Frage zu ROM-Auslesen in den 1990er oder 2000er Jahren

Es gibt 121 Antworten in diesem Thema, welches 13.886 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. Februar 2021 um 18:04) ist von Snoopy.

  • Ich habe keine Ahnung, ob das hier auch nur einen Millimeter Relevanz hat, aber ein Hinweis darauf kostet ja nichts. :)

    Seit vorgestern finden sich auf Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zwei "PAL dumps from C65 rev 2b in U3 and U11. 'Elmer'" in der Datei "c65-pals-2b.zip".

    Zitat von index.txt

    Those where dumped from a C64 DX REV 2B, device PAL168B. Board has ROM 390488-01 with checksum CAFF

    Elmer-U3.jed IC in position U3, marked "C65 U3 CS#2A91"

    Elmer-U11.jed IC in position U11, marked "C65 U11 CS#3563"

    Das PDF mit den Chip-Daten gibt es schon seit einem Jahr Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..

  • Macht absolut Sinn ... zumal er ja an verschiedenen Abschnitten gecodet & getestet haben dürfte.

    Und wie löscht du einen Abschnitt selektiv, um ihn neu zu brennen? :wink:

    Wenn, dann nur, weil er einen PROMmer z. B. eben für den 8032 hatte, der nur 16kB-EPROMs brennen konnte. Ansonsten ergibt das keinen Sinn.

    Doch ... ganz sicher haben ja 2 oder mehr Leute an einzelnen 16KB gearbeitet und haben sich das untereinander zugeschickt. :thumbup:

    Ich hatte in den vergangenen Wochen ein paar Mails u.a. mit zwei Entwicklern aus der Zeit. Leider keiner, der direkt am C65 beteiligt war, aber man nimmt, was man in das Postfach bekommt und wer so nett ist, überhaupt auf solche Anfragen zurückzuschreiben. ;)

    Es deutet Einiges darauf hin, dass das ROM damals tatsächlich deswegen in 16KB-Blöcke aufgeteilt war, weil man nicht immer die kompletten 128KB compilieren lassen wollte, sondern das Projekt blockweise übersetzen hat lassen. Das hatte wohl den Vorteil, dass sie auch "mal schnell" nur einen Teil davon neu compilieren lassen konnten und man zur gleichen Zeit mehrere Leute an den jeweiligen Teilen arbeiten lassen konnte. Die Blöcke wurden dann auch auf Diskette verschickt oder per Hauspost weitergeben. Vorm Brennen sind dann die Teile alle zusammengefügt worden und rauf damit auf den EPROM.

    Es ist also wahrscheinlicher, dass die vorliegenden Daten auf der Diskette zum Brennen des ROMs gedacht waren als dass sie gelesene Daten sind.

    Hunderprozentige Klarheit wird es wohl leider nicht mehr geben, aber immerhin kamen noch paar Infos dazu.