Loch in den Schreibtisch bohren? ![]()
Apple Macs mit ARM-Prozessoren
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Retrofan -
11. November 2020 um 20:10 -
Unerledigt
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Loch in den Schreibtisch bohren?

Mac Mini auf Bierdeckel stellen?
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Nein kann man nicht. [...] Da ist maximal ein halber cm Platz zwischen Alugehäuse und Tischplatte.
Ich habe hier ein sehr angenehmes und informatives Video zum Mac Mini gefunden. Da wird auch kurz ein Zentimetermaß ans Gehäuse gehalten und ich würde sagen, es sind mehr als 5 mm Fuß-Höhe. Aber es reicht wohl trotzdem nicht, um den Finger darunter zu schieben. Etwas Anheben ist vonnöten, was aber wohl leicht von der Hand geht, da der Mini sehr leicht ist.
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Wie gesagt, für mich wäre es kein Dealbreaker, weil ich die Taste nur selten benutzen würde. Aber ich bin eh kein potentieller Käufer eines stationären Macs.
Mac Mini auf Bierdeckel stellen?
Natürlich nur von hochwertigen Bio-Biermarken!

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M4 Mini zerlegt
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Der Mann, der uns zuerst neuere macOS-Versionen auf "alte" Macs brachte, ehe sich OCLP etablierte, also dosdude1 himself, hat auch ein Video erstellt:
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dosdude1 himself, hat auch ein Video erstellt
Es ist schonmal ein gutes Zeichen, dass das Pairing anscheinend nicht verhindert, größere Speicher zu verbauen, zumindest wenn das Modul selbst original ist. Der nächste Schritt wäre, entweder massenhaft Apples 256MB-SSD-Module mit 2 bis 8 TB SSD-Speicher zu bestücken oder halt das ganze Modul nachzubauen. Dank der modularen Bauweise besteht jetzt zumindest eine Chance.
In dem einen Video zum Mac Mini gab es einige Grafiken zur Performance (im Vergleich zu allen M-Vorgängern) und den Monitor-Optionen:
Geekbench 6 CPU Multicore:
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Da sieht man, dass die Pro-Linie letztes Jahr (M3) etwas hinter den Hoffnungen zurückblieb, dafür dieses Jahr aber einen richtigen Schub erfahren hat. Und man sieht auch sehr schön, dass man mit einem M4 gegenüber M2 Pro und M3 Pro und M2 Max kaum Performance-Nachteile hat. Und der M4 Pro überholt sogar den M3 Max und "alle" Ultras.
Geekbench 6 GPU (Metal) und Cinebench GPU:
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Bei der GPU ist die M4-Generation auch ein großer Sprung gegenüber den Vorgängern gelungen. Laut Cinebench war aber auch schon der M3 ein großer Sprung nach vorne (was bei Geekbench anders ausfällt). Ich nehme daher an, dass Cinebench stärker vom Hardware-Raytracing (ab M3) profitiert als es bei Geekbench der Fall ist.
Und dann wurde noch mit Cinebench AI die NPU getestet:
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Hier sind alle Chips einer Generation zusammengefasst, weil identische NPU-Cores verbaut sind. Es ist jedesmal ein guter Sprung zu verzeichnen. Die M4-Familie ist hier mehr als 4 mal so schnell wie die M1-Familie. Das wird man vor allem bei den kommenden KI-Features des Systems bemerken. Die Videos zu Apple Intelligence wurden sicherlich alle mit dem M4 gedreht – auf den früheren Systemen wird das wahrscheinlich etwas gemächlicher ablaufen. Aber soooo häufig wird man die Features mE ohnehin nicht verwenden.
Zum Schluss die verbesserten Display-Optionen des Mac Minis laut Apple:
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Lokale KI mit Mac Mini M4:
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Noch ein Zerlegungsvideo
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Noch ein Zerlegungsvideo
Ich kann mir gut vorstellen, dass das deutlich kleinere Gehäuse mit USB/Audio vorne, die M4-Power, die umfangreicheren Monitor-Anschlussmöglichkeiten (2x 6K + 1x 5K oder 4K@240 Hz schon beim Basismodell), die recht reparaturfreundliche Bauweise und der wechselbare SSD-Speicher bei gleichzeitig verhältnismäßig günstigem Einstiegspreis den Mac Mini zu einem kleinen Verkaufshit am Jahresende machen könnte. Da ist Apple den Kunden schon sehr entgegen gekommen und deshalb glaube ich, dass sich einige den Mini gönnen werden.
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Die Präsentation des neuen Mac Minis hat quasi die anderen Neuvorstellungen in der Wahrnehmung nahezu komplett verdrängt – so zumindest mein Eindruck. Ich persönlich finde ja die mobilen Rechner viel spannender. Klammheimlich hat Apple anscheinend die Display-Technologie der MacBook Pro M4-Rechner verbessert:
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Auszug: Als Apple Pro-Laptops mit M4-Chips vorstellte, war der integrierte Bildschirm eher ein Nebenschauplatz. Kurz wurde auf eine erhöhte Helligkeit angesprochen: „1600 Nits Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten und 1000 Nits bei SDR-Inhalten“ umschreibt die Produkt-Website das aktuelle Display. Allerdings spricht Apple weiterhin von „Liquid Retina XDR“ – eine großartige Weiterentwicklung lässt diese Sprache nicht vermuten. Doch Display-Spezialist Ross Young hat eine bedeutende Veränderung entdeckt, über die sich Apple ausschweigt: Erstmals verwendet Apple Bildschirme, die auf Quantenpunkte zur Lichtumwandlung setzen.
Bisher setzte Apple auf Phosphorfilm, um Licht zu filtern. Quantenpunkt-Lichtumwandlung lässt nicht nur mehr Licht hindurch, sondern sorgt auch für eine einheitlichere Verteilung über das Lichtspektrum: Traditionelle Displays haben im Rotbereich eine deutlich unregelmäßigere Helligkeitsverteilung mit einer besonders hohen Spitze bei 630 Nanometern Wellenlänge.
Quantenpunkt-Displays (oft als QLED bezeichnet) sind bereits seit vielen Jahren auf dem Markt. Trotz vieler Vorteile dieser Technologie verzichtete Apple absichtlich darauf – aus gutem Grund. In einem Interview mit Steven Levy erklärte John Ternus im Jahr 2015, warum sich der Konzern gegen Quantenpunkt-LEDs entschied: Bisher erforderte diese Displayform die Verwendung von Cadmium. Inzwischen gebe es jedoch QLED-Displays, die ohne das toxische Metall auskämen, so Young.
Es gibt also neben der Matt-Option (Nano-Textur-Glas) eine weitere Display-Verbesserung gegenüber den Vorgängern.
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Jetzt gibt es auch Vergleichs-Videos und Empfehlungen zu verschiedenen Geräten. Hier ist eines von einem PC-Guy (mit erkennbarer C64-Vergangenheit), der den Mini gegen andere (Hi-End) Mini-PCs antreten lässt:
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Damit der iMac nicht immer zu kurz kommt, hier eine gute Übersicht:
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Heureka, da ist er schon, leider ohne Rückansicht, um zu sehen, wie sie sich das mit dem Einschaltknopf denken:
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Bisserl Hintergrund Informationen zum M4
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Heureka, da ist er schon
Das zeigt, dass die Sorge, Apple hätte es den Hub-Herstellern extra schwer gemacht, das Zubehör zu konstruieren, sich nicht bewahrheitet hat. Im Gegenteil, die Erweiterungen können bei geschickter Gestaltung ein weiteres Feature hinzufügen: die leichtere Erreichbarkeit des Einschalters (und bei Nutzung von Thunderbolt 5 die deutlich höhere Geschwindigkeit).
LLMs auf Mac Mini M4 Cluster:
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Intel-News:
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Auszug: Damit zieht der Konzern offenbar die Konsequenzen aus der angespannten Lage. Intel befindet sich zurzeit in schwerem Fahrwasser. Zuletzt musste das Unternehmen hohe Verluste verkraften: 16,6 Milliarden Verlust stehen für das vergangene Quartal in den Büchern. Im August kündigte der Chipriese umfassende Stellenstreichungen an: rund 15.000 Jobs sollen wegfallen, das sind etwa 15 Prozent der Belegschaft.
Gelsinger war 2021 als CEO zu Intel zurückgekehrt. Seine Strategie, Intel als Auftragsfertiger auch für andere Hersteller zu positionieren, hebt nicht richtig ab. Die Pläne für eine neue Intel-Fab bei Magdeburg liegen auf Eis. Dazu kamen Schlagzeilen über schlechte Stimmung im Verwaltungsrat und einen Übernahmeversuch durch Qualcomm.
Gelsinger gilt als die entscheidende Kraft hinter Intels Erfolgkonzept der "Core"-CPUs, von Marketing bis Architektur. Die Idee des "Tick-Tock" kam von ihm: Jedes Jahr erschien im Wechsel eine neue Architektur, die dann auf eine neue Strukturbreite geschrumpft wurde. Damit war Intel in den 2000er- und frühen 2010er-Jahren AMD meist deutlich überlegen. Solche Wunderdinge hatte man sich offenbar nun wieder erhofft, doch in nur drei Jahren konnte auch Pat Gelsinger nicht zaubern. Der Ingenieur, der 1979 bei Intel als Werksstudent begonnen hatte, und schon 1989 zum Chef-Architekten des 486-Prozessors wurde, folgte meist einem technischen Ansatz.
Zum Bruch ist es laut Bloomberg in der vergangenen Woche gekommen: Gelsinger sei vor die Wahl gestellt worden, in den Ruhestand zu gehen oder abberufen zu werden. Am Donnerstag hatte Gelsinger auf Linkedin seine Grüße zu Thanksgiving veröffentlicht, die sich im Rückblick wie ein Abschied lesen. In der offiziellen Mitteilung steht kein Wort über den Streit, man findet freundliche Worte füreinander. "Intel zu führen war die Ehre meines Lebens", sagte Gelsinger und spricht von einem "bittersüßen Tag". "Es war ein herausforderndes Jahr für uns alle."
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Auszug: Während Intel im letzten Quartal ein bereinigtes Nettominus von zwei Milliarden US-Dollar einfuhr, machte Nvidia 16,6 Milliarden Nettogewinn. Und das kommt bei Nvidia nach jahrelangen Investitionen in GPUs als Rechenbeschleuniger, während die meisten Kunden das Unternehmen nur mit Chips für Spiele assoziierten. Heute ist das Unternehmen mit weitem Abstand Marktführer bei Hardware für KI-Anwendungen. Ein Trend, den Intel verschlafen hat, auch durch fehlende Investitionen. Jetzt wird bei Intel erstmal kräftig gespart. So groß sind die Probleme, dass auch eine Lichtgestalt wie Gelsinger gehen muss.
Was aus der Mitteilung des Unternehmens zur Personalie Gelsinger jedoch nicht hervorgeht: Wer wird sein echter Nachfolger? Bisher gibt es – man erinnert sich an Apple in den 1990er-Jahren – nur zwei "Interim-CEOs". Und was ist mit Intels Festhalten an der eigenen Chipherstellung? Droht eine Aufspaltung wie bei AMD im Jahr 2009? All das bleibt vorerst ungeklärt, man kann höchstens raten, was das Board von Intel zwischen den Zeilen seiner Mitteilung alles gemeint haben könnte.
Eine neue Strategie ist nicht erkennbar, wenn der Nachfolger fehlt. Vielmehr wirkt das wie Panik: Bloß weg mit dem, egal, was kommt. Es ist wie die Entlassung eines Fußballtrainers zur Mitte der Saison: Da macht dann erst mal dessen Stellvertreter weiter, der Kader bleibt unverändert – man muss ja sparen –, und in der Regel gewinnt man dann doch nicht die Meisterschaft. Weiteres Dahinwurschteln kann sich aber gerade Intel nicht leisten. Intel droht also nach Smartphones, GPUs und KI-Beschleunigern schon wieder einen Trend zu verschlafen: Den zu flexibler Auftragsfertigung. Dabei hat gerade Intel von Chipdesign, über Fertigung, bis zum Packaging alles im eigenen Haus.
Wenn Intel hier mitspielen will, wird es Gelsingers Plan weiter folgen müssen. Die Alternative ist eine weitaus schmerzhaftere Aufspaltung als seinerzeit bei AMD, denn Intels heutige Produktpalette ist viel größer als die des Konkurrenten vor fünfzehn Jahren. Auch das ist ein Teil des Problems, Intel hat sich verzettelt. Um ein letztes Mal bei der Fußballmetapher zu bleiben: Intel hat zwar den Trainer in Rente geschickt, aber kein neues Team und erst recht keine neue Spielphilosophie vorgestellt. Bereits 2017 überschrieb der Kollege Martin Fischer einen Kommentar mit "Das Überleben von Intel steht auf dem Spiel". Das gilt heute, und erst recht nach Gelsingers Abgang, umso mehr.
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Erreichbarkeit des An/Aus-Schalters ist jetzt ein Feature von Drittanbietern. Laeuft.
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Erreichbarkeit des An/Aus-Schalters
Leichtere Erreichbarkeit – soviel Zeit muss sein.
Und es geht (nehme ich an) nur um das Einschalten – Ausschalten wird man wohl, wie früher™, per GUI können. Korrekt müsst es also heißen:ZitatLeichtere Erreichbarkeit des Einschalters
Und wie gesagt – die meisten werden den Schalter gar nicht erst suchen, da der Rechner im Sleepmode wahrscheinlich kaum mehr verbraucht als mancher "ausgeschaltete" PC.
Schade, dass man stationäre Macs wohl nicht mehr, wie früher, per Tastatur einschalten kann. Das hat mir immer gut gefallen. Bei den ersten USB-Macs (z.B. iMac G3) ging es noch aber irgendwann war die Taste auf den externen Keyboards verschwunden. Ich weiß gar nicht, warum.
Laeuft.
Da mache ich mir keine großen Sorgen. Schön, dass man bei dem neuen Gerät sonst nichts zu meckern gefunden hat – ich denke, dass sich der Mini ganz gut verkaufen wird. Und falls doch nicht, auch kein Beinbruch – Apple verkauft sowieso vorwiegend Notebooks.

Edit: Scherz!!!
In Wirklichkeit glaube ich auch, wie "alle", dass die Position des Mac-Mini-Einschalters ein ganz schlimmer Designfehler seitens Apple war und dass das DER Showstopper mindestens des Jahrzehnts ist (ist Button-Gate schon vergeben?) und dass dieser Kardinalfehler Apple das Genick brechen wird. Massenentlassungen und Shop-Schließungen werden die Folge sein und Apple wird aus den Top 5 der größten PC-Hersteller herausrutschen. Letztlich wird die Mac-Linie inkl. der M-SoCs eingestellt werden und Apple wird sich auf Produkte konzentrieren, bei denen sie Marktführer sind, wie z.B. Uhren.
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Kein M4 Extreme in absehbarer Zeit...
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Der Extreme-Chip war ja ohnehin vor allem ein Gerücht. Bisher hatte kein Apple SoC mehr als eine Interconnect-Verbindungsmöglichkeit, wodurch bei 2 verbundenen SoCs Schluss ist. Und wie ordnet man 4 SoCs an? In Reihe wird es mit den (unterschiedlichen) Abständen (von Recheneinheiten und RAM) ja noch schwieriger als ohnehin schon. Und bei 3D-Huckepack-Lösungen wird es mit der Kühlung problematisch.
Ich denke, Apple setzt die Prioritäten jetzt richtig und kümmert sich um stärkere NPUs in Kombination mit ihrer Secure Enclave, damit sie (mehr) E2E-verschlüsselte KI-Funktionen für die Apple-Endgeräte anbieten können.
Der Extreme-Chip wäre nur für einige wenige Hi-End-Pros (und Apples Marketing) interessant gewesen, ein Secure-KI-SoC (wenn auch in Apples Server-Farmen) ist für quasi alle Kunden interessant.
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