Frage zu ROM-Auslesen in den 1990er oder 2000er Jahren

Es gibt 121 Antworten in diesem Thema, welches 13.899 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (26. Februar 2021 um 18:04) ist von Snoopy.

  • Macht absolut Sinn ... zumal er ja an verschiedenen Abschnitten gecodet & getestet haben dürfte.

    Und wie löscht du einen Abschnitt selektiv, um ihn neu zu brennen? :wink:

    Wenn, dann nur, weil er einen PROMmer z. B. eben für den 8032 hatte, der nur 16kB-EPROMs brennen konnte. Ansonsten ergibt das keinen Sinn.

  • Macht absolut Sinn ... zumal er ja an verschiedenen Abschnitten gecodet & getestet haben dürfte.

    Und wie löscht du einen Abschnitt selektiv, um ihn neu zu brennen? :wink:

    Wenn, dann nur, weil er einen PROMmer z. B. eben für den 8032 hatte, der nur 16kB-EPROMs brennen konnte. Ansonsten ergibt das keinen Sinn.

    Doch ... ganz sicher haben ja 2 oder mehr Leute an einzelnen 16KB gearbeitet und haben sich das untereinander zugeschickt. :thumbup:

  • In einem D81-Image von einer Diskette von ihm auf der hier erwähnten Seite finden sich zum Beispiel Teile eines C128-ROM, das ebenfalls in 16KB (65 blocks)-Teile zerlegt worden ist

    Den Seriennummern nach handelt es sich bei diesen Dateien um regulär verwendete 16k ROMs. Es wurde also deshalb zerlegt, weil Commodore zu der Zeit keine größeren ROMs verwendet hatte.

    Daß der C65 noch mit 16k-ROMs geplant war, halte ich zwar für unwahrscheinlich, aber bei Commodore weiß man ja nie.

  • Daß der C65 noch mit 16k-ROMs geplant war, halte ich zwar für unwahrscheinlich,

    ... ich auch ...

    aber bei Commodore weiß man ja nie.

    ... und deshalb erscheint es mir immer wahrscheinlicher, dass das so gemacht wurde, weil sie einfach keine anderen Tools hatten. ^^ Man sehe sich die "Tools" von Jarvis an ...

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    ... also ich bin auch ein Improvisierer und "wir hatten auch nichts", aber ... ohne Worte. :rolleyes:

  • Ganz genau ... das ging ausschließlich über die serielle Schnittstelle ... :thumbup: ... RS232 und so ...

  • Ganz genau ... das ging ausschließlich über die serielle Schnittstelle ... :thumbup: ... RS232 und so ...

    Sorry, mein Freund, das hat absolut nichts mit RS-232 zu tun ... ^^

    Wage ich sehr stark zu bezweifeln *euer Ehren* ... ;).

  • Da ich eher auf der Software-Seite beheimatet bin, habe ich zum Thema (EP)ROM mal eine Verständnisfrage an die Hardware-Bastler:

    Ich habe mich hier in eine Seite eingelesen, die verschiedene ROMs und EPROM-Typen auflistet, die üblicherweise für Commodore-Teile verwendet worden sind:

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    Verstehe ich das richtig, dass das 128 KB-ROM für den C65 zwingend ein Brenngerät benötigt (hat), das den Baustein 27C010 mit seinen 32pins aufnehmen und programmieren konnte?

    Die anderen aufgelisteten Bausteine (<= 64 KB) haben alle weniger Pins, so dass der 27C010 schon rein mechanisch nicht in einen Brenner mit weniger Pins passt? Und somit also damit auch nicht gebrannt werden konnte?

    Bitte nicht lachen, falls es zu simpel ist! :/ Ich kenne mich da echt zu wenig aus und frage zur Sicherheit lieber einmal zuviel nach. ;)

  • Verstehe ich das richtig, dass das 128 KB-ROM für den C65 zwingend ein Brenngerät benötigt (hat), das den Baustein 27C010 mit seinen 32pins aufnehmen und programmieren konnte?

    Im Prinzip ja.

    Die anderen aufgelisteten Bausteine (<= 64 KB) haben alle weniger Pins, so dass der 27C010 schon rein mechanisch nicht in einen Brenner mit weniger Pins passt? Und somit also damit auch nicht gebrannt werden konnte?

    Im Prinzip ja. Aber es ist kompliziert. ^^

    Bitte nicht lachen, falls es zu simpel ist! :/ Ich kenne mich da echt zu wenig aus und frage zur Sicherheit lieber einmal zuviel nach.

    Kein Problem. :thumbup:

    Man kann natürlich so ein EPROM mit Gebastel in eine kleinere Fassung stecken und abschnittsweise programmieren. Ein 27128 hat 128 kBit, mithin 16 kByte und benötigt dafür 14 Adressleitungen (A0..A13). Ein 20C010 ist ein 1 Mbit-Baustein (128 kByte), benötigt also 17 Adressleitungen (A0..A16). Wenn man nur ein Brenngerät für den 27128 hat, fehlen also A14..A16. Diese kann man nun z. B. mit drei Schaltern, die zwischen 5 V und GND umschalten, auf die einzelnen Bänke schalten und dann durchaus auch programmieren. Anders macht es der EPROMmer ja auch nicht.

    Dann muss man hat die acht Bänke einzeln brennen.

    Wie gesagt, Gebastel, aber wenn man nichts anderes hat :nixwiss:

    [edit]

    Immer unter der Voraussetzung, das EPROM benötigt einen Brennalgorithmus, den der EPROMmer auch kann, bzw. vice versa.

    [/edit]
  • Vielen Dank fürs Erklären! :thumbup:

    Man kann natürlich so ein EPROM mit Gebastel in eine kleinere Fassung stecken und abschnittsweise programmieren.

    Wie kann ich mir das vorstellen? Der EPROM mit 32 Pins wird in die Fassung mit 28 Pins gesteckt? D.h. da stehen dann 4 Pins über und hängen in der Luft? Und später wird dann umgesteckt und vier andere Pins sind dann ohne Kontakt?

    Ich frage gerne doof weiter ... :D

  • Der EPROM mit 32 Pins wird in die Fassung mit 28 Pins gesteckt? D.h. da stehen dann 4 Pins über und hängen in der Luft? Und später wird dann umgesteckt und vier andere Pins sind dann ohne Kontakt?

    Ich würde mir einen Adapter bauen, der oben einen 32-poligen Sockel hat und unten einen 28-poligen und die benötigten Pins verbinden; die überzähligen dann anlöten.

    So, wie man es bei 24->28-Pin-Kernal-Adaptern auch macht, entfernt so etwa:

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  • Ich habe hier einen Eprommer aus dem Jahr 1994 der hat 2 Programmierfassungen. Einmal für bis zu 28 poligen und die andere für größere Eproms.


    Micky

  • Der EPROM mit 32 Pins wird in die Fassung mit 28 Pins gesteckt? D.h. da stehen dann 4 Pins über und hängen in der Luft? Und später wird dann umgesteckt und vier andere Pins sind dann ohne Kontakt?

    Ich würde mir einen Adapter bauen, der oben einen 32-poligen Sockel hat und unten einen 28-poligen und die benötigten Pins verbinden; die überzähligen dann anlöten.

    So, wie man es bei 24->28-Pin-Kernal-Adaptern auch macht, entfernt so etwa:

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    Die meisten eprom brennet hatten damals, und haben immer noch heute dutzende solche converters. Mit tasten oder mit headers. So wie heute:

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    Damals waren diese adapters benotigd weil es zu teuer war auf mehrere selectierbare pins den programmierspannung von 12-14V an zu bieten. Also fur jeden typ programierbare IC eine adapter (PLA, CPLD, EPROM).

  • Die meisten eprom brennet hatten damals, und haben immer noch heute dutzende solche converters. Mit tasten oder mit headers. So wie heute:

    Ja, das ist mir klar. Es geht aber um uralte Brenner aus den 80er-Jahren für den C64 - weder hatten die 32 Pin-Fassungen noch konnten die 1 MByte-EPROMs in einem Brennvorgang brennen.

    Es geht also um die historische Sichtweise.

    Genauer: Es geht darum, warum das ROM in 16 kByte-Teile aufgeteilt war.