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Neues Solitaire (Kartenspiel) für den Commodore 64 in BASIC V2 - Gratis Abtipp-Listing zum Herunterladen (PDF)

  • Ja, ich habe das bei mir so gelöst, dass man im Falle eines zu langen Stapels auf das unterste Kartenelement, dessen Oberteil grad noch so herausschaut, klicken kann und es wird dann der komplette untere Teil der Kartenreihe aufgebaut bzw. angezeigt.

    Oh, das wusste ich nicht. Du solltest mMn zumindest im PDF eine Anleitung hinzufügen, damit man solche Tricks kennt.

  • Ja, ich frag mich manchmal auch, warum ich in den 80ern nicht mal was ordentliches zustande gebracht habe, was man bei Markt&Technik hätte einreichen können, wie jetzt für Weihnachten auf dem Commodore. Hab wohl über die Jahre auf anderen Kisten viel "unbewusst" trainiert, dass es heute unter Basic V2 leichter fällt, etwas abzuliefern. Internet und Forum sind defintiv ein Segen.


    Dürfen wir als nächstes "Green Felt Classic" auf Shanghai hoffen? :D

  • Ja, ich habe das bei mir so gelöst, dass man im Falle eines zu langen Stapels auf das unterste Kartenelement, dessen Oberteil grad noch so herausschaut, klicken kann und es wird dann der komplette untere Teil der Kartenreihe aufgebaut bzw. angezeigt.

    Oh, das wusste ich nicht. Du solltest mMn zumindest im PDF eine Anleitung hinzufügen, damit man solche Tricks kennt.

    ...oder Deckfarbe mit Rechtsklick aufs Deck ändern (geht im Menü und im Speil) - die coolsten Features sind immer hidden.

  • Dürfen wir als nächstes "Green Felt Classic" auf Shanghai hoffen? :D

    Haha. Du wirst lachen, aber ein Mahjong bzw. Shanghai hatte ich vor Solitaire auf meiner "Mal schauen, ob das mit ECM-Mode was hergibt"-Liste und hatte auch bereits einiges recherchiert, was es schon so gibt auf dem C64. Ich hatte auch bereits einige Design-Entwürfe gemacht (die ich nun aber nicht mehr finde). Das war aber dann eine Nummer zu gross bzw. meine Ergebnisse haben mich nicht überzeugt, dass ich das packe. Dann kam ich auf Solitaire.

  • Das mit dem Doppelklick ist bereits implementiert

    Komisch. Ging bei mir nicht. Hab's mit Mouse-Support im Emulator (VICE) gespielt. Der Code ist der, auf den der erste Link in diesem Thread verlinkt. (Hab ihn nicht abgetippt, sorry :rolleyes:)

    Möchte etwas spät noch auf die Doppelklick-Funktion antworten, weil ich bei meiner Erstantwort leider vergessen hatte, wie ich das damals eigentlich implementiert hatte. Lynx hat das ja netterweise richtig erkannt und erklärt, dass im Fall von meinem Solitaire die rechte Maustaste den "Doppelklick" auslöst bzw. die Karte dann automatisch auf den Stapel verschiebt. Zuerst wollte ich das mit Doppelklick machen, habe mich aber dann für die zwei-Tasten-Lösung entschieden, weil es viele, vor allem ältere Menschen gibt, die einen Doppelklick nicht mehr so einfach schaffen. Die Dauer an Millisekunden, die zwischen dem ersten und zweiten Klick erfolgen muss, kann je nach Individuum und Alter unterschiedlich ausfallen. In Windows kann man das im Bedarfsfall anpassen. Den Aufwand, dass man dies auch in meinem Solitaire einstellen kann, wäre mir zu viel gewesen. Auf der anderen Seite hat die Maus ja zwei Tasten, also wieso das nicht nutzen. Das steckt also hinter diesem Designentscheid. :)

  • wizball6502 Und noch was: Beim Spielmodus "Aufdecken von 3 Karten" behält dein Programm immer die gleiche Reihenfolge bei. Will sagen: Wenn am Ende vom großen Stapel nur noch z.B. eine Karte da ist, wird auch nur die aufgedeckt. Dann geht's wieder weiter mit den ersten drei Karten vom ersten Durchlauf. Ich glaube, beim Windows-Solitaire werden immer drei Karten aufgedeckt, so dass beim nächten Durchlauf der erste 3er-Stapel anders aussieht. So hat man wenigtens ne Chance an die anderen Karten zu kommen. Fände ich besser.

    Das mit dem Aufdecken bei 3 Karten ist so implementiert, dass wenn der Stapel zu Ende ist, der Stapel umgedreht wird und wieder die 3 obersten gezogen werden, unabhängig davon, ob im letzten Ziehen vom Stapel nur zwei oder nur eine Karte vorrätig war. Das scheint mir auch so im Windows Solitaire zu sein (tontechnisch klingt es vom Soundeffekt aber einfach nach Ziehen von 3 Karten). Ausser, es gibt da einen Spielmodus, wo das so wäre. Der ist mir aber nicht bekannt und ich habe mich auf den klassischen Spielmodus begrenzt.

  • Am Ende ist es sehr mühselig, alle verbleibenden Karten nacheinander auf die Asse zu legen. Es wäre super, wenn das Programm nach jedem Zug checken würde, ob der Stapel leer ist und links alle Karten aufgedeckt sind. Das sollte doch gut möglich sein.

    Das kann ich verstehen. Ich bin deshalb gerade daran ein optionales "plug-in" zu machen (d.h. ein paar zusätzliche BASIC-Zeilen zum nachträglich einbauen ;)), damit am Schluss ein automatisches Ablegen der verbleibenden Karten mit der rechten Maustaste ausgelöst werden kann. Es funktioniert soweit schon, muss das aber noch etwas mehr testen. :thumbsup:

  • Mit folgenden zusätzlichen 4 Zeilen bekommt Solitaire2021 ein weiteres Feature und zwar das automatische Wegräumen der offenen Karten am Ende des Spiels (auslösbar mit rechter Maustaste):

    Code
    1. 511 ifrb=0ore<hithengoto520
    2. 512 fori=1to6:on-(c(i,0)>hi)goto520:next
    3. 513 ford=0to6:ox=d:oy=lc(d):ifoy>nthenos=c(d,oy):gosub910
    4. 514 next:on-(wn<>-7)goto513:goto650
  • wizball6502 Super! Aber meinst du nicht, dass du diese paar Zeilen "offiziell" ins Programm mit aufnehmen kannst? Kannst ja evtl. das PDF ein bisschen quetschen, damit alles auf 3 Seiten passt.


    Ich habe jetzt auch mein Freecell dahingehend umgeschrieben, dass das Programm automatisch erkennt, wenn man fertig ist. Bisher musste man das im Menu nochmal checken lassen.


    Ich hatte übrigens die folgende Idee: Was hältst du davon, wenn wir dein Solitaire, Freecell und Minesweeper in einer Gamesuite auf einer Diskette verpacken? Ich stelle mir das so vor, dass es ein Hauptprogramm (Loader) gibt, in der nur die Taskleiste aus Minesweeper zu sehen ist. Wenn man auf START klickt, hat man dann die Auswahl aus den drei Spielen (und "Beenden" natürlich). Wählt man eines aus und hat zu Ende gespielt, lädt das jeweilige Spiel wieder den Loader, und man ist wieder in der Auswahl.


    Ich könnte mir schon denken, dass du nein sagst, weil dein Spiel nur zum Abtippen gedacht ist, aber du kannst es dir ja mal überlegen. ;-)

  • Ich hatte übrigens die folgende Idee: Was hältst du davon, wenn wir dein Solitaire, Freecell und Minesweeper in einer Gamesuite auf einer Diskette verpacken? Ich stelle mir das so vor, dass es ein Hauptprogramm (Loader) gibt, in der nur die Taskleiste aus Minesweeper zu sehen ist. Wenn man auf START klickt, hat man dann die Auswahl aus den drei Spielen (und "Beenden" natürlich). Wählt man eines aus und hat zu Ende gespielt, lädt das jeweilige Spiel wieder den Loader, und man ist wieder in der Auswahl.


    Ich könnte mir schon denken, dass du nein sagst, weil dein Spiel nur zum Abtippen gedacht ist, aber du kannst es dir ja mal überlegen. ;-)

    Danke für das Angebot, das ich aber ausschlagen muss. Meine "Green Felt Classics" ist bereits eine Serie, die ich mit den gegebenen Merkmalen weiter ausbauen möchte. Also Listings zum Abtippen auf max. 3 A4 Seiten, die halt eben im weitesten Sinne mit dem "Grünen Filz" etwas zu tun haben. Darunter sind bisher entstanden: Blackjack, Yahtzee und Solitaire. Ich behalte mir vor, meine Programme (nicht nur die Listings) irgendwann als Download oder zusammen auf einer Disk anzubieten, das wird aber vorerst nicht passieren, da ich eben Leute dazu motivieren möchte, das Programm selbst abzutippen und etwas Aufwand zum Erhalt des fertigen Programmes aufzubringen. Unter anderem auch deshalb, da ich mir vorstelle, dass damit eher eine Art Verbindung zwischen dem Abtipper und dem Entwickler entsteht und somit das Programm damit auch nicht so ohne weiteres auf CSDB raufgeladen oder weitergegeben wird, sei es aus Respekt oder weil man denkt, wenn ich schon Aufwand treiben musste, sollen das andere auch tun. Was mir für den Lerneffekt aber noch fehlt, ist eine Erklärung, was in den jeweiligen Zeilen meiner Listings passiert. Das möchte ich irgendwann noch nachliefern. FreeCell gehört auch zu den Kartenspielen, die ich noch umsetzen möchte - auch wieder als Listing auf 3 A4 Seiten und im selben Look & Feel wie Solitaire. Da ich mir aber gesagt habe, dass ich pro Jahr nur ein Listing veröffentliche, werde ich dieses Projekt wohl erst im nächsten Jahr in Angriff nehmen. Bis dahin habe ich noch etwas Zeit, mir weiter zu überlegen, wie ich mit effizienter und eleganter Programmierung aus dem BASIC V2 noch etwas mehr Leistung rausholen kann, ohne dass ich auf Maschinenspracheroutinen zurückgreifen muss. Ich möchte vor allem das olle BASIC V2 feiern und zeigen, dass tolle Listings/Programme auch ohne viel DATA-Zeilen möglich sind bzw. gewesen wären. Aber früher ging es auch mehr um das Resultat, als der Weg, auf welchem das Spiel entstand.

  • Haha. Du wirst lachen, aber ein Mahjong bzw. Shanghai hatte ich vor Solitaire auf meiner "Mal schauen, ob das mit ECM-Mode was hergibt"-Liste und hatte auch bereits einiges recherchiert, was es schon so gibt auf dem C64. Ich hatte auch bereits einige Design-Entwürfe gemacht (die ich nun aber nicht mehr finde). Das war aber dann eine Nummer zu gross bzw. meine Ergebnisse haben mich nicht überzeugt, dass ich das packe. Dann kam ich auf Solitaire.

    Die C64 Version von Shanghai ist ja leider schon so, wie sich der "3D" Stapel einfach realisieren lässt. Mit starren 2x2 Char-Tiles kommt man nicht hin. Hires einfarbig lässt sich auch nicht vermeiden, da man die Tiles versetzt in die Bitmap schreiben muss. Für Multicolor sind die Tiles zu klein oder man müsste scrollen. Vielleicht hätte man es in Hires noch etwas hübscher hinbekommen können, mit Schattierungen an den Seiten, aber ansich ist die Activision Version schon ausreichend gut gemacht.

    Stehen Texas Hold'em oder Roulette auf deiner Liste?

  • Danke für das Angebot, das ich aber ausschlagen muss. Meine "Green Felt Classics" ist bereits eine Serie, die ich mit den gegebenen Merkmalen weiter ausbauen möchte.

    Ach Gott, entschuldigung. Das hatte ich ganz vergessen. Ich habe davon halt nur Solitaire ausprobiert. Vollstes Verständnis!

    und somit das Programm damit auch nicht so ohne weiteres auf CSDB raufgeladen oder weitergegeben wird, sei es aus Respekt oder weil man denkt, wenn ich schon Aufwand treiben musste, sollen das andere auch tun.

    Also auf Respekt aus der Cracker-Ecke kannst du mal nicht zählen. Irgend so'n "Crack" hat alle meine Spiele "gecrackt", sein (schlechtes) Intro davor geklatscht und da hochgeladen. Ich denke eher, die Tatsache, dass deine Spiele noch nicht dort zu finden sind, rührt daher, dass die "Cracker" zu faul sind, den Programmcode aus dem PDF zu extrahieren. Vielleicht sind denen Abtippprogramme auch nicht "professionell" genug.

    Was mir für den Lerneffekt aber noch fehlt, ist eine Erklärung, was in den jeweiligen Zeilen meiner Listings passiert. Das möchte ich irgendwann noch nachliefern.

    Das wäre echt toll. Unheimlich viel verstanden habe ich beim Durchstöbern nämlich nicht.

    Ich möchte vor allem das olle BASIC V2 feiern und zeigen, dass tolle Listings/Programme auch ohne viel DATA-Zeilen möglich sind bzw. gewesen wären.

    Das finde ich richtig gut. Bei meinen Spielen ging es mir eher darum, dass ich mir selbst beweisen wollte, dass ich sowas hinbekomme. Ich hatte z.B. auf Facebook ein Video von jemandem gesehen, der Freecell als Geos-Anwendung realisiert hat. Da hat mich der Ehrgeiz gepackt, das auch mit BASIC hinzukriegen.

  • WebFritzi In der Crackerszene geht es profan nur darum, Punkte zu sammeln. Wer am Ende des Jahres am meisten Punkte hat, ist dann halt "besser" als die anderen. Einem Gratisspiel ein Intro aufzudrücken gibt dann halt nur einen Punkt (Kleinvieh macht auch Mist). Als erster ein Intro vor ein neues State-of-the-Art-Game, sagen wir mal "Eye of the Beholder" (weil ich das schon mal genannt hatte) zu pflastern und als erster auf CSDB zu bringen, gibt dann etwas mehr Punkte. Ein kommerzieller Release als erster zu "cracken" gibt dann noch mehr Punkte. Das ist ein klar festgelegter Cracker-Szene-Wettbewerb mit Jagd nach Punkten, leider auf Kosten der Urheber. Mich stört daran vor allem, dass auf CSDB oftmals die Quellenangabe fehlt, so dass normale Leute sich dort alte Versionen runterladen, obwohl es inzwischen schon bessere Versionen gäbe. Als Urheber möchte man dafür Sorge tragen können, dass sein Werk so erlebt wird, wie man es gerne möchte.