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Umstieg von Windows auf macOS – Irritationen [aus: Erste Macs mit ARM-CPU]

  • Das Fenster da hinschieben, wo man es haben will, um es dann "snappen" zu lassen ist 10x intuitiver

    Mag für einen Windows-User so sein – aber ich als Mac-User möchte nicht, dass mir das System "vorschreibt" (oder auch nur vorschlägt), wo es Fenster hinsnappen lassen will. Ich möchte bitte schön meine Fenster komplett frei und unordentlich verschieben können – ohne snap. Ich hasse es, wenn ich an irgendwas schiebe, und irgendwelche dunklen Mächte versuchen, die Sachen irgendwohin springen zu lassen. Schon Photoshop macht mich wahnsinnig, wenn ich ein Fenster nur mal über ein anderes bewege und es sofort daraus Tabs machen will. Arg..


    (Ich habe hier absichtlich Formulierungen gewählt, wie sie gerne in Bezug auf Apple gewählt werden – "vorschreiben" etc.)


    Von daher darf das auf dem Mac alles schön optional bleiben, gerne mit mehreren Modifier-Keys vor unabsichtlicher Benutzung geschützt. ;) Bleibt mir weg mit Fullscreen- und Halbscreen-Fenstern.

  • Mal so auf die Schnelle Affinity Foto

    Dann hat es Apple wohl im Sinne der Mehrheit hier geändert. "Sinnlose" Punkte weggelassen (schade). Und sind die Icons jetzt auch dauerhaft in der Ampel dargestellt oder ist das ein Mausover deinerseits? Das wäre ja noch mehr im Sinne aller.

  • Vorschreiben lassen will ich mir auch nix, ich nutze Fenster-Snapping eigentlich auch eher selten. Aber es gibt Situationen in denen ich es gut finde, und ich fuehle mich nie so, als haette ich nicht auch die Moeglichkeit, die Fenster frei anzuordnen wie ich sie gerade haben will. Aber es ist ohne Frage intuitiver, ein Fenster zu maximieren oder zu "halb-maximieren", wenn man es in einen bestimmten Bereich schiebt. So richtig unvorhergesehen passiert das trotzdem nicht, man muss schon mit der Maus bis an den Rand fahren, so wie man es normalerweise eh nicht anordnen wuerde. Aber ich kann jetzt nur fuer XFCE sprechen, keine Ahnung wie das bei Windows genau funktioniert.

  • Dann hat es Apple wohl im Sinne der Mehrheit hier geändert. "Sinnlose" Punkte weggelassen (schade). Und sind die Icons jetzt auch dauerhaft in der Ampel dargestellt oder ist das ein Mausover deinerseits? Das wäre ja noch mehr im Sinne aller.

    Nein werden noch ausgeblendet, in meinen Screenshots ist es das Mouseover.

  • Hast du mal ein anderes Programm, dass nicht von Apple ist, zur Hand?

    Mal so auf die Schnelle Affinity Foto z.B.:


    Affinity Photo ist genauso wie Affinity Designer und Affinity Publisher ein solides Programm. Die Leute von Affinity halten sich nur nicht besonders an alle Apple UI-Vorgaben. Pixelmator ist da zum Beispiel deutlich strenger.

  • Nein, wurde es nicht. Ich habe hier Big Sur und im TextEdit ist der Punkt für "nicht gesichert" zu sehen.

    Dann würfelt Apple es aus wer es angezeigt bekommt.



    Affinity Photo ist genauso wie Affinity Designer und Affinity Publisher ein solides Programm. Die Leute von Affinity halten sich nur nicht besonders an alle Apple UI-Vorgaben. Pixelmator ist da zum Beispiel deutlich strenger.

    Mag sein, wir wissen es beide nicht ob sie das in dem Fall getan haben (sofern der Punkt überhaupt eine UI Vorgabe ist).

  • Dann würfelt Apple es aus wer es angezeigt bekommt.

    Vielleicht dann doch irgend eine Einstellung, die anders ist. Verwendet z.B. einer von euch iCloud zum syncen von Textedit-Dokumenten (in den iCloud-Einstellungen festzulegen)?

  • Heureka: Turn Off Auto-Save in OS X Mountain Lion & Mavericks


    Ich "wusste" doch, dass es was mit autosave zu tun hat. Gerade ausprobiert: Wenn man den Haken entfernt, verschwinden (bei meinem Mac) überall die Punkte in den Close-Buttons.


  • Verwendet z.B. einer von euch iCloud zum syncen von Textedit-Dokumenten (in den iCloud-Einstellungen festzulegen).

    Das war tatsächlich unabsichtlich hier an, aber nachdem ich bei iCloud alle Sync-Häkchen entfernt habe gibts in TextEdit weiterhin keinen Punkt.

  • Hier ist nochmal der Fullscreen/Splitscreen-Ansatz von macOS erklärt. Bei Big Sur ist es wohl noch etwas gegenüber meiner alten Version optimiert: Es gibt jetzt ein Menü, das bei mir noch nicht vorhanden ist und wenn man ein (wahrscheinlich aktuelles) iPad in der Nähe hat, kann man das als Screen mitbenutzen.


  • Das ist schon seit Catalina so :)

  • Frickel-OS! :)

    Aber mal im ernst: einerseits ist alles angeblich total intuitiv und in einem Fluss.

    Dann sind Dinge ploetzlich super weil das OS es einfach so vorschreibt (und es daher ja offenbar die beste Loesung sei) und dann

    wird munter hin und her gewechselt?

    Ich behaupte wahrlich nicht, dass das bei den verschiedenen Linux-Oberflaechen wirklich besser ist immer (Unity hat so manchen geplagt fuer den das neu war) aber immerhin behauptet da niemand, dass das Oberflaechendesign die Kernkompetenz waere ;-)

  • Dafür vermisse ich im Gegenzug unter Windows den Shortcut "⇧+⌘+V". Damit wird formatierter Text, welcher in die Zwischenablage kopiert wurde, unformatiert wieder eingefügt (eine sehr nützlich Funktion!). Zumindest konnte ich diese Funktionen noch nicht unter Windows finden (habe aber auch noch nicht sehr intensiv gesucht!). Bisher verwende ich immer den Workaround, den Text zuvor in einen reinen Texteditor zu kopieren, von dort dann erneut zu kopieren und dann unformatiert einzufügen.

    Das geht auch über die URL-Leiste vom Browser, wenn man wie ich

    keine Lust hat extra einen Editor zu starten. :D


    STRG+C (formatierter Text von irgendwo)

    In URL-Leiste reinklicken (die URL sollte dann komplett markiert sein)

    STRG+V (formatierten Text einfügen)

    STRG+A (unformatierten Text markieren)

    STRG+C (unformatierten Text kopieren)

    ESC drücken (damit die vorherige URL wieder auftaucht)


    STRG+V dahin wo der unformatierte Text rein soll.

  • Aber mal im ernst: einerseits ist alles angeblich total intuitiv und in einem Fluss.

    Dann sind Dinge ploetzlich super weil das OS es einfach so vorschreibt (und es daher ja offenbar die beste Loesung sei) und dann

    wird munter hin und her gewechselt?

    Ich glaube, dass sind alles so Sachen, die du mal irgendwo aufgeschnappt hast – die aber nicht von desselben Leuten kommen (die dann permanent die Meinung wechseln). Ja, auch bei Mac-Usern gibt es unterschiedliche Meinungen – dafür reicht die Verbreitung im Markt schon aus. ;)


    Ich sage ja, dass sie wegen mir diese ganzen Annäherungen an Windows-Bedienung bleiben lassen könnten – aber sie wollen und müssen nunmal auch die Ex- und Parallel-Windows-User abholen (aktuell mehr denn je). Dazu kommt, das diese quasi fensterlosen Splitscreen-Ansichten auch perfekt für das iPad waren und es natürlich auch da Parallel-Nutzung gibt. Von daher dachte ich mir schon, dass Apple das irgendwann auch in sein Desktop-OS einfließen lassen wird, wenn auch nicht als dominante Lösung (bei der Fenster irgendwo hinspringen), sondern eher versteckt. Und so ist es gekommen – und damit habe ich meinen Frieden gemacht (ich muss es ja nicht nutzen – und tue es auch nicht).


    Wie gesagt, am Anfang waren GUIs ganz rudimentär und jedes System ist nunmal auch Weiterentwicklungen unterworfen – oft auf Druck von außen hin (neue Hardware, Konkurrenten ...). Das ist bei allen bekannten GUIs so – so auch bei der Mac-Oberfläche.


    Ich finde allerdings, dass Apple es in den letzten 20 Jahren im großen und ganzen gut hinbekommen hat, Neuerungen ganz allmählig und ohne große Brüche mit der Vergangenheit einzuführen. Wenn ich daran denke, was Microsoft für ein Chaos mit dem Windows 8 GUI auf dem Desktop erzeugt hat, nur damit das theoretisch auch auf Smartphones laufen kann (die man dann eingestellt hat). Im Prinzip hat man alle PC-User in Geiselhaft genommen, um eine fragwürdige Bedienung auf Smartys zu etablieren. Glücklicherweise hat man vieles davon wieder zurückgebaut – aber ich meine, die ganzen magnetischen Splitscreen-Sachen stammen von W8, oder? Windows 7 hatte doch noch "normale" Fenster, wenn ich mich recht entsinne. Also, der Weg von W7 über W8 hin zu W10 war wirklich Gefrickel (inkl. Hü und Hott beim Startmenü) – da lobe ich mir die dezenten Änderungen beim MacOS-GUI über die letzten Jahre hinweg.


    Und wie gesagt, niemand behauptet ernsthaft, dass irgendein GUI oder OS perfekt sei (von Werbeaussagen vielleicht mal abgesehen) – aber im Vergleich zum Linux-Wildwuchs (der auch nur irgendwelchen Trends folgt) oder dem inkonsistenten und geschmacksfreien Windows-Hin-und-Her ist das MacOS GUI mindestens der Einäugige unter den Blinden. ;)

  • In diesem Video von WindowsArea.de war das übrigens, dass ein Mitarbeiter (und natürlich Windows-Fan) Kritik an Apples "Multitasking"-Features geäußert hat. Wobei Split-View natürlich nur etwas mit Multitasking zu tun hat, wenn man es mit "Fullscreen" vergleicht – was ich ja auch nie verwende (und bei meinem 2-Monitor-Setup noch nicht einmal eine Einschränkung für Multitasking wäre). Ich habe lieber beliebig viele Fenster in beliebigen Anordnungen auf den Screens. Und wenn es mir zu viel werden sollte, dann blende ich einfach Apps oder den Finder aus oder öffne einfach einen weiteren (Work-) Space (was Windows zumindest früher nicht kannte).



    Hier versucht wirklich jemand, auf dem Mac genau so weiter zu arbeiten, wie er es von Windows gewohnt ist – was bei einem Windows-Fanzine-Mitarbeiter auch nicht verwunderlich ist. Apple hat schon versucht, es ihm Recht zu machen aber das Windows-Verhalten halt nicht zu 100% kopiert – und schon ist es ein Problem. Sein einziges Problem ist ja, dass er erst nach dem Splitview weiß, welches 2. Programm er auf der 2. Hälfte haben will und es erst danach starten möchte. Kann bei mir nur selten passieren, weil bei mir alle nötigen Programme immer laufen und auch irgendwelche Fenster offen haben, die ich bei Splitview auswählen könnte. Und ich denke, so ging es auch den Apple-Entwicklern, die für dieses Fenster-Feature zuständig waren. Deshalb stört das auch niemanden bei macOS – die grundsätzliche Arbeitsweise ist halt etwas anders – man hat einfach (aus Faulheit, sie zu beenden) alle Programme gestartet (weil man den Rechner sowieso nur alle paar Wochen oder Monate resettet – und selbst dann kann man ja sagen, er möge nach dem Start bitte wieder alle Programme und Fenster so öffnen, wie sie waren (ich behaupte nicht, dass das anderswo anders wäre)) und kommt dann gar nicht erst auf dieses "Problem".


    Apple könnte ihn natürlich ganz leicht glücklich machen, indem sie bei der Splitview-Auswahl einfach zusätzlich zu den Fenstern noch das Dock einblenden, um auch nicht gestartete Programme noch nachträglich öffnen zu können. Vielleicht kommt das ja noch – ist ja meines Erachtens eh alles nur für Umsteiger.


    Ich habe es eben gerade nochmal probiert: Fullscreen/Splitscreen. Uhh, ich fühle mich wie gefangen und eingesperrt. Ich brauche einfach freie Sicht auf Finder und Desktop und die ganzen anderen Programme (und nicht nur 2, 3 oder 4).

  • Wie gut dass jeder nen anderen Workflow hat. Ich arbeite gerne im Fullscreen-Modus, gibt aber auch Programme die ich niemals "fullscreene". Und manchmal mag ich auch meinen Desktop im Hintergrund sehen. Aber so hat halt jeder seine Praeferenzen und diese entwickeln sich auch oftmals im Laufe der Zeit und koennen sich auch irgendwann aendern, je nachdem welche Programme man nutzt, welches OS man nutzt, welche GUI man nutzt, wie viele Bildschirme man nutzt, etc.