Hello, Guest the thread was called479 times and contains 2 replays

last post from Tex_Terry at the

Assemblerprogrammierung: Welche Tools nutzt ihr unter Linux?

  • Vor kurzem habe ich mir ein Covertible mit Linuxunterstützung zugelegt.

    Unter anderem werde ich ein bisschen Assembler darauf programmieren.


    Bislang kam bei mir nur das C64Studio zum unter Windows Einsatz.

    Ich bin also sehr verwöhnt was die IDE und die Integration der Tools betrifft.


    Zurück zu Linux:

    Bislang läuft Relaunch64 mit dem ACME-Compiler und VICE als Emulator. Das bietet schonmal ganz netten Komfort hakt aber auch hier und dort.

    Syntax Highlighting, Code completion, ein paar Werkzeuge und ein eingebundenes Script zum Compilieren und Programmstart per Knopfdruck ist ganz Okay.

    Das Visual Sudio Code hatte ich auch probiert aber ich sollte immer einen Eintrag in der launch.json machen und ab da wusste ich nicht weiter.

    Als Debugger habe ich mir den C64 C65XE-Debugger angesehen aber leider scheint es kein fertiges Paket für ARM-CPUs zu geben.

    Selbst kompilieren wäre zwar eine Möglichkeit aber u.U. komme ich da noch drum herum.

    Der in VICE enthaltene Monitor ist ja ganz nett aber kommt m.E. nicht mit einem ordentlichen Debugger mit.


    Es gibt scheinbar nur wenige linuxspezifische Beiträge hier zu diesem Thema oder sie sind schon sehr alt (oder ich habe nicht richtig gesucht).

    WINE kommt für mich nicht in Frage, würde die Performance meines Gerätes wahrscheinlich in die Knie zwingen.


    speziell suche ich noch :

    - einen guten Debugger mit GUI-Unterstützung

    - Character Editor

    - Sprite Editor


    Den Character- und Sprite-Editor könnte man sicherlich auch online nutzen.


    Daher mal die Frage, wer entwickelt von euch unter Linux und welche IDE oder Tool-Chain nutzt ihr?

    Seid ihr eher Puristen oder eher IDE-Bevorzuger?

  • aitsch

    Changed the title of the thread from “Assemblerprogrammierung: welche Tools nutzt Ihr unter Linux” to “Assemblerprogrammierung: Welche Tools nutzt ihr unter Linux?”.
  • Daher mal die Frage, wer entwickelt von euch unter Linux und welche IDE oder Tool-Chain nutzt ihr?

    Seid ihr eher Puristen oder eher IDE-Bevorzuger?

    also ich brauche nur folgendes:

    pluma (Editor mit Syntax-Highlightning by spider-j)

    acme zum assemblieren

    exomizer, byteboozer2 zum crunchen/linken

    cc1541 zum erstellen von d64

    x64, C64Debugger und xlink zum testen/debuggen

    d64copy zum übertragen auf disk

    goattracker für Mucke

    petscii und bmp2petscii für petscii-Grafiken

    png2prg zum Konvertieren von Grafiken

    bmp2sprite zum Konvertieren von Grafiken in Sprites


    und dazu selbst gebaute make_crunch.sh - scripts


    IDE or not - ist alles Geschmackssache ....:whistling:

    EDIT: charpad und spritepad über wine für chars und sprites

  • Daher mal die Frage, wer entwickelt von euch unter Linux und welche IDE oder Tool-Chain nutzt ihr?

    Seid ihr eher Puristen oder eher IDE-Bevorzuger?

    Der Auflistung von GI-Joe ist kaum etwas hinzuzufügen.

    Zur IDE-Frage möchte ich aber doch meinen Senf hinzugeben. :P


    UNIX wurde als Umgebung von Programmierern für Programmierer entwickelt. In dieser Tradition stehen Linux und die übrigen unixoiden Betriebssysteme bis heute. Die eindeutige Stärke deren Konsolen-Tools besteht darin, Textdateien zu manipulieren und deren Erstellung und Bearbeitung zu automatisieren. Also genau jene Aufgaben zu erledigen, mit denen wir als Programmierer ständig zu tun haben. Daher sind IDEs, wie man sie in der Windowswelt seit Jahrzehnten als Standard ansieht, in der Unixwelt nicht so populär (wenn man mal von RAD-Tools für die GUI-Entwicklung absieht). Als ich vor 20 Jahren ins Unix-Lager gewechselt bin, war das für mich zunächst irritierend. Ich habe den Unix-Weg aber sehr schätzen gelernt, da man durch einen guten Editor, Make und den übrigen Unix-Tools so mächtige Werkzeuge zur Verfügung hat, dass ich mich heute durch IDEs eher eingeschränkt fühle. Daher empfehle ich dir, dich zumindest mal mit dem Puristen-Kram auseinanderzusetzen.