Rs232 ? Buchse ? Stecker ? 1:1 ? Nullmodem ?

Es gibt 156 Antworten in diesem Thema, welches 16.179 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (16. Dezember 2023 um 23:42) ist von kinzi.

  • Das hatten wir doch schon mal:

    Weil eben Bugfixes für das ACIA-Verhalten von CTS/RTS eingefügt wurden und den DTE-Pegel beim Aufstarten (der Kommunikation). Hast Du doch selbst aus der readme.txt dort zitiert...

    Ist das bei Deiner Lösung in Software (ESP-seitig) auch 1:1 so implementiert wie dort?

    Zudem (Ausschnitt aus dem Schaltplan von link232-wifi:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Haben die durchaus ALLE HW-Handshakes an das WLAN-Modul herangeführt und nicht nur RTS/CTS!

    Das geht nur mit RS232- Adaptern, die entweder 2x MAX232 drauf haben, oder einen der größeren MAX-Bausteine mit eben bis zu 8 Treibern (je nach genauem Typ mal 5:3 oder 4:4 von den Seiten und Richtungen her gesehen...

    Oder eben mit Tricks, um BEIDEN Seiten jeweils vorzugaukeln, sie hätten auf Basis dieser Leitungen "freie Fahrt".

    Da hilft es natürlich nix. das auf RS232-Seite zu brücken, wenn dann gar kein Transceiver dafür zur Verfügung steht und das sozusagen Sackgasse ist...

    Hat z.b kinzi oben im Thread auch schon mehrfach angemerkt...

    Es klärt sich allmählich aus meiner Sicht... (ohne jetzt die ESP-Seite genauer angesehen zu haben mangels Interesse an dieser Art von HW...)

  • edit: siehe vorletzten Beitrag oben:

    Das klärt aus meiner Sicht das andere Systemverhalten -trotz identischem ACIA und WLAN-Modul hinreichend.

    Die verwendeten RS232-Konverter, um das WLAN-Modul "universell" zu machen und unabhängig vom -sowieso schon vorhandenen ACIA-Modul- nutzbar zu machen MÜSSEN entweder sämtliche Handshake-Signale auch jeweils konvertieren und durchleiten, oder aber die mehrfach im Thread erwähnten "lokalen" Brücken für diese Signale (die D** Gruppe) müssten auf beiden Seiten jeweils auf TTL-Signalpegel eingefügt werden und nicht -wie geschehen- auf der RS232-Seite wo diese Brücken letztlich nur übers Kabel redundant aber vom Rest der Schaltung isoliert waren!

    Rate zum Einsatz von RS232-Konvertern mit allen Signalen, dann ist es wirklich "universell" sowohl fürs WLAN-Modul als auch für das ACIA-Modul (welches je nach Hersteller und Machart hierfür möglicherweise intern zu modifizieren ist, da es ja diese Pegelwandler ONBOARD hat.

    Das GGLabs Turbo232 Modul hat 2xMAX232 onboard, d.h. dürfte ab Werk funktionieren!

    Quelle:


    n.B.: Mein Plus/4 hat mit seinem eingebauten ACIA übrigens auch Probleme mit 9600 und PC als Gegenstelle. Ich kann hochladen auf den PC, aber sobald ich Files downloade, kommt es zu Übertragungsfehlern. Also das Gleiche in Grün und übereinstimmend mit dem bekannten Bug des ACIA.

  • Das hatten wir doch schon mal:

    Weil eben Bugfixes für das ACIA-Verhalten von CTS/RTS eingefügt wurden und den DTE-Pegel beim Aufstarten (der Kommunikation). Hast Du doch selbst aus der readme.txt dort zitiert...

    Ist das bei Deiner Lösung 1:1 auch so implementiert wie dort?

    In die Firmware des ESP8266 eingefügt wurden?

    Dann ist die Antwort, ich bin dabei die beiden FW Versionen zu vergleichen und zu analysieren.

    (Ich halte es nicht für sinnvoller als Dein Ansatz. Vom eigenen Können komme ich halt nur dort weiter...bestenfalls. )

    Lass mich noch ein wenig tüfteln.

    Wenn es gar nicht klappt, wäre ich froh über Deine technische Hilfe mit Profi-Equipment.

    Dann ist das aber schon hilfreich für weit mehr Leute. Ich kenne mindestens schon Drei, die in den Startlöchern stehen.

    Stefan

  • Also zusammen mit meinem Post zwei weiter oben -aufgrund der überschneidenden Kommunikation resp. edits von mir-

    nun als Fazit:

    Aus den beiden Wandlermodulen, die Stefan Both ja vor Ort hat, liesse sich eines bauen, das auch die drei Signale der D-Gruppe korrekt weiterleitet.

    Ein Modul bleibt dabei, wie es ist und ist für RX/TX und CTS/RTS zuständig.

    Das Andere wird so umgebaut und auf den 9pol-Stecker des zweiten aufgelegt, dass es die D*-Leitungen übernimmt.

    Ein-Ausgangsrichtungen sind dabei natürlich zu beachten!

    Der Pegelwandler zwischen dem einen Modul muss für dessen (Ausgangs-)Signale natürlich weiter mit drin bleiben. Verdrahtung mit den ESP-IO-Leitungen für beide module wie aus obigen Schaltbild ersichtlich.


    n.B.: Dieser Pegelwandler (aus dem I2C Bereich) ist hier natürlich suboptimal, besser wäre eine Lösung mit 2 Stk. 3.3V fähigen RS232-Wandlern.

    Für ESP-seitige Ausgänge (also EINgänge am MAX232) sind diese 3.3V Wandler definitiv technisch überflüssig, da 5V TTL ab 2V bereits High-Pegel korrekt erkennt, d.h. die 3V3 locker reichen.

    Für die Gegenrichtung würden es auch Spannungsteiler tun z.b. zw. Eingangspin ESP und Masse 3k3 Widerstand und längs in Leitung 1k8 Widerstand. Masseverbindung dabei gut testen und solide löten, wenn diese abfällt, kann der ESP beschädigt werden!

  • Für was eigentlich ein Pegelwandler? :gruebel

    Offenbar kann einer der beiden RS232-Module "MAX232"-Module von Stefan Both nur 5V TTL Output und er braucht am ESPxxx aber 3V3...

    Dazu habe ich auch oben noch einen Absatz geschrieben, aber wollte es mal kurz halten (für meine Verhältnisse...)

  • Oder der ESP hat auch 5V (wie der auf dem 232-WLAN d.h. Schaltplan oben), nur der MAX3232 nicht... So genau habe ich mir diesen Aspekt noch nicht angesehen...

    => Stefan Both bitte klären und Pegelwandler möglichst minimieren, auch wenn diese hier vermutlich nicht stören (selbst "falsch" appliziert, da ja bidirektional und auch bei gleichen Pegeln transparent), aber sie führen weitere Unsicherheiten ein, welche vermeidbar sind...

    PS: meist reicht an Ausgängen mi höherem Pegel schon ein 6k8 Widerstand in Serie, in den Chips sind ja Ableitdioden aus ESD-Gründen mit drin, die packen das halbe mA Querstrom dann locker. Nur bei höchstintegrierten Bausteinen oder aber wenn wo ein A/D-Wandler mit im Spiel ist, sollte man auf jeden Fall darauf verzichten, dann führen schon solch kleine Querströme eventuell zu Fehlverhalten resp. Fehlmessungen... Eingänge höheren Pegels können bis 3V runter auf jeden Fall ohne Einschränkungen genutzt werden, bei reinem TTL (oder ACT/HCT) sogar bis ca. 2V runter. (unter realer Belastung dann, versteht sich..)

  • Ich sehe für mich folgende Möglichkeit der Umsetzung:

    jawohl. Pegelwandler raus. (War nur ein Versuch)

    Beide Firmware Versionen gegeneinander vergleichen.

    CTS/ RTS brücken.

    Die anderen Signale 1,4 und 6 brücken.

    (Das Brücken funktioniert, hatten wir weiter oben schon, als 9600 bd nur über Rx Tx funktioniert haben.)

    Wenn Kommunikation möglich, Brücke für RTS/CTS raus. Auf ESP8266 legen.

    Vorher nach Schaltplan ausmessen, ob die Pinne richtig bezeichnet wurden. (Und nicht genau falsch rum.)

    Die Änderungen der angepassten Firmware Stück für Stück aufspielen und versuchen den Kontakt aufzubauen.

    (Das ist zwar im Nebel rumstochern, aber die Richtung ist begrenzt ^^ )

    Währenddessen warten auf das bestellte Modul.

    Testen des bestellten Moduls

    Bei völligem Misserfolg den ganzen Scheiß mit einer Kiste Bier polstern und zu Ruudi schicken.

    So etwa?

    Stefan

  • Hallo Stefan.. danke, dass du mir direkt geantwortet hast, so habe ich auch richtig verstanden.. was du möchtest.

    Ich kann dir ggf. nur durch "Nachstellen" helfen, bzw. Effekte bestätigen...

    JA; du hast recht, mit dem UP9600 User-Port-Modul klappt der BURST-Modus nicht mehr...

    (=> durch diesen Effekt, kann ich z.B. von meiner 1581 nichts mehr laden,.. garnichts mehr, wenn das UP9600 gesteckt ist)...

    Und Ja, du hast Recht:

    wenn man das UP9600 Modul (bei mir gibt es dafür Jumper auf dem GGLAP UP9600) Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    in den VIC1011 Modus schaltet,.. dann stört es NICHT den Burst-Modus..
    und ich kann zumindest schon einmal an einem 128er wirklich 9600bauf mit DesTerm3.02 realisieren...

    Das habe ich gestern Abend gemacht... (es wurden auch keine Fehler erzeugt/übertragen).. nur die

    ANSI-Einstellung läuft mit "Farben" noch nicht perfekt...

    => JA, aber dein Ziel ist "noch schneller" am Expansionsport >9600 per WIFI-Modem zu arbeiten...

    (da habe ich auch Spaß dran, daher werden Kinzi und Ich, auch dieses LINK232 Wifi-Modem und LINK232 Adapter "nachbauen"..

    das dauert aber noch etwas.. bis alle Teile da sind)...

    Meine WIFI 9600baud Versuche gestern Abend mit meinem CBM-Stuff-Wifi Modem und dem UP9600 (im VIC Modus):

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.+Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    mit folgenden WIFI-Modem Einstellungen:
    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    gepflegt werden: VC20, VIC20, C16, 116, C/plus4, C64, C64 II, SX64, C128, C= PC20-III, C= LT286-C,... :thumbup: + amigos

  • Upps, ich meinte etwas Anderes:

    Gemäß dem Schaltplan des von Dir erwähnten "funktionierenden" Gegenbeweises ist dort auch DSR DTR und DCD an das WLAN-Modul angeschlossen.

    Also eben NICHT 1, 4, 6 gebrückt!

    Da das aber weitere RS232-Pegelwandler (MAX232 o.ä.) erfordert, wäre das nur möglich, wenn Du aus den beiden Wandlern, die auf den Fotos zu sehen sind und aktuell jeweils an ein ESP-Modul gehen, EINEN Wandler baust, indem Du einen umverdrahtest auf eben die DSR, DTR, DCD Leitungen an der SubD9, an der auch RX/TX und CTS/RTS schon liegen und "gewandelt" werden.

    Der I2C-Pegelwandler kann notwendig sein, wenn einer deiner RS232-Pegelwandler nur für 3V3 auf TTL-Seite ausgelegt ist, aber der ESP mit 5V arbeitet.

    kinzi hat darauf hingewiesen, dass wohl einmal ein solcher 3V3 Typ (MAX3232) verbaut ist, beim Anderen einer mit abgeschliffener (oder sonstwie im Foto unlesbarer) Beschriftung).

    Ich hatte vorgeschlagen, anstelle des I2C-Wandlers einfach erstmal rel. hochohmige Längswiderstände oder besser noch je Leitung einen Spannungsteiler zu verwenden, wenn ein Eingang mit niedriger Spannungsfestigkeit mit einen 5V Ausgang verbunden wird.

    Andersrum (also 3V3 Ausgang an 5V Eingang) ist gar nichts notwendig!

    Auf der Seite des GGlabs ACIA-Moduls ist offensichtlich mit 2 Stk. MAX232 auch alles schon für ein vollständiges Handshake vorbereitet, eventuell musst Du dieses aber am C64 dann auch in Software noch aktivieren!

    Am ESP-Modul sollte in der Firmware dann die gleiche Schnittstellen-Behandlung aktiv sein, wie in dem funktionierenden Vorbild, logisch :wink:


    Wenn Du es alternativ mit "brücken" versuchen willst, müssten die am ESP-Modul, also auf TTL-Seite ebenso gemacht werden. Auch da würde ich dringend zu Strombegrenzungswiderständen raten, wer weiß, ob die IOs alle korrekt initialisiert werden, Ausgang gg. Ausgang kommt bei I/O nicht wirklich gut. 2x 220 Ohm würden aber reichen. (hochohmiger hätte bei TTL schon wieder das Problem, dass sich low-Pegel eventuell nicht mehr wirklich darstellen lässt...)

    Ich hoffe, Du hast ein passendes Widerstandssortiment?

  • Upps, ich meinte etwas Anderes:

    Gemäß dem Schaltplan des von Dir erwähnten "funktionierenden" Gegenbeweises ist dort auch DSR DTR und DCD an das WLAN-Modul angeschlossen.

    Also eben NICHT 1, 4, 6 gebrückt!

    ...

    Ich hoffe, Du hast ein passendes Widerstandssortiment?

    wir meinten das Selbe, aber Stück für Stück.*

    Ich bin in der Programmierung des ESP mehr zu Hause als in der Hardware RS232.

    Ja, an Elektronikbauteilen soll es nicht scheitern.

    Aber nicht übers Wochenende.

    *Unter dem Bild des vorherigen Posts stand nämlich noch dass ich bei der Analyse des/der Sourcecodes gespannt bin, was sich dort entsprechend geändert hat...usw.

    Es ist unglaublich wie schlecht ein Samsung Note im Vergleich zu einem einfachen Huawei P20 lite abschneidet.

    Seitdem ich das Samsung benutze ist die Benutzung des Forums viel schwerer und unzuverlässiger geworden.

    Tut mir Leid! So können gravierende Missverständnisse entstehen.

    Stefan

  • sooo, Neuigkeiten. (Vorsicht, wieder mit Dummphone unterwegs)

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Von Ebay, aus Italien gekauft. Hat ne knappe Woche gedauert.

    Erster Eindruck: Gut 8o

    Habs an das Swiftlink angeschlossen, RTS/CTS aktiviert, BBS besucht, zunächst mit 9600 bd, dann 19200 bd. Keine Grafikfehler =O .

    Ebenfalls angekommen ist ein Wemos D1 Mini.

    Da fummel ich am WE mal mit rum. Vielleicht kann ichs ja provisorisch ans Swiftlink hängen.

    Ich bleib dran.

    Stefan

  • Gehäuse gedruckt und bedruckt.

    Is alles nur so nebenher und hopplahopp.:/

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Und der rote Deckel im Hintergrund sieht jetzt so aus:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Stefan