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Erste Apple Macs mit ARM-Prozessoren

  • Analyse und Meinung: Warum der iMac M1 24" ein ganz großer Wurf werden könnte


    Zitat: "Das war klar. Die Kommentare zum neuen iMac quellen mal wieder über vor Kritik. Er ist zu bunt, die Farbauswahl zu feminin, das "Kinn" ist zu groß (zu maskulin?), er hat zu wenige und die falschen Anschlüsse, das RAM ist nicht erweiterbar, die Reparierbarkeit für Bastler nicht gegeben, die Leistung für "Profis" nicht ausreichend, der Bildschirm zu klein und natürlich ist er zu teuer.

    Liebe Nerds: Dieser Mac ist nicht für Euch gebaut, sondern für weniger Computer-affine Normalos. Und die dürften gerne und beherzt zugreifen, denn der neue iMac drückt alle richtigen Knöpfe.

    Ich möchte so weit gehen und behaupten, dieser iMac ist der erste echte und legitime Nachfolger des allerersten iMac G3 aus dem Jahr 1998. Sie wissen schon, die bunten, halbtransparenten Plastik-Knutschkugeln mit eingebautem Röhrenmonitor. ...."



    Apple M1-Prozessor: So reagieren Hersteller von Audio-Software auf den Umstieg

    Apple’s M1 Macs and macOS Big Sur: here’s what music producers need to know about DAW and plugin compatibility


    Das klingt im Großen und Ganzen so, dass in den nächsten Monaten ein Großteil der professionellen DAWs und anderer Musikproduktions-Software und PlugIns auf den M1 angepasst sein wird. Einige Hersteller geben an, dass sie von ihrem vorherigen iPad-Engagement (halt auch ARM) profitieren.

  • Mein persönlicher Eindruck nach dem ich meine Musikproduktion auf den M1-MacMini umgezogen habe: unter Rosetta gab es keine Probleme mit allen meiner Plugins (Waves, UVI, Addictive, FXPansion, ...). Die Performance ist auch erstaunlich gut, aber ich bin natürlich gespannt wenn die Plugins in der nativen Version veröffentlicht werden. Das einzige leicht gruselige war die Installation der RME Soundkartentreiber, dazu muss man nämlich im Wiederherstellungsmodus die Sicherheitsrichtlinien ändern.

  • Retrofan Ich gebe dir im grunde völlig Recht. Apple Produkte sind meist für Leute die wenig Ahnung und viel Geld haben. Der Negative Ruf der Apple Produkte unter Nerds, rührt meiner Meinung nach aber weniger von der Tatsächlichen Technik her, sondern von der Tatsache das Apple User immer so imens auf die Kacke hauen und und sogar alles andere Belächeln.

    Diese Arroganz, bei gleichzeitigem unwissen der Nutzer, macht das Produkt natürlich bei allen Bastlern und Schraubern zur Zielscheibe auch eben den eigentlichen Technik mängeln.

  • Ich gebe dir im grunde völlig Recht. Apple Produkte sind meist für Leute die wenig Ahnung und viel Geld haben.

    Ich habe das nicht gesagt. In meinem Umfeld sehe ich eben nicht nur eine einzige Zielgruppe, die von Apple bedient wird. Genauso, wie es nicht nur eine Zielgruppe für Windows gibt. Klar, Apple bietet nicht die komplette Range an möglichen Computern an (den preisgünstigen, modularen Mini-Tower, bei anderen die Brot- und Butter-Maschine, sucht man z.B. vergebens), sondern hat sich spezialisiert auf kleinere, lukrativere Segmente (AIO, Workstation, Mini-PC, Ultrabook ...), von daher sind auch die Zielgruppen etwas "spitzer" – aber eben nicht nur "solvente Normalos". Zumal den aktuellen M1-Macs von der Performance her ein sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis bescheinigt wird, zumindest in der Grundausstattung. Die Aufpreise für Speicher sind nach wie vor heftig.


    Wer professionell mit Computern arbeitet, der guckt aber auch gar nicht so sehr auf den Anschaffungspreis, weil der sich über die Laufzeit relativiert. Ob man nun 1500 oder 2500 Euro für ein Notebook ausgibt, ist auf meinetwegen 7 Jahre gerechnet der Unterschied zwischen 18 und 30 € pro Monat. Die 12 € Unterschied (oder rund 50 ct. am Tag) hat man schnell raus, wenn man mal ein paar Minuten kürzer an einem Rechner-Problem herumgefixt. IBM meint, dass sie (trotz des höheren Anschaffungspreises) mit jedem Mac rund 270 $ gegenüber einem Wintel-PC sparen (vor allem wegen des geringeren Support-Aufwands) – und das wird wahrscheinlich auf nur 3 bis 4 Jahre Laufzeit gerechnet sein.


    und sogar alles andere Belächeln.

    Solche mag es geben, wie es ähnliche Gestalten auch bei den Fans anderer Systeme gibt. Ich gehöre sicherlich nicht zu denen, die andere aufgrund ihrer Systemwahl belächeln. Ich hoffe, dass sich jeder nach gründlicher Recherche für das entschieden hat, was für ihn am besten passt. Schade finde ich lediglich, wenn manche Leute außer Windows gar nichts kennen (weder Mac noch Linux) und daher gar keine Möglichkeit hatten, das beste für sich selbst zu finden (selbst wenn es am Ende Windows ist).


    Windows hat immer noch einen Desktop-Marktanteil von rund 75%. Da muss man (auch als Apple- oder Linux-User) Microsoft neidlos zugestehen, dass sie wohl nicht alles falsch machen – der Erfolg wird nicht nur mit gutem Marketing begründbar sein. Windows hat seine Qualitäten, wie auch die Konkurrenz.


    Belächeln ist nicht die feine Art – in welche Richtung auch immer.


    Der Negative Ruf der Apple Produkte unter Nerds ....

    Das sehe ich gar nicht so extrem ("hier Nerds, dort Apple"). Ich kenne viele Informatiker und technisch interessierte Leute (teilweise sogar hier im Forum), die sich iPhones und Macs gekauft haben und damit gerne arbeiten, als Software-Entwickler oder Admin oder was auch immer. Aber eben AUCH "normale" Leute, die einfach nur Geräte haben wollen, die ganz unauffällig ihren Dienst tun und nicht nerven.


    (Der Negative Ruf der Apple Produkte unter Nerds) ... rührt meiner Meinung nach [...] von der Tatsache [her] das Apple User immer so imens auf die Kacke hauen

    Du hast recht, es gibt, anders herum gesagt, eine gewisse Hater-Fraktion (ob das nun vorwiegend Nerds sind, sei mal dahingestellt), die sich von Apple-Usern (und dem Apple-Marketing) provoziert fühlen (und umgekehrt leider auch). Damit muss man wohl einfach leben, denn aus der Welt schaffen wird man es nicht können (siehe Commodore vs. Atari vs. Schneider). Ich sage da immer: Leben und leben lassen. Die Wintel-User können sich doch ganz entspannt den Mac-Marktanteil angucken, die Android-User den vom iPhone – ich weiß gar nicht, warum da manche so unentspannt reagieren, wenn sie meinen, dass sich diese Minderheiten etwas "aufspielen". ;)

  • Retrofan Einigen wir uns darauf das unsere Erfahrungen mit Apple Usern wohl verschieden sind.

    Mir ist bisher kein einziger untergekommen, der nicht total überheblich seinen Apple als besser, sondern sogar als König seiner art bezeichnet hätte.

    Gleichzeitig hatten fast durchweg dieselben Leute, null Ahnung von ihren Geräten.

    Was das "einfache Gerät" für Leute die auch keine Ahnung haben wollen angeht, bin ich aber überzeugt, das auch Systeme Anderer Anbieter das bewerkstelligen können.

    Vielleicht habe ich da in deinen Text was reingelesen, das nicht drin war.

    Was das "unenspannt Reagieren" angeht, ist es von meiner seite einfach so, das ich diese Überhebliche " I kompensiere meine Unwissenheit mit Geld und halte mich dann noch für den größten Tech Nerd" art und weise, schlicht zum Kotzen finde.

    Das ist, als wenn ich mir an meinen Kleinwagen an allen ecken Plastik dranklebe, den Motor und alles andere im Werks-original belasse und dann rumkotze, ich wäre der fähigste und besste Fahrer im Rennzirkus.

    Ich kann z.b. gut Malen, habe aber sehr wenig Ahnung vom zusammenlöten einfacher Schaltungen. Stell dir vor ich Kaufe mir die Teuerste Lötstation am Markt und würde dann hier im Forum auf die Kacke hauen und nicht nur behaupten, ich sei der beste Elektronik Nerd, sondern würde auch noch sage:"Ich seid ja alles unfähige Anfänger". Da würden die Leute hier auch anders Reagieren und so waren eben meine bisherigen "zusammenstöße" mit Apple Jüngern.

    Sorry nochmal, wenn ich dir da was in den Mund gelegt habe.

  • Sorry nochmal, wenn ich dir da was in den Mund gelegt habe.

    Eventuell hast Du in seinem Beitrag die Anfuehrungszeichen uebersehen, er hatte ja nur einen Text aus einem Artikel zitiert.


    Das mit der "Ueberheblichkeit + Unwissenheit" trifft es aber meiner Meinung nach in einigen Faellen schon echt gut. Gilt sicher nicht fuer alle, aber mir ist das auch schon oft so ergangen. Interessant finde ich auch z.B. wenn Apple-User automatisch davon ausgehen, dass andere Geraete nicht gleich gut oder besser sein koennen. So habe ich z.B. auch schon erlebt, dass ein Apple-User regelrecht erstaunt war, dass mein ThinkPad-Bildschirm gut ist (und nicht die Farben verwaschen wenn man von der Seite guckt) und auch sehr erstaunt war, dass mein Huawei-Handy tolle Fotos (d.h. bessere als sein iPhone) macht. Man hat ihm richtig angemerkt dass er in dem Moment sein Weltbild neu orden musste, sozusagen.


    Vielleicht ist es halt auch das typische Phaenomen, dass wenn man etwas Nicht-Mainstreamiges (Apple ist zwar schon gewissermassen Mainstream, aber eben trotzdem nicht die Nummer 1) fuer sich entdeckt, dass man dann erstmal davon ausgeht, dass man jetzt den Heiligen Gral gefunden und dass man endlich die Erleuchtung erfahren hat. Also ist nun alles andere automatisch schlechter. Von daher sicherlich auch ein Phaenomen, das auch bei anderen Dingen so passieren kann. Nur Apple ist halt derzeit ein typisches, gutes Beispiel dafuer, weil es halt in der derzeitigen Gesellschaft sichtbar genug ist und auch so gesehen in einem bezahlbaren Rahmen stattfindet. Klar ist Apple teurer, aber es ist ja immer noch kein Porsche oder Ferrari, sprich, wer unbedingt so 'ne Kiste will, der kann sich die auch holen, auch wenn er vielleicht ein klein wenig mehr sparen muss. Und dann kann man sich eben toll fuehlen, und annehmen, dass alle, denen ein normales Windows- oder Android-Geraet genuegt, es sich einfach nicht leisten koennen und somit zur "niederen Gattung" gehoeren, die die Erleuchtung und die Apple-Exklusivitaet noch nicht erfahren haben.


    Wie sagte es ein Kumpel von mir mal so treffend: Die meisten Leute wollen das, was alle anderen auch haben, aber ohne dass es alle anderen auch haben.

  • Das mit der "Ueberheblichkeit + Unwissenheit" trifft es aber meiner Meinung nach in einigen Faellen schon echt gut. Gilt sicher nicht fuer alle, aber mir ist das auch schon oft so ergangen.

    Ich wollte das auch nicht negieren – nur kenne ich das umgekehrt halt auch (und bei der erdrückenden Masse an Window-Usern wahrscheinlich sogar verstärkt). Die Erfahrung kann man als Windows-User halt nicht machen – da muss man sich nur mit einigen wenigen Mac-Spinnern herumschlagen. ;)


    Es reicht doch schon, wenn (hier) immer wieder (ganz neutral, klar!) dieser Stereotyp vom "ahnungslosen reichen Apple-Fanboi" herausgekramt wird. Das soll dann die Mac-User nicht verletzten, die sich aus praktischen Erwägungen heraus die Geräte zugelegt haben? Und selbst wenn es "nur" das Material und Design wäre – was wäre daran verkehrt? – das wirft man einem Breitling-, Porsche- oder BMW-Kunden ja auch nicht vor.


    annehmen, dass alle, denen ein normales Windows- oder Android-Geraet genuegt, es sich einfach nicht leisten koennen und somit zur "niederen Gattung" gehoeren, die die Erleuchtung und die Apple-Exklusivitaet noch nicht erfahren haben.

    Ich weiß nicht, was du so alles an Angriffen zu verarbeiten hast – aber von mir z.B. (und ich gelte hier als großer Apple-Fan, obwohl ich auch ein großer Commodore64-Fan bin) wirst du so etwas nicht hören. Ich habe weder am Auto noch am Rechner einen "eure Armut kotzt mich an" Aufkleber und ich scheiße auch kein Geld, sondern muss es mir erarbeiten und denke sehr genau darüber nach, wofür ich es ausgebe. Und im Endeffekt glaube ich noch nicht einmal, dass ich so viel mehr Geld ausgebe (und mich damit über andere erheben könnte), weil ich den Kram einfach sehr lange (professionell) benutze.


    Ich finde halt, dass für mich persönlich einige Apple Produkte (nicht alle) insgesamt den besten Kompromiss darstellen und ich bin bereit, dafür den höheren Kaufpreis zu zahlen. Aber ich kann genau so gut verstehen, wenn andere lieber was anderes kaufen – aber sehr reflektiert ist das Kaufverhalten "der Masse" auch nicht gerade. Den meisten sind doch die ganzen tollen Features von Windows oder Android unbekannt bis egal (da können sich Microsoft und Google noch so abmühen) – die kaufen einfach, was angeboten wird. (wie gesagt: ein Großteil, nicht die informierten "Nerds" hier). Und damit ziele ich nicht auf die günstigen Lock-Preise in den Prospekten von Aldi, Mediamarkt und Alternate ab (obwohl die sicherlich ein Kaufgrund sind), sondern einfach darauf, dass der Großteil der Bevölkerung keine Ahnung von dem ganzen Kram hat, egal ob er nun einen Mac kauft oder einen Windows-PC. Und ALLE halten sich für die tollsten Computer-Auskenner, Schnäppchenjäger (und Fußball-Trainer). ;)

  • Naja es ist wie es ist - egal wie man es dreht und wendet. Das Thema Apple polarisiert, scheinbar von beiden Seiten. Woran das liegt, waere schon interessant zu wissen. Ich halte es aber durchaus fuer moeglich, dass die Marke Apple ein gewisses snobbistisches Klientel anzieht, und diese dann nunmal fuer viele den typischen Apple-User darstellen. Am ehesten koennte man das vielleicht noch mit Mercedes-Fahrern vergleichen. Ich kann mir gut vorstellen, dass z.B. der durchschnittliche Fahrer einer x-beliebigen anderen Marke sagen wuerde "ich habe das fuer mich beste Auto ausgesucht", waehrend der durchschnittliche Mercedes-Fahrer sagen wuerde "ich habe das beste Auto des besten Herstellers". Und aehnlich duerfte es halt auch mit Apple sein. Ich als ThinkPad-User weiss, dass ThinkPads nicht jedem zusagen, aber ich bin totaler Fan und weiss, dass ich das fuer mich beste Laptop gekauft habe. Viele Apple-User hingegen scheinen zu glauben, dass sie das beste Laptop haben, das es ueberhaupt zu kaufen gibt, und dass alles andere eben drunter angesiedelt ist.


    Und ja, das mag nicht fuer alle gelten, genauso wie auch nicht jeder Mercedes-Fahrer so denkt, aber der durchschnittliche, stereotype User ist nunmal so und wird auch von aussen so gesehen, und das wird der Grund sein, warum die Marke Apple so stark polarisiert. Das ist zumindest meine Theorie und meine Erfahrung.

  • Ich kann mir gut vorstellen, dass z.B. der durchschnittliche Fahrer einer x-beliebigen anderen Marke sagen wuerde "ich habe das fuer mich beste Auto ausgesucht"

    Hm, ob Autos da das beste Beispiel sind? BMW und Audifahrer sind z.B. bei ihren Marken ja nun wirklich ausgesprochen emotional ^^. Und was war damals los zwischen Golf und Kadettfahrern :D!

  • Naja Kleinkriege gibt es immer ;)


    Klar sind Audi- und BMW-Fans auch von ihren Marken ueberzeugt, aber ich habe trotzdem das Gefuehl, dass diese noch eher der Meinung sind, SIE seien es, die Audi halt am besten FINDEN, waehrend Mercedes-Fans eher der Meinung sind, dass ein Mercedes einfach unbestreitbar das beste auf dem Markt befindliche Auto ist, dass das quasi "gegeben" ist, so wie der Himmel blau ist. So empfinde ich das. Und so empfinde ich das auch bei Apple-Fans. Trotzdem wird es Samsung-Fans geben die glauben dass Samsung besser ist als Huawei, und es wird Huawei-Fans geben, die glauben dass Huawei besser ist als LG, aber das ist nicht mit diesem gottesgleichen Selbstverstaendnis der Fall, wie das bei Marken wie Apple und Mercedes ist.


    EDIT: Ich kann mir z.B. vorstellen, dass ein Audi-Fahrer nicht mit der Wimper zuckt, wenn er hoert, dass BMW bessere Bremsen baut oder sonst irgendwas (ist jetzt nur mal ein Beispiel). Oder dass Mercedes die Nase vorn hat bei irgendeiner Teiltechnik usw. Trotzdem findet er Audi halt insgesamt am besten. Aber wenn hingegen ein Mercedes-Fahrer hoert, dass Audi irgendwas besser macht, dann muss er sein Weltbild neu ordnen. Wie ich schon sagte, so ging es mir ja auch schon bei einem Apple-User, der ganz verdutzt war, dass mein Laptop-Bildschirm NICHT scheisse war und dass meine Handy-Fotos besser waren als die seines iPhones. Mich hingegen wuerde das jetzt nicht ins Gruebeln versetzen wenn mir einer zeigt dass an seinem Laptop oder Handy irgendwas besser ist als bei meinen Geraeten.


    Das alles wie gesagt immer nur auf den typischen, durchschnittlichen, stereotypen User der erwaehnten Marken gesehen! Nicht dass hier jetzt jemand noch sauer wird weil er nen Mercedes faehrt...

  • Mir ist auch mal aufgefallen dass viele Apple-User eher von "mein iPhone" oder "mein Macbook" sprechen, und selten "mein Handy" oder "mein Laptop" sagen. War fuer mich ganz ungewohnt als ich zum ersten Mal jemanden gehoert habe, der zu seinem iPhone "mein Handy" gesagt hat.

  • Was das "unenspannt Reagieren" angeht, ist es von meiner seite einfach so, das ich diese Überhebliche " I kompensiere meine Unwissenheit mit Geld und halte mich dann noch für den größten Tech Nerd" art und weise, schlicht zum Kotzen finde.

    Ich halte es aber durchaus fuer moeglich, dass die Marke Apple ein gewisses snobbistisches Klientel anzieht, und diese dann nunmal fuer viele den typischen Apple-User darstellen. Am ehesten koennte man das vielleicht noch mit Mercedes-Fahrern vergleichen.

    Ich denke dazu zweierlei: Zum einen ist es dem Thread sicherlich zuträglich, wenn alle versuchen, sich auf das zu konzentrieren, was HIER gesagt wird und nicht ihre schlechten Erfahrungen von außerhalb hier mit reintragen. Mag ja sein, dass nicht-Apple-User von Apple-Usern verletzt wurden (und umgekehrt) – aber ich bitte euch, das hier (außer jetzt natürlich, wo das Thema aufkam) wirklich nur zu thematisieren, wenn es auch HIER passiert ist. Zum anderen ist das ein Thread, in dem es um Macs mit ARM-CPU geht (nebenbei auch um ARM-CPUs ohne Macs) – da sollte es niemanden wundern oder ärgern, wenn vorwiegend über Macs und ARM-CPUs gesprochen wird. Ich habe manchmal das Gefühl, mich dafür entschuldigen zu müssen, dass ich mich ans Thema halte. An alle gerichtet: Wer sich weder für Apple noch ARM interessiert, der soll doch bitte den Thread ignorieren – tue ich mit ganz vielen anderen Threads hier im Forum auch.


    Und noch einmal, weil das vielleicht nicht jedem klar ist: Die Relevanz des Themas ziehe ich daraus, dass Apples ARM-Umstieg bei PCs evtl. ein disruptiver Entwicklungsschritt für die ganze Branche ist. Manch ein Beobachter vermutet, dass irgendwann (fast) ALLE PCs mit ARM-CPUs arbeiten könnten. Das hängt natürlich sehr stark davon ab, was JETZT die anderen Protagonisten (Intel, AMD, Nvidia, Qualcomm und vor allem Microsoft) tun werden. Deshalb ist das Thema so spannend – zumindest für mich. Welche Macs werden als nächste umgestellt, wie verläuft die Software-Anpassung bei den 3rd-Partys, wie werden die nächsten M-Chips aufgebaut sein, wie reagiert die Konkurrenz? Ich finde, dass das eines der spannendsten Themen im PC-Bereich seit vielen vielen Jahren ist. Und in 2 oder 3 Jahren vielleicht sogar für die, die mit Apple überhaupt nichts zu tun haben (wollen).

  • Das Thema an sich finde ich auch spannend, egal ob Apple oder nicht. Da hast Du vollkommen Recht.


    Dass es in Foren hin und wieder abdriftet, ist ja nix neues, und Anlass war halt nunmal ein Artikel, den Du gepostet hast, in dem es um die Zielgruppe der neuen iMacs geht. Dass man da ueber typische Apple-User reden wird, ist eigentlich auch nicht verwunderlich. Aber wir koennen diesen kleinen Exkurs natuerlich gerne wieder beenden ;)

  • Anlass war halt nunmal ein Artikel, den Du gepostet hast, in dem es um die Zielgruppe der neuen iMacs geht.

    Richtig. Aber aus der spezifischen Zielgruppe für den iMac wurde dann hier gleich die Zielgruppe für alle Macs konstruiert. Und das ist quatsch. Man kann den Mac Pro- (oder 16"-MacBook Pro-) Käufer nicht mit dem Käufer des iMac-Basismodells (und nur das wurde vorgestellt) vergleichen. Genau so, wie sich auch die Zielgruppen bei Wintel-PCs unterscheiden, je nachdem, was für spezifische Geräte das jeweils sind.


    Dass man da ueber typische Apple-User reden wird

    Nur gibt es die halt meines Erachtens nicht. Das ist ein Stereotyp – und heutzutage versucht man eigentlich, diese zu vermeiden – weil die halt meistens diskriminierend sind.

  • Nur gibt es die halt meines Erachtens nicht. Das ist ein Stereotyp – und heutzutage versucht man eigentlich, diese zu vermeiden – weil die halt oft diskriminierend sind.

    Solange man im Alltag auf Apple-User stoesst, die diesem Stereotyp entsprechen und die Klischees bedienen, wird die Marke Apple polarisieren, und solange dies geschieht, wird drueber geredet und diskutiert werden. Und solange dies wiederum geschieht, wird das wieder ein entsprechendes Licht auf den "typischen Apple-User" werfen. So ist die Realitaet halt nunmal.

  • Um mal wieder ein wenig in Richtung Ontopic abzudriften:


    Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass Apple schon vor Jahren den Target-Display-Mode beim iMac gestrichen hat - gerade bei den M1-Geräten wäre das wieder interessant gewesen, da der Rechner-Teil darin ja vermutlich sehr stromsparend sein könnte während man ein externes Videosignal anzeigen lässt. Im Augenblick scheint es aber gar keine von Apple unterstützte Methode zu geben, um auf dem iMac-Display irgendwas anzeigen zu lassen was nicht vom Mac selbst stammt, nicht mal die hauseigenen Airplay- oder Sidecar-Features werden mit dem iMac-Display als Ziel angeboten.


    Dabei würde das doch prima ins "Der Mac für Leute, die sich nicht für Computerkram interessieren"-Konzept passen wenn die mal einfach so irgendwas von ihrem iPhone in gross zeigen wollen.

  • Mir ist auch mal aufgefallen dass viele Apple-User eher von "mein iPhone" oder "mein Macbook" sprechen, und selten "mein Handy" oder "mein Laptop" sagen.

    iPhone und iPad sind ja fast schon Gattungsbegriffe für Smartphone und Tablet geworden/gewesen. Eine Zeit lang konnte man von technisch Unbeschlagenen sogar hören: "Ich habe jetzt auch ein iPhone – von Samsung". ;) Ich mache das halt kontextbezogen. Machmal ist es von Belang, dass mein Gesprächspartner weiß, welches System ich nutze und manchmal nicht. Also spreche ich manchmal von meinem Notebook (obwohl mein Gegenüber dann natürlich an ein Wintel-Gerät denken wird) und manchmal spezifisch vom MacBook (um z.B. klar zu machen, dass es nicht Windows-kompatibel ist).


    Solange man im Alltag auf Apple-User stoesst

    Wie gesagt, ich würde mir wünschen, wenn wir uns hier auf den Thread und die hier gemachten Aussagen konzentrieren würde und vielleicht einfach mal ausblenden, was man von "typischen Mac-Usern" hält (die es meines Erachtens genauso (wenig) gibt, wie "typische Windows-User" – nur eben in Unterzahl). Das würde (hier) einiges einfacher machen.

  • nicht mal die hauseigenen Airplay- oder Sidecar-Features werden mit dem iMac-Display als Ziel angeboten.

    Stimmt. Der iMac als Airplay-Ziel (und nicht nur Quelle) wäre sicherlich keine schlechte Idee. Vielleicht kommt da ja nochmal was – "Sidecar" war ja auch nicht gleich ein Feature der ersten iPads.