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Empfehlung Musik Player

  • Inzwischen habe ich mir so vieles bequem eingerichtet -- das ist ein absolutes Vergnuegen! Wollte nebenbei nur mal empfehlen -- wenn ihr auch noch gerne diverse verschiedene Musik beim spielen/werkeln mit dem Pi400 hoert, kopiert euch all eure alten Tracker files, oder SID files irgendwo auf den Pi, und dazu installiert man sich dann den Open Cubic Player, den manche vielleicht noch aus den fruehen 90ern von DOS Zeiten her kennen. Meiner Meinung nach einfach der beste Player damals. Jedenfalls haspelt sich VLC bei mir bei sowas nen Schluckauf, und andere player bauen alle meist auch auf den ueblichen Bibliotheken auf. Sicher auch alle toll, hier ist halt mein Lieblingsplayer. Ganz subjektiv.


    Den gibt's aus dieser Quelle: https://stian.cubic.org/project-ocp.php


    Man schnappt sich ocp-0.2.2.tar.bz2, und packt es aus ...


    Code
    1. cd ~/Downloads/
    2. wget https://stian.cubic.org/ocp/ocp-0.2.2.tar.bz2
    3. tar jxvf ocp-0.2.2.tar.bz2


    ... und bereitet das compilieren vor, holt sich vorher ein paar Abhaengkeiten ab:


    Code
    1. cd ocp-0.2.2/
    2. sudo apt install libncurses5-dev xa65


    Dann geht's weiter mit erstellen der notwendigen Makefiles um sich ein eigenes binary zu bauen.


    Code
    1. ./configure --without-sdl2


    ... das sollte dann hoffentlich ohne Fehlermeldung durchrattern, und wenn dem so ist, kann der Player mit...


    Code
    1. make
    2. sudo make install


    ... fertig installiert werden. Starten kann man den jederzeit im Terminal indem man ocp eingibt.


    Wer das ganze dann lieber per Menue starten moechte, kann sich ja im Startmenue einen Eintrag erstellen - in den Praeferenzen gibt es hierzu den Menue Editor. Ich hab ein Icon fuer euch angehaengt was mal fuer den Cubic Player zu DOS Zeiten wohl mal gemacht wurde.


    Im Eintrag des Programms (im Menue Editor koennt ihr auf das leere Icon des Programms klicken und eine neue Datei auswaehlen, also z.B. die von diesem Beitrag. Das Programm selbst findet ihr als:


    Code
    1. /usr/local/bin/ocp



    Der Player ist am Anfang gewoehnungsbeduerftig zu bedienen, klingt aber astrein. Beim abspielen kann man jederzeit h fuer Hilfe druecken, oder auch F1. Die Tastenbelegung wird nur eingeschraenkt funltionieren weil wir beim bauen sdl2 weggelassen haben (unwichtiges Grafikzeug).


  • mp3blaster ist ein sehr resourcenschonender Player der sogar auf 486ern im Hintergrund problemlos läuft. Selbst auf einem Pi3 liegt die Rechenlast unter 5% Prozent so daß mehr für andere Dinge übrig bleibt.


    Schön ist er zwar nicht, dafür einfach zu bedienen, unterstützt praktische Commandline-Parameter, ist Scriptfähig und läuft unauffällig im Hintergrund


    Und das Beste: SID-Files spielt er auch ab. Leider keine Amiga-Module.

  • Wegen Amiga MOD: Neben mp3blaster und audacious verwende ich folgende Player unter Linux, die es auch für Raspbian gibt:


    SID:

    sidplay* - Music player for tunes from C64 and C128 (console)

    sidplayfp - Fork of sidplay2, a C64 and C128 music player


    MOD:
    xmp - module player supporting AWE32, GUS, and software-mixing
    timidity* - Software sound renderer (MIDI sequencer, MOD player)


    *sidplay scheint die version 2 zu sein, entspricht mglw. dem Linux sidplay2?

    *timidity natürlich auch für MIDI...


    Leider kann ich nichts dazu sagen, wie performant oder resourcenschonend diese auf dem Pi laufen.

  • MOD:
    xmp - module player supporting AWE32, GUS, and software-mixing
    timidity* - Software sound renderer (MIDI sequencer, MOD player)


    Leider kann ich nichts dazu sagen, wie performant oder resourcenschonend diese auf dem Pi laufen.

    Der Timidity-Hintergrunddienst läuft sogar auf Pi Zero aber dann bleibt für sonst nix Rechenleistung übrig. Man braucht das auch für viele Anwendungen/Spiele/etcpp die auf Midi angewiesen sind, z.B. Descent, OpenTTD. Auch viele DOS-Spiele im Emulator hören sich mit MIDI besser an als mit OPL. Als Soundbank ist freepats (imho vorinstalliert/abhängig) ein guter Anfang, grössere und bessere Soundbanks gibt es auf Fan-Sites, da bin ich allerdings out-of-date.


    Man kann die Config von Timidity per Hand editieren und ein paar Effekte ausschalten dann braucht es locker 90% weniger Rechenleistung, siehe Kommentare in /etc/timidity/timidity.cfg

    Ebenfalls hilft es das rtkit (Realtime Kit) per apt/dpkg zu deaktivieren/entfernen weil das zwar das Abspielen genauer macht aber auch die Rechenlast deutlich erhöht.

    Ohne rtkit und mit "slow CPU" rennt timidity sogar auf einem Amiga 1200 locker im Hintergrund.

    Im Paket alsa-utils findet man aplaymidi, einen sehr einfachen Midi-Player für die Kommandozeile. Schwierig ist es eigentlich nur das richtige Midi-Ausgabegerät auszuwählen, egal ob aplaymidi, VLC oder sonstwas...