Mini PC brauchbar?

Es gibt 47 Antworten in diesem Thema, welches 7.461 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (10. Februar 2021 um 12:20) ist von 8-Bit Flo.

  • Hi

    Ich bin auf der Suche nach einer smarten Lösung.

    Der PC soll auf den Schreibtisch und darf nicht groß sein. Da vielen mir diese Mini's auf.

    Anforderungen

    -Büro Arbeit, Briefe schreiben, drucken, eMails, Youtube Videos schauen.

    -Das Ultimate64 darauf spiegeln und Videos aufnehmen die auf YouTube geladen werden sollen.

    -Spiele werden darauf nicht gespielt. Höchsten sehr alte 10 Jahre und älter. Aber seher vernachlässigbar.

    -USB Anschlüsse müssen Maus, Tastatur und ein SD Karten zu USB Adapter gleichzeitig erkennen.

    Ich betone das, weil mein jetziger PC oft Verbindungen abbricht oder an einigen USB Anschlüssen weder Tastatur noch Adapter erkennt.

    Habe keine Ahnung warum...

    -Windoof sollte drauf sein. Also mit Lizenz ohne dass ich was nachkaufen muss.

    Kann man da etwas im Mini Format empfehlen?

    Für 300 Euro sah ich den Asus PN40.


  • Ich habe seit einem guten halben Jahr den PN50 von Asus auf dem Schreibtisch (mit 6-core AMD Ryzen 4500U). Läuft absolut problemlos mit 64 GB DDR4 RAM, einer 1 TB Intel PCIe SSD und einer 2 TB SATA 2.5"-Platte unter Ubuntu 20.04 LTS. Windows sollte sicher auch drauf laufen, aber eine Lizenz ist IIRC nicht dabei.

    Ein Nachteil - der PN50 hat noch viele USB A-Ports (einer vorne, zwei hinten + 2 x USB-C). Ein MicroSD-Kartenleser ist eingebaut, der ist aber extrem fummlig zu bedienen. Noch ein Nachteil - unter Last (compilieren auf allen 6 Kernen) wird der Rechner ziemlich laut, der kleine Lüfter ist recht nervig.

    Bedenke, dass die PNxx von Asus barebones sind, zum Basispreis kommt also noch RAM (DDR4 SO-DIMM) und Platte (SATA) oder SSD (PCIe) hinzu.

  • Danke für deine Antwort.

    Was bedeutet das mit den USB Ports?

    Ich habe von PCs wirklich keine Ahnung.

    Wie oben geschrieben müssten mindestens drei Geräte, besser vier, gleichzeitig laufen können ohne das die Verbindung abbricht.

    Also, Maus, Tastatur, Drucker und SD Karten Adapter oder zb USB Stick.

  • Ich habe seit einem guten halben Jahr den PN50 von Asus auf dem Schreibtisch (mit 6-core AMD Ryzen 4500U). Läuft absolut problemlos mit 64 GB DDR4 RAM, einer 1 TB Intel PCIe SSD und einer 2 TB SATA 2.5"-Platte unter Ubuntu 20.04 LTS. Windows sollte sicher auch drauf laufen, aber eine Lizenz ist IIRC nicht dabei.

    Ein Nachteil - der PN50 hat noch viele USB A-Ports (einer vorne, zwei hinten + 2 x USB-C). Ein MicroSD-Kartenleser ist eingebaut, der ist aber extrem fummlig zu bedienen. Noch ein Nachteil - unter Last (compilieren auf allen 6 Kernen) wird der Rechner ziemlich laut, der kleine Lüfter ist recht nervig.

    64 GB RAM und 1 TB SSD? Ist das nicht etwas knapp für "Büro Arbeit, Briefe schreiben, drucken, eMails, Youtube Videos schauen". :nixwiss:

  • Ein Nachteil - der PN50 hat noch viele USB A-Ports (einer vorne, zwei hinten + 2 x USB-C)

    Na ja, Ansichtssache - nicht jeder gehört zu der Gruppe von Apple-Anhängern, die schon alle Peripheriegeräte auf USB-C umgestellt haben. ;)


    Was bedeutet das mit den USB Ports?

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. sind die klassischen rechteckigen Stecker, die es seit 1996 oder so gibt. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. sind die kleinen flachen Stecker, bei denen man nicht darauf achten muss welche Seite oben und welche unten ist. Wenn deine USB-Geräte C-Stecker hätten, würdest du das mit ziemlicher Sicherheit wissen.

    10 x=rnd(-1963):fori=1to81:y=rnd(1):next
    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Beim PN40 sind die USB Anschlüsse hinten blau.

    Das ist bei meinem ewig alten PC auch so. Genau bei denen spinnen immer die Geräte. Oft wird die Verbindung verloren. Einige Geräte zb der Adapter bekommt überhaupt keine Verbindung. Tastatur geht mal an, aus, wieder an. So Scherze brauch ich nicht.

  • Beim PN40 sind die USB Anschlüsse hinten blau.

    Das ist bei meinem ewig alten PC auch so. Genau bei denen spinnen immer die Geräte. Oft wird die Verbindung verloren. Einige Geräte zb der Adapter bekommt überhaupt keine Verbindung. Tastatur geht mal an, aus, wieder an. So Scherze brauch ich nicht.

    Also du willst damit sagst, dass USB-A beim PC generell nicht funktioniert und dass man USB-C braucht, um am PC USB zuverlässig nutzen zu können?

  • Also du willst damit sagst, dass USB-A beim PC generell nicht funktioniert und dass man USB-C braucht, um am PC USB zuverlässig nutzen zu können?

    Wo liest du das denn raus? ?(


    Beim PN40 sind die USB Anschlüsse hinten blau.

    Das ist bei meinem ewig alten PC auch so. Genau bei denen spinnen immer die Geräte. Oft wird die Verbindung verloren. Einige Geräte zb der Adapter bekommt überhaupt keine Verbindung. Tastatur geht mal an, aus, wieder an. So Scherze brauch ich nicht.

    Blaue USB-Anschlüsse stehen seit einiger Zeit meist - aber nicht immer! - für USB 3.x. Das ist abwärtskompatibel zum durchaus noch gängigen USB 2.0, kann aber selbst mit manchen USB2.0-Geräten einen höheren Datendurchsatz liefern.

    Gegenbeispiel, wo ein blauer USB-Anschluss nicht für USB 3.x steht: der linke USB-Anschluss der 1541Ultimate-II+.

  • Ich habe seit einem guten halben Jahr den PN50 von Asus auf dem Schreibtisch (mit 6-core AMD Ryzen 4500U). Läuft absolut problemlos mit 64 GB DDR4 RAM, einer 1 TB Intel PCIe SSD und einer 2 TB SATA 2.5"-Platte unter Ubuntu 20.04 LTS. Windows sollte sicher auch drauf laufen, aber eine Lizenz ist IIRC nicht dabei.

    Ein Nachteil - der PN50 hat noch viele USB A-Ports (einer vorne, zwei hinten + 2 x USB-C). Ein MicroSD-Kartenleser ist eingebaut, der ist aber extrem fummlig zu bedienen. Noch ein Nachteil - unter Last (compilieren auf allen 6 Kernen) wird der Rechner ziemlich laut, der kleine Lüfter ist recht nervig.

    64 GB RAM und 1 TB SSD? Ist das nicht etwas knapp für "Büro Arbeit, Briefe schreiben, drucken, eMails, Youtube Videos schauen". :nixwiss:

    So ein brief kann schon mal länger werden. :wink:

    Aber klar, diese Dinge gehen auch mit einem Rechner von vor 30 Jahren, außer vielleicht die Videos auf Youtube. Dann halt offline..

  • Ich spreche von meinem vorhandePc der ca 10 Jahre alt ist. Dort funktionieren beide blauen USB Anschlüsse auf der Rückseite nicht.

    Auf der forderseite sind zwei Schwarze, dort verliert er auch gelegentlich die Verbindung.

    Es gibt noch 4 Schwarze auf der Rückseite, die funktionieren bis jetzt fehlerfrei.

    Insgesamt hat das Gerät 8 USB Verbindungen.

    4 Stück funktionieren. Da ich nicht weiß ob man nur bestimmte Geräte an Blau anschließen kann, habe ich das oben versucht genau zu beschreiben.

  • Solange die Stecker passen (ohne Hammer) kannst du USB-Geräte an jeden USB Anschluss stecken.

    Du musst eventuell mit niedrigerem Datendurchsatz leben, das sollte aber bei der Tastatur etc. kein Problem sein; zuminest ich tippe nicht so schnell dass es da zu Problemen kommt. ;)

    Things fall apart; the centre cannot hold;

    Mere anarchy is loosed upon the world,


    W. B. Yeats

  • Es gibt für Micro ATX Mainboards auch Gehäuse mit VESA Halterung. D.h. die sind für Montage hinter dem Monitor geeignet.

    Da man dann aber schlechter an die Anschlüsse ran kommt, habe ich das bei mir zweckentfremdet und den PC unter dieSchreibtischplatte

    geschraubt. So hat man mehr Platz.

    C64 + TC64-2 / C128 + 1MB REU + RTC + TAPECART / 1541 / 1541-II / 1570 / 1571 / 1581 / SD2IEC

  • Auf der forderseite sind zwei Schwarze, dort verliert er auch gelegentlich die Verbindung.

    In normalen PC-Gehäusen sind die vorderen USB-Ports per Kabel mit dem Mainboard verbunden, wenn da herstellerseitig geknausert wurde können die mehr Probleme machen als die USB-Ports direkt am Mainboard. Bei Festplatten ohne eigenes Netzteil ist die Chance auf Probleme wegen der hohen Stromaufnahme besonders hoch.

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    20 forj=1to5:printchr$(rnd(1)*16+70);:next
    30 printint(rnd(1)*328)-217

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  • Ich hab auch eine externe Festplatte, die an einem USB Port hin und wieder einfach verloren geht, selbst wenn ein Backup darauf erzeugt wird. Am USB2 läuft sie ohne Probleme. Spielt keine Rolle ob vorn oder auf dem Board verbaute USB3-Ports genutzt werden. Ähnliches hab ich auch schon bei älteren Peripheriegeräten gehabt.

    Um zum PN40 zukommen. Ich selber hab noch einen alten J2900 im Einsatz, der mit YT in 1080p Auflösung nicht mehr mit kommt, aber das ist für die J5xxx und N5xxx kein Problem, die können locker 4K und auch mehrere Bildschirme bedienen. Die 8 GB RAM sind aber bissel knapp für ein Windowssystem, aber die J5xxx/N5xxx können z.b. nicht mehr adressieren. Die Grafikeinheit nutzt den Speicher halt auch. Und wenn du Videos bearbeiten willst, wird das eng und langsam. Die UHD 605 ist in etwa nur halb so schnell wie eine UHD 620. Die war in den Intels der i3/5/7 der 7. Genration drin. So hast du evtl. einen Vergleich zu einem System das du bereits hast. Eine alte GTX 1050 ist gut 5-10x besser als eine UHD 605. Das so mal als Vergleich für deine Spiele und was die evtl. als Hardware verlangen.

    Diese Barebones sind wirklich gut für Office, YT und Streams gucken und heimisches Netzwerk. Wenn es um Videobearbeitung oder Spiele in 3D geht, wird man nicht glücklich...

  • Ich habe seit einem guten halben Jahr den PN50 von Asus auf dem Schreibtisch (mit 6-core AMD Ryzen 4500U). Läuft absolut problemlos mit 64 GB DDR4 RAM, einer 1 TB Intel PCIe SSD und einer 2 TB SATA 2.5"-Platte unter Ubuntu 20.04 LTS. Windows sollte sicher auch drauf laufen, aber eine Lizenz ist IIRC nicht dabei.

    Ein Nachteil - der PN50 hat noch viele USB A-Ports (einer vorne, zwei hinten + 2 x USB-C). Ein MicroSD-Kartenleser ist eingebaut, der ist aber extrem fummlig zu bedienen. Noch ein Nachteil - unter Last (compilieren auf allen 6 Kernen) wird der Rechner ziemlich laut, der kleine Lüfter ist recht nervig.

    64 GB RAM und 1 TB SSD? Ist das nicht etwas knapp für "Büro Arbeit, Briefe schreiben, drucken, eMails, Youtube Videos schauen". :nixwiss:

    Jagut, mein use case ist leicht anders (VMs, compilieren, Videobearbeitung für Onlinelehre, ...) - heisst ja nicht, dass man den PN50 auch mit weniger Hardware ausstatten kann. Ist ja das Schöne an so einem Barebone :) - und eben gut zu wissen, dass der sich auch sinnvoll aufrüsten lässt, wenn mal größere Anforderungen anstehen.

  • Ein Nachteil - der PN50 hat noch viele USB A-Ports (einer vorne, zwei hinten + 2 x USB-C)

    Na ja, Ansichtssache - nicht jeder gehört zu der Gruppe von Apple-Anhängern, die schon alle Peripheriegeräte auf USB-C umgestellt haben. ;)

    Au, klassische Fehlleistung, das sollte natürlich "nicht viele USB A-Ports" heissen...

  • Habe bei OTTO gesehen dass man ihn auch mit mehr Arbeitsspeicher bestellen kann.

    Dort wird aber von einer passiven Kühlung gesprochen.

    Kann so was überhaupt gut sein? Normalerweise wird ein PC doch sehr heiß. Vor allem im Sommer.

  • Bei einer hochleistungs 3D Spielemaschine wird man das sicher nicht können. Bei einem moderaten Allrounder sollte das mit der passiven Kühlung aber gehen, wenns denn gut gemacht ist. Mein Notebook hat zwar Lüfter aber die laufen nur kurz beim Hoch- und Runterfahren, die übrige Zeit kühlt der sich auch rein passiv. Und das obwohl da gerne mal Internet und Videorendering gleichzeitig laufen, auch bei HD Video bleibt der Lüfter stumm.

  • Kann so was überhaupt gut sein? Normalerweise wird ein PC doch sehr heiß. Vor allem im Sommer.

    Muss nicht sein, Hängt vom Prozessor ab. Wenn der nicht so viel Verlustleistung hat, geht das auch passiv. Früher hatten die Prozessoren gar keinen Kühlkörper.

  • So lange nicht alle Kerne laufen, geht das auch ohne Lüfter. Wenn sie in den roten Bereich kommen, wird die Leistung gedrosselt. Die CPU ist mit einer TDP von 10W angegeben, normale CPUs liegen bei TPD 65 oder 95W.

    Für Office und Internet dürfte das alles so auch funktionieren. Zocken und Videobearbeitung dürfte dem System dann etwas den Schweiß auf die Stirn treiben. Aber dafür sind sie auch nicht gedacht.

    Der Rechner mit mehr RAM dürfte dann über 300€ liegen, wenn wir von 16GB reden. 8 GB kann sich dann die GPU genehmigen, denn die CPU kann wirklich nicht mehr als 8GB.

    Für das was du willst, bekommt man für 300€ ein iTX Board, eine kleine aber aktuelle CPU und 16GB RAM DDR4. Wenn du das günstig bekommst, ist noch ein kompaktes iTX Gehäuse drin. Aber dann fehlt dir noch ein Netzteil mit ~300W, eine Sata SDD oder M.2 SSD und eine Grafikkarte. Nur das wären dann noch mal 200-300€. Vorallem Grafikkarten gibt es nur eingeschränkt und aktuell zu Apothekenpreisen! Ich selber hab mir vor einem Jahr drei RX 5700 gekauft...jede könnte ich nun zum damaligen Neupreis bei ebay verkaufen. Völlig absurd.... Achso Tastur und Maus fehlen auch noch, wenn du nix zuliegen hast....und nunja das Betriebssystem. Aber Win10 Pro Lizenzen kosten glaube so um die 25€.

    Ein fertiger Rechner mit allem drum und dran, dürfte um die 700€ liegen beim Händler liegen.

    Was hast du denn aktuell für einen Rechenknecht?