funktionieren eigentlich die für C64 verfügbaren (findet man manchmal auf ebay & Co) Kassettentapes mit Justageprogrammen auch für C16/Plus4 und deren Datasette? Wohl nicht, oder?
Plus4 - Datasettenproblem
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Arnostone -
30. Januar 2021 um 19:25 -
Erledigt
Es gibt 56 Antworten in diesem Thema, welches 8.078 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (
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Nee, ich glaube auch nicht.
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Grundsätzlich: Datasette würde ich mir nicht mehr antun wollen, such Dir das Spiel lieber im Netz, die Lizenz fürs gute Gewissen hast DU ja mit dem Kauf der Kassette schon!
Aber wenns wirklich sein muss:
Wild rumdrehen bringt neue Probleme mit sich (spätestens, wenn man die Schraube aus Versehen ganz rausdreht...), wie Turbomicha schon schrieb: max. plus/min halbe Umdrehung...
"Töne" im Radio halte ich für ne Vera...lberung, bei ganz guter Justage schafft der Tonkopf vielleicht 10kHz, da fehlt auch mit Oberwellen noch einiges bis zur Langwelle, von anderen Wellenbereichen ganz zu schweigen...
Desinfektions- oder Brillenputztücher etc. sind denkbar ungeeignet, da diese noch Hilfsmittel enthalten, am Schlimmsten wären Hand/Haut-Desinfektionsmittel, die enthalten Öle und Fette für die Rückfettung der Haut, ekelhaftes Zeugs, möchte mir gar nicht vorstellen, was das anstellt, wenn es vom Band mitgenommen und in die Kassette rein transportiert wird...
Also Wattestäbchen oder fusselfreies Tuch und reinen Alkohol, Spiritus oder Waschbenzin.
Was auch ab und an passieren kann (insb. wenn der Verstellschraubenzieher magnetisch ist...): magnetisierter Tonkopf!
Der löscht dann das Band bei jedem Abspielen etwas an, insb. die Höhen, aber auf die kommt es bei der digitalen Zweckentfremdung äh Nutzung besonders an!
Da hilft nur eine sog. Entmagnetisierungsdrossel, gabs früher für nen DM-Zehner beim blauen Klaus oder gut sortierten Radio/TV Märkten, heute wohl bestenfalls noch auf ebay...
Achtung: die Drossel hatte vorne nen DÜNNEN Überzug aus Gummi! Wenn der fehlt, diesen durch Schrumpfschlauch ersetzen oder ein dünnes Tuch über die Drossel stülpen, sonst verkratzt man sich den Tonkopf! Die Drosseln arbeiten mit Netzfrequenz und vibrieren bei Annäherung an ein magnetisierbares Material spürbar! langsam aufsetzen, ebenso langsam über den Kopf ziehen und dann langsam entfernen, erst dann ausstecken!
Möglicherweise könnte man den Löschkopf (aus weissem Plastik meist) demontieren und in Stellung Aufnahme an den Tonkopf halten, der Löschkopf erzeugt dann ein hochfrequentes magnetisches Wechselfeld, das sogar noch effektiver zum Entmagnetisieren ist (ja Sinn des Kopfes, aber normalerweise fürs Band, nicht den tonkopf...), aber vermutlich ist dessen Kabel zu kurz und auseinanderbauen müsste man auch alles. Azimuth des Löschkopfes selbst ist übrigens unkritisch und meist gar nicht justierbar.
Bei ganz billigen Recordern gab es "Löschköpfe" OHNE Anschlusskabel dran: das sind reine Magnete, die diagonal ausgerichtet sind und so auch eine Art Neutralisierung hervorrufen sollen, die sind definitiv NICHT geeignet für diesen "hack".
Stichwort Hack: Stromversorgung für SD2IEC und ähnliche Basteleien: wenn man die "extern", d.h. mit Steckernetzteil versorgt (und/oder USB-Adapter etc), dann muss man peinlich genau darauf achten, immer zunächst eine gute und absolut wackelkontaktfreie ERD-Verbindung (also GND für Anglophile) herzustellen! Geht diese Verbindung auch nur mal kurzzeitigst im Betrieb verloren, kann sowohl die Bastelei als auch der Computer Schaden nehmen, bei C=: fast immer der Computer, da nur rudimentär schaltungstechnisch abgesichert... Es treten dann möglicherweise Masse-Verschiebungen um bis zu ca. 200V auf (nur geringe Ströme, aber durchaus spürbar wenn man dazwischen fasst!), je nach Netzteiltopologie, Phasenlage der einzelnen Steckdosen und auch Auslastung des Stromnetzes sowie Art des Netzes seitens der Hausinstallation (man glaubt gar nicht, wie viele noch mit klassischer Nullung von vor 1970 installiert sind...)
Insofern war der Hinweis, sich an anderer Stelle im Gerät die Spannung abzunehmen schon durchaus gerechtfertigt, aber bedingt natürlich Fachwissen, Erfahrung, Lötkolben, passende Stecker etc etc.
Am Plus4 hat man immerhin noch den Userport :
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Und dort an Pin1 GND und Pin2 +5V. die kann man nehmen anstelle des Kassettenports. NICHT auf die vergoldeten Kontakte löten und ja nix an die 9V AC anschliessen oder brücken, sonst ist alles hin! (Nicht nur)Für Rechts-Link-Verwechsler: achtet auf die gesägten Schlitze !
n.B.: Hatte ganz am Anfang ein Interface an meinem VC-20 damals dran für "normale" Kassettenrecorder via DIN-Stecker-Audio-IN.
Lautsprecher für Spurlage also gleich eingebaut, soweit die Theorie:
War aber gleich mehrfach ein Glücksspiel: Stereo-Recorder (die waren damals durchaus schon das Übliche) funktionierten weder auf einem noch auf beiden Kanälen zusammen, noch nicht mal das abspielen... Also alten MONO-Kassettenrecorder besorgt auf Flohmarkt... Pegel auf der DIN-Buchse war bei den meisten falsch und somit unbrauchbar, am 3.5mm Kopfhörerausgang aber wiederum von der Lautstärke abhängig (welche kaum wiederholbar zu justieren war), wehe man zog den Stecker da mal ab aus Versehen...Also Lautstärke UND Spurlage (Azimuth) als Parameter... Zudem werkelte in dem Interface ein 4069 C-MOS Schaltkreis, den tauschte man dann jedesmal, wenn man vergaß, sich vor dem Berühren des Recorders oder Computers an der Heizung zu erden...
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Ich finde ja, es geht nichts drüber, orginale alte Tapes am 264er zu nutzen.
Das hat den maximalen Nostalgie-Faktor.
Wild rumdrehen ist natürlich verkehrt.
Wenn die originale Basic Lernkassette läuft, liegt es vermutlich nicht an der Einstellung.
Es kann nicht schaden, minimal zu verdrehen, sagen wir mal eine halbe Umdrehung und zu probieren.
Und sich merken wie es stand.
Hast Du denn nun beide Seiten des Tapes probiert ?
Brillenputztuch zum Reinigen ist gar nicht verkehrt.
Was soll denn bitte sehr da schlimmes drin sein ?
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Es gab auch mal eine kleine Schaltung mit einer LED, die heller wurde, wenn man gut den Tonkopf eingestellt hat.
Aber so etwas erfordert dann eben Löt und Bastelkunst.
Link und Bilder sind hier aus dem Forum
Schau mal hier:
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Die PDF dazu:
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Hier noch der Lochrasteraufbau:
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Bei mir hat das rumdrehen und Iso schon genutzt, jedenfalls lädt es jetzt "meistens". Mir fehlt halt nur noch ein optisches Justieren mittels des o.g. Tapes. Das SD2ICE extern mit Strom zu versorgen wird dann mangels Stecker nichts, hat ja auch kein USB-Anschluss. Bleibt noch das Experiment, das SD2IEC vom Datasettenport abzustöpseln, wenn das Justageprogramm geladen ist... Traue mich aber noch nicht, das gute Stück soll in Firieden bei mir altern...
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Brillenputztuch zum Reinigen ist gar nicht verkehrt.
Was soll denn bitte sehr da schlimmes drin sein ?
Brillenputztücher enthalten oft sog. Trockungshelfer, also Stoffe, die die Oberflächenspannung von Flüssigkeiten insb. Wasser minimieren, damit keine Schlieren etc. zurückbleiben.
Die kommen dann leider aufs Band und mit dem Band auf die Andruckrolle aus Gummi.
Kunststoffe, insb. Gummi und Chemikalien, das kann Alles mögliche auslösen, KANN wohlgemerkt und nicht "muss", aber wenn sichs vermeiden lässt, dann würde ich da nix riskieren...
Vermutlich ist eines der Bänder ja jetzt schon "gut eingefettet" dank Hautschutz in dem -aktuell ja überall präsenten- Desinfektionsspray...
Bin Fan magnetischer Speicher, aber habe ne Bandallergie



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Bei mir hat das rumdrehen und Iso schon genutzt, jedenfalls lädt es jetzt "meistens". Mir fehlt halt nur noch ein optisches Justieren mittels des o.g. Tapes. Das SD2ICE extern mit Strom zu versorgen wird dann mangels Stecker nichts, hat ja auch kein USB-Anschluss. Bleibt noch das Experiment, das SD2IEC vom Datasettenport abzustöpseln, wenn das Justageprogramm geladen ist... Traue mich aber noch nicht, das gute Stück soll in Firieden bei mir altern...
Ja, beim 264 ist das nicht trivial dank der Mini-DIN-Buchsen, aber vielleicht lötet Dir ja Jemand hier ein "Y-Kabel", damit Du Beides gleichzeitig dranhängen kannst (unter der Voraussetzung, dass die SD2IEC wirklich nur die 5V dort abgreift und nicht auch noch irgend ne Datenleitung...)
edit: bei Amazon gibt es für knapp 4 EUR ein PS2 Splitterkabel, die dafür gehen müssten. Sind nur 6 pol. aber der fehlende 7. ist "write" und den brauchst Du ja zum Lesen nicht...
Die Kodierzunge aus Plastik müsstest Du entfernen oder mit Skalpell etwas "verkleinern", aber die Pins würden passen...
Weitere Details müsste Jemand Anderes klären, hab die 264er nicht in Verwendung und sobald das Thema mit der 1551 geklärt ist, gehen die (fast) alle in die Bucht...
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@Arnostone
Dann versorge Dein SD2IEC doch mit einem kleinen Externen Netzteil.
Oder von Deinem Userport aus. Wenn Du einen Stecker hast, + und - dranlöten und das SD2IEC wird darüber gespeist.
Das war doch ein Plus 4 , oder?
Dann der Link zum C64 Wiki:
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Alles anzeigen
@Arnostone
Dann versorge Dein SD2IEC doch mit einem kleinen Externen Netzteil.
Oder von Deinem Userport aus. Wenn Du einen Stecker hast, + und - dranlöten und das SD2IEC wird darüber gespeist.
Das war doch ein Plus 4 , oder?
Dann der Link zum C64 Wiki:
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Karl Valentin würde Dich lieben
(s.u. und s.o. mein identischer Link) -
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Bei mir hat das rumdrehen und Iso schon genutzt, jedenfalls lädt es jetzt "meistens". Mir fehlt halt nur noch ein optisches Justieren mittels des o.g. Tapes. Das SD2ICE extern mit Strom zu versorgen wird dann mangels Stecker nichts, hat ja auch kein USB-Anschluss. Bleibt noch das Experiment, das SD2IEC vom Datasettenport abzustöpseln, wenn das Justageprogramm geladen ist... Traue mich aber noch nicht, das gute Stück soll in Firieden bei mir altern...
5V und Masse lässt sich per Kabel und Lötgerät fast überall im Rechner abgreifen.
Mal ein winziges Stück nach rechts und links drehen sollte doch möglich sein.
Man muss nicht alles unnötig verkomplizieren.

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In meinen Post oben mit dem PS2-Kabel hat sich ein Fehler eingeschlichen: der fehlende Pin ist nicht write sondern "sense"!
Ich hoffe @Arnostone hat noch nicht bestellt?!?
Zudem lag noch folgender "Entwurf" nun bei mir rum seit Tagen...
Grundsätzlich: Datasette würde ich mir nicht mehr antun wollen, such Dir das Spiel lieber im Netz, die Lizenz fürs gute Gewissen hast DU ja mit dem Kauf der Kassette schon!
Aber wenns wirklich sein muss:
Wild rumdrehen bringt neue Probleme mit sich (spätestens, wenn man die Schraube aus Versehen ganz rausdreht...), wie Turbomicha schon schrieb: max. plus/min halbe Umdrehung...
"Töne" im Radio halte ich für ne Vera...lberung, bei ganz guter Justage schafft der Tonkopf vielleicht 10kHz, da fehlt auch mit Oberwellen noch einiges bis zur Langwelle, von anderen Wellenbereichen ganz zu schweigen...
Desinfektions- oder Brillenputztücher etc. sind denkbar ungeeignet, da diese noch Hilfsmittel enthalten, am Schlimmsten wären Hand/Haut-Desinfektionsmittel, die enthalten Öle und Fette für die Rückfettung der Haut, ekelhaftes Zeugs, möchte mir gar nicht vorstellen, was das anstellt, wenn es vom Band mitgenommen und in die Kassette rein transportiert wird...
Also Wattestäbchen oder fusselfreies Tuch und reinen Alkohol, Spiritus oder Waschbenzin.
Was auch ab und an passieren kann (insb. wenn der Verstellschraubenzieher magnetisch ist...): magnetisierter Tonkopf!
Der löscht dann das Band bei jedem Abspielen etwas an, insb. die Höhen, aber auf die kommt es bei der digitalen Zweckentfremdung äh Nutzung besonders an!
Da hilft nur eine sog. Entmagnetisierungsdrossel, gabs früher für nen DM-Zehner beim blauen Klaus oder gut sortierten Radio/TV Märkten, heute wohl bestenfalls noch auf ebay...
Achtung: die Drossel hatte vorne nen DÜNNEN Überzug aus Gummi! Wenn der fehlt, diesen durch Schrumpfschlauch ersetzen oder ein dünnes Tuch über die Drossel stülpen, sonst verkratzt man sich den Tonkopf! Die Drosseln arbeiten mit Netzfrequenz und vibrieren bei Annäherung an ein magnetisierbares Material spürbar! langsam aufsetzen, ebenso langsam über den Kopf ziehen und dann langsam entfernen, erst dann ausstecken!
Möglicherweise könnte man den Löschkopf (aus weissem Plastik meist) demontieren und in Stellung Aufnahme an den Tonkopf halten, der Löschkopf erzeugt dann ein hochfrequentes magnetisches Wechselfeld, das sogar noch effektiver zum Entmagnetisieren ist (ja Sinn des Kopfes, aber normalerweise fürs Band, nicht den tonkopf...), aber vermutlich ist dessen Kabel zu kurz und auseinanderbauen müsste man auch alles. Azimuth des Löschkopfes selbst ist übrigens unkritisch und meist gar nicht justierbar.
Bei ganz billigen Recordern gab es "Löschköpfe" OHNE Anschlusskabel dran: das sind reine Magnete, die diagonal ausgerichtet sind und so auch eine Art Neutralisierung hervorrufen sollen, die sind definitiv NICHT geeignet für diesen "hack".
Stichwort Hack: Stromversorgung für SD2IEC und ähnliche Basteleien: wenn man die "extern", d.h. mit Steckernetzteil versorgt (und/oder USB-Adapter etc), dann muss man peinlich genau darauf achten, immer zunächst eine gute und absolut wackelkontaktfreie ERD-Verbindung (also GND für Anglophile) herzustellen! Geht diese Verbindung auch nur mal kurzzeitigst im Betrieb verloren, kann sowohl die Bastelei als auch der Computer Schaden nehmen, bei C=: fast immer der Computer, da nur rudimentär schaltungstechnisch abgesichert... Es treten dann möglicherweise Masse-Verschiebungen um bis zu ca. 200V auf (nur geringe Ströme, aber durchaus spürbar wenn man dazwischen fasst!), je nach Netzteiltopologie, Phasenlage der einzelnen Steckdosen und auch Auslastung des Stromnetzes sowie Art des Netzes seitens der Hausinstallation (man glaubt gar nicht, wie viele noch mit klassischer Nullung von vor 1970 installiert sind...)
Insofern war der Hinweis, sich an anderer Stelle im Gerät die Spannung abzunehmen schon durchaus gerechtfertigt, aber bedingt natürlich Fachwissen, Erfahrung, Lötkolben, passende Stecker etc etc.
Am Plus4 hat man immerhin noch den Userport :
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.)
Und dort an Pin1 GND und Pin2 +5V. die kann man nehmen anstelle des Kassettenports. NICHT auf die vergoldeten Kontakte löten und ja nix an die 9V AC anschliessen oder brücken, sonst ist alles hin! (Nicht nur)Für Rechts-Link-Verwechsler: achtet auf die gesägten Schlitze !
n.B.: Hatte ganz am Anfang ein Interface an meinem VC-20 damals dran für "normale" Kassettenrecorder via DIN-Stecker-Audio-IN.
Lautsprecher für Spurlage also gleich eingebaut, soweit die Theorie:
War aber gleich mehrfach ein Glücksspiel: Stereo-Recorder (die waren damals durchaus schon das Übliche) funktionierten weder auf einem noch auf beiden Kanälen zusammen, noch nicht mal das abspielen... Also alten MONO-Kassettenrecorder besorgt auf Flohmarkt... Pegel auf der DIN-Buchse war bei den meisten falsch und somit unbrauchbar, am 3.5mm Kopfhörerausgang aber wiederum von der Lautstärke abhängig (welche kaum wiederholbar zu justieren war), wehe man zog den Stecker da mal ab aus Versehen...Also Lautstärke UND Spurlage (Azimuth) als Parameter... Zudem werkelte in dem Interface ein 4069 C-MOS Schaltkreis, den tauschte man dann jedesmal, wenn man vergaß, sich vor dem Berühren des Recorders oder Computers an der Heizung zu erden...
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Ruudi
Du meinst sicherlich diese Schaltung.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
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Ruudi
Du meinst sicherlich diese Schaltung.Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.
Ja so oder so ähnlich wird das wohl aussehen, wenn man es SCHÖN rauszeichnet, was ich aber nie vollständig getan hab, denn es ist ja nur der eine Chip drauf, d.h. sockeln und wechseln, wenns wieder hartnäckig nicht geht...
Meine Variante hatte aber KEINE LED, das Loch oben im Gehäuse war für den Abgleich des internen Trimmers, dafür aber -welch Luxus- nen Schiebeschalter für die Auswahl der Phasenlage (invers/normal).
Kam in einer grauen, viel zu hohen Plastikbox, so wie die seinerzeit (und teils noch heute) als Elektronik-08-15-Gehäuse so üblich war. Hersteller war eine Fa. "DYNAMICS", gekauft habe ich es 1983 in München beim Computer Seemüller, den es sogar heute noch an der gleichen Adresse gibt (!), habs jetzt gefunden und fotografiert, s.u.
edit: hab grad erst auf den Fotos gesehen, dass ich damals wohl nur einen 16pol. Sockel hatte, d.h. zwei Pins stehen über und der Chip, der aktuell bestückt ist, wirkt auf mich sehr merkwürdig, aber wüsste nicht, dass ich das mal absichtlich modifiziert hätte... Schaut auch nach abgeschliffen und neu beschriftet aus, aber solch Pfennigware und damals schon (war ab 1985 spätestens nicht mehr im Einsatz!)... Merkwürdig merkwürdig... Archäologie in eigener Sache und eigenem Bastelkeller...
War mit meinem damaligen Schülerwissen zunächst jedenfalls sehr irritiert über die "analoge" Rückkopplung in der doch recht digitalen Schaltung, aber ein Elektor-Artikel über Logikgatter als Verstärker, Schwingkreise etc. etc. brachte dann die Einsicht, dass digital auch heissen kann "mit sehr hoher Verstärkung", d.h. von einem Anschlag direkt in den anderen wechselnd, so wie es analoge OP-Amps OHNE Rückkopplung ja auch tun...
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Sieht doch schick aus

Ich glaube das ist die Version aus der 64er von dir. Hatte ich mal damals für
mein Tapedeck gebaut. Lief super.
Mein Cevi war pur ohne ein Speichermedium, also was gebaut

lg
Rolf
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Unwahrscheinlich, denn das Interface habe ich Ende 1983 gekauft, da gabs noch keine 64er, die erste Ausgabe startete 4/84.
Aber natürlich ist es möglich, dass die 64er dann das Interface sozusagen von der Dynamics-Vorlage nachgezeichnet haben, mit Schöpfungstiefe ist es da ja nicht weit her...
Man beachte auch, dass Dynamics noch von VC64 sprechen

Das Label war eh das professionellste am ganzen Kästchen, aber das kennt man ja auch von anderen Firmen so...
Guts Nächtle!
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Eine Datasette gehört zum Thema Retro einfach dazu.
Hier gibt es eine Drossel zu kaufen oder einfach nur als Beispiel, wer das noch nicht gesehen hat. Preislich geht die sogar:
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Das Netzkabel von der Drossel oben sollte man aber VOR der ersten Benutzung gleich erneuern, das ist lebensgefährlich! (ohne Doppelisolation und somit min. 48 Jahre alt, vermutlich sehr porös, zumindest aber mit Stromschlaggarantie, wenns feucht wird...)
Scheint das Vorgängermodell von meinem zu sein, Griff schaut bei mir genauso aus, nur vorne ist es etwas gebogen und aufgeweitet, um bei Kassettenlaufwerken besser ran zu kommen...
Man beachte die Gummihülle vorne, genauso muss es sein!
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Hi, eigentlich mag ich nicht widersprechen, aber ich habe noch nie meinen Tonkopf bei der Datasette
entmagnetisiert.
Okay, wenn er mit nem stärkeren Magneten bei war, aber so ?
Ihm wäre wohl mehr geholfen mit ner hörbaren oder sichtbaren Einstellmöglichkeit des Azimuth.
@Arnostone
Wenn Du möchtest, baue ich Dir diese kleine Schaltung mit der LED.
Einbauen müsstest Du es dann selbst.
Mir die Datasette schicken, wäre mit Porto hin und zurück wohl
zu teuer.
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