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Erste Apple Macs mit ARM-Prozessoren

  • Ich finde das Marketing sehr interessant. Das Teil wird auf jeden Fall null an Tech-Leute vermarktet, sondern an typische "normale Leute". Das erste was auch hervorgehoben wird, ist dass er "in jedem Raum auffaellt und in Dein Leben passt". Auf der anderen Seite wird ganz klar der "M1-Chip" hervorgehoben. Dabei wird nicht direkt technisch erklaert, was der eigentlich macht, sondern es wird nur gesagt dass dadurch alles schoen duenn und toll wird. Somit brennt sich das mit dem "M1-Chip" auf jeden Fall in den Koepfen der Leute ein, selbst wenn sie gar keine Ahnung von Technik haben. Das erhoeht vermutlich auch die Akzeptanz gegenueber diesem Technik-Sprung, er wird einfach nur als was ganz tolles erwaehnt und der Casual-User freut sich und glaubt evtl auch dass er "mitreden" kann, wenn er das Wort "M1-Chip" kennt, reicht ja aus um zu sagen dass dadurch der neue iMac noch toller und besser ist. Und ansonsten wird halt erzaehlt, was man machen kann, und nicht was der iMac kann. Das ist auch ein wichtiger Unterschied. Was kann der Nutzer mit dem Produkt machen, und nicht welche technischen Daten bietet das Produkt.


    Nicht als Apple-Bashing verstehen, ich finde das Marketing einfach nur interessant. Und wahrscheinlich auch aus Apples Sicht sehr zielfuehrend. Hier wird ein Alltagsgegenstand beworben, kein kompliziertes technisches Geraet. Es passt ins Leben und faellt auf, und der M1-Chip macht das alles moeglich. Der Computer fuer jeden, der eigentlich keinen Computer will, koennte man fast sagen.

  • Nicht als Apple-Bashing verstehen, ich finde das Marketing einfach nur interessant.

    Nö, tu ich nicht. Gerade der (kleine) iMac ist ja DER Consumer-Mac. Er sieht klasse aus und passt somit in jedes Zimmer. Und erfüllt die Wünsche der meisten "Normalos", gerade, wenn man sich nicht mit technischem Kram auseinander setzen will und "Wichtigeres" im Leben zu tun hat, wie Kinder großziehen, Haus bauen, irgend einen Beruf ausüben, Sport treiben, irgend ein Hobby haben ...


    Viele wollen einfach, dass IT da ist und funktioniert. Wie bei einem Kühlschrank, Fernseher oder Auto.


    Der Computer fuer jeden, der eigentlich keinen Computer will, koennte man fast sagen.

    Richtig. Und für die, die Technik mehr interessiert und die auch wissen, was ein GHz oder TB ist, gibt es die gehobenen Pro-Geräte, bei denen etwas mehr über Technik gesprochen wird.

  • Oh, ich würde nicht sagen, dass iMac und Mac mini nur Menschen adressiert, die eigentlich keinen Computer wollen. Sie können - und sollten - auch die adressieren, die sich einmal länger mit ihren Anforderungen beschäftigen und dann ein Gerät kaufen, das dann auch länger im Einsatz bleibt. Nicht um Geld zu sparen, sondern um diese Qualitätsanmutung zu haben.


    Mein Motorrad habe ich auch ausgesucht, um genau das längerfristig mir zu eigen zu machen, weil ich lange vorher recherchiert habe. Da schiele ich auch nicht nach einem Jahr schon darauf wie ich das in Zahlung und was anderes kaufen könnte. So ähnlich sieht es doch bei Leuten mit Gamer-PC aus, die quasi permanent den Markt absuchen, welche Komponente denn als nächstes getauscht werden muss/sollte.


    Ich habe den iMac 2021 (das DVD-Modell aus 2011) bewusst angeschafft, weil ich wusste es sieht lange auf dem Schreibtisch modern aus und passt so weit zu meinen Anforderungen. Mit dem Grundsatz würde ich auch gerne wieder einen Mac kaufen, mir gefällt aber nicht, dass in der Vergangenheit Apple sein OS schon deutlich kürzer unterstützt als Microsoft das passende Windows* und mit dem M1 da eine weitere Verkürzung des Supports (und vor allem keine Möglichkeit danach für einalternatives OS) absehbar ist.


    *Bei mir wären das:


    Siemens Nixdorf Scenic Edition 95: Gekauft 1995 mit Windows 3.1, unterstützt mit Windows 98 SE bis 2006 = 11 Jahre

    Fujitsu Siemens LifeBook C-6345: Gekauft 2001 mit Windows 2000, unterstützt mit Windows XP bis 2014 (mit POSReady-Patch bis 2016) = 13 (15) Jahre

    Apple Mac mini (early 2009): Gekauft 2009 mit Mac OS X 10.5, unterstützt mit OS X 10.11 bis 2018 = 9 Jahre

    Apple iMac (mid 2011): Gekauft 2012 mit OS X 10.8, unterstützt mit macOS 10.13 bis 2020 = 8 Jahre


    Wie würde das nun bei einem jetzt gekauften iMac M1 sein, dessen iMac dem A14 nahe steht und vielleicht auch dessen Supportzeitraum erbt? Gekauft 2021 mit macOS 11, unterstützt mit macOS 16 bis 2026 = 5 Jahre? :gruebel

  • Woran machst Du das fest, dass der Support-Zeitraum aufgrund des M1 verkuerzt werden koennte?

    Es muss ja gar nicht zwingend der Support Zeitraum sein. Aber das lässt sich sicher schon vom iphone Support Zeitraum ableiten.

    Es ist eher das Problem "Upgrade" und "Verschleiß".... Plötzlich bräuchte man mehr RAM, geht nicht, oder die interne SSD gbit den Geist auf. Kann man nicht tauschen.

  • Oh, ich würde nicht sagen, dass iMac und Mac mini nur Menschen adressiert, die eigentlich keinen Computer wollen.

    Nein, natürlich nicht NUR (und der "Mini" auch weniger) – aber die Werbung geht schon sehr in die Richtung. Die Werbung soll aber nur eine gewisse Mehrheit ansprechen, nicht ALLE. Der Mac Mini spricht eher den preisbewussten "Switcher" an, der seinen alten PC-Kram weiterverwenden will, nicht den Consumer, der ein cooles Gerät fürs offene Wohnzimmer-Homeoffice oder Jugendzimmer sucht.


    iMacs wurden auch immer gerne für Firmen angeschafft, vor allem in einsehbaren Bereichen oder halt bei allem, was entfernt mit Medien oder Kreativität oder Leere/Forschung oder Management zu tun hat (aber nicht mobil sein muss), wo das Gerät eher Denk-Unterstützung ist und weniger Steuerung oder Verwaltung. Aber die Klientel muss man nicht unbedingt mit TV-Spots erreichen, da hilft Print- und Internet-Kommunikation besser.


    Wie würde das nun bei einem jetzt gekauften iMac M1 sein, dessen iMac dem A14 nahe steht und vielleicht auch dessen Supportzeitraum erbt?

    Ich denke ja auch eher langfristig bei Anschaffungen. Mein aktueller Arbeits-Mac ist von 2012 und reicht mir noch. Wie das bei zukünftigen Macs aussieht, kann niemand voraussagen (man wird es wahrscheinlich erst nachher wissen). Ich glaube aber nicht, dass Apple die iMacs schon nach 5 oder 6 Jahren verschrottet sehen will. Von daher mache ich mir da erst einmal nicht so große Sorgen. Zumal du gerade bei macOS, aufgrund der viel geringeren Gefahrenlage (und wir sprechen hier von sowas wie 1000:1, wenn man sich mal echte Fälle anguckt), locker mal ein paar Jahre ohne Sicherheits-Updates arbeiten könntest (wobei das alte High Sierra nach wie vor Security-Updates bekommt – und damit die Geräte, die auf dem Stand geblieben sind). Die andere CPU-Architektur muss an dem Verfahren eigentlich nichts ändern.

  • Es muss ja gar nicht zwingend der Support Zeitraum sein. Aber das lässt sich sicher schon vom iphone Support Zeitraum ableiten.

    Nein, lässt es sich nicht unbedingt. Der Support-Zeitraum ist weniger von der CPU-Architektur abhängig als vielmehr vom Gerätetyp. Ein PC ist ein PC und ein Smarty ist ein Smarty.


    Es ist eher das Problem "Upgrade" und "Verschleiß"

    Natürlich. Nur hat sich im Bereich "Upgrade-Wahn" ja alles verlangsamt. Deswegen können wir ja mit 10 Jahre alten Rechnern noch arbeiten, weil sich zuletzt nicht mehr sehr viel geändert hat – das war vor 10 oder 20 Jahren noch anders. Ich hatte bei meinem aktuellen Mac von Anfang an 16 GB RAM reingesteckt und das reicht im großen und ganzen auch heute noch. Und wahrscheinlich reicht es für "Normalos" auch die nächsten 10 Jahre – weil sich drum herum kaum noch was ändert*. Und im Bereich Performance hat der M1 ja erstmal die Latte sehr hoch gelegt – da wird man über die nächsten Jahre auch sehr viel weniger Upgrade-Bedarf haben als z.B. bei einem aktuellen Midrange-Intel-Notebook. Aber selbst das würde einem heutzutage viele viele Jahre reichen, weil eben einfach nichts mehr großartig passiert im PC-Bereich.


    *) Und wenn man nicht zu den "Normalos" gehört, dann verkauft man vielleicht besser ein voll funktionsfähiges Gerät (zumindest wenn die Gebrauchtpreise hoch sind) an jemand passenden und holt sich selbst den Nachfolger, als wenn man die alte Kiste zerrupft und aufrüstet und nachher einen Zoo von unbrauchbaren Rest-Komponenten herumliegen hat.


    Was den Verschleiß angeht, gibt es in den aktuellen Macs nicht mehr sehr viel, was verschleißen kann (zumindest deutlich weniger als in einem Tower mit vielen Lüftern, Festplatten und optischen Laufwerken) – außer die SSD. Und da gehen halt die Meinungen stark auseinander. Es gab Meldungen über überproportionale SSD-Nutzung bei den M1-Macs – das wurde aber zwischenzeitlich geklärt – WhatsApp und Discord (beide Chromium-basiert) führten zu dem "Verschleiß", bei Nutzung der Web-Versionen ging die SSD-Nutzung drastisch nach unten. Ich würde das alles noch unter Anfangs-Probleme der App-Entwickler abhaken. Bei normaler Verwendung sollten die verbauten SSDs 15 Jahre oder länger halten. Und bis dahin findet sich sicherlich jemand, der die für ein paar Euro auslöten und ersetzen kann – wenn man das bei so einem alten Gerät dann noch will.

  • Ja, das Ding [der iMac] scheint einfach zu dünn für einen RJ45-Anschluss zu sein ^^ .

    Ich hielt das ja zuerst für eine Scherz-Bemerkung aber es stimmt. Man hätte den RJ45-Port weder hinten noch seitlich herausführen können, denn die Einbautiefe des Ports liegt bei rund 20 mm und die Höhe/Breite bei 14/16 mm, der iMac ist aber nur 11,5 mm "dick" (das ist wirklich brutal dünn und sieht in den Videos nach deutlich mehr aus). Das ist wohl auch der Grund für die 2 zusätzlichen USB-C statt ASB-A-Ports (wie beim Mac Mini). Hinten hätte man bei der geringen Tiefe weder Klinke noch die meisten anderen alten Ports herausführen können. Somit ist es eigentlich sehr tricky, den Ethernet-Port ins Netzteil zu verlegen.

  • Ja, das Ding [der iMac] scheint einfach zu dünn für einen RJ45-Anschluss zu sein ^^ .

    Ich hielt das ja zuerst für eine Scherz-Bemerkung aber es stimmt. Man hätte den RJ45-Port weder hinten noch seitlich herausführen können, denn die Einbautiefe des Ports liegt bei rund 20 mm und die Höhe/Breite bei 14/16 mm, der iMac ist aber nur 11,5 mm "dick" (das ist wirklich brutal dünn und sieht in den Videos nach deutlich mehr aus). Das ist wohl auch der Grund für die 2 zusätzlichen USB-C statt ASB-A-Ports (wie beim Mac Mini). Hinten hätte man bei der geringen Tiefe weder Klinke noch die meisten anderen alten Ports herausführen können. Somit ist es eigentlich sehr tricky, den Ethernet-Port ins Netzteil zu verlegen.

    Das ist ja jetzt nichts neues, Apple hat es schon ab dem 2013er MacBook Pro Modell nicht mehr der Mühe wert gefunden einen LAN Port einzubauen. Was ich persönlich sehr schade finde.

  • Mit Mühe hat das wohl weniger zu tun, eher mit dem immer schlankeren Design.

  • Mit Mühe hat das wohl weniger zu tun, eher mit dem immer schlankeren Design.

    Was sie halt dank dem M1 noch extremer machen können. Apple will ja auch zeigen, was mit dem kühl bleibenden ARM so geht, was vorher mit Intel nur schwer ging.

  • Ich denke ja auch eher langfristig bei Anschaffungen. Mein aktueller Arbeits-Mac ist von 2012 und reicht mir noch. Wie das bei zukünftigen Macs aussieht, kann niemand voraussagen (man wird es wahrscheinlich erst nachher wissen). Ich glaube aber nicht, dass Apple die iMacs schon nach 5 oder 6 Jahren verschrottet sehen will. Von daher mache ich mir da erst einmal nicht so große Sorgen. Zumal du gerade bei macOS, aufgrund der viel geringeren Gefahrenlage (und wir sprechen hier von sowas wie 1000:1, wenn man sich mal echte Fälle anguckt), locker mal ein paar Jahre ohne Sicherheits-Updates arbeiten könntest (wobei das alte High Sierra nach wie vor Security-Updates bekommt – und damit die Geräte, die auf dem Stand geblieben sind). Die andere CPU-Architektur muss an dem Verfahren eigentlich nichts ändern.

    Leider ist High Sierra seit Ende 2020 raus mit Sicherheitsupdates. Ich werde den Rechner aber trotzdem noch mal mit SSD aufrüsten (Geschwindigkeit, aber auf alle Fälle für mehr Speicher) und dann mal abwarten was sich noch beim Mac mini tut. Da ist Apple ja richtig designfaul unterwegs ... und ganz unabhängig kotzt es mich bei Apple auch tierisch an, dass ich hier eine Samsung 860 EVO 1 TB für ca. 80 EUR für den iMac liegen habe und man gerüchtet, dass für die neuen iMac der Aufpreis (!!!) von 256 GB auf 1 TB wohl 400 EUR kosten soll. Da muss sich noch was ändern. Meinetwegen zahle ich bei Apple auch zukünftig das Fünfache, aber dann muss erst die EVO auf 20 EUR absinken. Also mal schauen wie die Welt und die Chipknappheit Ende 2022 aussieht.

    Lan stirbt aus. 802.11ax kann bis zu 10Gbits.

    "Bis zu". Ja SUPER! Dann stellst du mal 50 iMacs in ein Großraumbüro und binde alle per WLAN an, danach bleibt bei jedem einzelnen eine Nettodatenrate von 10Kbit übrig. X(


    Aber eigentlich finde ich den LAN-Anschluss im externen Netzteil unter dem Tisch nicht schlecht und ehrlich gesagt hätte ich da sogar gerne den KOAX-Anschluss für EyeTV auch mit drin. Das wäre genial ... wird Apple aber natürlich nie machen, weil sie ihre eigenen Pay-per-View- und Streamingangebote verkaufen wollen.

  • Leider ist High Sierra seit Ende 2020 raus mit Sicherheitsupdates.

    Das ist ja gerade erst gewesen, Und ich könnte ja auch noch auf eine höhere macOS Version updaten – nur sehe ich darin bisher keine großen Vorteile. Und bei macOS bin ich ja komplett frei, ob ich irgendwas updaten will oder nicht.


    mal abwarten was sich noch beim Mac mini tut. Da ist Apple ja richtig designfaul unterwegs

    Ob der Nachfolger noch die Schnittstellen-Vielfalt hat, steht in den Sternen (wegen abwarten). Beim iMac hat Apple auch in der Vergangenheit eine neue CPU-Generation (G3, G4, G5 ...) mit einem neuen Gehäuse gekennzeichnet, bei anderen Modellreihen war es öfters eher so, dass sie gerade nicht bei einem CPU-Wechsel auch noch das äußere Erscheinungsbild geändert haben. Von daher folgt Apple hier der üblichen "Masche".


    Dann stellst du mal 50 iMacs in ein Großraumbüro und binde alle per WLAN an, danach bleibt bei jedem einzelnen eine Nettodatenrate von 10Kbit übrig.

    Niemand hier hat vorgeschlagen, ganze Bürotürme auf WLAN umzurüsten. Wobei es aber nicht so ist, dass alle Rechner gleichzeitig 8K-Video-Footage aus dem Netz saugen werden. Bis eben waren wir noch beim Reihenhäuschen – da muss man ja nicht gleich wieder komplett eine andere Richtung einschlagen. Wer viel Datenübertragung über das Netzwerk macht, ist mit einem Kabel sicherlich besser bedient (und man bekommt den Anschluss beim iMac ja entweder mitgeliefert oder kann ihn günstig nachrüsten) – ich dachte halt eher so an das übliche Surfen im Netz inkl. Video-Streaming – und das funktioniert bei mir zuhause übers WLAN sehr gut.

  • Lan stirbt aus. 802.11ax kann bis zu 10Gbits.

    "Bis zu". Ja SUPER! Dann stellst du mal 50 iMacs in ein Großraumbüro und binde alle per WLAN an, danach bleibt bei jedem einzelnen eine Nettodatenrate von 10Kbit übrig. X(


    Aber eigentlich finde ich den LAN-Anschluss im externen Netzteil unter dem Tisch nicht schlecht und ehrlich gesagt hätte ich da sogar gerne den KOAX-Anschluss für EyeTV auch mit drin. Das wäre genial ... wird Apple aber natürlich nie machen, weil sie ihre eigenen Pay-per-View- und Streamingangebote verkaufen wollen.

    Ich denke da solltest Du dich noch mal genau über das ax Standart informieren.

    Sicherlich ist dein Beispiel ein extrem Beispiel und doch ist mit dem neuem xe auch ein verbessertes Verfahren entstanden welches unter anderem darauf ausgelegt ist im 6Ghz Bereich zu Senden. Und es ist für kürzere Entfernungen gedacht. EU Einführung ist für 2023 geplant. Erste Frequenzen sind schon freigegeben.

    Um da in Deinem Beispiel zu bleiben.


    Hochhaus. Server im Keller, es werden 10GBit Glasfaser in die Stockwerke gelegt von dort auf 2 bis 3 strategisch sinnvolle Positionen verteilt und dann via WLAN6 auf die Geräte übertragen. WLAN 6 hat eine Reichweite von bis zu 30 Meter. Und schon spart das alleine bei der Planung und beim Bau neuerer Bürokomplexe viele tausend Euros ein.


    und wenn Du auf 10KBits abfällst hast Du ein anderes Problem als Dein WLAN.

  • Ich denke, wir müssen hier nicht über alternative Vernetzungsstrategien in Hochhäusern sprechen, das ist von ARM und Mac komplett losgelöst. Der M1-iMac hat (optional bis serienmäßig) eine LAN-Schnittstelle. Und WLAN hat er auch. Da sollte also für jeden etwas dabei sein.

  • Ein interessantes Video mit steilen Thesen bzgl. Intels Tod:



    Es gibt für Intel meines Erachtens 2 mögliche Wege aus der Krise: Entweder auch zusätzlich ARM-CPUs entwickeln oder aber ihre eigene X86-Fertigung wieder auf Vordermann zu bringen und konkurrenzfähig zu machen. Welche Strategie die bessere ist, hängt meines Erachtens auch stark von Microsofts weiterem Vorgehen ab.

  • [...] Entweder auch zusätzlich ARM-CPUs entwickeln [...]

    An dieser Stelle sollte man unbedingt darauf hinweisen, dass Intel ja mit StronARM bzw. XScale die ARM-Fertigung unter eigenem Dach hatte und aus Dummbeuteligkeit aufgegeben hat, weil sie glaubten die Atom-Prozessoren auf smartphonetaugliche Verbräuche zu drücken. Hat nicht funktioniert und nach dem Pentium 4 war das das zweite Debakel, das dazu führte einen Entwicklungsweg komplett aufgeben zu müssen.


    Jetzt muss man noch bedenken, dass die Prozessoren der aktuellen X64-Technologie auch nicht auf Intels, sondern auf AMDs Mist gewachsen sind, vor allem bereits verkaufte Intel-Prozessoren vor drei Jahren durch die notwendigen Spectre/Meltdown-Microcode-Updates durch die Bank im Feld nachträglich langsamer wurden und generell Intel in den 2010er Jahren - mangels Konkurrenz - entwicklungstechnisch voll auf der Bremse stand. Warum kannst du denn einen iMac von 2012 (und ich von 2011) heute noch problemlos nutzen? Na, vor allem, weil sich z.B. in der i5-Linie nicht wirklich was getan hat (das sah bei Pentium und Athlon in den 1990ern noch völlig anders aus).


    Aber ja du hast Recht, jetzt kommt es darauf an was Microsoft tut und ich hoffe wirklich sehr, dass sie ein ARM64-Windows sauber auf die Beine gestellt bekommen. Neben dann Bootcamp2 auf dem Mac brächte das Intel dahin, wo sie meiner Ansicht nach hingehören: Als Auftragsfertiger in Konkurrenz zu TSMC und co. Verbleibende Bedarfe nach X64 kann dann auch der bedienen, der es mal erfunden hat, sprich AMD.

  • Aber ja du hast Recht, jetzt kommt es darauf an was Microsoft tut und ich hoffe wirklich sehr, dass sie ein ARM64-Windows sauber auf die Beine gestellt bekommen.

    Der Witz ist ja, dass man mit dem neuesten Parallels Desktop ARM-Windows laufen lassen kann, welches wiederum eine X86-Emulation drin hat. Wenn Windows oder Parallels es hinbekämen, die besonderen Fähigkeiten des M1 bei der Intel-Emulation (die von Rosetta 2 verwendet werden) zu nutzen, dann hätte man nebenbei einen sehr schnellen X86-Windows-Laptop und quasi alle Zeit der Welt, bis die Programmierer auf der X86-Windows-Schiene in die Pötte kommen, Fat-Binary-Apps (für ARM + X86) zu erzeugen.