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Erste Apple Macs mit ARM-Prozessoren

  • Hier ist ein Video, das auf die Namensverwirrung bzgl. M1X vs. M2 eingeht:



    Apropos Videos: Ich zog außerhalb des Threads wegen der verlinkten iMac-Videos vom letzten Apple-Event Kritik auf mich. Dazu möchte ich sagen: Ich gebe gerne zu, dass meine Begeisterung über die farbenfrohen iMacs (nach so vielen Jahren endlich wieder bunt) mich dazu bewog, die Videos zu zeigen. Sicherlich brachten die keine erhellenden technischen Informationen über die dort verbaute ARM-CPU (ohnehin die gleiche, wie im Mac Mini usw.), von daher war das für den Thread wahrscheinlich nur mäßig interessant. Wenn ich damit jemanden verärgert/getriggert/verletzt habe, möchte ich mich dafür entschuldigen. Allerdings konnte man es auch als Service sehen, dass ich aus dem Strauß an neu vorgestellten Produkten auf dem Event (iPad Pro-M1, AirTags ...) die für diesen Thread relevanten (halt den iMac-M1) herausgelöst habe. Und wenn es auch nur bunte Bilder waren, so waren sie ja vielleicht wenigstens schön, wenn schon nicht sehr informativ. ;)


    Was das vollständige Keynote-Video (mit gesetztem Start auf die iMac-Präsentation) angeht: Der ganze Thread startete mit dem Keynote-Video, in dem Apple den M1 und die ersten darauf basierenden Geräte vorstellte. Da sehe ich keinen Grund, weitere Produktvorstellungen bzgl. M1-Macs auszusparen. Guck-Pflicht gibt es aber nicht. ;)

  • Mir ist auch die zwischenzeitliche etwas sonderbare Umbenennung des Threads aufgefallen :whistling:. Fand ich eine leicht sonderbare Form der Kritik, aber es sieht ja so aus als ob alles wieder gut ist :thumbup:. Ich finde sowohl Deine Begeisterung wie auch die geübte Kritik generell ok, wär ja langweilig wenn es hier nicht auch ein paar kontroverse Themen gäbe.

  • Moin Retrofan , ich bin ja völlig bei dir und find an sich den neuen iMac auch sinnvoll reduziert und würde höchstens Kleinigkeiten ändern, wie neben der RJ45-Buchse auch noch einmal USB-A im Netzteil zu integrieren, damit von dort direkt ein Kabel zum Multifunktionsdrucker gehen kann (wenn man die Wahl zwischen Kabel oder Funk ohne Konforteinbußen hat, ist Kabel IMMER besser!).


    All das passt ja, doch es gibt einen Punkt, der ist schlicht ABARTIG! X(


      VS


    Da kann man sich nichts schönreden und nichts optimieren. Wenn heute die 512-GB-HDD im alt iMac (von 2011!) langsam zu klein wird, kaufe ich keinen Nachfolger, an den ich vom ersten Tag an eine externe Festplatte anbaumeln muss. Das ist was für Leute, die sich auch ein E-Auto kaufen und sich gleich einen Benzinstromerzeuger in den Kofferraum stellen.


    Sorry, geht nicht. Auf keinen Fall. Doppelter Preis lass ich mir ja noch gefallen - und rüste jetzt erst mal meine Bestandsrechner auf - aber wenn die 1-TB-Option da nicht bis Ende 2022 auf 280 EUR Aufpreis runter ist - und vielleicht sogar noch nach oben anzieht - ist das FÜR MICH ernsthaft Grund genug mittelfristig der Bauform iMac adé zu sagen ... vielleicht sogar der macOS-Plattform sollte da nicht endlich mal ein Redesign des Mac mini erfolgen.


    PS: Ich habe jetzt - zur Aufrüstung meines 2011er iMacs eine 2 TB Samsung SSD 870 EVO, 2.5" (6.35cm), SATA (MZ-77E2T0B) bestellt, weil der alte Rechner natürlich noch keinen schnellen M.2-Anschluss hat. Die hat mich gerade 206,81 EUR (netto) gekostet. Das nur mal so als Einnordung welche Marge sich Apple hier gönnt, denn beim größeren Modell wollen die tatsächlich einen Aufpreis von 920 EUR für 2 TB SSD. 8o

  • Ich vermute ehrlich gesagt, dass Apple da einfach eine Mischkalkulation macht. Am Gerät mit dem geringsten Speicher werden sie eher wenig verdienen, bekommen aber einen Fuß in die Tür im etwas kostengünstigeren Segment. Zum Ausgleich hauen sie dann kräftig Aufpreis auf die höheren Modelle. Ein bisschen wie bei Autos, wo das Freischalten eines Features in der Software unverhältnismäßig viel kostet (die dazugehörigen Sensoren sind aus Effizienzgründen ohnehin in allen Modellen verbaut).

  • Da kann man sich nichts schönreden und nichts optimieren.

    Ich bin da ganz deiner Meinung. Die Aufpreise für Speicher sind bei Apple viel zu hoch. Deshalb würde ich persönlich bei einem stationären Mac immer auf externe Lösungen setzen und auf der internen SSD nur System und Programme lagern. Bei einem MacBook macht das natürlich weniger Sinn – da möchte man das Meiste dann doch intern haben. Da muss ich also mindestens auf 1 TB gehen (bis zu 8 TB wären aktuell möglich), um keinen Nachteil zu meinem Bestandsgerät zu haben. Und das verteuert halt die Anschaffung*. Gegenüber bisherigen MacBook Pros erhöht sich dank ARM-CPU aber wenigstens die Performance drastisch, sodass man mehr Gegenwert für das (nach wie vor) viele Geld bekommt.


    *) Wenn es so bleibt, wie aktuell beim Intel-16"-MacBook Pro, dann würde mich das Upgrade auf 1 TB "nur" 230 € kosten – weil in der Basiskonfiguration schon 512 GB eingepreist sind. DAS könnte vielleicht auch für dich ein Pfad sein. Wenn Apple bis zum Zeitpunkt deines angedachten Kaufs die Basiskonfigurationen von 256 GB auf 512 GB anhebt, dann wäre natürlich der Schritt auf 1 TB deutlich günstiger als heute.


    sollte da nicht endlich mal ein Redesign des Mac mini erfolgen.

    Wie gesagt, mit dem nächsten Upgrade wird sicherlich eine neue, natürlich viel kleinere, Bauform kommen. Die Frage ist aber, ob Apple die Computer, wie die iPhones, jährlich updaten wird. Bis zum Herbst werden sie ja wahrscheinlich gerade mal die restlichen Rechner auf den M1X/M2 gebracht haben, von daher ist es fraglich, ob es dann schon einen neuen Mac Mini geben wird.

  • neben der RJ45-Buchse auch noch einmal USB-A im Netzteil zu integrieren, damit von dort direkt ein Kabel zum Multifunktionsdrucker gehen kann

    Ich hatte darüber nochmal kurz nachgedacht und könnte mir die typische Apple-Lösung für das "Problem" vorstellen: Die bauen da keine 2 Schnittstellen ein, sondern einen USB-C-Port. Dann kann sich dort jeder anschließen, was immer er möchte (auch USB-A und/oder Ethernet) – und Apple kann dafür Adapter verkaufen (die sie ja eh haben)! ;)

  • Da kann man sich nichts schönreden

    Falls man es aber doch will: Vielleicht tröstet einen ja ein eventueller Geschwindigkeits-Vorteil über die unverschämten Preise hinweg?


    970 Evo NVMe PCIe M.2 1TB

    Avg. 4K-64Thread Mixed IO Speed 1082 MB/s

    Avg. Sequential Write Speed 2122 MB/s


    SSD Speedtest of a MacBook Pro M1 with 1TB

    Read: 2749 MB/s

    Write: 3185 MB/s


    Weiß jemand, wie die SSD beim M1-Mac angebunden ist? Ist das proprietär?

  • Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass Apple schon vor Jahren den Target-Display-Mode beim iMac gestrichen hat [...]. Im Augenblick scheint es aber gar keine von Apple unterstützte Methode zu geben, um auf dem iMac-Display irgendwas anzeigen zu lassen was nicht vom Mac selbst stammt [...].

    Ich habe mich da mal umgehört – und es gibt doch eine Möglichkeit (auf die man aber nicht sofort kommt). Der QuickTime-Player ist seit 2014 in der Lage, das Bild von einem (per Kabel) angeschlossenen iOS-Gerät (ab iOS 8 ) darzustellen (und aufzunehmen, denn dafür ist die Funktion in erster Linie gedacht).


    Geräte miteinander per Lightning/USB-Kabel verbinden, QT-Player auf dem Mac starten und "Neue Filmaufzeichnung" aus dem Ablage-Menü auswählen. Vollbild gibt es mit dem grünen Ampel-Button des Vorschau-Fensters. Das funktioniert mit Anwendungen, Videos oder Spielen – halt allem, was das iOS-Gerät gerade so zeigt. Das ist zwar nicht sonderlich intuitiv (und damit Apple-like), weil man da nicht so leicht darauf kommt – aber wenigstens geht es überhaupt (mit Bordmitteln).

  • neben der RJ45-Buchse auch noch einmal USB-A im Netzteil zu integrieren, damit von dort direkt ein Kabel zum Multifunktionsdrucker gehen kann

    Ich hatte darüber nochmal kurz nachgedacht und könnte mir die typische Apple-Lösung für das "Problem" vorstellen: Die bauen da keine 2 Schnittstellen ein, sondern einen USB-C-Port. Dann kann sich dort jeder anschließen, was immer er möchte (auch USB-A und/oder Ethernet) – und Apple kann dafür Adapter verkaufen (die sie ja eh haben)! ;)

    Ja, einmal USB-C im Netzteil neben RJ45 wäre auch Ok. Es geht mir eigentlich nur darum, dass wirklich das eine Gerät, das auf einem üblichen Arbeitsplatz daheim wirklich fast überall steht und dauerhaft per Kabel angebunden ist, auch noch versteckt von unter dem Tisch angebunden werden kann ohne das Kabel hinten aus dem Rechner zu ziehen. Da würde sich jetzt Apple keinen Zacken aus der Krone brechen das zu implementieren ... und ich würde auch durchaus ein neues USB-C-auf-USB-B-Kabel käuflich erwerben. 8)

    Nö, das nutzt mir gar nichts. Ich will meine Fotos auf dem Rechner haben und niemals in der Cloud. Was nützt mir da schneller? Das wäre so als sagt VW: Guck mal wir haben im Standardgolf die Rückbank rausgenommen und jetzt fährt er schneller. Ja supi, taugt dann nur nichts mehr als Familienkarre das ganze Auto.


    Apple lässt doch schon keine RAM-Aufrüstung mehr zu, wo das RAM auf dem Prozessor-DYI sitzt. Sie können doch an der Stelle schon ordentlich abgreifen, wenn man mehr als 8-GB-Hauptspeicher braucht. Wenn das nicht so ein Arschlochclub wäre, der den Hals nicht vollbekommt - wir erinnern uns ans iPhone: Ihr habt doch schon ein Ladegerät und darum legen wir ausschließlich ein Lightning-auf-USB-C-Kabel bei, das an eben dieses Ladegerät, das du schon hast, nicht passt :grr: - dann hätte der neue iMac diese unfassbar schnelle SSD als primare Platte und an der Unterkante hätte der iMac einen Schlitz, um - wie damals das RAM bei den iMacs bis 2011 - einfach einen M.2-Riegel einzustecken.


    Damit wäre der iMac ein richtig geiler Rechner: Einmal USB (C oder A) am Netzteil und einen optisch nicht sichtbaren M.2-Steckplatz für die Datenhalde IM Gerät. Dann wäre es auch nicht so tragisch, wenn sie die Poweruser für 16 oder 32 GB RAM statt der nur verbauten acht zur Kasse zu bitten.


    Aber immerhin haben sie auch ein paar Änderungen unterlassen, die ich ihnen zugetraut hätte und die inder jetzigen Situation ärgerlich wären. So ist etwa die Klinkenbuchse für Headsets geblieben und man muss nicht ein USB-Headset kaufen, dass dann mit Adapter hinten in die USB-C-Buchsen zu pfriemeln ist oder mit Blutooth-Verbindungsabbrüchen kämpfen.

  • Weiß jemand, wie die SSD beim M1-Mac angebunden ist? Ist das proprietär?

    Ja, schon seit den Macs mit T2-Chip - Aufrüsten geht nur durch Austauschen der BGA-gelöteten Flashchips. Beim M1 spart sich Apple den zwsätzlichen Eigenbauchip und hängt das Flash direkt an den Haupt-SoC.


    SSD Speedtest of a MacBook Pro M1 with 1TB

    Read: 2749 MB/s

    Write: 3185 MB/s

    Ich bin ja skeptisch wenn man Ergebnisse von unterschiedlichen Benchmarks einfach so vergleicht... Da Blackmagic aus der Videoecke kommt sind das möglicherweise Zahlen zu sequentiellem Lesen bzw. Schreiben während einer der von dir genannten Samsung-Werte random I/O war. Aber das schöne am PC ist, dass man sich die Komponenten aussuchen kann, eine WD Black SN850 1TB (ab ca. 180 EUR) kommt in diesem Test mit dem BMD-Benchmark auf 5294 MB/s Write, 5363 MB/s Read.

  • Nö, das nutzt mir gar nichts.

    Dann halt nicht. ;) Ich hatte nur versucht, etwas Positives zu finden, das einem die SSD-Preise zumindest etwas versüßen könnte (und sowas wie doppelte Geschwindigkeit ist ja schon ein Argument) und gleichzeitig zu Bedenken geben, dass man bei Vergleichen nicht einfach nur die Größe des Speichers in Betracht ziehen sollte. Doppelt so schnell ist halt auch gerne mal woanders als bei Apple deutlich teurer. Aber ansonsten hatte ich dir ja zugestimmt – die Speicherpreise bei Apple sind unverschämt hoch.


    Und wie gesagt, sollte es auch bei kommenden M1-MacBook Pros mit 16" so sein, dass das 1 TB-Upgrade "nur" 230 € kostet, würde ich persönlich das auf jeden Fall machen, denn mit weniger möchte ich nicht unterwegs sein.


    Ich will meine Fotos auf dem Rechner haben und niemals in der Cloud.

    Ich auch. Aber ganz ehrlich: Bei den von mir verwalteten Datenmengen reicht keine interne SSD der Welt (die ich bezahlen möchte). Ich habe zwei externe Dockingstationen für SATA-Platten an meinem MacBook und wechsele Festplatten, wie andere Disketten. Sieht das hübsch aus? Nö! Ist es schnell? Nö! Aber es ist unendlich viel Speicher. Und genauso würde ich auch mit einem M1-MacBook weiterarbeiten. Mit 1 TB intern komme ich für das Alltägliche hin und für alles andere (u.a. das Time-Machine-Backup) habe ich den externen Speicher.


    Andere haben für ihre ganzen Medien und Daten z.B. ein NAS oder ein RAID-System im Einsatz – das ist dann auch nicht unbedingt im gleichen Gehäuse, wie der Desktop-Rechner. Ich finde, man MUSS nicht unbedingt alle seine Daten auf internen Speichermedien haben. Klar, man kann es wollen – aber nicht wenige arbeiten anders (und trotzdem ohne Cloud).


    eine WD Black SN850 1TB (ab ca. 180 EUR) kommt in diesem Test mit dem BMD-Benchmark auf 5294 MB/s Write, 5363 MB/s Read.

    Zum einen sind das dann eben nicht mehr die sonst oft kolportierten rund 100 € für 1 TB, zum anderen sind die ganzen Werte, wie du schon sagst, nicht unbedingt vergleichbar. Ich hatte auch Benchmarks gesehen, die die von Apple verbauten SSDs beim Lesen bei 20.000 MB/s (natürlich in besonderen Fällen) gesehen haben. Nur fängt man dann an, im Kleinklein die ganzen Benchmarks zu zerlegen und so wichtig war es mir nicht. Meine Aussage war eigentlich, dass man beim Preisvergleich nicht allein auf die Größenangabe gucken darf, wenn man fair vergleichen will.


    Die im M1 verbauten SSDs lässt sich Apple vergolden – da sind wir uns alle einig – nur sollte man sie auch nicht mit den billigsten und langsamsten Konkurrenten vergleichen.


    Aber das schöne am PC ist, dass man sich die Komponenten aussuchen kann

    Bei allen "PC"s? Auch bei den direkten Konkurrenten zu Apples Rechnern, also Notebooks, AIO, Mini-PCs? Da wäre mir das neu (aber ich kenne den PC-Markt natürlich nicht besonders gut). Oder meinst du mit "PC"s ausschließlich diese Blechkisten, die man unter den Schreibtisch stellt und die auch im Wintel-Bereich immer mehr von Notebooks verdrängt wurden und werden?

  • Über die Preise kann man wirklich nicht streiten.

    Ich gehe aber mal davon aus das Apple hier auch stark eigene Lösungen anbietet die nicht mit den SSD´s von anderen zu vergleichen sind. Sicherheit, Haltbarkeit, Anbindung ans System und und und.

    Wenn ich mal überlege das die original 128GB SSD in meinem altem MacBook Pro von 2013 nach 7 Jahren noch funktionierte (Health war 78%).... keine Ahnung wie lange andere SSD´s gerade die aus dem günstigen Bereich so halten. Das MacBook Pro hat auch nur 8GB Ram und schreibt immer in den Virtual Memory.

  • Über die Preise kann man wirklich nicht streiten.

    Ich gehe aber mal davon aus das Apple hier auch stark eigene Lösungen anbietet die nicht mit den SSD´s von anderen zu vergleichen sind. Sicherheit, Haltbarkeit, Anbindung ans System und und und.

    Wenn ich mal überlege das die original 128GB SSD in meinem altem MacBook Pro von 2013 nach 7 Jahren noch funktionierte (Health war 78%).... keine Ahnung wie lange andere SSD´s gerade die aus dem günstigen Bereich so halten. Das MacBook Pro hat auch nur 8GB Ram und schreibt immer in den Virtual Memory.

    diese SSDs kann man wenigstens noch aufrüsten.

  • Bei allen "PC"s?

    Nein, die Wahlfreiheit schliesst natürlich auch ein, sich für ein System ohne Aufrüstmöglichkeit zu entscheiden. Das macht meine Aussage aber nicht ungültig, das "alle" wolltest du mir ja unterjubeln.


    Auch bei den direkten Konkurrenten zu Apples Rechnern, also Notebooks, AIO, Mini-PCs?

    Die SSD in meinem Thinkpad (Carbon X1 5th Gen) habe ich durch eine mit höherer Kapazität ersetzt. In Microsofts Surface 7 Plus gibts eine Klappe zum Austausch der SSDs, bei älteren Modellen musste man dafür noch das (geklebte) Display abnehmen. Falls für dich die Intel NUC-artigen Boxen diverser Hersteller mit ~10x10cm Grundfläche unter "Mini-PCs" fallen, dann gibts in dem Bereich jede Menge Barebones, die man als Käufer mit RAM/SSD(/HDD) nach Wunsch bestücken kann. Von AIOs habe ich keine Ahnung, die sind mir zu unpraktisch.

  • Über die Preise kann man wirklich nicht streiten.

    Ich gehe aber mal davon aus das Apple hier auch stark eigene Lösungen anbietet die nicht mit den SSD´s von anderen zu vergleichen sind. Sicherheit, Haltbarkeit, Anbindung ans System und und und.

    Wenn ich mal überlege das die original 128GB SSD in meinem altem MacBook Pro von 2013 nach 7 Jahren noch funktionierte (Health war 78%).... keine Ahnung wie lange andere SSD´s gerade die aus dem günstigen Bereich so halten. Das MacBook Pro hat auch nur 8GB Ram und schreibt immer in den Virtual Memory.

    diese SSDs kann man wenigstens noch aufrüsten.

    Über dieses Aufrüsten kann man streiten. Genau wie bei dem Akkus.

    Hier muss man mal über den Tellerrand hinaus schauen.

    Ich gehe mal davon aus das die Mehrheit sowohl defekte SSDs also auch Ram oder Akkus am Ende einfach in den Müll wirft (ich habe viele Müllarbeiter aus den Verbrennungsanlagen gehört die genau das immer bemängeln) Aus Umwelt-Sicht ist diese Bauweise die beste aktuell.

    Apple sollte hier nur eine bessere Preispolitik entwerfen was die Ersatzteile angeht

  • Ja, ist klar, dass es aus Umweltschutzgründen besser ist das gesamte Gerät in den Müll zu werfen, als den Akku oder die SSD zu tauschen. Ja, ganz eindeutig umweltfreundlicher. :platsch:

  • Ja, einmal USB-C im Netzteil neben RJ45 wäre auch Ok. Es geht mir eigentlich nur darum, dass wirklich das eine Gerät, das auf einem üblichen Arbeitsplatz daheim wirklich fast überall steht und dauerhaft per Kabel angebunden ist, auch noch versteckt von unter dem Tisch angebunden werden kann ohne das Kabel hinten aus dem Rechner zu ziehen.

    Dein Beweggrund (aufgeräumter Schreibtisch) ist mir klar – aber du hast meine "Apple-typische Lösung" nicht ganz verstanden. Apple würde USB-C nicht NEBEN RJ45 einbauen, sondern stattdessen – denn es gibt ja USB-C-auf-RJ45-Adapter und USB-C-auf-ganz-viel-Anderes-Adapter im Store. ;)


    Ja, ist klar, dass es aus Umweltschutzgründen besser ist das gesamte Gerät in den Müll zu werfen, als den Akku oder die SSD zu tauschen.

    Hiebei wird immer vom Schlimmsten ausgegangen, dass nämlich etwas (innerhalb der üblichen Benutzungszeit) kaputtgeht. In den aktuellen Rechnern ist aber immer weniger drin – was kaputtgehen könnte. Und auch gängige Fehlerquellen, wie Überhitzung von Bauteilen, kommen immer weniger vor. Viel öfter passiert es doch, dass Geräte ausgemustert werden, weil einfach etwas Neues angeschafft wird. Und da ist es doch praktikabler, der 10-jährigen Nichte oder dem Opa einen kompletten, alten Rechner hinzustellen, als einen Pappkarton mit (über die Zeit) upgegradeten, unvollständigen Komponenten. Und wenn das Gerät wirklich am Ende seiner hoffentlich langen Lebenszeit kaputtgeht, dann ist es besser, die Kiste dem Händler/Hersteller zum geordneten Recycling zu überlassen, als es (in Teilen oder komplett) in irgend einen Müll zu werfen.


    Was die M1-Macs angeht: Ich denke "kommt Zeit, kommt Rat". Es wird wahrscheinlich in ein paar Jahren (früher wird es niemand brauchen) bezahlbare Reparaturlösungen (und vielleicht auch welche zum SSD-Upgrade) geben. Sowas gab es eigentlich immer, wenn die Garantien und Gewährleitungen von Apple ausliefen und sich deren teuren Reparaturen nicht mehr lohnten – ob nun beim iPhone, iPad oder Mac. Dann zahlt man halt für den Profi-Einsatz 50 Euro mehr als wenn man es selber versucht – bei 2.000€-Geräten sind das letztendlich nur Peanuts. ;)


    Wichtig bei nicht wechselbaren SSDs ist lediglich, dass man immer eine Backup-Lösung (Time Machine) laufen lässt – denn im Falle einen Falles kann man die SSD nicht entnehmen, wenn doch mal was am Rechner ist und man ihn weggeben muss. Sicher ist sicher – und hilft ja auch in anderen Fällen, wie Schusseligkeit (Dokument überschrieben, Rechner verloren) oder Diebstahl.

  • Hiebei wird immer vom Schlimmsten ausgegangen, dass nämlich etwas (innerhalb der üblichen Benutzungszeit) kaputtgeht. In den aktuellen Rechnern ist aber immer weniger drin – was kaputtgehen könnte.

    Mein Arbeits-15"-Macbook Pro hatte weniger als ein Jahr nach der Anschaffung eine sichtbar verformte Unterseite wegen aufblähendem Akku... Wurde auf Gewährleistung repariert und ist zum Glück nicht wieder aufgetreten.

  • Was die M1-Macs angeht: Ich denke "kommt Zeit, kommt Rat". Es wird wahrscheinlich in ein paar Jahren (früher wird es niemand brauchen) bezahlbare Reparaturlösungen (und vielleicht auch welche zum SSD-Upgrade) geben. Sowas gab es eigentlich immer, wenn die Garantien und Gewährleitungen von Apple ausliefen und sich deren teuren Reparaturen nicht mehr lohnten – ob nun beim iPhone, iPad oder Mac. Dann zahlt man halt für den Profi-Einsatz 50 Euro mehr als wenn man es selber versucht – bei 2.000€-Geräten sind das letztendlich nur Peanuts. ;)

    Hier möchte ich mal anmerken, dass Apple es mehr und mehr erschwert an Ersatzteile zu kommen.

    1. Spezielle Apple Chips oder auch von Zulieferern werden nicht zum Verkauf angeboten oder dürfen gar nicht angeboten werden.

    2. andere Seriennummern von Chips sperren das Gerät

    3. von Schaltplänen für Reparaturwerkstätten kann man nur träumen (hin und wieder findet man Schaltpläne auf illegalen Darkweb Seiten)


    Diese Reparaturen, die angeboten werden, sind von findigen Menschen, die es teilweise geschafft haben gewisse Dinge an Apple Geräten zu reparieren.

    Apple gives a Shit! Und das jetzt so darzustellen, dass der Markt das dann scho richten wird ist grundlegend falsch. Apple geht teilweise sogar gerichtlich gegen solche Menschen vor.


    Im Gegensatz dazu gibt es auch anderen Firmen, die Laptops herstellen und sämtliche Schaltpläne mitliefern. Diese Firmen wollen, dass ihre Geräte repariert werden können.

  • Wurde auf Gewährleistung repariert und ist zum Glück nicht wieder aufgetreten.

    Bei allem, was während der Gewährleistung/Garantie kaputtgeht, muss man sich ja keinen Kopf machen – egal wie aufwändig es ist, das zahlt der Hersteller. Sollte ein Gerät aber aus dieser Sicherheits-Phase heraus sein, in der "Montagsgeräte" identifiziert werden können, sollte es eigentlich "ausreichend" lange halten.


    Mir ist aber auch schonmal ein Akku in meinem MacBook kaputtgegangen – nach vielen Jahren Nutzung. Nur ist das halt ein Problem, dass wahrscheinlich deshalb aufgetreten ist, weil ich das MBP dauerhaft am Netzteil betreibe und der Akku nur selten (wenn ich unterwegs bin) geleert wird. Das ist nicht gut (habe ich öfters gelesen). Nur würde ich das bei einem aktuellen M1-MacBook nicht mehr so machen. Wenn der Akku bis zu 20 Stunden ohne Neuladen hält, dann würde ich das Gerät eher ohne permanent dranhängendem Netzteil betreiben – was der Akku-Lebensdauer zuträglich ist. Zudem würde man bei rund 3-facher Laufzeit pro Ladezyklus ja viel wenigen Zyklen pro Jahr anhäufen, was zudem die Lebensdauer erhöhen (verdreifachen) dürfte.


    Spezielle Apple Chips oder auch von Zulieferern werden nicht zum Verkauf angeboten

    Was für Chips sind das denn, die üblicherweise kaputtgehen? Apple liefert selbst an die eigenen Werkstätten doch keine einzelnen Chips, oder? Das Kleinste, was der offizielle Fachmann tauschen kann, ist die Platine oder Buchsen oder eine Komponente, wie Kamera oder Akku. Natürlich gibt es dann auch keine einzelnen Chips auf dem freien Markt.


    Aber es wurde ja schon gezeigt, dass man die SSD auf dem M1-Mainbord auslöten und upgraden kann. Warum sollte sich darauf niemand spezialisieren und solche Umbauten (oder Reparaturen) vornehmen? Es gibt ja auch Spezialisten, die Spielkonsolen-Mainbords reparieren und damit ihren Lebensunterhalt verdienen. Und da ist auch so einiges proprietär.


    Im Gegensatz dazu gibt es auch anderen Firmen, die Laptops herstellen und sämtliche Schaltpläne mitliefern. Diese Firmen wollen, dass ihre Geräte repariert werden können.

    Ich finde es auch gut, dass es solche Firmen gibt. Und wer vor allem darüber nachdenkt, wie er seine Geräte im Falle eines Falles repariert bekommt, soll dann auch bei diesen Herstellern kaufen. :emojiSmiley-106:Die Mehrheit kauft aber, auch wenn sie nicht bei Apple kauft, irgendwelche Ultrabooks und Tablets und Convertibles, die sich nicht/kaum reparieren/aufrüsten lassen – teilweise schlechter als die Apple-Geräte. Und am Ende der Lebensdauer hat man dann teilweise Plastikgehäuse mit Flammschutzhemmern zu entsorgen usw.


    Hier kann man die PC-Verkäufe, aufgeteilt nach Geräteklassen, sehen:



    Das meiste sind Geräte, die sich eher schlecht reparieren oder aufrüsten lassen. Z.B. nur noch 1/6 Desktops im letzten Jahr – und abnehmend. Alles andere wird in 10 Jahren Platinen haben, die jeweils auf eine Handfläche passen – was will man da reparieren?


    Ich glaube, in der Diskussion steckt viel Theorie und Dogmatismus. Wenn man sich detailliert angucken würde, welche Geräte am Ende des Tages (also der Gesamtlebenszeit) die umweltfreundlicheren und faireren sind (Materialien, Zulieferkette, Energiebilanz über Herstellung und Nutzung, Langlebigkeit, Reparierbarkeit, Recycling ...) würden die Apple-Geräte besser abschneiden als die von 99,9% der Konkurrenz. Natürlich sollte man nie stehen bleiben und es geht natürlich auch immer noch besser – aber meines Erachtens müssen andere erst einmal da hinkommen, wo Apple schon ist.


    Und wenn nicht, dann sind die iMacs wenigstens bunt. ;)