Leerlaufspannung bei Wechselstrom senken

Es gibt 25 Antworten in diesem Thema, welches 4.308 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (7. Januar 2021 um 21:23) ist von Schmitti.

  • Habe hier ein Netzteil für den C64 mit 9 Volt Wechselstrom. Die Leerlaufspannung beträgt 11,78 Volt. Baue ich 2 Dioden in Antiparallelschaltung ein, reduziert sich die auf 11,50 Volt. Sollten das nicht 0,7 Volt sein die eine Diode an Spannungsabfall verursacht?


    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Oder muß man diese Dioden in beide 9 Volt Leitungen einbauen?


    Micky

  • Der Spannungsabfall an den Dioden ist abhängig vom Strom

  • Wieder so ein Elektronik Bildchen welches in meiner Gedankenwelt total unlogisch ist. 8|

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. :verehr: .: Mit Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.wäre das nicht passiert! :. :prof:  Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    :syshack: .: Meine 3D-Drucker Teile auf :. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :strom:

  • a) 11,7 Volt ~ sollten kein Problem sein.

    b) Du misst Mist :wink:

    Theoretisch hat eine Siliziumdiode 0,7V Spannungsabfall. Bei Gleichstrom. Und nicht so wirklich.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Der Wechselstrom von 50HZ geht 100x/Sekunde durch diesen Bereich.

    (Mal links durch die Dioden, mal rechts durch die Dioden)

    Wie Du siehst, ! BEGINNT ! die Diode schon vorher zu leiten.

    Dein Messgerät ist so empfindlich, dass es dies bereits mitmisst.

    Und hinreichend ungenau, um dir so ein komisches Ergebnis zu liefern.

    HIER: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    steht etwas über die Messung und deren "eingebaute" Fehler.

    (Der Rest hierzu gleich)

    Stefan

  • Häng mal eine kleine Last an das Netzteil. Ein paar mA reichen. Wenn du nichts anderes hast, eine kleine (max. 5W, mehr nicht!) Glühlampe aus dem Kfz-Kasten. Wenn du dann 9V +/- 10% misst, ist alles in Ordnung (ohne diese Dioden).

    P.S.: Das Messgerät ist so hochohmig, dass kaum Strom durch die Dioden fließt und deswegen auch kaum Spannung abfällt. Siehe Kurve im Beitrag zuvor. Das wäre übrigens bei Gleichspannung genauso.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. | Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Habe hier ein Netzteil für den C64 mit 9 Volt Wechselstrom. Die Leerlaufspannung beträgt 11,78 Volt. Baue ich 2 Dioden in Antiparallelschaltung ein, reduziert sich die auf 11,50 Volt. Sollten das nicht 0,7 Volt sein die eine Diode an Spannungsabfall verursacht?

    Was soll das bringen?

    Im Leerlauf (sic!) fließt kein Strom -> kein Strom, kein Spannungsabfall (siehe Kennlinie von Stefan Both ).

    Und selbst wenn: WOZU will man die Leerlaufspannung senken? ?(?(

    Wieder so ein Elektronik Bildchen welches in meiner Gedankenwelt total unlogisch ist.

    Ja, gibt noch viel zu entdecken. ^^

    Antiparallelschaltung braucht man öfters mal.

  • Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Jetzt haut mich nicht, weils SOOO nicht 100% stimmt. Das ganze mit einem

    Osziloskop zu betrachten und zu fotografieren, hab ich mir bereits vorgenommen.

    Das rot gepunktete nehmen wir mal als ideale Sinuswelle an.

    Die Dunkelgrüne ist etwa das, was Du erzeugst.

    (Es ist im Nullpunkt nicht wirklich so Eckig - aber zum Zeigen solls mal reichen.)

    Die Leerlaufspannung reduziert man so nicht. - schon eher, in dem man das Netzteil

    mit einem Grundlast-Widerstand betreibt.

    Was betrübt Dich denn an den knapp 12 V ~ die Du erreichst?

    Stefan

  • Das der C64 eigentlich 9 Volt haben möchte und nicht 12 Volt. Sicher, wenn ein Verbraucher dran hängt wird die Spannung sinken.

    Kann ich denn wenigstens messen wieviel am C64 ankommt oder mißt man dann auch wieder Mist?


    Micky

  • Das der C64 eigentlich 9 Volt haben möchte und nicht 12 Volt. Sicher, wenn ein Verbraucher dran hängt wird die Spannung sinken.

    Und du denkst, Commodore hätte das vor 35 ++ Jahren nicht bedacht/berechnet? :gruebel

    Der Trafo hat einen Innenwiderstand, an dem fällt bei Nennlast das ab, was die Differenz zur Nennspannung ausmacht. Das haben die Konstrukteure schon alles richtig gemacht, keine Sorge.

    Kann ich denn wenigstens messen wieviel am C64 ankommt oder mißt man dann auch wieder Mist?

    Ja, UNTER LAST, wenn der C64 EINGESCHALTET ist und STROM ZIEHT.

    Dann hast du Nenn-Bedingungen. Dann sind es auch rund 9 V.

  • Die Leerlaufspannung ist in der Regel das 1,2 bis 1,3 fache der angegebenen Trafospannung. Das ist normal. Da muß man nichts machen um die Spannung abzusenken.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Hier liegen die aktuellsten Versionen: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Gut, dann mach ich da nichts.

    Ja, lass mal. ^^

    Hatte dieses Nichtwissen aus diversen Modellbauforen. ;(

    Auch dort sind nicht nur Experten unterwegs - wobei ich den "Anwendungsfall" dort jetzt nicht kenne.

  • Innenwiderstand

    Und bevor du fragst: Nein, der ist konstruktionsbedingt, den kann man nicht so ändern, dass "9 V rauskommen".

    Konstruktion ändern = sekundär was abwickeln. :aetsch:

    Reparaturtipps auf eigene Gefahr! Ihr seid alt genug, um zu wissen, was Ihr tut. :wink:
    Strom macht klein, schwarz und hässlich. :strom:

  • Innenwiderstand

    Und bevor du fragst: Nein, der ist konstruktionsbedingt, den kann man nicht so ändern, dass "9 V rauskommen".

    Konstruktion ändern = sekundär was abwickeln. :aetsch:

    Dann passt die Spannung unter Nennlast jedoch nicht mehr.

  • Kann ich denn wenigstens messen wieviel am C64 ankommt oder mißt man dann auch wieder Mist?

    Ich überprüfe die 5V-DC und die 9V-AC immer am eingeschalteten C64, der alle Erweiterungen gesteckt hat, die ich brauche.

    Und zwar messe ich dann am Userport die Spannungen, weil der am weitesten von der Netzteilbuchse entfernt ist und dort Alles gut zu messen ist.

    (das Netzteil hab ich natürlich vorher mit Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. gecheckt ;) )

    bei DC 4,75.... 5,25 V und AC 8,1....10V am Userport is alles tiptop !

    Viele Grüße,
    GI-Joe
    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. * Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. * Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. * Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. * Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. * Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

  • Dann sind es auch rund 9 V.

    Die auch wieder nur angezeigt werden (können), wenn das Messgerät Wechselspannung richtig messen/anzeigen kann. :)


    Die Sorge wegen Überspannung ist prinzipiell nicht unberechtigt. Allerdings sind alle, wirklich alle Funktionen in einem C64 inkl. jeglicher Tape- und Userport-Peripherie, die auf die 9V~ aus dem Netzteil angewiesen sind, so ausgelegt, dass auch "echte" 10, 11, oder 12V~ noch keinen Schaden anrichten würden.

    Die heutigen ca. 5% mehr Netzspannung (230V vs. 220V) machen bei originalen Netzteilen mit 220V-Trafo auch nur 5% mehr Sekundärspannung im Leerlauf aus (also 11,x statt 10,x). Es ist aber alles auf +-10%, wenn nicht sogar +-20% Toleranz ausgelegt. Die Gleichspannungen für VIC und SID werden sowieso mit Spannungsreglern generiert. Denen sind ein paar Volt mehr am Eingang ziemlich egal. Der Kassettenmotor hängt ebenfalls an einer Regelung, so dass auch da nichts passieren kann.

    Kann ich denn wenigstens messen wieviel am C64 ankommt oder mißt man dann auch wieder Mist?

    Entweder du misst, wie GI-Joe vorschlägt, am Userport. Oder du nutzt so eine Zwischensteckerlösung, wie sie, ich glaube svenpetersen1965 (?) entworfen hat, wo du dich dann quasi in die Zuleitung einhakst und auch "vor" dem dem C64 messen kannst. Letzere Lösung hat vor allem den Vorteil, dass man nicht mit den Prüfspitzen abrutscht und Kurzschlüsse verursacht. Frag nicht, woher ich das weiß. :whistling: :D Außerdem lässt sich damit auch die Stromaufnahme messen. Damit könntest du dann sogar den Innenwiderstand bestimmen, falls der dich interessiert. :)