C64 A/V-Kabel in Ordnung? JA, aber die Takterzeugung nicht!

Es gibt 524 Antworten in diesem Thema, welches 52.008 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. März 2021 um 18:05) ist von Green Tentacle.

  • Oszilloskope, die im MHz-Bereich messen können sind ja ziemlich teuer.

    Alte 10..20 MHz-Teile sollten recht günstig zu bekommen sein.

    Zum Beispiel:

    Amazon Link

    Achtung - "DIY Bausatz"

    oder hier als Bausatz:

    Amazon Link

    Im Prinzip sollten beide tauglich sein. Ich hab mir mal einen Zähler bis 50 MHz mit einem PIC selbst (nach-)gebaut, der funktioniert recht gut.

    Es kommt auch nicht auf 10 Nachkommastellen und besondere Genauigkeit an in diesem Fall.

    [edit]

    Ansonsten müsste man mal schauen, ob es für den Raspberry Pi nicht entsprechende Projekte gibt.

    [/edit]
  • kinzi Das stimmt, alte Oszilloskope sind auch ziemlich günstig. Dann kauf ich mir aber glaub ich aber lieber einen kleinen Frequenzzähler, als so 'n 100 Kilo Osziloskop:D Ist glaub ich, wenn einmal zusammengebaut, auch einfacher zu bedienen.

    Raspberry Pi ist auch ne geile Idee, den müsste ich mir aber auch erstmal anschaffen, und coden kann ich auch nicht..

  • Raspberry Pi ist auch ne geile Idee, den müsste ich mir aber auch erstmal anschaffen, und coden kann ich auch nicht..

    So wie es aussieht ist da bei 1 MS/s Schluss ... eher untauglich für unseren Zweck.

    Also, so ein 10-Euro-Zähler ist sicher besser als nix. Er sollte aber schon 20 MHz (besser 50) können für unsere Zwecke.

  • Also, so ein 10-Euro-Zähler ist sicher besser als nix. Er sollte aber schon 20 MHz (besser 50) können für unsere Zwecke.

    Ich glaube, dass können die aber alle, oder? Bei dem einen steht 1Hz-50MHz und bei dem anderen 1MHz-500MHz. Hab auch noch andere in diesen Bereichen gefunden.

    Kann denn irgendjemand einen Bausatz empfehlen? Es kann ja auch nur ne Anleitung sein, die Teile kann man ja auch einzeln bestellen, muss doch sowieso selbst zusammen gebaut werden.

  • Aus einem anderen Thread:

    Ich kann übrigens nur wärmstens empfehlen, sowas hier zu bauen, wenn man kein Oszi bzw. kein Multimeter mit 20 MHz-Frequenzmessbereich hat. (Dir habe ich das eh schon geschrieben, nur für die Allgemeinheit). Das Ding hat einen TTL-Eingang und 50 MHz Autorange-Messbereich für Materialkosten im Eurobereich. Auf ePay gibt's glaube ich sogar fertige aus China. Damit kann man z. B. prima DOTCLOCK und COLOR messen.

    Man muss allerdings den PIC programmieren können. Link zum Projekt: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Kurze Zwischenfrage, man hat bereits eine Baustelle namens C64 also warum kauft man sich dann gleich noch die zweite Baustelle namens Frequenzzähler-Bausatz dazu? Ich denke es wäre sinniger sich da ein Fertiggerät zu holen, nicht das man da gleich das nächste Problem hat.

  • Das denke ich auch, zumal ich das Gefühl habe, dass Nico noch nicht allzuviel Erfahrung zu haben scheint. Andererseits muss man halt irgendwo anfangen, wenn man was lernen möchte und die Bereitschaft scheint ja da zu sein.

  • Ich mache mir halt nur Sorgen das er da versehentlich einen Fehler einbaut und so die Messergebnisse verfälscht werden und man so die nähsten Probleme hat. Sein Engagement ist aber definitiv spitze!

  • Da habt ihr schon recht, aber so wirkliche Fertiggeräte gibt's doch auch nicht (in der Preisklasse), oder? Bei diesen Sets muss man wahrscheinlich nichts mehr programmieren? (Ich weiß aber auch nicht, wie schwierig das ist, ich hab aber wie gesagt noch nie was programmiert.)

  • Da habt ihr schon recht, aber so wirkliche Fertiggeräte gibt's doch auch nicht (in der Preisklasse), oder? Bei diesen Sets muss man wahrscheinlich nichts mehr programmieren? (Ich weiß aber auch nicht, wie schwierig das ist, ich hab aber wie gesagt noch nie was programmiert.)

    Sicher gibt es das fertig, Chinamann macht's möglich:

    Wenn es was Fertiges sein soll, käme eventuell auch ein gutes Multimeter mit Frequenzmessung in Frage, das kann man anderweitig auch noch brauchen.

  • Wäre vielleicht wirklich schlauer, sich sowas fertiges zu kaufen. Aber die Lieferzeiten... Puh, ist halt China. Die eine Woche warten auf die Teile von Kessler war ja schon schlimm:D Was wäre denn ein gutes Multimeter? Ist wahrscheinlich auch nicht gerade günstig und (bis auf die Frequenz-Messung) funktioniert meins ja eigentlich super.

  • kinzi Wenn ich jetzt dieses Ding bestellen würde, was würde ich denn dann als 'Tastkopf' verwenden? Einfachen nen günstigen Tastkopf (z.B. P6100) mit einem BNC auf SMA Adapter verbinden?

  • Für Frequenzmessungen brauchst du im Allgemeinen keinen Tastkopf, am C64 schon gar nicht. Da ist alles darauf ausgelegt, einen Eingang direkt zu treiben.

    Ich weiß jetzt natürlich nicht,, wie die Eingangsschaltung des Zählers aussieht, aber wenn man Angst hat was kaputt zu machen schaltet man halt einen Widerstand in Serie - wenn du willst ist das dann dein "Tastkopf". :biggrin:

  • So, nochmals etwas nachgedacht und mich genauer mit der Schaltung beschäftigt:

    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Der 74LS629 enthält zwei unabhängige Oszillatoren (VCO - voltage controlled oscillator). Der am unteren, linken Bildrand befindliche muss funktionieren, sonst wäre kein CPU-Takt und kein (kaputtes) Bild da.

    Was nicht funktioniert ist die Nachregelung. Entweder ist der Referenz-Oszillator (VCO links oben, andere Hälfte des '629) kaputt, oder der Quarz schwingt nicht, oder aber der Phasenvergleich und die daraus erzeugte Regelspannung für den unteren VCO funktioniert nicht.

    Nico Kannst du mal die Spannung am Pin 10 des MC4044 messen und dabei am Poti R27 herumdrehen? Da müsste sich eigentlich was ändern, ebenso an Pin 9 und Pin 8 des MC4044.

  • Nico Kannst du mal die Spannung am Pin 10 des MC4044 messen und dabei am Poti R27 herumdrehen? Da müsste sich eigentlich was ändern, ebenso an Pin 9 und Pin 8 des MC4044.

    Hab gemessen, da verändert sich aber nichts.

    PIN8 0.82V

    PIN9 1.62V

    PIN10 2.39V