C64 BTX Modul und D-BT-03 Modem

Es gibt 635 Antworten in diesem Thema, welches 96.473 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (12. September 2025 um 05:20) ist von Markus64.

  • ist ja auch das "normale C64" Programm mit der reduzierten Farbe...

    Ja, ohne das C64-BTX-Modul für den Expansionport habe ich eben nicht die volle Farbvielfalt, sondern die "ergrauten", vereinfachten Seiten. Vielleicht kann Sidekick64 das ja in ein paar Jahren über HDMI in schön rendern. ;)

    was steckt den jetzt genau am Userport ?, eine Wifi-Karte ?

    Ein Wifi-Modem basierend auf ESP2866 Marke Eigenlot. Das ist 100%ig das Wifi-Modem aus dem C64-Wiki auf Lochrasterplatine, hatte ich hier 2019 irgendwo mal mit Bild gepostet. Auf der NodeMCU ist die aktuelle Zimodem-Firmware drauf von Bo Zimmerman. Habe nochmal Bilder angehängt.

    und wie "wird dein Anruf" umgeleitet ? ( von AT DT190 auf ?? )

    Die Zimodem-Firmware erlaubt mir, auf der NodeMCU ein Telefonbuch zu speichern. Dort habe ich für meinen eigenen neu-ulm-Server einen Eintrag gemacht unter der fiktiven Telefonnummer "0190". Aber die Firmware schneidet vorn die Nullen ab, also blieb nur "190" übrig. Dann kann ich mit ATD190 eine Connection aufbauen mit dem gespeicherten Telefonbucheintrag. Die 190 ist total willkürlich, ich kann die Zahl frei wählen, hat nix zu bedeuten.

    In der 64'er-BTX-Software-Konfig-Datei habe ich dann das für mich sehr gefährliche "AT&F" rausgeworfen und dafür einfach ATD190 reingeschrieben als Connectstring. Dadurch muss ich rein gar nix tippen außer F7.

  • NodeMCU ein Telefonbuch zu speichern. Dort habe ich für meinen eigenen neu-ulm-Server einen Eintrag gemacht unter der fiktiven Telefonnummer "0190"

    NodeMCU sagt mir ja nichts...

    dein Wifi-Modem wird doch jetzt statt der Nummer eine Art "Tel-Net" Verbindung herstellen ? oder nicht..

    und die ist dann von der "IP-Adresse" dein eigener NEU Ulm-Server, wenn ich dich richtig verstanden habe ?

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  • NodeMCU sagt mir ja nichts...

    Die NodeMCU mit ESP8266 ist das Herzstück von dem WLAN-Modem aus dem Wiki --> Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Kostet 1,50 € aus China. Man kann auch was mit ESP32 nehmen.

    Ich connecte genauso mit Host und Port, als wenn ich eine BBS ansurfe (beides ist einfach eine Telnet-Verbindung). Also manuell eingegeben wäre es: ATD "meinrechnername:20000"

    Der Raspi mit der Emulatorplatine für das D-BT-03 macht ja auch nix anderes, wie ich im Post #346 oben schon geschrieben habe. :D

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  • Der Raspi mit der Emulatorplatine für das D-BT-03 macht ja auch nix anderes, wie ich im Post #346 oben schon geschrieben habe. :D

    ja genau... nur da habe ich bisher "kein Einfluss" drauf,.. wenn der CCC BTX-Server einmal angeschaltet wird...

    bzw. kenn als LINUX/RASPI DAU die ".cfg" nicht, wo die Adresse zu finden ist... :D

    daher habe ich ja auch "einen bekannten F64 User" eine PN geschrieben :D

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  • bzw. kenn als LINUX/RASPI DAU die ".cfg" nicht, wo die Adresse zu finden ist... :D

    Deshalb habe ich ja die Datei verlinkt im Posting #346. Die Datei heißt rpi_dbt03.service und auf dem Raspi mit der installierten Software von rpi-dbt03 findet man die Datei unter /etc/systemd/system/rpi_dbt03.service.

    Man ändert die Datei (ggf. mit sudo) und dann kann man dort die IP-Adresse austauschen gegen die IP bzw. den Hostnamen von einem eigenen BTX-neu-ulm-Server. Danach muss man den Service neu starten oder den Raspi neu booten.

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  • ... ich habe doch schon zugegeben, dass ich von "RASPI" 0% Ahnung habe ;)

    keine Ahnung, wie man da eine "Datei" umbenennt oder bearbeitet... bin halt als "Kind mit Norton Commander groß geworden"

    und das liebe DOS & Co... "den Begriff SUDO kenne ich erst seit 1 Woche)

    und nutze heute noch "Total Commander"...

    ok.. egal.. so lange der CCC Server steht.... ist die Welt ja o.k..

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    Einmal editiert, zuletzt von TurboMicha (18. März 2021 um 18:03)

  • ie Zimodem-Firmware erlaubt mir, auf der NodeMCU ein Telefonbuch zu speichern. Dort habe ich für meinen eigenen neu-ulm-Server einen Eintrag gemacht unter der fiktiven Telefonnummer "0190". Aber die Firmware schneidet vorn die Nullen ab, also blieb nur "190" übrig. Dann kann ich mit ATD190 eine Connection aufbauen mit dem gespeicherten Telefonbucheintrag. Die 190 ist total willkürlich, ich kann die Zahl frei wählen, hat nix zu bedeuten.

    d.h. das Wifi Modem Verbindet statt auf die 190 auf die IP deines Raspis?

    Ich schätze da komme ich sobald ich mein WifiModem soweit habe noch mal drauf zurück. Eventuell musst du da noch mal ins Detail gehen.

    Wiviel von dem C64-Wiki hast du den da jetzt vercepted?

  • zumindest müsste das Ultimate64 dass auch "sofort" können..

    denn da ist ja quasi "Wifi" on Board.. und Telnet geht unkompliziert...

    generell macht Wifi-Modem ja auch für (alte) und neue Mailboxen Spaß...

    PS: jetzt könnte langsam jemand auch noch das "deutsche" VIDEOTEXT auf den C64 holen ;)

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  • zumindest müsste das Ultimate64 dass auch "sofort" können..


    denn da ist ja quasi "Wifi" on Board.. und Telnet geht unkompliziert...

    Ich widerspreche mal entschieden.

    Erstens kann Ultimate derzeit kein Wifi.

    Ein Ultimate müsste RS232 über Userport emulieren können oder das BTX-Modul am ExpansionPort emulieren können.

    Mit CCGMS kann man zwar auch am Ultimate mit Kabelnetz telnet machen, aber CCGMS kann keine BTX-Seiten aufbereiten.

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  • ich widerspreche mal entschieden.

    zumindest habe ich vor zwei Wochen noch TELNET mit dem Ultimate64 gemacht..

    kann aber sein,.. dass ich es per LAN gemacht habe..

    aber Telnet kann das Teil.. und läuft "ganz normal" über SWIFTLINK:
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  • Sorry, wenn ich unwirsch rüberkam. Bei BTX ist das Problem, dass man den Datenstrom zwar per Telnet bekommt von so einem BTX-neu-Ulm-Server. Und das ist binär codiert als CEPT-Sonstwas. Nun braucht man Software, die aus dem Binär-Code schöneSeiten generiert.


    Weil BTX proprietär war, gab es für den C64 nur zwei solche “Renderer” (man korrigiere mich, wenn ich Mist erzähle):

    Der eine Renderer war Teil der 64er Drews BTX-Software. Und diese Software geht davon aus, dass die Daten via RS232 am Userport ankommen.


    Wenn am Userport kein Gerät steckt oder kein emulierten Gerät steckt, dann kriegt die Software keine Daten rein. Wenn man Ultimate-LAN nutzt, kann man die Daten über die Netzwerk-API über Register am Expansionport abfragen bzw. Kommunikation Über Socket machen.


    Aber es gibt keine BTX-Software mit Renderer für den C64, die die Daten sich so holen kann.


    Das C64-BTX-Modul (ich habe keins) hat wohl die Software im Eprom, um die Daten über den Expansionport an den C64 zu schicken. Diese Software ist der zweite existierende Renderer, ihn müsste man disassemblieren. Und die Schnittstelle dieser Software weiß nix von der Ultimate-Netzwerk-API.


    Eine Chance wäre, wenn der Ultimate RS232-Kommunikation am Userport emulieren könnte, ohne dass ein Modem dran steckt. Also die Daten via LAN-Kabel lesen, aber dann am Userport anbieten.


    Am einfachsten ist es, ein WLAN-Modem mit Materialwert von 5€ dranzustecken an den Userport.


    EDIT: Das Swiftlink oben wird laut Dokulink über DE00/NMI eingebunden. Das hört sich für mich nach Kommunikation via Expansionport an. Da die BTX-Geschichte aber proprietär ist, hat niemand sich je darum geschert, die Software kompatibel mit Switftlink zu machen.


    Da müsste man sich im BTX-Modul Hardware und Software anschauen. In Vice ist das BTX-Modul nicht emuliert bisher, denke ich, weil BTX eben tot war bis vor kurzem...

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    3 Mal editiert, zuletzt von emulaThor (18. März 2021 um 21:57)

  • ie Zimodem-Firmware erlaubt mir, auf der NodeMCU ein Telefonbuch zu speichern. Dort habe ich für meinen eigenen neu-ulm-Server einen Eintrag gemacht unter der fiktiven Telefonnummer "0190". Aber die Firmware schneidet vorn die Nullen ab, also blieb nur "190" übrig. Dann kann ich mit ATD190 eine Connection aufbauen mit dem gespeicherten Telefonbucheintrag. Die 190 ist total willkürlich, ich kann die Zahl frei wählen, hat nix zu bedeuten.

    d.h. das Wifi Modem Verbindet statt auf die 190 auf die IP deines Raspis?

    Ich schätze da komme ich sobald ich mein WifiModem soweit habe noch mal drauf zurück. Eventuell musst du da noch mal ins Detail gehen.

    Wiviel von dem C64-Wiki hast du den da jetzt vercepted?

    Gerne. Obwohl ich gerne Raspis einsetze, sind hier bei meinem BTX-Setup momentan gar keine Raspis im Spiel. Mein BTX-neu-Ulm-Server läuft auf meinem Serverrechner daheim, der ist zufällig mal kein Raspi. Und das Sidekick64 braucht man bei dem derzeitigen Setup mit WLAN-Modem auch nicht, der Raspi darin ist also auch nicht involviert.


    Die Leute, die den neu-Ulm-Server programmiert haben (ich glaube Michael Steil war da auch stark involviert) haben eine Mediawiki-Schnittstelle eingebaut. Das heißt, jedes Wiki, das auf der Mediawiki-Software basiert, kann man einfach integrieren. Dabei müssen nicht alle Wiki-Seiten abgegrast werden, sondern es werden immer nur die Wiki-Seiten nach CEPT konvertiert, die gerade angezeigt werden sollen. Also eine Live-Konvertierung.

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    Einmal editiert, zuletzt von emulaThor (18. März 2021 um 23:07)

  • Am einfachsten ist es, ein WLAN-Modem mit Materialwert von 5€ dranzustecken an den Userport.

    Jetzt mal eine hoffentlich einfache (oder dumme) Frage: wenn ich mich mit meinen WLAN Modem in einen öffentlichen Neu-Ulm Server einlogge, und einen BTX Decoder laufen habe, müsste das doch funktionieren, oder?

    Ich hab hier selbstgebaute NodeMCU WIFI Modems für fast jeden meiner Retro Rechner mit passender Schnittstelle und Firmware, daher müsste BTX dann auch auf Amiga, PC, Mac etc laufen, oder?

    Da war doch irgendwo ein öffentlciher Server, oder? Kann man sich da dann per Telnet einloggen (wie oben beschrieben)? Muss noch mal die Adresse suchen. Haben aber keinen DNS Eintrag, oder?

  • Die Leute, die den neu-Ulm-Server programmiert haben (ich glaube Michael Steil war da auch stark involviert) haben eine Mediawiki-Schnittstelle eingebaut. Das heißt, jedes Wiki, das auf der Mediawiki-Software basiert, kann man einfach integrieren. Dabei müssen nicht alle Wiki-Seiten abgegrast werden, sondern es werden immer nur die Wiki-Seiten nach CEPT konvertiert, die gerade angezeigt werden sollen. Also eine Live-Konvertierung.

    Auf ähnliche weise könnte man doch bestimmt auch den Forum64 RSS nach BTX bringen damit hätten wir eine Brücke geschlagen zu einem anderen beliebten Thread.

  • Am einfachsten ist es, ein WLAN-Modem mit Materialwert von 5€ dranzustecken an den Userport.

    Jetzt mal eine hoffentlich einfache (oder dumme) Frage: wenn ich mich mit meinen WLAN Modem in einen öffentlichen Neu-Ulm Server einlogge, und einen BTX Decoder laufen habe, müsste das doch funktionieren, oder?

    Ich hab hier selbstgebaute NodeMCU WIFI Modems für fast jeden meiner Retro Rechner mit passender Schnittstelle und Firmware, daher müsste BTX dann auch auf Amiga, PC, Mac etc laufen, oder?

    Da war doch irgendwo ein öffentlciher Server, oder? Kann man sich da dann per Telnet einloggen (wie oben beschrieben)? Muss noch mal die Adresse suchen. Haben aber keinen DNS Eintrag, oder?

    Ja, das müsste auf einem Amiga etc. genauso gehen, solange die Pins an der Schnittstelle für RS232 gleich belegt sind. Ich habe das aber nicht getestet. Hast Du für mich einen Link auf ein Amiga-WLAN-Modem?

    Amiga hat halt den Vorteil, dass man da wohl die volle BTX-Farbvielfalt und Auflösung bekommt. Am C64 kriegt man die eben über das VIC2-Bild nicht.

    Die IP-Adresse vom öffentlichen Nei-Ulm-Server kannst Du hier nachschlagen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

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  • Hast Du für mich einen Link auf ein Amiga-WLAN-Modem?

    ich habe auch WLAN Modems (direkt für den Userport)...

    oder aber auch "Über den Umweg", mit RS232 am C64 ,

    und dieses CBMSTUFF kann ich auch am Amiga am Seriellen Port anschliessen..

    (habe ich derzeit noch nicht gemacht, sollte aber gehen..)

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  • ralf02 : muss man das eeprom File für den ATMega (Adapterplatine) auch flaschen, oder reicht die Firmware?

    "Was heute noch wie ein Märchen klingt,kann morgen Wirklichkeit sein.Hier ist ein Märchen von übermorgen.Es gibt keine Kupferka­bel mehr,es gibt nur noch die Glasfaser und Terminals in jedem Raum.Man siedelt auf fernen Rech­nern.Die Mailboxen sind als Wohnraum erschlossen.Mit heute noch unvorstellbaren Geschwindigkeiten durcheilen Computerclubs unser Da­tenverbundsystem.Einer dieser Com­puterclubs ist der CCC.Gigantischer Teil eines winzigen Sicher­heitssystems,das die Erde vor Bedrohungen durch den Gilb schützt.Begleiten wir den CCC und seine Mitglieder bei ihrem Patrouillendienst am Rande der Unkenntlich­keit. CCC'84 nach ORION'64"