Warum keine 80z beim Plus ?

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 1.663 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (25. Februar 2021 um 13:05) ist von detlef.

  • Wieso hat man beim TED eigentlich nicht einen 80z Modus eingeführt?

  • Hätte doppelte Speicherbandbreite gebraucht. Also teureres RAM und ausserdem sind 80 Zeichen über FBAS oder S-Video nicht so der Hit.

  • Es gab BAS Monitore mit 20 MHz Bandbreite die hätte man nehmen können. Der A500 hat sogar ne Buchse dafür.

  • Man muss den Rechner auch das sein lassen, als was er gedacht war. Ein 99$ Billigcomputer. Da ist kein Platz für solchen Schnickschnack.

    Plus/4 ist eh schon das Luxusmodell, mit RS232 und Designgehäuse.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Es gab BAS Monitore mit 20 MHz Bandbreite die hätte man nehmen können. Der A500 hat sogar ne Buchse dafür.

    BAS geht mit 80 Zeichen, FBAS oder S-Video nicht. Dafür war der C16/Plus/4 nicht entworfen sondern wie schon geschrieben, als Billigrecher, als Konkurrenz zum ZX-Spectrum.

  • Man muss den Rechner auch das sein lassen, als was er gedacht war.

    Ein Rechner mit eingebauter Bürosoftware aber ohne 80-Zeichen-Ausgabe halte ich nicht so durchdacht.

    Mit dem "nicht so durchdacht" liegst du sicher richtig, zumal die Platzierung im angedachten Marktsement des Plus/4 (auf das x1541 anspielt) iirc nicht von derselben Person stammt, die für die Entscheidung zur 3+1 Software verantwortlich war.

    Zumal es anhand des Abschnitts Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. im C64-Wiki den Eindruck macht, dass auch die Software selbst nicht ganz so durchdacht war.

  • Man muss den Rechner auch das sein lassen, als was er gedacht war.

    Ein Rechner mit eingebauter Bürosoftware aber ohne 80-Zeichen-Ausgabe halte ich nicht so durchdacht.

    Das wird es sein, warum Commodore heute nicht mehr existiert.

    Gib mir noch ein Hörnchen Met...Damit ich weiss wies weiter geht.

    Denn hab ich mich mit Met befeuchtet bin ich schon mal vor-erleuchtet...

    TORFROCK

  • Was für einen Monitor hatte den der Apple II für sein CP/M ?

    Hatte der CBM 600 nicht auch nen Ausgang für BAS Monitore?

    Ich dachte immer das sich RGB erst mit CGA/MDA durchgesetzt hatte.

    Torben

  • Was für einen Monitor hatte den der Apple II für sein CP/M ?

    Hatte der CBM 600 nicht auch nen Ausgang für BAS Monitore?

    Ich dachte immer das sich RGB erst mit CGA/MDA durchgesetzt hatte.

    Ungesehen würde ich sagen: BAS.

    Denn alles was in dieser Zeit für echte Büroarbeit eingesetzt wurde, hatte 80 Zeichen und war monochrom (auf die Apple CP/M-Erweiterung mit 80 Zeichen.)

    Oder willst du dem Büroangestellten 8 Std. an einem bunten, unscharfen Flackermonitor mit 50 oder 60 Hertz zumuten? Das mag es vielleicht in Einzelfällen gegeben haben, aber dann gingen die Mitarbeiter abends mit Kopfschmerzen aus dem Büro.

    Bei einem Farbmonitor ist ja nicht nur die Schnittstelle, sondern auch die Auflösung entscheidend (Lochmaske). Und da sie nicht nachleuchten, flackern sie halt. Der erste Farbmonitor, an dem ich persönlich dauerhaft arbeiten konnte, war ein VGA-Monitor.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Einmal editiert, zuletzt von detlef (25. Februar 2021 um 13:11)