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"RAM DOS Professional"

  • axorp hast Du zufälligerweise auch ein "RAM DOS Professional" bei Dir im Keller eingelagert?

    der name kommt mir nicht bekannt vor.
    ist das für den c64?
    ist das eine art ramdisk oder eine umschaltbare rambank?

    ich hatte ab dem pet sehr viele ram, rom, schnittstellen, userport usw. erweiterungs schaltungen.

    für fast alle commodore geräte, denn ich hatte ja firmen die oft nur das rechner board genommen haben,
    damit man nicht erkennen konnte das es ein preiswerter commodore rechner ist der da alles z.b. steuert.

    und sie benötigten dann auch keine teueren entwicklungssysteme.
    sie konnten ja die normalen preiswerten commodore rechner für die software entwicklung benutzen.
    und dann wurde oft mit meiner hilfe alles so abgespeckt und wiederum duch meine zusatz schaltungen so erweitert
    das es keiner so einfach nachbauen konnte.
    und sie viel mehr mit meinen erweiterungen und auch einfacher machen konnten als mit einem normalen rechner.

    z.b. mein freund roßmöller, dem ich in seiner anfangsphase aus der patsche geholfen habe,
    weil er platinen vertieben hatte, die zurückkamen und nicht funktionierten und er verklagt werden sollte.
    da habe ich ihm geholfen das alles zum laufen zu bekommen und ihm viel über ttl erstmal erzählt.

    der hat leider später manche ideen von mir, die ich ihm als freund berichtete, woran ich gerade dran bin,
    leider heimlich übernommen. so gab es aber ach eine firma in köln und woanders in deutschland.

    später habe ich von meinen mitarbeitern erfahren. die nicht mehr bei mir beschäftigt waren
    und wir uns immer in der kneipe getroffen haben um über frühere zeiten zu sprechen.

    die haben mir gebeichtet und sich entschuldigt, das wenn ich mal einen prototyp erstellte
    und ihnen zum vorführen in einer meiner filialen gegeben habe.
    haben sie nach feierabend, oft nur für einen kasten bier oder etwas geld, meiner damaligen konkurenz,
    meine prototypen gezeigt. die zerlegten meine sachen und untersuchten die, kopierten auf unserem kopierer sich,
    meine internen infos über die funktion der schaltung, meine notizen für die mitarbeiter
    und kopierten dann auch noch die software, falls eine dazu benötigt wurde.

    und bauten manch eine schaltung nach und presentierten diese als ihre entwicklung.

    aber zurück zu deiner frage, was ist das?

    viele sachen wurden auch extra von der konkurenz damals von mir gekauft um zu zeigen,
    das es ursprünglich auf meinen ideen basierte. so könnte es sein, das manche sachen noch in den garagen liegen.

    gruß
    helmut

  • oder ist das eine software.

    400 disketten habe ich vor jahren dem Toast_r zum retten und sichten gegeben.
    so könnte er mal nachsehen ob da etwas dabei ist.

    wobei weitere disketten habe ich danach, auch nun vor ca. 6 jahren, auch noch gefunden.
    aber die sind zum größten teil von meinen damaligen mtarbeitern gewesen, was die wohl damals privat kopiert haben.
    um wohl bei defekten kunden geräten oder kunden schilderungen einen fehler nachverfolgen zu können.

    edit.....

    hat es mit der weiche und dem testen derer zu tun?
    ich möchte hier nicht stören. dann bitte ein neues thema besser aufmachen. ich möchte keinen nerven.

  • axorp : Das ist ein Floppyspeeder. Tommi_nrw und ich sind der Meinung, der Beste, den es jemals für den C-64 gab.

    Den gab es damals (Zeitlich betrachtet) zusammen mit "Professional DOS". Ist also Hardware.


    marty : Tut mir leid, mir kam die Frage halt so im affekt. Ich gelobe hiermit Besserung, erlich. Das mit der PM ist ein guter Hinweis. Mach ich auch das nächste mal so. Versprochen.

  • axorp : Das ist ein Floppyspeeder. Tommi_nrw und ich sind der Meinung, der Beste, den es jemals für den C-64 gab.

    Den gab es damals (Zeitlich betrachtet) zusammen mit "Professional DOS". Ist also Hardware.

    ok,

    meine speeder versionen, für die 1540 und dann 1541, sind bis auf ein paar test prototypen
    nicht mehr verwirklicht worden, da damals vieles sehr schnell übernommen und kopiert wurde.

    so lohnte es sich für uns nicht mehr. denn 90% meiner kunden waren wiederverkäufer und da musste
    die kalkulation für die beratung und den service stimmen.
    die anderen verkauften direkt nur an endkunden über den versandhandel.

    ursprünglich waren unsere speeder versionen für die cbm floppys entwickelt und benutzt worden.
    noch bevor es überhaupt die 1540 gab. die 1540 war für den vc20 und die 1541 = 1540 hat nur andere roms, für den c64.

    für die 1540 (= 1541) baute ich den ieee488 bus, damit man die an den cbm geräten auch benutzen konnte.
    als basis habe ich die 4031 high profiel genommen. da gab es die commodore 2031lp noch garnicht.
    so löste ich es, in dem low profil gehäuse, noch vor commodore.

    im internet gibt es mein prospekt, mit der ieee488 bus version, zu sehen. das war die umschaltbare version gewesen.
    die konnte man dann an den vc20 / c64 usw. und an den pet und den cbm geräten anschliessen.
    am besten mal bei google nach "1541 iec" mit anführungsstrichen suchen. die bekam das "vc-1545" label verpasst .
    dieses label kann man sogar hier im forum64 sehen :)

    die vc-1542 bis vc-1548 labels wurden für die 1541 mit mehreren laufwerken benutzt.
    so hatte die vc-1542 zwei, die z.b. vc-1544 vier und die vc-1548 acht laufverke übereinander gebaut.
    damit man keine disketten wechseln musste. diese wurden ja oft in maschinen verbaut.

    die speeder software entwichlungen habe ich selbst nicht gemacht. nur die hardware.
    damit man die betriebssystem roms umschalten kann, siehe "4040/8250" oder eine versionen mit zusätzlichem ram
    oder meine "8250mini" die aus einer sfd1001 und einem zusatzlaufwerk eine 8250lp machte.
    diese version wurde dann in vielen 8296d und sehr viele cbm700er verbaut.

    dann hatte ich auch die preiswerte 170kb / 340kb floppy version auf basis der 1540 / 1541 gehabt.
    auch zum einabeune in die cbm geräte. bei manchen eckigen cbm geäusen wurde schon von commodore
    ein floppy einbau vorgesehen, was aber commodore dann selbst nie verwirklicht hatte.

    so baute ich manchmal meine vc-1542 version mit 340kb oder 170kb mit nur einem laufwerk ein.
    diese low cost version verkaufte ich als einmalige lizenz an händler im ausland.
    ein händler in england baute meine 170kb oder meine 340kb version in die cbm700er geräte.
    und verkaufte die rechner mit den eingebauten low cost laufwerken, in england, als textverarbeitungssystem.

    ich selbst erstellte nur ein paar 8296 und cbm700er mit den 170/340kb laufwerken her.
    wir verkauften die geräte fast immer mit den eingebauten 1mb laufwerken. der umgebauten sfd1001 "8250mini".

    gruß
    helmut

  • Vermutlich ist es einfacher, das RAM DOS neu zu entwickeln, als wie reverse engineering zu betreiben.



    Ich kann mir vorstellen, dass zb. ein Dolphin DOS eine gute Basis wäre.

    Die Modifikationen im Dolphin DOS würde ich mir zutrauen.


    Was man braucht, Hardware seitig:

    • Basis Hardware ist Dolphin 2 oder 3
    • mindestens 250 KB RAM (8KB Banking)
    • evt. etwas mehr EPROM Platz für den Code, gerne mit Banking



    Die Code Änderungen stelle ich mir so vor:

    • es gibt eine neue Track-Read Routine
    • es gibt eine neue Track-Write Routine
    • die bestehende Block Read Routine wird modifiziert (immer erst Track Read, dann aus Buffer lesen)
    • die bestehende Block Write Routine wird modifiziert (immer erst Track Read, Buffer schreiben und markieren als "dirty")
    • die bestehende notbusy loop wird modifiziert: Dirty Tracks werden auf Diskette geschrieben.
    • dazu ein paar Tools: diskette einlesen, diskette schreiben (neue Befehle im DOS)
  • ROTFL Ich habe gerade vorgestern fast genau diese Frage an @Stephan Scheuer gesendet


    ...


    :platsch: Ich wundere mich schon , dass er nicht antwortet ... habe irgendwie wieder nicht auf senden gedrückt ... :schande:


    Aber es ist ja noch da ... dann jetzt direkt mal hier:


    Hallo Stefan, (und Diddle)


    bin durch Deinen letzen Post auf deine Arbeit mit dem Ex-DOS aufmerksam geworden. Was habe ich dieses Programm früher geliebt!

    Super Arbeit mit den Anpassungen!!! Werde ich in der nächsten Zeit mal ausprobieren.


    Warum ich Dich anschreibe: Dein Coding lässt vermuten dass Du recht sattelfest im C64 und 1541 Coding bist. Ich stolpere mir da immer eher einen ab.


    Dafür kann ich Hardware:

    Neues Projekt MeGALoDOS


    MeGALoDOS läuft prima mit den verschiedenen Speedern. Nur leider hat jeder Speeder Vorzüge für sich, aber keiner hat alle ...


    Ich suche nun Jemanden der das Wissen, aber auch den Bock darauf hat vielleicht mal alle Vorzüge in einem Speeder zu vereinen.


    Professional Dos ist der schnellste

    Speeddos und Dolphin Dos sind wohl die kompatibelsten.

    und TurboTrans hat eine RAMdisk. (Die soll es auch für Professional Dos gegeben haben, aber leider hat Niemand ein Exemplar davon.)

    Prologic-Dos könnte IEEE488 zusätzlich wenn jemand den passenden Kernal hätte. In diesen hatte mal jemand von JANN die Routinen von der IEEE488 Karte von JANN Datentechnik integriert.


    Meinst Du, Du könntest daraus vielleicht DEN Speeder zusammenbauen?


    Im Prinzip wäre das ein Dolphin Dos (Hat im Rechner auch die schönste F-Tasten Belegung wie ich finde) dem man in der Floppy den HW-GCR-Decoder incl. der Decodiertabellen

    und die 2MHz vom Professional DOS zur Verfügung stellt.

    Und dann koppelt man die Ram Disk von TurboAccess an (Meiner Meinung nach sollte die sich mehr oder weniger leicht ankoppeln lassen weil Turbotrans eigentlich ein Turbo Access

    mit angekoppelter RAM Disk ist und so der RAMDisk Teil leicht zu identifizieren sein sollte).

    Meiner Ansicht nach ist die Umsetzung der RAMDisk bei Turbotrans nicht die schönste, aber sie funktioniert. Da könnte man aber vielleicht dann noch dran drehen.

    Die Nummer mit den IEEE488 Routinen wäre da eher noch ein Goodie für später mal ...


    MeGALoDOS kann alles, was diese Speeder benötigen zur Verfügung stellen.

    Und wenn Du lieber eine andere Speicherbelegung oder z.B. andere RAMDisk-Adressen haben willst, dann sollte eine Anpassung kein Problem sein.


    In der 1571 läuft MeGALoDOS ebenfalls. Bisher habe ich nur Professional DOS integriert, ich habe aber noch zwei andere Speeder hier, die noch auf Umsetung warten.


    Was denkst Du darüber?


    Bock auf sowas ?


    Gruß

    Tom

  • Was man braucht, Hardware seitig:

    Basis Hardware ist Dolphin 2 oder 3
    mindestens 250 KB RAM (8KB Banking)
    evt. etwas mehr EPROM Platz für den Code, gerne mit Banking


    Ich kann anbieten:


    2MHz Takt zuschaltbar

    Speicherbelegung wie gewünscht

    bereits imprmentiertes Bankswitching für RAMfloppy (von Turbotrans - ich denke, das geht schöner)

    512k Flashrom - beschreibbar in der Floppy

    1MB RAM - nicht ganz, ich ersetzte das RAM onboard aus Kompatiblitätsgründen

    GCR Decoder Unterstützung in Hardware (kein richtiger, kompletter HW Decoder, aber funktioniert)(Professional DOS)


    Was ich nicht habe ist ein zusätzlicher IO Baustein. Ich verwende den 6522 in der Floppy für den Parallelanschluss.

  • axorp : Kannst Du uns ( Tommi_nrw , Diddl und mir) helfen, das RAM DOS Professional nachzubauen, obwohl wir der Hardware nicht habhaft werden?
    Wir müssten es quasi "neu" entwickeln, so wie es vermutlich einmal war.

    ich würde sehr gerne bei der hardware helfen.

    ab anfang der 80er hatte ich selbst keine zeit mehr gehabt um die programme mühsam in den
    maschinenmonitor zu tippen, einen assembler hatte ich noch nicht und später machten es andere für mich.

    da muss ich an den herrn dr. peter junkes denken, der mir meine basic routinen, meine ideen in assembler geschrieben hat.

    Vermutlich ist es einfacher, das RAM DOS neu zu entwickeln, als wie reverse engineering zu betreiben.

    ja, so sehe ich es auch.

    wäre für mich auch einfacher. man müsste die software untersuchen.
    so habe ich es oft auch gemacht, wenn ich etwas patchen musste. z.b. die drucker betriebssysteme
    mit mir fremden cpus usw. dazu baute ich mir dann eine zusätzliche untersuchungs hardware.

    welche bereiche für was da benutzt wird. wo was liegt und dann es so entwickelt oder angepasst,
    damit die vorhandene software möglichst ohne änderungen damit funktioniert.

    da fällt mir gerade ein, eine aufzugssteuerung, mit vielen pals, wo der hersteller pleite war
    und mein keine genauen unterlagen und ersatz hatte. so baute ich die nach. ohne die pals.

    Was man braucht, Hardware seitig:

    Basis Hardware ist Dolphin 2 oder 3
    mindestens 250 KB RAM (8KB Banking)
    evt. etwas mehr EPROM Platz für den Code, gerne mit Banking

    ein banking muss man (normal) immer machen, bei der 6502 cpu.
    so funktionierten viele meiner ram und eprom speicherkarten auch zuerst.

    leider hatten meine kunden oft zeitliche ablauf probleme, manchmal musste man die daten viel schneller retten oder
    dann auswerten usw. so war das ganze bank switching, das verwalten der banks und
    das anpassen der programme sehr aufwendig für meine kunden gewesen.

    so kam ich dann, mitte der 80er, aber auf die idee, den speicher, wie ein first in first out oder einen
    fist in last out usw. zu steuern und zu verwalten. eigentlich so ähnlich wie ein großer 6502 stack.

    so konnte man daten enorm schnell speichern, laden, untersuchen oder in andere bereiche kopieren.
    meine hardware, die ganzen adress zähler usw., machte es automatisch.

    man benötigte dann auch nur ein paar bytes im speicherbereich dafür
    und man musste nicht kb große bereiche für die bank fenster dafür opfern.


    natürlich ist es kein ersatz für einen zusammenhängenden cpu bereich und
    die routinen für die verwaltung mussten ja in einem bereich vorhanden sein.
    sie waren aber nur ein paar byte groß und so geschrieben, das sie in andere bereiche verschiebbar waren.

    es ging ja bei den meisten kunden um große basic programme laufen zu lassen
    und um große datenmengen verwalten oder auswerten zu können.

    schon vor dem c64, für den pet und die cbm geräte, hatte ich eprom platinen oder module (vc20).
    wo ich die höherwertigen eprom adressen, per latch, als banke verwaltet habe.
    so war ich auch bei dem c64, der erste, der ein modul mit den bank-latches hatte.
    irgendwo habe ich ein bild, von meinem c64 modul, im internet gesehen.

    meine kunden haben über 99% ihrer programme in basic geschrieben. was irgendwann dann zu groß wurde.
    und ein nachladen, von der floppy war oft zu langsam oder es war für einen dauerbetrieb zu unsicher gewesen.


    so hatte ich da schon für z.b. den c64 ein modul. welches nach dem lesen der letzten adresse, im 8kb eprom bereich,
    automatisch die eprom bank umschaltete. so konnte man ein größeres (basic) programm
    einfach auf beliebig viele 8kb eproms oder banks splitten.

    für die meisten kunden, war es wichtig, das möglichst nach dem einschalten, dem stromausfall,
    ganz schnell ohne ein mühsames und langsames floppy laden, wieder alles weiter läuft.
    oft gab es da auch garkeine floppy. oder es gab lese probleme oder die diskette ist aus dem laufwerk verschwunden.

    so kam ich später auf diese fifo usw. speicher verwaltung.

    der vorteil war, man musste immer nur ein paar selten benutzte speicherstellen im zero bereich opfern.
    das aber normal auch nicht unbedingt. denn nur wenn nach einem write, ein weiteres write erfolgte,
    ohne dazwischen einem oder mehrere reads, nur dann wurde der adresszähler intern automatisch erhöht.
    so konte man diese speicherstelle (fast) wie eine normale benutzen.

    somit war die normale benutzung sehr einfach, um den ganzen speicherbereich musste man sich nicht kümmern.
    man benötigte dann nur eine programmschleife die in diese speicherstelle geschrieben hat oder gelesen hat.
    mit den anderen paar bytes konnte man die hardware adress zähler beeinflussen.
    oder den speicher überlauf rechtzeitig abfragen. so konnte man den speicher beliebig erweitern.
    man konnte es auch einfach mit peek und poks unter basic benutzen.
    denn zum testen und als beispiel für das spätere maschinenprogramm, habe ich es vorher machen müssen.


    die kunden hatten dann nur noch ein kleines maschinen unterprogramm was sie benutzten.

    für die basic benutzer, die es am einfachsten unter basic benutzen wollten, legte das unterprogramm
    die daten direkt in vorher definierte und reservierte variablen. so mussten die dann kein maschinen programm
    selbst benutzen, das machte es mit den variablen automatisch immer im hintergrung.
    z.b. a=123:a=456:a=789 legte automatisch die drei werte auf meinem speicher stack.
    b=a+a+a bewirkte dann das nach jedem a lesen der nächte geladen wurde in die variable a.
    so war dann dann das ergäbnis in b=1368:
    da ich jahre vorher, sehr sehr viel für die hp taschen usw. rechner programmiert habe, habe ich es mir da abgeguckt ;)

    damit es auch möglichst normal benutzt werden konnte. mit anderen programmen,
    wurde beim adresszählerstand 0, der letzte wert in der variablen immer behalten. also in a war immer die 123.
    aber es ging auch umgekehrt, entweder last in first out oder first in first out.

    so konnte man diesen lifo fifo usw. speicherbereich jederzeit auch erweitern. er war eigentlich nur durch die damaligen
    erhältlichen ram typen begrenz gewesen. und den vorhandenen adresszählern und zeigern.
    die man aber auch dann einfach erweitern konnte.

    nur wenn man maschinen programme in einem bereich laufen lassen wollte, war es komplizierte mit den lifo fifo.
    dafür hatte aber. z.b. der c64, in einem eprom bereich ein sram, dahin konnte man mit einer schnellen
    routine, aus dem lifo der fifo bereich, die bereiche, die man benötigte hinkopieren und dann laufen lassen.
    so hatte man da auch die möglichkeit gehabt, fast unbegrenzt sich austoben zu können.
    es gab auch eine write protect möglichkeit. dann hat man den speicher bereich nur einmalig gefüllt
    und man konnte den inhalt, wie bei einem eprom dann immer nur auslesen.
    der inhalt wurde nicht beim lesen mehr verschoben.

    da der vc20 und der c64 markt preislich uninteressant wurde um privatleute mit meine schaltungen zu beliefern,
    weil manchmal meine ideen schneller von der konkurenz übernommen wurden als meine prototypen,
    vor der serien produktion getestet wurden. so habe ich meine sachen dann nur noch an firmen
    verkauft, die selbst programmiert haben und damit z.b. maschinen gesteuert haben.

    leider kenne ich mich mit den neusten technologien nicht mehr aus.
    aber ein cpld oder ein fpga wäre dazu heutzutage ideal.
    um einen adressbereich auszudekodieren, ihn zu beobachten und zu verwalten. wie ein lifo oder fifo.

    besonders bei dem c64, wird wohl durch die vielen spielprogramme, jede zeropage adresse ausgequetscht.
    meine kunden benutzten nur ihre programme, keine spiele, so war man sich sicher, das die benötigten speicherstellen
    nicht benutzt wurden. was heutzutage es aber komplizierter macht, wenn man es universell lösen möchte.

    bei dem c64 habe ich damals auch die pla oft manipuliert. z.b. eine huckepack gelötet
    um mehr ausgänge und eingänge zu haben. so habe ich den i/o und andere bereiche besser ausdekodiert.

    man kann da sehr viel anstellen mit den commodore geräten. wenn man probleme lösen möchte.
    ich musste ja auch meistens nicht zu etwas kompatibel sein. so durfte ich mich austoben.

    heutzutage möchte ja fast jeder alle spiele und alle module usw. benutzen können.
    da bleiben nicht viele bereiche mehr dann übrig.

    so würde ich aber auch heutzutage es mit der lifo fifo usw. lösung es wieder versuchen.
    mit der ich, bei den 6502 cpu geräten, sehr gut klar kam. gelöst habe ich es aber damals mit ca. 20 ttl-ics.

    ich hoffe ich habe es hier etwas verständlich geschrieben, denn schreiben ist mein problem.
    das mein mühsames tippen nicht hier umsonst war und mancheiner daraus etwas machen kann.

    leider kann man sich durch corona nicht treffen, ich würde sehr gerne über eine zukünftige lösung mit euch diskutieren.
    erst in einer gruppe hat man dann weitere gute ideen.


    gruß
    helmut

  • Wow, das ist, - grandios!

    Die ultimative Speeder Hardware!


    Zusätzlicher IO Baustein ist auch unnötig.

    Wenn man auf die Sput 0 Erkennung verzichten kann, ist ja eh ein VIA Port frei.


    GCR Dekodierung in Hardware!

    Ein Traum, gibt es sonst nur bei den 8050 und 8250 Pötten, und natürlich beim Prof. DOS.

    Wenn man genug ROM hat, geht es auch mit großen Tabellen.


    Wenn man das RAM in 8 KB Blöcken einblenden kann, geht es super easy.

    Die aktuelle Spur ist dann einfach im RAM 1:1 abgebildet.

    Jeder Track hat seinen eigenen 8KB Buffer.

    Bei Spur Wechsel schaltet man einfach in die entsprechende RAM Bank.


    Eigentlich müsste es fast 100% kompatibel sein, außer der Kopierschutz misst die Zeit.

    Speeder + kompatible Lesezeit ist natürlich ein Ausschlusskriterium.

    Aber die GCR Daten wären 1:1 im RAM, somit reagiert die Floppy identisch.

    Speeder die Floppy Code hochladen müssten auch gehen, die greifen aber dann halt direkt auf die Diskette zu.

  • Das war und ist ja leider das Problem:


    Das ursprüngliche RAM DOS Professional hat niemand. Weder Roms noch Hardware.

    Habe selbst lange danach gesucht. Hätte es sonst in mein MeGALoDOS eingebaut.

  • Also, das Ram Dos professional scheint als Basis Professional Dos zu haben, wenn ich die quergelesenen Infos aus diesem Link richtig interpretiere: https://www.freepascal.org/~daniel/c64pla/

    Ja, aber da enden die verfügbaren Infos auch schon.


    Ich wäre sehr glücklich über das Floppyrom vom RAM DOS Professional!


    Daraus könnte man mit etwas Detektivarbeit auch auf die Hardware schließen.