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Erste Apple Macs mit ARM-Prozessoren

  • Auch wenn BeOS vielleicht sogar innovativer war (Datenbank-gestütztes Dateisystem, sehr performant bei Multimedia), so war es meiner Meinung nach die richtige Entscheidung, NeXT zu "übernehmen" (intern war es ja eher umgekehrt). Nicht nur, weil sie durch den Kauf Steve Jobs zurückbekamen, sondern auch, weil NeXT ein Unix war und man über diese Kompatibilität sehr schnell sehr viele (OpenSource) Tools unter dem neuen System zum Laufen bekam. Die Nähe zu Unix und Linux war schon ein großer Vorteil für Apple ab diesem Jahrhundert.

    Das ist für mich auch entscheidender Punkt, ob ich mir je einen ARM-Mac holen werde oder nicht: Ich HASSE Mietsoftware für daheim! :cursing:


    Wenn also LibreOffice, Inkscape, GIMP, Audacity, VLC, VICE usw. native auf macOS/ARM angepasst werden, bin ich weiter dabei (kaufe da aber frühestens die 2. Generation, wenn auch das optische Facelift erfolgt ist). Wenn da aber Tools rausfallen, etwa weil auf OpenGL statt Metal gesetzt wird, werde ich mir eine andere Plattform suchen (ob Windows oder Linux werde ich dann mal sehen).

  • Wenn also LibreOffice, Inkscape, GIMP, Audacity, VLC, VICE usw. native auf macOS/ARM angepasst werden, bin ich weiter dabei

    Davon ist auszugehen. Gerade WEIL diese Sachen im Quellcode vorliegen, kann sie letztlich jeder auf der neuen CPU kompilieren. Die Entwickler-Tools von Apple laufen ja schon alle auf ARM. Alles, was sie auf der "Keynote" im Sommer gezeigt haben, lief auf dem ARM-Entwickler-Mac-Mini, den sie danach in kleinen Stückzahlen auch zum Kauf anboten. Bis auf die CPU bleibt ja erstmal alles gleich – ALLE APIs gibt es für ARM genauso wie für X64. Das ist der gravierende Unterschied gegenüber Microsofts ARM-Versuchen.


    ---


    Auf Anandtech gibt es einen sehr detaillierten Bericht (5 Seiten lang) über Apples Prozessor-Linie – allerdings noch anhand des aktuellen iPhone-Chips A14 (weil sie ja noch keinen ARM-Mac in Händen halten konnten):


    Apple Announces The Apple Silicon M1: Ditching x86 - What to Expect, Based on A14


    Besonders eine Grafik zeigt, wie ich finde, was wahrscheinlich für Apple ausschlaggebend war, auf ihren eigenen Chip zu setzen:




    Die Perspektive ist einfach eine bessere. Jetzt haben Apples ARM-CPUs viele Intel/AMD-CPUs schon eingeholt/überholt – aber vor allem die Zukunft sehr sehr rosig aus.

  • Davon ist auszugehen. Gerade WEIL diese Sachen im Quellcode vorliegen, kann sie letztlich jeder auf der neuen CPU kompilieren.

    Nun, setzen nicht aber auch manche freie Tools nicht auf OpenGL, Java, XQuartz, usw.? Die Frameworks dürften ja ab macOS 11 wegfallen (und Rosetta2 ist auch nur eine "Lösung" für vielleicht zwei Jahre, dann fällt das ebenso ersatzlos weg, das haben wir ja mit der Transition von PPC zu 32-Bit Intel gesehen).


    Ach und noch was, CUPS, Gutenprint und SANE muss es natürlich auch geben, sonst bin ich nicht dabei. Wenn man auf Herstellertreiber angewiesen ist, kauft man am Ende jährlich einen neuen Drucker und einen neuen Scanner (mit technisch unverbesserter Hardware), nur weil es keine Treiber mehr gibt. Finde ich zum Kotzen und mache ich nicht mit.

  • Die Frameworks dürften ja ab macOS 11 wegfallen

    Ich wollte sagen: Alles, was mit macOS 11 auf Intel läuft, läuft auch mit macOS 11 auf ARM. Was genau beim Wechsel von 10.15 (Catalina) auf 11 (Big Sur) wegfällt, weiß ich aber nicht, weil ich immer noch mit 10.13 (High Sierra) herumgurke.


    Rosetta2 ist auch nur eine "Lösung" für vielleicht zwei Jahre, dann fällt das ebenso ersatzlos weg, das haben wir ja mit der Transition von PPC zu 32-Bit Intel gesehen

    Rosetta ist ja auch nur für die Programme nötig, die gar nicht erst neu kompiliert werden, weil die Entwickler-Firma z.B. nicht mehr existiert. Für noch aktive Firmen gibt es eigentlich keinen Grund, nicht doch einmal Xcode anzuwerfen und den Compile-Button zu drücken.

  • Ich wollte sagen: Alles, was mit macOS 11 auf Intel läuft, läuft auch mit macOS 11 auf ARM. Was genau beim Wechsel von 10.15 (Catalina) auf 11 (Big Sur) wegfällt, weiß ich aber nicht, weil ich immer noch mit 10.13 (High Sierra) herumgurke.

    Oh, du hast auch einen 2011er iMac auf dem der Patch von DosDude1 nicht einsetzbar ist, weil die Grafikbeschleunigung nicht unter Nachfolgesystemen gegeben ist (bei den älteren iMacs von 2009 aber schon)?

    Ich auch. Aber erstaunlicherweise kam ja erst jetzt noch ein Patch auch für unser System. ^^

  • Oh, du hast auch einen 2011er iMac auf dem der Patch von DosDude1 nicht einsetzbar ist

    Ne, ich habe ein 2012er MacBook Pro (Core i7), Metal-fähig. Dass ich mit meinen System-Updates nicht weiter bin, ist eine persönliche Entscheidung und hat nichts mit der Verfügbarkeit zu tun. Ich bin eigentlich zufrieden – so wie es ist.


    Ich erwarte da jetzt keine Wundermaschine.

    Wunder erwarte ich auch nicht. Aber dafür, dass man diese SoCs noch vor Monaten für reine "Handy"-Prozessoren gehalten hat, schaffen sie doch eine Menge weg. Und wenn man bei der oben von mir verlinkten Grafik die X64- und ARM-Generationen mit jeweils einer Linie verbindet, kann man schon erahnen, wie sich das in den nächsten Jahren auseinander entwickeln könnte. Apple wechselt quasi genau zum richtigen Zeitpunkt.


    Ich habe gestern erst gelesen, dass Intel (immerhin mal bekannt gewesen für seine Chip-Produktion) darüber nachdenkt, evtl. bei TSMC (Apples Fertiger) seine zukünftigen CPU produzieren zu lassen. Autsch.

  • Wunder erwarte ich auch nicht. Aber dafür, dass man diese SoCs noch vor Monaten für reine "Handy"-Prozessoren gehalten hat, schaffen sie doch eine Menge weg.

    Wir werden sehen was die weg schaffen. Eigentlich kann es mir egal sein, da ich nicht vor habe mit jemals was von Apple zu kaufen, aber interessant ist ja so eine andere Prozessorgeneration schon.

  • werden wir dann auch bald ein iPad mit macOS booten können ? Oder ein iPhone ? Macht das überhaupt Sinn ?

    Eher nicht – Das macOS-GUI ist nicht für Multitouch ausgerichtet. Aber wenn ich das richtig verstanden habe, sollen die ARM-Macs (anders als die Intel-Macs) auch (einige) iPad-Apps starten können.


    Eigentlich kann es mir egal sein

    Ja dann ... ;)

  • [...]

    Ich rechne fix mit FaceID statt TouchID. Das macht gerade bei einem Laptop oder iMac großen Sinn, weil man ja sowieso immer, wenn man mit dem Rechner interagiert, auch vor ihm sitzt (im Gegensatz zum iPhone, das auch mal am Tisch liegen kann und dann mit FaceID mitunter Probleme bekommt).

    Der FaceID Mist ist das grösste 2020 FAIL von Apple beim iPhone (und andere Hersteller, die auf Gesichtserkennung setzen) im Jahre des Schreckensvirus. Jedes Mal wenn ich die Schutzmaske anhabe, um mal kurz was nachzuschauen oder SMS zu schicken im Supermarkt, geht genau dieser Scheiss wegen der Maske nicht. Auch vor COVID-19, fand ich es viel benutzerfreundlicher per Fingerkuppe schräg aus dem Bett/Stuhl/Sofa auf dem Tisch das Dingens kurz zu entsperren und allfällige Nachrichten usw im Preview zu lesen. Das alles geht "dank" FaceID nicht mehr.

    Wer heute noch ein Smartphone mit Gesichtserkennung statt Fingererkennung rausbringt hat wohl die neue Welt da draussen noch nicht erlebt.

    Es geht ja Apple einen Dreck um den Endbenutzer, sondern die paar Cents für den Fingersensor und die Software dazu wegzurationalisieren.

    Wird das iPhone deswegen billiger? Nein, das Gegenteil ist der Fall.



    Das wird mit dem ARM Design nicht anders sein. Ich glaube eher, dass die Preise steigen werden, obwohl theoretisch, zumindest sobald Apple den Herstellungsprozess (bei den Waferfabriken natürlich) beherrscht, die Herstellungskosten für Apple eher fallen sollten.

    Apple hat immer alles was neu ist, teuerer gemacht. Da man die Leistung nun auch nicht mehr direkt 1:1 mit "Standarddesigns" aus der x64 Küche vergleichen kann, werden die mit Marketingsprüchen (also an sich nix Neues) die überragende Leistung und angebliche Überflugüberlegenheit des Designs auch teuer vermarkten und verkaufen.

    Dass da vielfach in der Vergangenheit viel offen gelügt wurde, gerade zu SJ Zeiten, wird jetzt sicher nicht plötzlich alles wahr werden.


    Dass die ARM Architektur viel Potenzial hat, ist unbestritten. Aber Apple wird relativ schnell alte Kompatibilitäten schnell abschneiden, wie vorher auch.

    Im Moment Apple PCs kaufen, ist deshalb nicht ratsam, wenn man nicht unbedingt muss. Vielleicht in 1-2 Jahren oder so, wenn alles sich die neue Architektur eingependelt hat.


    Mein 15" 2015 MacBook Pro werde ich noch möglichst lange halten, das war das letzte Modell, welches einigermassen das "Pro" noch verdiente.

    Noch besser waren die Pro Modelle davor: Wir haben reihenweise die HDD mit non-Apple SSDs und die DVD Laufwerke mit zweitem SSD ausgetauscht, mehr RAM verpasst. Das waren eben noch "Pro" Geräte für berufliche IT Anwender. Danach kam nur noch zugekleisterte Consumerkisten.

  • Apple ist wirklich eine üble Firma, aber der M1 scheint wirklich ein gutes Stück Technik zu sein. So unter dem Motto: "Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn." Ansonsten habe die viel Bockmist raus gebracht, mit ihrem Weglassen von wichtigen USB-Ports, fallenlassen von Magsafe Stromanschluss, beim Phone weglassen von Buchsen, schlechte Kühlung, schlechten Tastaturen, kein Tausch von SSD möglich(einer der größten Fails) und so weiter und so fort.


    Ein Pro Gerät hat viel Speicher, viele Anschlüsse und dort kann man mindestens die SSD tauschen, ansonsten ist das kein Pro


    Natürlich werden die sich das Geld für die M1-Entwicklung wieder rein holen, allein das Verarschen der Kunden bringt doch eine Menge. "Hey, wir lassen einfach neben dem Stromanschluss nur noch einen USB-Port zu und dazu noch USB-C, damit wir schön viele Adapter verkaufen können, sehen zwar hässlich aus und stören auf dem Lap, aber was solls Appleuser kaufen ja alles."


    Freue mich jetzt schon auf die ellenlange Texte von den Apple-Jüngern hier, die einen so lange totquatschen bis man gar keine Lust mehr hat zu antworten. Klar der lautere hat immer Recht und der, der zu jeder Apple-Kritik einen zuspamt natürlich auch:rolleyes:

  • Klar der lautere hat immer Recht und der, der zu jeder Apple-Kritik einen zuspamt natürlich auch

    Man darf hier natürlich auch wieder seinen allgemeinen Frust und auch reichlich Apple-Kritik loswerden (wie in jedem Thread, der Apple-Produkte thematisiert) – allerdings soll es hier natürlich in erster Linie um die neuen Apple ARM CPUs bzw. die Macs mit ARM CPUs gehen.

  • Klar der lautere hat immer Recht und der, der zu jeder Apple-Kritik einen zuspamt natürlich auch

    Man darf hier natürlich auch wieder seinen allgemeinen Frust und auch reichlich Apple-Kritik loswerden (wie in jedem Thread, der Apple-Produkte thematisiert) – allerdings soll es hier natürlich in erster Linie um die neuen Apple ARM CPUs bzw. die Macs mit ARM CPUs gehen.

    Ach, das ist bei Windows10 Threads auch nicht anders, glaub mir. Aber du hast Recht hier geht es um M1 und nicht darum was Apple alles für Mist verzapft hat.

  • Ja, für den PC User ist das einfach nur Apple und ob die Firma nun existiert oder nicht, hat keinerlei Einfluss auf unser IT-Leben. Unterm Strich ist es sowie komplett egal unter welchem OS man sein Photoshop, Blender oder was weiß ich was startet und bedient. Wichtig ist immer nur, dass alle Software läuft die man braucht.


    Ist also nur Popcorn Feeling für uns der Entfernung zuschauenden PC-User. Bin aber trotzdem gespannt auf die ersten wirklich realen Userberichte, fern ab von Benchmarks. Was läuft wie schnell und was funktioniert gar nicht gut?

  • Wer heute noch ein Smartphone mit Gesichtserkennung statt Fingererkennung rausbringt hat wohl die neue Welt da draussen noch nicht erlebt.

    Es geht ja Apple einen Dreck um den Endbenutzer, sondern die paar Cents für den Fingersensor und die Software dazu wegzurationalisieren.

    Gesichtserkennung (zumindest wenn man sie nicht nur mit der Kamera macht, wie Samsung) ist deutlich aufwendiger (und der Grund für die heftige Notch im Display) als ein Fingerprint-Sensor. Von daher kann man Apple hier keine unnötige Sparsamkeit verwerfen. Allerdings ist Gesichtserkennung in Zeiten von Corona natürlich problematisch. Doch Apple wird wohl so gerechnet haben: Das iPhone 12 kann ab dem 4. Quartal 2020 gekauft werden, die Mehrzahl der Kunden werden erst kurz vor dem Jahreswechsel zuschlagen – und Impfstoffe werden hoffentlich ab dem 2. Quartal 2021 zur Verfügung stehen – bleibt also eine für Face-ID problematische Übergangszeit von 1/4 (max. 1/2) Jahr. Bei einer Gesamtnutzungsdauer pro Gerät von deutlich über 5 Jahren ist das im Verhältnis "aussitzbar".


    Ich hätte es auch besser gefunden, wenn das 2020er Modell wieder auf Fingerprint gesetzt hätte – aber selbst ich, als vorsichtiger Mensch, trage zu 99% der Zeit keine Maske. Z.Z. eigentlich nur in Geschäften aber weder bei der Arbeit noch wenn ich draußen unterwegs oder privat irgendwo bin. Von daher wäre für mich Face-ID kein Hinderungsgrund, mir ein neues iPhone zu kaufen. Aber mein altes 6s-Modell funktioniert noch so gut, dass ich nicht "gezwungen" bin, "schon" dieses Jahr zuzuschlagen.


    Das wird mit dem ARM Design nicht anders sein. Ich glaube eher, dass die Preise steigen werden, obwohl theoretisch, zumindest sobald Apple den Herstellungsprozess (bei den Waferfabriken natürlich) beherrscht, die Herstellungskosten für Apple eher fallen sollten.

    Der Mac Mini mit M1-CPU ist sogar billiger geworden als das Vorgängermodell. Weitere Preiserhöhungen sehe ich im Zuge des CPU-Wechsels also eher nicht. Trotzdem bin auch ich der Meinung, dass Apple die Preise durchaus hätte senken können, weil die Eigenproduktion der CPUs langfristig günstiger sein wird als der Zukauf von Intel-CPUs. Und nach dem Wechsel wird es keine Preiskorrekturen nach unten geben – von daher werden Apples Margen voraussichtlich noch größer werden. Die Anleger wird es freuen, die Kunden eher nicht (ist man beides, gleicht es wahrscheinlich aus – bin ich aber leider nicht).


    Apple hat immer alles was neu ist, teuerer gemacht.

    Ja, sie haben da eine funktionierende Taktik – über ohnehin schon nicht billige Geräte noch eine Pro-Linie zu positionieren, die nochmal teurer ist. Siehe iPhones, iPads und auch AirPods.


    Dass die ARM Architektur viel Potenzial hat, ist unbestritten.

    Naja – seit ein paar Wochen vielleicht (und selbst jetzt gibt es noch viel Skeptiker). Noch vor einem Jahr hätten doch sehr viele gesagt, dass ARM mit Intel und AMD nicht mithalten kann und es schon seinen Grund hat, dass es "nur" Mobil-Chips sind. Also "unbestritten" ist (und vor allem: war) da erstmal gar nichts.


    Im Moment Apple PCs kaufen, ist deshalb nicht ratsam, wenn man nicht unbedingt muss.

    Richtig. Würde ich persönlich, wie schon gesagt, bei keiner neuen Technologie tun. Die erste Generation (von was auch immer) hat meistens noch Kinderkrankheiten oder Nachteile, die man erst nach ein oder zwei Jahren erkennen wird.


    Noch besser waren die Pro Modelle davor: Wir haben reihenweise die HDD mit non-Apple SSDs und die DVD Laufwerke mit zweitem SSD ausgetauscht, mehr RAM verpasst.

    Ja, die waren, bzw. sind, klasse. Ich arbeite immer noch gerne mit meinem 2012er MBP.


    Nur war es damals so, dass die Geräte mit 4 GB RAM ausgeliefert wurden und man sie selbst bis auf 16 GB RAM aufrüsten konnte (was ich schnell tat und was den meisten heute noch reicht, wobei ich langsam gerne etwas mehr hätte). Heutzutage ist es doch deutlich unwahrscheinlicher, dass ich ein Gerät mit 16 GB RAM in den nächsten Jahren auf 64 GB RAM (auch das vierfache) aufrüsten möchte/müsste, um einigermaßen arbeiten zu können – d.h. doch, dass der Bedarf nach Aufrüstbarkeit gar nicht mehr so stark gegeben ist. Wenn ich mir heute einen Rechner mit 32 GB RAM kaufen würde, wäre ich recht sicher, damit auch noch in 8 Jahren brauchbar bis gut ausgestattet zu sein. Der Vorteil damals war auch nicht unbedingt die Aufrüstbarkeit, sondern die Preisersparnis, weil man das RAM nicht überteuert von Apple kaufen musste.


    Der Nachteil bei den heutigen, nicht aufrüstbaren, MacBooks ist also nicht unbedingt fehlende Zukunftssicherheit (weil der RAM-Bedarf in Zukunft nicht mehr so rasant steigen wird), sondern die höheren Kosten, weil man den Speicher von Apple mitkaufen muss. Mir stinkt es auch, dass ein mögliches Nachfolgegerät zu meinem MBP mindestens 1.000 mehr kosten würde als mein 2012er Gerät. Das Meckern bezieht sich aber eigentlich "nur" auf den Preis – ansonsten finde ich die aktuellen MacBooks schon toll.

  • ... keinerlei Einfluss auf unser IT-Leben. Unterm Strich ist es sowie komplett egal ...

    Dafür, dass dich das Thema, wie jetzt schon mehrfach herausgestellt, nicht interessiert und dein Leben nicht beeinflusst, meldest du dich aber überraschend oft zu Wort. Wenn mich Themen kein bisschen tangieren, dann ignoriere ich sie einfach. In 99% der Threads schreibe ich nicht mit – und lese sie größtenteils noch nicht einmal. ;) Ich will dir das Schreiben hier nicht madig machen – ich wundere mich einfach.


    Unterm Strich ist es sowie komplett egal unter welchem OS man sein Photoshop, Blender oder was weiß ich was startet und bedient. Wichtig ist immer nur, dass alle Software läuft die man braucht.

    Bei meiner Art und Weise, mit dem Computer zu arbeiten, bin ich schon von der Funktionsweise des Betriebssystem und der mitgelieferten Programme abhängig und möchte da unterstützt werden. Ein OS ist für mich mehr als ein Programm-Starter. Zum einen wechsle ich (in meinem Job zwangsläufig) sehr viel zwischen den Programmen – da kommt es darauf an, wie z.B. die Bildschirm-, Fenster-, Tab- und Workspace-Verwaltung (Mission Control) vom System gelöst wurde – und da unterstützt mich macOS bisher extrem gut. Dann setze ich z.B. auch sehr stark auf die eingebaute Volltext-Suche des Betriebssystems (Spotlight) – ich kann mir damit z.B. kompexe Suchen (inkl. Ebenennamen in PSDs z.B. in Kombination mit Bildgrößen) als normalen (intelligenten) Ordner in die Seitenleiste legen.


    Ein weiteres macOS-Feature, welches ich intensiv nutze, sind Datei-Tags – ohne die ich quasi nicht arbeiten könnte. Ich "tagge" also alle Dateien auf Finder-Ebene durch, um den Status (z.B. der Bearbeitung oder als Bewertung) zu definieren. Und ganz viel arbeite ich ohnehin auf Datei-Ebene, sortiere Dokumente, mache Massen-Umbenennungen, gucke per Space-Taste in alle Dateien rein (Quicklook), lasse automatisch Bilder konvertieren, die in bestimmten Ordnern abgelegt werden (Automator) usw.


    Mal ganz abgesehen von der Nutzung mitgelieferter Programme für Musik, Kontakte oder Termine (die offline mit meinem iPhone gesynct werden). Auch finde ich es angenehm, vom systemeigenen Backup-Programm (Time Machine) ab und zu dran erinnert zu werden, doch wieder die Backup-Platte in die Docking-Station zu stecken, damit das eigentlich stündliche Backup wieder durchgeführt werden kann. Ich bekomme also von meinem verwendeten OS und dem Desktop täglich sehr viel mit und fühle mich bei meiner Arbeit von macOS sehr gut unterstützt.


    Wer natürlich sein OS nur nutzt, um mal zwischendurch vom Fullscreeen-Browser in ein Spiel oder den Mediaplayer zu wechseln, dem können die Funktionalitäten des Systems relativ egal sein. Bei mir hingegen muss ein OS schon mehr tun, als nur Programme zu starten.



    P.S.: In letzter Zeit mache ich auch viel Gebrauch von der einfach zu bedienenden Übertragung von Dokumenten aufs Handy und zurück (Airdrop) und der gemeinsamen Zwischenablage (z.B. Text-Copy auf dem iPhone und Einfügen auf dem Rechner – oder umgekehrt). Sowas müsste ich mir mit anderen System-Kombinationen erst mühsam zusammenfrickeln.

  • Ich wollte noch hinzufügen, das es schon ein großen Unterschied zwischen der Kommando Bedienung eines Unix System wie macOS oder Linux und der Windows CommandShell gibt. Da ziehe ich immer das erstere vor. Die neue Windows Powershell finde ich persönlich nicht so toll. Ich finde da existiert ein großer Unterschied zwischen den Betriebssystemen . Bei der Bedienung eines Fensterprogrammes natürlich weniger, das ist schon wahr.

  • Ich bin ja zuhause auf allen Plattformen unterwegs und benutze für meine Musikproduktion einen 2014er Mac Mini (Apple ist da einfach am unproblematischsten). Ich finde gerade die Stärke der neuen ARM-Macs für Multithreading interessant und werde mir sicher sobald das Budget mal übrig ist so eine Kiste hinstellen. Gerade weil Logic Pro aus dem selben Haus ist, erwarte ich da keine größeren Überraschungen.