle kannst du easy ausschließen:


    Die TL866 hat ja eine verify Funktion.

    Damit kann man sicher stellen, daß im EPROM drin ist was drin sein soll.



    Bleiben noch als mögliche Fehlerquelle:

    • Adapter Sockel
    • Ein anderer, zusätzlicher Fehler in der Floppy
  • Die M5L sind der letzte Schrott. Der TL866 (und viele andere Brenner auch) hat mit den Dingern Probleme.

    Gibt's auch reichlich Beiträge in den einschlägigen Arcadeforen.

    wer liest denn schon in Arcadeforen :rolleyes:

    :weg:

  • Die M5L sind der letzte Schrott. Der TL866 (und viele andere Brenner auch) hat mit den Dingern Probleme.

    Gibt's auch reichlich Beiträge in den einschlägigen Arcadeforen.

    Vielleicht stimmen auch nur die Parameter in der Software nicht? Beim MBM27C64 ist das definitiv so, ich habe dutzende davon - Brennspannung laut Software = 12,5 V, Brennspannung laut Datenblatt = 21,0 V(!), obwohl CMOS ...

    "Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst. Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, dann kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist." - Quelle unbekannt.


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    "Diskutiere nie mit einem Idioten - er zieht dich auf sein Niveau hinunter und schlägt dich dort mit seiner Erfahrung!" - Volksweisheit.


  • Das mit der Brennspannung ist beim TL866 bei vielen EPROM-Typen falsch.

    Die Entwickler dachten sich wohl, wer sowas nutzt, derkann die Hirse auch mal anstrengen. ;)


    Es gibt aber auch schon Probleme beim Auslesen der M5L.

    Ich hatte schon M5Ls, die waren laut TL866 leer, funktionierten dafür aber erstaunlich gut... :gruebel:nixwiss:

    Man sollte beim Auslesen mit dem TL866 auch immer mehrmals auslesen und die CRC beobachten.

    Ganz oft wird nach jedem Lesevorgang ne andere CRC ausgegeben.

    Abhilfe schafft dann oftmals (aber nicht immer) mal mit Vcc und Vdd rumzuspielen.

  • Also ich muss sagen, ich habe mit dem TL-866CS/A (ich habe einen "umgerüsteten") keinerlei Probleme, bis auf das eine Beispiel mit dem MBM27C64.

    Ich verwende sonst auch verschiedene EPROM-Typen, vor allem TI, ST, ATMEL, und die sind alle problemlos.


    Ich habe aber gerade gesehen, dass das mit der Brennspannung eh schon im Ausgangspost versucht wurde. :nixwiss:


    Vielleicht hilft doch ein Blick ins Datenblatt des M5L, möglicherweise braucht der einen bestimmten "Kniff" und ist deshalb in der MiniPro-Software nicht drin.

    "Wenn du überredet, ermahnt, unter Druck gesetzt, belogen, durch Anreize gelockt, gezwungen, gemobbt, bloßgestellt, beschuldigt, bedroht, bestraft und kriminalisiert werden musst. Wenn all dies als notwendig erachtet wird, um deine Zustimmung zu erlangen, dann kannst du absolut sicher sein, dass das, was angepriesen wird, nicht zu deinem Besten ist." - Quelle unbekannt.


    "Steve Jobs hat User hervorgebracht, Jack Tramiel Experten." - Quelle unbekannt.

    "Mein Herr, ich teile Ihre Meinung nicht, aber ich würde mein Leben dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen." - Voltaire.

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  • So - Ich habe fertig!


    Nachdem ich festgestellt habe, das ich Adapter Löten ätzend finde und ständig irgendwo irgendwas Kontakt bekommt oder halt auch nicht, werde ich mir das zum Anlass nehmen mal selber eine Leiterplatte zu erstellen mit Kicad oder, so - Da kenn ich noch nichts von und es dürfte auch nicht zu anspruchsvoll für mich sein ;) - Zählt aber zu den Dingen die ich unbedingt mal machen möchte ^^

    (Ja, ich weiß das es sicher 1000 Projekte auf Github gibt oder so, aber ich will was zum üben).


    Gut aber messen kann ich - Und eigentlich hatte ich ganz zu Anfang für mich schon sichergestellt, das der verwendete Sockel im Grunde in Ordnung sein sollte - Auch wenn er hässlich ist - But never judge a book by its cover :D


    Also, ich habe zwei von den M5L2764K Eproms - Laut Datenblatt sind sie mit Intel 2764 auswechselbar:

    Auch wenn sie nicht in der Auswahlliste des TL866 standen habe ich den Intel 2764A ausgewählt und Vpp dann auf 21V gesetzt:


    Alles wie im Eingangspost beschrieben - Das Eprom lässt sich so programmieren - Und auch wenn ich es auslese und das Bin danach abspeichere ist es identisch mit dem original Bin file. Aber es funktioniert halt nicht in der Floppy!


    Tatsächlich hatte ich in meiner verranzten Floppy welche ich eh' auseinandergenommen habe das von kinzi erwähnte Eprom MBM27C64 als Kernal.

    Somit habe ich dieses ordnungsgemäss ausgelesen, gelöscht und dann programmiert (ebenfalls mit 21Vpp) und was soll man sagen: Es funktioniert in der Floppy! :D


    Das macht mich grade schon froh' weil es zeigt das ich im Grunde alles richtig gemacht habe, und einfach die BEIDEN Mitsubishi M5L2764K mich verar*cht haben :cursing:


    Damit gebe ich SamW absolut recht!

    Die M5L sind der letzte Schrott. Der TL866 (und viele andere Brenner auch) hat mit den Dingern Probleme.



    Danke fürs mitlesen! Thema ist für mich abgeschlossen :thumbsup:



    Meine Adapterplatinen zeige ich dann irgendwann mal :whistling: