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iPad / Pi 400 / "richtiger" PC [aus Pi 400-Thread]

  • iPad & Co haben mehr Leistung, wollen aber nicht so recht als Desktop.

    Das iPad will ja auch kein PC/Mac sein. Es war von Anfang an als Post-PC-Device geplant und sollte diverse typische PC-Eigenschaften eben nicht mehr haben – um einfacher in der Benutzung zu werden. Und beide, Raspi und iPad, haben ihren Markt und können sehr gut parallel existieren. Vom Raspi (alle Modelle) wurden von 2012 bis Ende des Jahres rund 40 Mio Stück verkauft und vom iPad seit 2010 über 550 Mio. Stück. Der Raspi deckt halt das unterste Preissegment ab, das iPad ist deutlich hochpreisiger, vor allem die Pro-Modelle. Und der Raspi ist (fast immer) ein stationäres Gerät, während das iPad mit seinem Touchscreen und Akku ultra-mobil ist. Die beiden Gerätetypen kommen sich nur selten ins Gehege.

  • iPad & Co haben mehr Leistung, wollen aber nicht so recht als Desktop.

    Das iPad will ja auch kein PC/Mac sein. Es war von Anfang an als Post-PC-Device geplant und sollte diverse typische PC-Eigenschaften eben nicht mehr haben – um einfacher in der Benutzung zu werden..

    In der aktuellen c‘t versucht ein Redakteur iPad und iPad Pro als Notebook-Ersatz zu nutzen.


    Technisch wäre es für Apple sicher kein Problem, die iDevices für Poweruser flexibler zu machen. Man will es nur nicht. Man will lieber noch ein MacBook Air zusätzlich verkaufen.


    War doch schon beim Ur-Mac so, dass Jobs keine Erweiterbarkeit und maximale Kunden-Abzocke wollte.

    Als seine Entwickler warnten, dass 128KB bei Erscheinen des Mac schon arg knapp sein würden, und dem Mac Sockel zum Aufrüsten des RAM spendieren wollten, hat er mit der Begründung abgelehnt, die Kunden sollten einen neuen Mac kaufen, wenn sie dann feststellen, dass man mit 128 KB und GUI nicht weit kommt.

    Damals haben die Entwickler in zivilem Ungehorsam dem Mac doch Adressleitungen für 512KB mitgegeben. So nonnte man die RAM Chips wenigstens austauschen. Die erste Generation der Mac Besitzer konnte zum BigMac/FatMac aufrüsten und Apple hatte schnell den Mac 512k auf dem Markt, als die Fachpresse vom Kauf eines Macs aufgrund zuwenig RAM abriet.


    Bei iPhone/iPad hat Apple aber genau die komplette Nicht-Erweiterbarkeit von Jobs „Vision“ durchgezogen. Keine SD-Card, happige Aufpreise für etwas mehr Flash, kein Wechselakku, etc.

  • Als seine Entwickler warnten, dass 128KB bei Erscheinen des Mac schon arg knapp sein würden, und dem Mac Sockel zum Aufrüsten des RAM spendieren wollten, hat er mit der Begründung abgelehnt, die Kunden sollten einen neuen Mac kaufen, wenn sie dann feststellen, dass man mit 128 KB und GUI nicht weit kommt.

    Nicht mal die Demo bei der ersten öffentlichen Vorstellung des Macs kam mit 128KB RAM aus. =) (Quelle)

  • Technisch wäre es für Apple sicher kein Problem, die iDevices für Poweruser flexibler zu machen. Man will es nur nicht.

    Richtig. Es ist ja nicht so, dass Tablets, die versuchen, PCs zu sein, besonders erfolgreich wären. iPads sind (und das ist meine Einschätzung) gerade deshalb erfolgreich (und Marktführer im Tablet-Segment), weil sie keine PCs sind. Die Beschränkung auf bestimmte Dinge, die sie dafür aber besonders gut können, war der Weg zum Erfolg – während z.B. Microsofts Slate-PC-Ansatz von 2010 komplett gescheitert war. Das iPad war ja seinerzeit der Gegenentwurf zum Netbook – welches gar nichts besonders gut konnte, außer billig sein. Und auch diesen Gerätetyp hat das iPad überlebt bzw. vom Markt gefegt.


    Man will lieber noch ein MacBook Air zusätzlich verkaufen.

    Warum auch nicht. Es ist ja nicht so, dass Apple einem irgendwas verschweigen würde. Es wird klar kommuniziert, was ein iPad kann und was z.B. ein MacBook Air kann. Das ist mir lieber, als wenn man (wie oft bei der Konkurrenz) so tut, als könnten alle Geräte alles – nur eben manchmal schlecht (was in den Spec-Sheets dann aber natürlich nicht auftaucht).


    Ich sag auch ganz klar – ich finde die iPad Pros für Tablets zu teuer und ich persönlich würde mir nie eines kaufen. Das normale iPad empfinde ich hingegen preislich für die gebotene Leistung einen guten Deal. Aber das ist für jeden halt anders – andere finden die iPad Pros ganz toll und bezahlen den Preis gerne. Die Wünsche und Anforderungen sind halt unterschiedlich.


    Schon erstaunlich, auf wie wenig Widerstand die damit stossen

    Es ist ja nicht so, dass aktuelle Smartphones und Tablets anderer Hersteller mit erweiterbarem RAM, Wechsel-Akkus oder aufrüstbarer CPU oder GPU punkten würden. Oder erweitere doch mal das RAM vom Pi 400 oder steck da eine Grafikkarte rein. Warum kann ich den Pi 400 nicht mit 8 GB RAM bekommen? Oder schneller getaktet? Will mich der Hersteller vielleicht abzocken? Soll ich womöglich irgendwann den Nachfolger kaufen? ;)

  • Man kann aber SD Karten reinstecken und über USB allerhand anschließen. 8GB RAM kommen vielleicht auch noch zu realistischem Aufpreis. War ja bei Rüi4 auch so.


    Für den Preis kann so ein Raspi recht viel und es laufen halt viele Systeme drauf. Je nach Geschmack.


    Ein richtiger PC ist mir zum arbeiten aber schon lieber.


    iPad hat auch Stärken. Z.B malen mit Apple Pencil und günstige Musiksoftware, die nicht laggt wie auf Android oder oft auch Windows PCs.


    iOS scheint relativ effizient und sicherer als Android, ChromeOS und Windows. Trotzdem fehlt mir immer was, Manches ist umständlich etc.


    Leider gibt es keine brauchbaren Linux Smartphones und Tablets mit ausreichend Apps. Desktop Linux auf dem Smartphone wäre halt auch nix G‘scheits.

  • 8GB RAM kommen vielleicht auch noch

    Ja, aber nur, wenn du dir ein neues Gerät kaufst, zum Aufrüsten wird das auch nicht sein. Das ist halt der Lauf der Dinge bei dieser ganzen modernen Technik. Das hat nichts mit Raspi oder Apple zu tun – das ist in der ganzen Industrie so: Die Sachen werden immer kompakter und weniger veränderbar, selber löten (wie beim C64) kann man ohnehin vergessen. In den allermeisten Fällen halten die Geräte aber auch einfach die Zeit, die sie benutzt werden sollen (meinetwegen 10 Jahre) und dann werden sie fachgerecht recycelt – denn die Hersteller müssen sie ja zurücknehmen.


    Aber warum gibt es den Pi 400 nur mit 4 GB RAM? Liegt das am Controller oder gibt es eine weltweite RAM-Knappheit, von der ich nichts weiß? Oder wollen die einem später noch ein weiteres Gerät verkaufen? ;)


    iOS scheint relativ effizient und sicherer als Android, ChromeOS und Windows. Trotzdem fehlt mir immer was

    Weil es kein PC ist. Allerdings behauptet das ja auch niemand, Apple schon mal gar nicht. Nur gibt es immer wieder Leute, die die Grenzen austesten wollen (was ich gut finde, wenn einem klar ist, dass man sich außerhalb der "Norm" bewegt). Ein iPad ist nicht so flexibel, wie ein Wintel-PC oder Mac. Aber für viele Tasks ist das Gerät perfekt – als Schulrechner im Klassenraum z.B. (weil das hier ein Thema ist). Trotzdem versucht natürlich immer wieder jemand, den LKW auf 200 km/h zu beschleunigen oder mit dem Rennwagen ins Gelände zu fahren oder das Cabrio mit Erde und Steinen zu beladen. Kann man machen – aber es wundert mich nicht, wenn das Urteil dann "gemischt" ausfällt. Den Pi 400 zum Rendern verwenden – Warum? den C64 für SETI@Home verwenden – warum?


    Für den Nachteil, dass ein iPad sicherlich nicht so universell ist, wie ein PC, bekommt man aber auch Vorteile. Das OS ist relativ sicher und stabil und wird auch im Gebrauch nie langsamer als am Anfang. Man muss sich um keinerlei technischen Kram, wie Treiber, kümmern und wenn man es verwendet, wofür es gedacht ist, treten eigentlich keine Fragen bei der Benutzung auf. Zudem kommt die CPU-Leistung relativ ungebremst auf der Straße an und der Lag ist sehr gering (was Musiker freut). Wenn ich z.B. Fotografen über die Schulter schaue, dann überträgt deren 20.000€-Nikon die Bilder per Funk oder USB-Kabel aufs iPad – dort wird beurteilt und korrigiert und danach kommen die Bilder auf eine angeschlossene Speicherkarte oder in irgendeine Cloud. Direkt vor Ort benötigt der Fotograf eigentlich nichts anderes als ein schnelles Gerät, das genau diese Aufgaben erledigt. Und das tut das iPad Pro perfekt. Hochauflösendes Display mit sehr großem Farbraum, sehr schnelle CPU auf Notebook-Niveau, Finger- und Stiftbedienung, viel SSD (wenn man es sich leisten kann), snappy GUI.


    Es kommt also immer auf den Usecase an, ob ein iPad besser in den Workflow passt oder ob man lieber einen Wintel-PC, ein Android-Tablet, einen Pi 400 oder einen M1-Mac kaufen sollte. Ja, es gibt sogar Leute, die kaufen sich mehrere Geräte. Die Mehrzahl der Raspi-Käufer werden z.B. auch noch einen "richtigen" PC zuhause stehen haben.


    Ich halte weder die Käufer der 40 Mio. Raspis, noch die Käufer der 550 Mio. iPads für geistig beschränkt. Die werden größtenteils gewusst haben, was sie kaufen und wofür sie die Geräte verwenden wollen. Wenn ich mir z.B. die Zufriedenheits-Werte der Apple-Kunden angucke, habe ich nicht den Eindruck, dass sich die Kunden verschaukelt fühlen. Beim Raspi wird es ähnlich sein – man bekommt, was man bekommen wollte. Wer selbstgebastelte Platinen anschließen will, wird sich kein iPad kaufen und wer mit einem Stift Fotos retuschieren will, wird sich wohl eher keinen Raspi kaufen. Und wer ein Gerät für die Schule oder das Homeoffice benötigt, sollte genau gucken, welche Plattform und welcher Formfaktor die eigenen Bedürfnisse am Besten erfüllt.


    Edit: Und was nicht ist, kann manchmal doch werden. Seit iPadOS von iOS abgetrennt wurde, sind immer mehr Mac-Funktionen in das iPad eingeflossen. Und umgekehrt kommen immer mehr Funktionen vom iPad auf den Mac, jetzt beschleunigt durch die gleiche CPU-Architektur. Die Plattformen wachsen also ganz langsam zusammen – ohne wirklich in einander aufzugehen. Wenn das iPad also irgendwas noch nicht kann, dann kann sich das mit einem der jährlichen OS-Major-Updates ändern. Und obwohl es Apple immer dementiert, könnte irgendwann auch ein MacBook einen Touch-Screen bekommen. Und auch der Pi wird sich immer weiterentwickeln und neue Anwendungsfelder erschließen. Natürlich wird es einen Pi 5/500 geben, der wieder doppelt so schnell, wie der Vorgänger ist und vielleicht gibt es irgendwann auch ein Pi-Book mit Akku und Bildschirm. In diesen Bereichen ist noch viel Bewegung drin – während bei Mainstream-PCs nur noch wenig passiert – 15% Leistungssteigerung jedes Jahr, das war's.

  • Retrofan : ich sehe ja auch die praktischen Vorteile von iDevices. Darum habe ich für mich und meine Familie schon 3 iPads und 7 iPhones gekauft.

    Mein Vater hat sich inzwischen auch ein iPad Air 2018 gekauft, obwohl er lange Windows/Android-User war und Apple für eine überteuerte Hipster-Marke hält ;-)


    Aber nur weil ich die Dinger nutze und sie mir für 90% der Funktionalität ausreichen - für die sie gedacht waren, bedeutet das ja nicht, dass ich Dinge, die mir missfallen, nicht kritisieren darf.

    Und ich sehe die Produktpolitik von Apple und ihr quasi-monopilistisches Gehabe nunmal kritisch und hätte lieber eine offenere Lösung, wenn es die denn in vergleichbarer Qualität gäbe.


    Und man kann ein System auch sicher bekommen, ohne die Anwender und Kunden zu entrechten.

  • bedeutet das ja nicht, dass ich Dinge, die mir missfallen, nicht kritisieren darf.

    Natürlich darf (und soll) man die Sachen kritisieren, die einem nicht gefallen. Ich finde nur, dass manche Argumente nicht recht treffen. Oftmals wird beim iPad einfach kritisiert, dass es kein PC ist (wenn man die Kritikpunkte mal "übersetzt"). Und dabei wird dann vergessen, dass es gar kein PC sein soll und auch nicht als PC beworben wird. Klar, man kann sich wünschen, dass das iPad per USB mehr Geräte unterstützt als nur Keyboards und Speicherkarten. Drucker und Scanner und was auch immer könnte man sich wünschen. Aber dann ginge der "Treiber-Krieg" wieder los – und das iPad war angetreten, den User mit so etwas nicht zu belasten. Apple lässt einem die Wahl: Wenn es passt, nimmt ein iPad, sonst nimmt einen Mac oder geht woanders hin.


    hätte lieber eine offenere Lösung, wenn es die denn in vergleichbarer Qualität gäbe.

    Es wird ja gerne gedacht, man könne immer von allem mehr haben. Mehr Freiheit bei gleichzeitig mehr Sicherheit z.B. Das ist aber eine Wunschvorstellung. Freiheit und Sicherheit sind z.B. Extrempunkte auf ein und der gleichen Achse (unabhängig, ob wir von Technik sprechen oder auch Politik/Gesellschaft). Man kann den Regler auf der Achse verschieben – aber irgendwas leidet automatisch, wenn etwas anderes besser wird. Wenn das iPad "offener" wird, also Mac/PC-ähnlicher, dann wird es weniger iPad sein, also weniger einfach.


    Ich finde, man kann das gut an Microsofts Surfaces sehen: Wirklich gute Tablets sind das nicht (zu groß, zu schwer, zu Notebook, zu "Windows"). Aber wirklich gute Notebooks sind das auch nicht (kopflastig, dämlicher Ständer, mit ARM sehr langsam, nicht besser reparierbar/aufrüstbar als ein iPad, teuer ...). Man kann eben nicht alles gleichzeitig haben – zumindest nicht in "gut".

  • Reine Spekulation: vielleicht hat sich der 8GB Raspi4 nicht gut verkauft, weil Leute, die 8 GB brauchen, meist auch mehr Rechenpower brauchen.

    Aber gerade der Pi 400 wird doch am ehesten als Desktop-PC-Ersatz "missbraucht". Gerade der könnte mit mehr Speicher doch etwas anfangen.

  • Mit 4 GB kommt man beim Pi gut hin, ist ein guter Preis/Leistungskompromiss. Hätte man 8 GB (und würde sie anwendungstechnisch defintiv benötigen), würde man sich in einem Atemzug eigentlich auch mehr CPU/GPU Power wünschen. Bei den 8 GB Bausteinen gab's ausserdem Produktionsschwierigkeiten, die bei 4 GB nicht auftraten.

    Wurde ja schon gesagt - das Anwendungsszenario ist halt immer ausschlaggebend. Ein iPad hierfür, ein Pi400 dafür. Ansonsten können beide ja Internet, E-Mail, Media uvm.

    In der Tat muss man diesen Gedanken einer eierlegenden Wollmilchsau zurückstellen, jedes Teil für sich kann viel, aber eben nicht immer absolut alles. Wenn es so wäre, würde das Einbußen bei anderen Punkten mit sich bringen. Selbst wenn die Gewinnmaximierung seitens Apple da mit reinspielt.

  • Hätte man 8 GB (und würde sie anwendungstechnisch defintiv benötigen), würde man sich in einem Atemzug eigentlich auch mehr CPU/GPU Power wünschen.

    OK, gutes Argument. Die CPU/GPU-Leistung passt zu 4 GB RAM. Es würden sich also keine zusätzlichen Möglichkeiten eröffnen, wenn mehr Speicher drinstecken würde. Und es kommt ja auch immer darauf an, wie ein OS mit dem verfügbaren Speicher umgeht.

  • Hier noch ein konkretes Beispiel: Mein Pi4 mit Raspberry Pi OS:
    Ich schreibe in LibreOffice Writer einen Text, lese parallel in Thunderbird Mails, während ich mit VLC SID tunes höre und Solitaire spiele, in Firefox ist das Forum64 offen, der Bildbetrachter zeigt ein schönes Bild, in der Ecke läuft Chuck Yeager's AFT in der DOSbox und im Terminalfenster der Midnight Commander.

    Der Taskmanager sagt, es sind entspannte 972 von 3807 MB belegt. (Cache rausgerechnet, mit sind es 3475 MB)

    Natürlich macht man das alles bei der regulären Nutzung nicht parallel, aber die Anwendungen sind offen, alles läuft aussetzerfrei flüssig und der Speicher reicht.

  • aber die Anwendungen sind offen, alles läuft aussetzerfrei flüssig und der Speicher reicht.

    Wie wir beide sagen: es muss halt zur Nutzung passen (und das scheint beim 4 GB-Pi der Fall zu sein). Wenn du jetzt versuchen würdest, ein 4K-Video zu schneiden oder 200 Tabs im Browser zu öffnen, dann wäre der Speicher schneller am Ende, als einem lieb wäre – aber das macht ja niemand auf einem Pi.

  • Jo, und mein altes iPad2 mit whopping 32 GB hat mir auch gute Dienste geleistet. Wurde letztendlich primär zum Spielen "missbraucht", aber Multimedia, GarageBand, Internet u.a. liefen wie erwartet. 2,2 GB sind noch frei, einen SD Slot ab Werk hatte ich mir schon vor dem Kauf gewünscht, aber dennoch gekauft, war und ist halt ein geiles Teil. Als "Computer" hab ich es nie betrachtet.

  • aber Multimedia, GarageBand, Internet u.a. liefen wie erwartet.

    Ich bin ja nach wie vor ein Fan von Garageband auf iOS. Ich habe keine große Ahnung von Musik oder Noten – trotzdem bekommt man (dank Multitouch-Screen) eine ganze Reihe von Instrumenten (Schlagzeug, Keyboard, Gitarre, Bass, Streicher ...) in die Hand und kann sich was "zurechtbasteln" – was man sich durchaus anhören kann. Das Produkt finde ich nach wie vor großes Tennis.

  • Durchaus angebrachte Kritik (Beziehe mich auch auf die vorherigen Postings von dir)

    Eine SD Karte kann man für 30€ Hub und USB SD Adapter nachrüsten. Geht, man hat aber immer das Hub dran. Jetzt kann man sich ein USB C Adapter Kabel dranmachen und den Hub an die Hülle tackern:

    Problem, man braucht ein USB C Adapterkabel, dass auch performant genug ist und die 2 die ich bis jetzt gekauft habe (10-15€ pro Stück) machen das nicht (Datendurchsatz auf USB 1 Niveau)


    Apples Speicherpolitik ist wirklich pervers, und sie bieten selbst auch kaum Kabel und Adapter an. Bei den USB C Hubs (egal ob für Mac oder iPad) sind immer irgendwelche Schwachstellen die man so aus dem normalem PC Bereich nie kannte. Das wird bei Surface und Android ähnlich sein, weiss ich aber nicht. Microsoft und Samsung verkaufen nach meiner Recherche auch keine USB C Kabel und Hubs, da dürfen sich wohl die Dritthersteller mit rumärgern und auch die Kritik abkriegen...so meine VT dazu.


    Lustig ist das wenn man sich zu einem iPad mit 256 GB dann noch ein Macbook mit 256 GB kauft, das iPad zumüllt und es dann auf dem MB backen will, naja, dann sollte man halt gleich das 512 GB MB kaufen und hat dann immer noch 250...


    Für iTunes gab es einen Workaround IOS Backups auf eine externe HD zu machen, das macht man aber jetzt über den Finder und bislang habe ich dazu noch nichts gefunden.


    Ich finde den Thread eigentlich komisch, weil, das ist ja ein Vergelich von Äpfeln mit Himbeeren...


    Der Raspi ist ein Device das eben ein iPad zu einem Computer erweitern kann. Als Fileserver und Remote Linux zB. Deswegen vertragen sich die Beiden eigentlich sehr gut.

  • Retrofan

    Changed the title of the thread from “Warum der Pi400 kein iDevice ist... und so (OT aus RP400-Thread)” to “iPad / Pi 400 / "richtiger" PC [aus Pi 400-Thread]”.