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Wie kam die erste Software auf euren C64?

  • Wir haben zwar auf der andere Seite der Berliner Mauer gelebt, aber deswegen nicht hinterm Mond! Und wegen Raubkopien ist uns da auch niemand auf den Sack gegeangen.

    Sehr geil auch mal ne Story von daaamals™ aus dem Osten zu hören. Hast Du daaamals™ irgendwie mitbekommen, wie die Software zu euch kam? Ging das so einfach (wie sonst :D) die aus dem Westen mit der Post zu schicken? Oder blieb das als dekadentes Propagandamaterial aus der BeeRrrDee hängen? *g*


    Ich war angefixt und bekam zu Weihnachten 1986 dann meinen eigenen C64 von meinem Vater. Von Aldi mit Datasette und zwei Quickshoots SVI 318-102. In den Weihnachtsfeiertagen bin ich mit ausreichend Kassetten dann regelmäßig bei meinem Kumpel zum Kopieren gewesen.

    Und wie kam dann der C64 zu euch in die DDR?


    Hat nicht lange gedauert, dann hatten wir auch Floppy´s (OC118N).

    Ohne jetzt zu googlen - OC118N?


    Mein erstes sinnvolles Programm (Berechnung der Durchgangsdämpfung von Lichtwellenleiterkabeln unter Bezugnahme von klimatischen und konfektionellen Einflüssen) habe ich aber wärend meiner Ausbildung natürlich Systemkonform auf einem Robotron KC85/1 in Basic geschrieben (ich mochte den Rechenschieber nicht besonders) und dafür eine Auszeichnung bekommen. :thumbsup: Ich war auch der einzigste, der sich mit dem Ding beschäftigt hatte.

    :D:thumbup:


    Apropos "Ich war auch der einzigste, der sich mit dem Ding beschäftigt hatte.". Noch später in den frühen 1990s an der Uni (Hamburg) konnte man unter den Blinden als Einäugiger der Macher sein (wenn es nicht gerade Informatik war). Computer waren einfach noch kein absoluter Mainstream so wie heute...

    Und auch noch vorher in der Schule frage ich mich noch heute wie ich im Informatikunterricht (immerhin gab es sowas - kann auch sein, dass wir daaamals™ der erste Jahrgang an unserer Schule damit waren) mit dem "Programm" (Pascal) ne 2+ bekommen konnte...



    @Olli Restepk!

    Erinnert mich an eine Story meines Bruders, der im EDV-Unterricht in der Schule in der ersten oder zweiten Stunde vom Lehrer die Aufgabe erhalten hatte, die Ampelschaltungen an einer Kreuzung in Basic zu simulieren.

    Sein Ergebnis war im Code um zwei Drittel kürzer als die Musterlösung des Lehrers. Dafür erhielt er an dem Tag eine Eins. Tjunge war der stolz an dem Tag.

    Zumindest bei mir war der Informatiklehrer (der einzige Computerfreak unter den Leerkörpern (kein Schreibfehler *g*) der Schule)

    klar besser als ich.


    Meine erste Software war das Spiel Falcon Patrol, geladen von einer Datasette

    Geiler Einstig - geiles Game :D



    Floppy kam erst viel später, da das Gerät ja ähnlich astronomisch teuer war wie der C64 selbst.

    ...was ja sogar als Zweitcomputer für C64 Demos einsetzbar ist - wie man etwas später rausfand :D

  • Ich kam über den Sinclair ZX 81 und den VC 20 zum Commodore C 64. Für alle drei hatte ich Anfangs nur Listings abgetippt und das ein oder andere auch selbst programiert. Ich war lange Zeit auf mich alleine angewiesen was Software betrifft. In meiner Umgebung gab es damals keine weiteren Leute mit Computern. Erst sehr viel später bekam ich eine Floppy und Kontakt zu anderen Computer Besitzern.


    Glück Auf.

  • Sehr geil auch mal ne Story von daaamals™ aus dem Osten zu hören. Hast Du daaamals™ irgendwie mitbekommen, wie die Software zu euch kam? Ging das so einfach (wie sonst :D ) die aus dem Westen mit der Post zu schicken? Oder blieb das als dekadentes Propagandamaterial aus der BeeRrrDee hängen? *g*

    Soweit ich weiß, hatte mein Kumpel einen Kusin in West-Berlin und seine Oma war Rentnerin und durfte ungehindert in den Westen fahren. Die hat dann wohl den Transporter gespielt. Kontrolliert wurda da recht lachs und ich habe da nie etwas von Problemen gehört. Er war jedenfalls regelmäßig mit den neuesten Games am Start, was gut für mich war. Mit so einem C64 war man natürlich auch im Osten der Held der Hofpause. :D Ich war in meinem Dunstkreis der einzige mit einem Cevi oder Coputer überhaupt. Sharp Rekorder waren da schon wesentlich angesagter.

    Und wie kam dann der C64 zu euch in die DDR?

    Wie schon erwähnt, bekam ich meinen C64 von meinem Vater zu Weihnachten 1986. Später auch noch die Floppy. Auch er war damals schon in Früh-Rente und konnte in den Westen. Und ich hatte eine Tante in Österreich die ab und zu Geld geschikt hat. Mein Vater hat den Rechner einfach bei Aldi gekauft und eben von einem Ausflug mit gebracht. Ganz easy. Wir waren auch nur ganz normale durchschnittliche Leute mit Westkontakten. Das ging schon. Einen Drucker Seikosha Sp180VC hab ich mir dann kurz vor der Wende im Intershop gekauft. Da gab es den Kram natürlich auch. Nur wesentlich teurer. Einen Intershop für Computerkram gab es damals in der nähe der Fridrichstraße. Um mal noch etwas ab zu schweifen, ich hatte auch Klassenkameraden aus Diplomatenfamilien in der Schule. Aus den ärmsten schwarz afrikanischen Ländern. Die konnten auch ungehindert und unkontrolliert nach West-Berlin. Wenn man da einen guten Draht hatte, ging da auch einiges. Diese Kontakte brauchte ich aber nicht und war mir auch zu heikel, weil die das natürlich nicht durften und Geschäfte mit denen Illegal waren. Da ging es auch mehr um Bravos und Klamotten, was mich nicht so sehr interessierte. Die Typen waren zwar ganz in Ordnung, menschlich, haben bei uns im Osten aber gelebt, wie die Made im Speck obwohl Ihre Landsleute zu hause verhungert sind. Ich nenne mal bewusst nicht das Land. Egal, anderes Thema.

    Ohne jetzt zu googlen - OC118N?

    http://www.cbmhardware.de/show…OC%20168%20,%20Ross-Drive


    Die Oceanic OC118N war eine klasse Floppy für mich. Schlankes Gehäuse, sehr leise und JiffyDos werksseitig schon eingebaut. Hab ich natürlich auch wieder hier stehen.

    Zumindest bei mir war der Informatiklehrer (der einzige Computerfreak unter den Leerkörpern (kein Schreibfehler *g*) der Schule)

    klar besser als ich.

    Ich hatte damals keinen Lehrer der mir das beibringen konnte. Habe mir das Programmieren selbst bei gebracht beginnend mit dem C64 Basic. Mein Ausbilder (Mentor) in der Berufsausbildung damals; hatte diesen KC85/1 irgendwann mal angeschleppt und der stand dann da ungenutzt rum. Da die Nachtschichten damals oft sehr langweilig waren und ich diese erwähnten Berechnungen (ich habe in der Entwicklung und im Prüffeld gearbeitet) mit dem Rechnschieber machen musste, bin ich eben auf die Idee gekommen, da mal was mit dem Rechner zu machen. Und ich war auch stolz auf das Ergebnis und das Neurergeld was es dafür gab. Mein Mentor war auch sehr erfreut, weil dem Rechner so eine sinnvolle Nutzung zu kam. Entwickelt habe ich das Programm damals auf dem C64 und es dann auf den KC85/1 portiert. So konnte ich auch in meiner Freizeit daran arbeiten.


    War eine sehr geile Zeit. Leider bin ich dann nach der Wende aus Existezkampfgründen Computertechnisch vom Weg ab gekommen, was ich heute sehr, sehr bedauere. So ist das eben im Leben.

  • Napoleon, ich find das einfach faszinierend, dass damals in den 80er Jahren wirklich jemand aus einem Homecomputer einen praktischen, greifbaren Nutzen gezogen hatte, und dann auch noch selbsterstellt bzw. auf eigenem Grips basierend. Seien wir ehrlich, Homecomputer waren Spielzeuge und für nichts vernünftiges einsetzbar. Die Lernsoftware etcpp. war doch untauglich und hatte nur Alibifunktion.


    Um so bitterer das Ende deiner Geschichte.

    Ich HÄTTE die Möglichkeit gehabt, mich am C64 weiterzuentwickeln, hab auch einige spaßige Fingerexperimente in Basic programmiert.

    Aber ich war einfach zu faul, und spätestens seit dem Amiga 500 hab ich Homecomputer als reine Spielekonsolen verwendet. Unfair, wenn Potential und Wille nicht genutzt werden kann / darf.


    Zurück zum Kopieren: Das müsste man mal wissenschaftlich untersuchen. Das hat ja eine Eigendynamik und eine Selbstorganisation entwickelt. Da wurden auf dem Schulhof Disketten getauscht, bzw. in meinem Falle habe ich meine kostbaren Disketten ausgeliehen und hab sie bespielt zurückbekommen. Manchmal waren es auch Kopierorgien bei dem einen oder anderen.

    War auch ein Instrument, seine soziale Position in der Clique / in der Schule zu behaupten. Man musste mit den richtigen Leuten gut Freund sein, um an coole Spiele schnell zu kommen. Oder andersrum: Man war angesehen, wenn man neueste Cracks verteilen konnte.

    Wie auch immer, die Verteilung funktionierte. Über kurz oder lang bekam man jedes Spiel.

  • Ich kam über den Sinclair ZX 81 und den VC 20 zum Commodore C 64. Für alle drei hatte ich Anfangs nur Listings abgetippt

    Ui - bei mir war bei den Listings Game Over, als nach stundenlangem Abtippen (und tagelangem Debugging) sowas hier rauskam :D



    Sehr geil auch mal ne Story von daaamals™ aus dem Osten zu hören. Hast Du daaamals™ irgendwie mitbekommen, wie die Software zu euch kam? Ging das so einfach (wie sonst :D ) die aus dem Westen mit der Post zu schicken? Oder blieb das als dekadentes Propagandamaterial aus der BeeRrrDee hängen? *g*

    Soweit ich weiß, hatte mein Kumpel einen Kusin in West-Berlin und seine Oma war Rentnerin und durfte ungehindert in den Westen fahren. Die hat dann wohl den Transporter gespielt. Kontrolliert wurda da recht lachs und ich habe da nie etwas von Problemen gehört. Er war jedenfalls regelmäßig mit den neuesten Games am Start, was gut für mich war. Mit so einem C64 war man natürlich auch im Osten der Held der Hofpause. :D Ich war in meinem Dunstkreis der einzige mit einem Cevi oder Coputer überhaupt. Sharp Rekorder waren da schon wesentlich angesagter.


    Wie schon erwähnt, bekam ich meinen C64 von meinem Vater zu Weihnachten 1986. Später auch noch die Floppy. Auch er war damals schon in Früh-Rente und konnte in den Westen. Und ich hatte eine Tante in Österreich die ab und zu Geld geschikt hat. Mein Vater hat den Rechner einfach bei Aldi gekauft und eben von einem Ausflug mit gebracht. Ganz easy. Wir waren auch nur ganz normale durchschnittliche Leute mit Westkontakten. Das ging schon. Einen Drucker Seikosha Sp180VC hab ich mir dann kurz vor der Wende im Intershop gekauft. Da gab es den Kram natürlich auch. Nur wesentlich teurer. Einen Intershop für Computerkram gab es damals in der nähe der Fridrichstraße. Um mal noch etwas ab zu schweifen, ich hatte auch Klassenkameraden aus Diplomatenfamilien in der Schule. Aus den ärmsten schwarz afrikanischen Ländern. Die konnten auch ungehindert und unkontrolliert nach West-Berlin. Wenn man da einen guten Draht hatte, ging da auch einiges. Diese Kontakte brauchte ich aber nicht und war mir auch zu heikel, weil die das natürlich nicht durften und Geschäfte mit denen Illegal waren. Da ging es auch mehr um Bravos und Klamotten, was mich nicht so sehr interessierte. Die Typen waren zwar ganz in Ordnung, menschlich, haben bei uns im Osten aber gelebt, wie die Made im Speck obwohl Ihre Landsleute zu hause verhungert sind. Ich nenne mal bewusst nicht das Land. Egal, anderes Thema.


    Haha - geile Story. Thx für den Einblick in den wilden Osten daaamals™ :D:thumbup:


    Und ich war auch stolz auf das Ergebnis und das Neurergeld was es dafür gab. Mein Mentor war auch sehr erfreut, weil dem Rechner so eine sinnvolle Nutzung zu kam. Entwickelt habe ich das Programm damals auf dem C64 und es dann auf den KC85/1 portiert. So konnte ich auch in meiner Freizeit daran arbeiten.

    Sehr geil. Haste das Programm noch? Ich hab zum Glück viel von meinem C64 Kram (wieder)entdeckt (hier und da hilft auch CSDB ;)) 8)

  • War auch ein Instrument, seine soziale Position in der Clique / in der Schule zu behaupten. Man musste mit den richtigen Leuten gut Freund sein, um an coole Spiele schnell zu kommen.

    Bei mir spielte die Schule diesbezüglich nur ganz am Anfang ne Rolle. Später waren die Kontakte alle außerhalb (wenn ich mich recht entsinne alle online über Mailboxen kennengelernt), und in Personalunion mit Freundschaften.

    Also vorher in der BBS über den neuesten Stuff gefachsimpelt, und am Fr/Sa glühte dann beim Kumpel die Floppy, bei den obligatorischen Kopierorgien, dazu ordentlich Bier, VHS Videos, und rumgealber. Fertig war die geile Computerzeit :D:thumbup:

  • Am heiligen Abend 1984, an dem ich einen C64 geschenkt bekommen habe, gab es für mich nur das Handbuch aus dem ich die Beispiele abtippen konnte.

    Leider mußte ich diese immer wieder neu eintippen, weil ich ja nichts speichern konnte.

    Eine Woche darauf, zu meinem Geburtstag, habe ich mir dann eine Datasette gekauft um alles abspeichern zu können.

    Ein ganzes Jahr später gab es dann erst eine Floppy.

    Mein erstes richtiges Spiel war dann Battle Throught Time auf Cassette, welches ich mir von einem Freund ausgeliehen habe.

  • Die allersten Programme waren natürlich selbstgetippt aus dem Handbuch. Und was halt auf der Demodiskette von Commodore drauf war. Mehr hatte ich ja nicht, dafür aber eben auch ein Diskettenlaufwerk von Anfang an worauch ich mächtig stolz war. :D

    In einer Zeitschrift habe ich dann eine Werbung gesehen für Koala Painter und wollte das gerne haben auch wenn das fast 600 Schilling gekostet hat (laut Werbung). :) Ums Eck von unserer Wohung gab es einen kleinen Elektroladen (sowas gibts heute ja kaum noch) der hatte auch Heimcomputer. Also bin ich rein und habe gefragt ob man das bestellen kann und was das kostet. Ich dachte ich höre schlecht als der Verkäufer meinte, er hat das da und ich kann das für 20 Schilling haben. :D Ich war total überrascht und habe mich gewundert warum das so billig ist. Das man Programme kopieren konnte wusste ich da noch nicht.

    Natürlich habe ich sofort zugeschlagen, denn das konnte ich mir ja locker leisten. :D

  • Wieviel Taschengeld hast Du damals so bekommen?


    Ich erinner mich an ein Schilling DM Verhältnis von 7 zu 1 und ich bekam wohl so 10,- Taschengeld im Monat.

    Ich hatte 20 Schilling. Aber das war recht wenig. Die meisten Kumpels haben mehr bekommen. Na, für die Disk hat es jedenalls gereicht. Da mein Vater aber selbst auch ein Radio&TV Geschäft hatte, habe ich zumindest Disketten ab und zu gratis bekommen. Na, ja. Nicht endlos, aber zumindest das ich damit ausgekommen bin. :)


    Mit dem Original vom Koala Painter hätte ich mir schwer getan, da hätte ich schon einige Zeit sparen und betteln müssen. :D

  • Sehr geil. Haste das Programm noch? Ich hab zum Glück viel von meinem C64 Kram (wieder)entdeckt (hier und da hilft auch CSDB ;) )

    Könnte sogar sein, dass das Listing in Papier noch irgendwo in meinen damaligen Ausbildungsunterlagen existiert. Sowas habe ich eigentlich nicht entsorgt. Jedenfalls nicht bewusst. Da müsste ich bei Gelegenheit direkt mal auf die Suche gehen.:rolleyes:

  • Mitte August 1984. Nur der nackte C64, ohne irgendwas. Zuallererst mit dem Handbuch beschäftigt und ein paar Kleinigkeiten abgetippt. Dann wahllos irgendwelche sinnlose Befehle in Listingform eingetippt. Anfangs gabs Save New York und Jupiter Lander auf Modul. Ab September hatte ich eine Datasette, da das Disklaufwerk noch unerschwinglich war. Ghostbusters und Zaxxon waren die ersten Anschaffungen. Mein Gott war das die geilste Zeit in meiner Jugend. Da Schulbeginn war, konnte ich von einem Klassenkameraden H.E.R.O. haben - das Spiel hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen (bis heute übrigens - wenn es jemanden interessiert: mit Bobby Bombastic von Pixel Games kommt bald ein recht netter Remake). Erst ein dreiviertel Jahr später konnte ich mir eine 1541 leisten. Von da ab gabs dann wilde Tauschorgien im Freundes- und Klassenkameradenkreis. Bis ich dann 1987 auf einen Amiga 500 umgestiegen bin und das ganze C64 Equipment verkauft habe - der größte Fehler meines Lebens…

  • Ich bekam ja meinen C64 Weihnachten 1984. Direkt nach den Feiertagen bin ich nach Darmstadt in den Kaufhof gefahren, wo die üblichen Verdächtigen herumlungerten, mit denen ich sowieso schon immer in der Computerabteilung abhing. Einer von denen war schon sowas wie ein Dealer, der wirklich alles hatte. Für 5 von meinen 10 brandneuen Sony-Leerdisketten bekam ich 5 gebrauchte Disks bespielt zurück, u.a. mit Pole Position, Impossible Mission, Hyper Sports und Summer Games. Damit kam ich dann erstmal über die verbleibenden Weihnachtsferien, danach regelte das der Markt, sprich: der Schulhof :)

  • Bis ich dann 1987 auf einen Amiga 500 umgestiegen bin und das ganze C64 Equipment verkauft habe - der größte Fehler meines Lebens…

    Nun ja... wer konnte denn ahnen, dass der C64 mal ein Sammlerobjekt würde. Stattdessen hatten wir doch damals beobachtet, was wir auch heute beobachten: Veraltete Elektronik hat keinen Wert und keinen Nutzen mehr und nimmt als Staubfänger nur Platz weg. Wenn man dann noch ein paar Mark dafür bekommt, ist es nur folgerichtig, die Dinger zu verkloppen.

    Mein Bruder hatte seinen C64 - bei dem der CIA2 offensichtlich defekt war - nach Anschaffung des Amiga 500 sogar sehr wahrscheinlich entsorgt - den echten Brotkasten!


    Und sieh es auch mal positiv: Durch Typen wie dich sind Typen wie ich überhaupt erst zu einem C64 gekommen. Ich hatte meinen C64II auch erst 1996 oder 1997 von einem Jugendlichen auf dem Flohmarkt abgekauft. Und er war (damals zumindest) sogar froh, das Dingen loszuwerden und dafür noch 60 DM zu bekommen.

  • Gestartet mit Datasette und 5 Tapes vom Kumpel, welche er auf seiner Anlage mit Doppeltape kopiert hatte.

    Auf der ersten Kassette war nur das Turbo Tape II drauf.

    Nachdem dieses reingeladen war, ging der Spaß dann mit <-L los! :-)


    Ein halbe Jahr später zog dann die 1541 ein!
    Hatte einen vollbespielten 10er Pack Disketten schon vorab bekommen! ;-)

  • Also bin ich rein und habe gefragt ob man das bestellen kann und was das kostet. Ich dachte ich höre schlecht als der Verkäufer meinte, er hat das da und ich kann das für 20 Schilling haben. :D Ich war total überrascht und habe mich gewundert warum das so billig ist. Das man Programme kopieren konnte wusste ich da noch nicht.

    Natürlich habe ich sofort zugeschlagen, denn das konnte ich mir ja locker leisten.

    Was war das daaamals™ ca in DM?



    Sehr geil. Haste das Programm noch? Ich hab zum Glück viel von meinem C64 Kram (wieder)entdeckt (hier und da hilft auch CSDB ;) )

    Könnte sogar sein, dass das Listing in Papier noch irgendwo in meinen damaligen Ausbildungsunterlagen existiert. Sowas habe ich eigentlich nicht entsorgt. Jedenfalls nicht bewusst. Da müsste ich bei Gelegenheit direkt mal auf die Suche gehen.:rolleyes:

    :thumbup:


    BTW: So gut unsere 5 1/4 Disks auch haltbar sind, ausdrucken ist eh ein extrem guter Weg Daten (langzeit) zu archivieren (besonders bei unseren vergleichsweise kleinen .prgs). Da gibts dann keine Readerrors, Probleme noch passende Lesegeräte zu haben, etc ;)

    Also falls Du es noch findest - scannen, durchs OCR jagen, und gut is :D

  • Was war das daaamals™ ca in DM?

    20 Schilling wären so um die 3 Mark gewesen 1:7. Die Originale haben meistens 200-300 Schillinge gekostet aber bin mir da nicht mehr so sicher. 600 kommt mir für damals schon SEHR viel vor wenn ich so drüber nachdenke. IMO war das dann etwas später wo die meisten dann 500-600 Schilling gekostet haben. Gab ja dann (etwas später) auch noch die Billigspiele z.B. von Mastertronic ich glaube die waren dann so um 50 Schilling.

    Vielleicht erinnert sich aber wer besser dran und kann das korrigieren. :)