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Alte Computerwerbung und Preislisten

  • Das nächste Risiko bei einer teuren Raparatur ist dann, dass die nicht richtig durchgeführt wird und es nachher doch nicht geht, aber der Service behauptet, er hätte es alles gemacht und getestet.

    Ist uns mit einen 1200€ Samsung Tablet-PC passiert und deren Service Partner Let-me-repair.

    Das Teil hat natürlich genau nach zwei Jahren rumgesponnen, wollte nur noch gelegentlich angehen und die Hauptkanera war schwarz oder meldete „HW power failure“ im Device-Manager.

    Samsung hatte wegen Corona-Lockdown angedeutet, man wolle kulant sein, wenn man es bei ihrem Service machen lässt und man solle Kostenvoranschlag abnicken und die regeln das. Reparatur war dann an 500€ und dann wollte Samsung doch nicht mehr kulant sein. Aber der Oberhammer war, dass nur das Einschaltproblem behoben war und die Kamera weiterhin nicht ging, aber angeblich war alles gemacht und getestet und wir hätten es wohl wieder kaputtgemacht (beim ersten Anschalten zwecks Test - klar) und von Gewährleistung für die 500€ Reparatur wollten die nix hören, haben aber einen weiteren Kostenvoranschlag über 600€ für Austausch der Hauptplatine geschickt.


    Ein Anwalt und Verbraucherzentrale haben uns von Klage abgeraten: Streitwert zu niedrig, Beweislage schwierig (weil „komplexe Elektronik“), Risiko zu hoch auf den Prozesskosten sitzen zu bleiben.


    Also überlegt Euch in Zukunft, ob es Elektroschrott nicht billiger vom Chinesen gibt, als vom Koreaner und seiner lokalen „Service“-Mafia!


    Für uns steht fest: nie wieder irgendwas von Samsung.

  • ich habe dieses thema jetzt erst entdeckt. da ich sehr selten online bin.

    vobis gehörte zu meinen größten kunden.
    ich hoffe den beiden vero = vobis gründern geht es gut.

    soweit ich mich erinnern kann, gab es ab dem september 1983 bis februar 1984 garkeine c64
    bei commodore deutschland zu bekommen.

    ich habe vorher die alle aufgekauft. die auf lager vorhanden waren.
    weil ich erfahren habe, das commodore erst anfang 1984 erst wieder welche (weltweit) in stückzahlen produzieren kann.

    so bestellte ich im september viele geräte, darunter auch die c64.
    da habe ich dann ware für ca. 1,5 millionen dm eingekauft

    und diese ware ende september oder anfang oktober 1983 bekommen.

    dann habe ich nochmal, ein paar tage später, im september 1983, ein paar hundert c64 nochmal nachbestellt,
    um zu sehen ob ich wirklich alle habe. und so war es :)
    die nächste kleine stückzahl kam dann erst 5 monate später.
    und erst 6 monate später hatte ich die nachbestellung von september 1983 häppchenweise dann bekommen.
    aber bereits anfang 1984 habe ich wieder erfahren, das von denc64, die gerade produziert werden und bald ausgeliefert werden. nur ein paar hundert, nach auslieferung aller bestellungen, der letzten monate, übrig bleiben.
    so bestellte ich noch anfang 1984, bevor ich überhaupt die von september 1983 hatte noch ein paar hundert
    weitere c64. so wuste ich, das die nächsten dann erst im zweiten quartal wieder produziert werden.

    so hatte ich damals, im ganzen letzten quartal 1983 bis mindestens ende des ersten quartals 1984
    den c64 markt mit bestimmt ;) commodore deutschland konnte über monate keine c64 selbst mehr liefern.

    meine 1,5 millionen dm bestellung, war die größte bestellung, die jemals ein händler geordert und bekommen hat.

    z.b. data becker bestellte commodore und epson ware noch nicht mal für einen sechsstelligen betrag und hatte filialen.
     
    es gab auf jeden fall keinen anderen händler der wenigstens die million dm, bei einer bestellung, erreichte.
     
    1989 habe ich dann beschlossen, mit commodore keine großen geschäfte mehr zu machen.
    ich habe meine viertelmillion dm dann lieber auf dem festgeldkonto gelassen.
    die ich immer für kurzfristige aufkäufe usw. reserviert hatte.


    da inzwischen commodore mir, über jahre, viele versprechungen gemacht und immer wieder nicht eingehalten hatte.

    so hatte dann commodore auch für ca. eine halbe million dm schulden inzwischen bei mir.

    viele versandfirmen konnten oft auch keine ware über monate liefern.

    da sie oft mit preisen unter dem einkaufspreis lockten, warteten die bis der preis fällt und die keine verluste dann machen.
    so machten die lockangebote, mit den geräten, die es garnicht gab, auch den markt kaputt.

    gruß
    helmut

  • Viele Dinge sind heute eh zu billig.

    Sehe ich pauschal nicht so, aber du hast schon recht, es gibt Menschen, denen MUSS man den Kram extrem überteuert verkaufen, damit sie ihn wertzuschätzen lernen. Es gibt da diese "wenn's billig war, kann ich es ja ruhig kaputt kloppen"-Mentalität, die ich nie verstanden habe (ist nicht weit von "Don't be gentle, it's a rental" entfernt). Bei mir war das immer anders. Wenn ich etwas günstiger bekommen habe freue ich mich doch und pflege das erst recht, damit ich noch länger etwas davon habe.


    Wie krass Preisunterschiede auch damals schon waren, habe ich gesehen, als mir ein Kumpel seinen alten 64er vermacht hat. Sein Vater hat für den Rechner Ende 1987 bei Karstadt (C64 mit 1541 und GEOS) insgesamt 606,95 DM bezahlt. Mein C16 mit Datasette und diesem Lernpaket hat 1985 zusammen 150 DM gekostet. DAS WAR DER VIERFACHE PREIS 8o! So viel besser war der 64er dann - wenn man primär wollte das der Filius programmieren lernt - definitiv nicht, vor allem, wenn man bedenkt, dass da zwei Jahre zwischen lagen und in den 1980ern die Technik noch viel schneller voranschritt als heute.

  • Wie krass Preisunterschiede auch damals schon waren, habe ich gesehen, als mir ein Kumpel seinen alten 64er vermacht hat. Sein Vater hat für den Rechner Ende 1987 bei Karstadt (C64 mit 1541 und GEOS) insgesamt 606,95 DM bezahlt. Mein C16 mit Datasette und diesem Lernpaket hat 1985 zusammen 150 DM gekostet. DAS WAR DER VIERFACHE PREIS

    Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Die C16/Plus4 wollte halt kaum jemand, weil C64 schon etabliert war.


    Mit C64/C128 hat C= Geld verdient, mit C16/116/+4 Geld verloren, weil Entwicklung und Herstellung mit den 150DM nicht mal gedeckt waren. Das war ein Abverkauf un den Schaden zu minimieren.

  • Viele Dinge sind heute eh zu billig.

    Sein Vater hat für den Rechner Ende 1987 bei Karstadt (C64 mit 1541 und GEOS) insgesamt 606,95 DM bezahlt. Mein C16 mit Datasette und diesem Lernpaket hat 1985 zusammen 150 DM gekostet. DAS WAR DER VIERFACHE PREIS 8o! So viel besser war der 64er dann - wenn man primär wollte das der Filius programmieren lernt - definitiv nicht, vor allem, wenn man bedenkt, dass da zwei Jahre zwischen lagen und in den 1980ern die Technik noch viel schneller voranschritt als heute.

    Einen C64 kaufte man sich damals oft nicht weil man darauf programieren wollte, dass sagte man zwar seinen Eltern, aber man kaufte sich einen C64 weil

    es viele tolle Spiele gab und man diese zum Preis von Leerdisketten vom Schulhof bekommen konnte.

    Der C16 wurde schon früher mit Ramschpreisen verscherbelt, den wollte niemand haben, erst mit einem Preis von weit unter 150DM wurde ein C16 gekauft, aber auch nur weil er eben günstiger war als ein C64, wer drauf in BASIC programmieren wollte, wurde damit sicherlich glücklich, wer aber drauf Spielen wollte, der schaute sehnsüchtig auf die Anderen , welche einen C64 hatten und gegenseitig fleißig die Disketten tauschten/kopieren, das Geld was dann ein C64 mehr kostete war durch die Kopierrei wieder schnell ausgeglichen.

  • Sein Vater hat für den Rechner Ende 1987 bei Karstadt (C64 mit 1541 und GEOS) insgesamt 606,95 DM bezahlt. Mein C16 mit Datasette und diesem Lernpaket hat 1985 zusammen 150

    Ich halte den Preis für den C64 zu der Zeit für deutlich zu tief, nagelt mich jetzt nicht auf das exakte Jahr fest aber ich bekam meinen glaube ich auch 87 und da kostete allein der C64 ohne alles noch um die 650-700DM. Die Floppy im Jahr drauf war sogar noch 50DM teurer. C64C und 1541II beides bei MediaMarkt in Braunschweig gekauft.

  • Ich halte den Preis für den C64 zu der Zeit für deutlich zu tief, nagelt mich jetzt nicht auf das exakte Jahr fest aber ich bekam meinen glaube ich auch 87 und da kostete allein der C64 ohne alles noch um die 650-700DM. Die Floppy im Jahr drauf war sogar noch 50DM teurer. C64C und 1541II beides bei MediaMarkt in Braunschweig gekauft.

    Du meinst also 1987 etwa 700 DM für den C64 und 1988 noch mal 750 DM für die 1541? 8o


    Uiuiuiui, wenn ich da bedenke, dass mein Amiga 500 mit Profex-Monitor am 19.07.1988 bei Vobis Hannover im Paket 1.395 DM gekostet hat, sage ich mal ganz frei heraus, dass man dich da aber mit Schwung über den Tisch gezogen hat. X/


    Nachtrag: Preis von C64 und 1541 aus dem Vobis Denkzettel 11/1987


  • Sein Vater hat für den Rechner Ende 1987 bei Karstadt (C64 mit 1541 und GEOS) insgesamt 606,95 DM bezahlt. Mein C16 mit Datasette und diesem Lernpaket hat 1985 zusammen 150

    Ich halte den Preis für den C64 zu der Zeit für deutlich zu tief, nagelt mich jetzt nicht auf das exakte Jahr fest aber ich bekam meinen glaube ich auch 87 und da kostete allein der C64 ohne alles noch um die 650-700DM. Die Floppy im Jahr drauf war sogar noch 50DM teurer. C64C und 1541II beides bei MediaMarkt in Braunschweig gekauft.

    Also ich habe im Oktober 84 für den C64 600 DM bezahlt. Im November 84 für die Datasette 110 DM und im Herbst 85 550 DM für die 1541. 10er Pack BASF Disketten dazu für 50 DM. Alles selbst vom wenigen Geld in der Ausbildung bezahlt. So was vergesse ich nicht so schnell.

  • Ich halte den Preis für den C64 zu der Zeit für deutlich zu tief, nagelt mich jetzt nicht auf das exakte Jahr fest aber ich bekam meinen glaube ich auch 87 und da kostete allein der C64 ohne alles noch um die 650-700DM. Die Floppy im Jahr drauf war sogar noch 50DM teurer. C64C und 1541II beides bei MediaMarkt in Braunschweig gekauft.

    Du meinst also 1987 etwa 700 DM für den C64 und 1988 noch mal 750 DM für die 1541? 8o


    Uiuiuiui, wenn ich da bedenke, dass mein Amiga 500 mit Profex-Monitor am 19.07.1988 bei Vobis Hannover im Paket 1.395 DM gekostet hat, sage ich mal ganz frei heraus, dass man dich da aber mit Schwung über den Tisch gezogen hat. X/

    Es mag durchaus sein das ich mich da um ein Jahr vertue und ich den C64 schon 86 und die Floppy dann 87 bekam. Wenn ich es jemals bis in die hintersten Untiefen des Kellers meiner Eltern schaffen sollte müsste ich es exakt sagen können da im Karton sicher noch der Kassenbon liegen müsste wie ich meine Mutter kenne.

  • Sein Vater hat für den Rechner Ende 1987 bei Karstadt (C64 mit 1541 und GEOS) insgesamt 606,95 DM bezahlt. Mein C16 mit Datasette und diesem Lernpaket hat 1985 zusammen 150

    Ich halte den Preis für den C64 zu der Zeit für deutlich zu tief, nagelt mich jetzt nicht auf das exakte Jahr fest aber ich bekam meinen glaube ich auch 87 und da kostete allein der C64 ohne alles noch um die 650-700DM. Die Floppy im Jahr drauf war sogar noch 50DM teurer. C64C und 1541II beides bei MediaMarkt in Braunschweig gekauft.

    Also ich habe im Oktober 84 für den C64 600 DM bezahlt. Im November 84 für die Datasette 110 DM und im Herbst 85 550 DM für die 1541. 10er Pack BASF Disketten dazu für 50 DM. Alles selbst vom wenigen Geld in der Ausbildung bezahlt. So was vergesse ich nicht so schnell.

    Verdammt jetzt verunsichert ihr mich... vielleicht liege ich da auch völlig falsch und der Gesamtpreis lag bei 750DM. Aber das die Floppy 50DM mehr gekostet hat da bin ich mir sicher.

  • Sein Vater hat für den Rechner Ende 1987 bei Karstadt (C64 mit 1541 und GEOS) insgesamt 606,95 DM bezahlt. Mein C16 mit Datasette und diesem Lernpaket hat 1985 zusammen 150

    Ich halte den Preis für den C64 zu der Zeit für deutlich zu tief, nagelt mich jetzt nicht auf das exakte Jahr fest aber ich bekam meinen glaube ich auch 87 und da kostete allein der C64 ohne alles noch um die 650-700DM. Die Floppy im Jahr drauf war sogar noch 50DM teurer. C64C und 1541II beides bei MediaMarkt in Braunschweig gekauft.

    Also ich habe im Oktober 84 für den C64 600 DM bezahlt. Im November 84 für die Datasette 110 DM und im Herbst 85 550 DM für die 1541. 10er Pack BASF Disketten dazu für 50 DM. Alles selbst vom wenigen Geld in der Ausbildung bezahlt. So was vergesse ich nicht so schnell.

    Verdammt jetzt verunsichert ihr mich... vielleicht liege ich da auch völlig falsch und der Gesamtpreis lag bei 750DM. Aber das die Floppy 50DM mehr gekostet hat da bin ich mir sicher.

    Ich hatte bis vor ein paar Jahren auch noch die Kassenbons. Mich ärgert das mittlerweile ungemein, dass ich die nicht eingescannt habe. :cursing:

  • So was vergesse ich nicht so schnell.

    Geilster Satz nach 35 Jahren^^

    Für mich war das die erste eigene große Investition mit eigenem Geld. Das hat sich eingebrannt. ;)

  • erstmal ein hallo an euch alle,


    der tobias csdragon hat ein paar meiner rechnungen eingescannt.

    hier könnt ihr dann sehen, welcher preis anfang 1984 da wirklich gültig war.
    ich bekam da, je nach verhandlung 37,5 % oder 38,4 % rabatt.
    oder manchmal dann einen einkaufspreis. oft besuchte ich commodore zentrale deutschlan dafür in frankfurt.
    um die besten preise dann zu bekommen. was ich da alles anstellte um die besten sonderpreise,
    von der geschäftsleitung zu bekommen, kann ich irgendwann mal erwähnen.

    ein normaler commodore (unter) händler bekam 25 % rabatt und ein commodore haupthändler 32,5 % maximal.
    dazu kam dann noch 2 oder 3 % auf das werbekonto. aber nur bei den haupthändlern um dann mit den
    commodore logos werbung zu machen.

    ich selbst hatte ein paar tausend händler, die ich belieferte. das meiste waren softwarehändler
    die ihre branchensoftware selbst geschrieben haben und dann an andere kolegen angeboten hatten.

    da viele probleme hatten mit der hardware, z.b. der kunde kaufte die irgendwo und dann entsprach sie
    nicht der entsprechenden konfiguration oder funktionierte garnicht.
    so hatte ich immer mehr händler die ein komplettes und getestetes system von uns bekommen haben.
    ich durchfte als einzigster commodore und epson händler ausserhalb meines händlergebietes geräte verkaufen.
    anderen händlern wurde es vertraglich verboten. auch eine überregionale werbung war grundsätzlich verboten.
    machte es mal ein händler, bekam er die kündigung, dafür sorgen schon dann die händler selbst bei den herstellern.
    nur ich wurde geduldet, weil ich nie ausserhalb meines gebietes endkunden beliefert habe
    und weil ich selbst viele commodore händler auch belieferte, weil ich eine lagerhaltung machte und
    commodore selbst nicht. commodore benötigte immer geld, usa war immer kurz vor der pleite.
    so konnte sich auch commodore deutschland nicht leisten, rechner, floppys und drucker auf lager zu legen
    um dann den händlern ein komplettes system zu liefern. das war sehr oft ein problem der kleineren händler.
    eigentlich auch der größeren. so machte ich den großhandel und wurde geduldet, von allen.

    nun hier die commodore rechnungen, da kann man sehen, das ich im september 1983, 400 stück c64 bestellt habe.
    kurz vorher habe ich mindesten 500 stück c64 bestellt und auch z.b. 500 stück vc20 mit sporttasche usw.
    und viele andere geräte, die ich dann auch oktober 1983 bekommen habe. diese bestellung im wert von 1,5 millionen dm.


    vereinbart war aber, das ich die erste teillieferung erst ende november 1983 bekomme,
    da viele ihr weihnachtsgeld bekommen und in meinen läden, eupener str. 1, aachener str. 29 / brüsseler str. 44,
    ich keinen großen lagerplatz da hatte.

    erst 1985 kaufte ich ein großes objekt, in der wormser str. 45, in der kölner südstadt, mit über 2000 qm.
    ab dann hatte ich keine platz probleme mehr gehabt und später wollte ich da ein computer museum eröffnen.
    aber das ist ja wieder ein ganz anderes kapitel in meinem leben.

    ich bestellte im september 1983 weitere 400 c64, die erste teillieferung, nur 100 stück, kam dann erst im februar 1984,
    da commodore solange dann keine mehr auf lager hatte, weil ich vorher zugeschlagen habe ;)
    hätte commodore die 5 monate welche (weltweit) gehabt, dann hätten die es schnell an mich ausgeliefert.
    weil sie geld für commodore amerika benötigten um löcher zu stopfen und ihre lieferanten zu bezahlen.
    damit sie weitere teile für weitere geräte produktionen benötigten.
    so scheiterte manche geräteproduktion nur daran, das fast alles da war und ein zwei teile fehlten,
    weil die alten lieferungen nicht bezahlt waren. commodore war ein sau laden. zu dumm um zu planen.

    hier mal ein paar erläuterungen, für die leute die es interessiert.
    ihre bestellung: FS mit meinem fernschreiber bestellt. vom: 21.09.1983
    so bekam ich dann eine auftragsbestätigung damals, oft mit der zusage, ware kommt nächste woche, was fast nie stimmte.
    ich wusste das es keine geräte mehr gab. weil z.b. in braunschweig oder england teile fehlten.

    eine bestellung war bindend, egal wann dann wirklich die ware von commodore wirklich geliefert wurde.
    so gingen viele commodore händler dann pleite und verkauften dann die lieferung schnell noch weit unter
    dem einkaufspreis, an z.b. vobis. oder ich kaufte die ware auf, wenn ich es erfahren habe,
    aber ich habe es nie ausgenutzt, nie, so bezahlte ich mindestens den einkaufspreis!

    vobis machte es extra, bestellte ware, wartete ab und bezahlte dann nicht wie vereinbart, die ware,
    weil angeblich die defekt oder etwas fehlte. so ruinierten die damals manch einen händler um geräte
    unter dem einkaufspreis zu bekommen. so versuchten die es auch mal bei mir und nicht wie bei den anderen,
    mit einer 5 stelligen bestellung, mehr konnten die anderen garnicht finanzieren,
    sondern bei mir mit einer lieferung von über einer halben million.
    was ich da mit vobis machte, kann ich wiederum irgendwann mal erzählen.
    wir wurden aber dann noch bessere freunde und ich bekam dann jedes jahr, zu weihnachten,
    eine holzkiste voll mit teueren champagnerflaschen und immer einen alu sektkühler dazu.
    ich glaube auch die champagnergläser waren immer mit dabei.
    aber ich schweife wieder mit anderen geschichten hier ab, weil die mir jetzt einfallen.

    auf der rechnung ist dann das rechnugsdatum zu sehen: 17.02.84
    dann die bestellte mänge von 400 stück und nur die berechneten 100 stück,

    weil die restlichen 300 stück noch nicht produziert wurden oder noch nicht da waren.

    ich habe da den rabatt und den listenpreis auf der rechnung korriegiert, weil ich wegen dem langen warten
    und nicht eingehaltenen lieferzeit noch einen weiteren sonderpreis ausgehandelt habe ;)

    der verkaufspreis war da 850,88 + 14 % mwst = 970,- dm
    als ich die im september 1983 bestellte, lag der preis aber über 1000,- dm!
    die meisten händler betellten eigentlich nur max. 4 stück von den c64! keine hunderte!
    z.b. data becker, hatte da nur 12 stück bestellt.

    an dieser rechnung kann man nun sehen, den verkaufspreis, meinen einkaufspreis, mein bestelldatum
    und dann die wirkliche teillieferung 5 monate später und noch den offenen rest von 300 stück.
    mit der zusage (407/408) die in der 7. oder 8. kalenderwoche 1984 noch zu liefern.
    an der position 04 kann man sehen, das ich da am 21.09.1983, in dem FS, noch weitere posten mit bestellt habe.

    was mich damals störte und commodore es nicht in den griff bekommen hatte, wegen dem finazamt,
    meinen firmennamen zu ändern, nicht ultra elektronik sondern ultra electronic war korrekt.
    aber irgendwann akzeptierte es auch das finanzamt und mir war es dann auch egal.



    dann kam am 24.02.1984, eine woche später, dann die nächste teillieferung, wieder nur 100 stück. rest 200 stück.
    mit der information und dem schock nun den rest erst in der 17. oder 18. kalender woche,

    somit erst ende april auszuliefern. so musste ich wieder einmal mit frankfurt telefonieren.
    denn ich wusste aus braunschweig, schon im januar, das die nächsten geräte wohl erst dann im juni produziert werden.
    weil ja teile fehlten. da ich aber schon im januar 1984, noch bevor ich die vom september 1983 bekam,
    weitere bestellte, konnte ich mich dann durchsetzen, wollte mich nicht um weitere 3 monate vertrösten
    und ich bekam dann noch meine geräte häppchenweise aus der damaligen produktion.
    und weil commodore wusste, von mir bekommen sie ihr geld sofort.
    somit finanzierte ich dann schon die nächste produktion. im nächsten quartal wieder.



    so bekam ich dann meinen rest dann am 6.03.1984, die restlichen 200 stück.
    und das erst 6 monate nach meiner bestellung!


    ich habe es ja schon ein paar mal erwähnt.
    ein commodore händler durfte keine werbung in überregionalen zeitschriften machen!
    wegen dem vertraglichen gebietsschutz!

    alle preise, in den zeitschriften, z.b. von vobis, entsprachen nie der wirklichkeit!
    sie konnten auch keine ware bei commodore, epson und anderen herstellern einkaufen, noch nicht mal die ersatzteile!


    so gab es utopische preise, und die oft mit anzahlung. wann dann wirklich geliefert wurde,
    war dann oft ganz anders. viele bekamen dann auch z.b. einen c64 für einen ganz anderen markt.
    z.b. aus england, mit einer falschen pal tonträger frequenz. ganz zu schweigen mit den spannungen
    und ganz anderen tv normen. viele cbm geräte wurden da auch umgebaut. mit einem spartrafo usw.


    den versandfirmen blieb auch nichts anderes übrig, da sie die preise kaputt gemacht haben,
    konnten sie oft garnicht bei mir einkaufen, weil schon ihr verkaufs lock preis unter dem einkaufspreis lag.
    so mussten die oft die kunden immer wieder vertrößten und hoffen, das der listenpreis fällt.

    gruß
    helmut

    entschuldigt bitte, das ich nun nicht anfange meinen text zu editieren und verständlicher zu schreiben,
    dann schreibe ich noch mühsamm weitere stunden daran. und mein vista rechner spinnt auch manchmal.
    so hoffe ich, das die leute die es interessiert, mir vergeben.

    dafür gibt es hoffentlich nun ein paar informationen um ein paar frühere diskusionen zu klären.
    ich weis auch nicht ob schon einer hier früher mal, commodore rechnungen schon presentiert hatte?

  • und hier kann man sehen, das ich noch bevor ich die bestellung vom september 1983 bekommen habe,
    schon die nächsten 300 stück geordert habe. weil ich da erfahren habe, das nicht genug teile gekommen sind
    und die nächsten c64 erst ab ende juni wieder produziert werden. somit wieder 6 monate noch warten.

    hier meine bestellung vom 16.01.1984 über 300 stück und der teillieferung von nur 100 stück am 29.02.1984.

    wie man oben sehen kann, die neue bestellung, bekam ich bereits dann schon nach einem monat.
    wobei man meine restlieferung, von der bestellung 1983, erst angeblich ende april liefern wollte.
    wenn ich es nicht mit der commodore geschäftsleitung in frankfurt noch schnellstens geklärt hätte.
    dann hätte ich auf meine bestellung, vom september 1983, dann mindesten 9 monate warten müssen!



    hier dann weitere 100 stück am 14.03.1984 erhalten. den die ware kam dann auch übernacht direkt zu uns.



    ob ich die restlichen 100 stück noch von der produktion in braunschweig bekommen habe
    oder doch erst dann viel später weis ich nicht mehr. diese rechnung habe ich nicht.
    ich hoffe der tobias csdragon hat die und er kann sie noch dann irgendwann einscannen.
    denn auf der vorherigen rechnung steht wieder ein liefertermin 17. und 18. kalenderwoche.
    ich kann mich aber daran erinnern, das ich immer, wenn ich erfahren habe, das es nicht mehr genug geräte gibt,
    die versucht habe alle aufzukaufen. so bestellte ich dann auch weitere um wirklich dann zu sehen,
    ob es stimmte, wenn keine mehr lieferbar waren. so warte ich dann auf die nächste produktion
    und konnte alle meine händler informieren. so erfuhr auch vobis und die anderen von mir,
    das es keine geräte mehr gab. die mussten aber ihre werbung schalten und sammelten dann für die nächste lieferung.

    auf den rechnungen steht auch unten zahlbar innerhalb von 10 tagen mit 3% und 30 tagen 0 % skonto.
    andere händler mussten im vorraus sogar zahlen.
    irgendwann, weil mich commodore oft ärgerte, vereinbarte ich sogar, mit commodore, das die den betrag
    erst nach 30 tagen abbuchen dürfen und dann mit 3 % skonto.
    so hatte ich genug zeit den größten teil der lieferungen schon in der zeit zu verkaufen ;)
    es ist damals (fast) nie vorgekommen, das mein konto ins minus rutschte und wenn dann nur für ein paar tage.

    und commodore hatte von der kreissparkasse köln ein telex gehabt, das ich sogar für 1,5 millionen auf einmal gut war.
    was ich erst viel später erfahren habe, ich habe von einem commodore mitarbeite ein fernschreiberdurchschlag bekommen.
    und wurde über manche internen commodore sachen informiert ;)
    so benutzte commodore wiederum mein ksk köln fernschreiben selbst, was ich da selbst noch nicht kannte,
    um einen kurzfristigen kredit, für die mitarbeitergehälter zu bekommen.
    die haben aber selbst ihrer bank, bei der kereditfinanzierung, nicht angegeben,
    das die keine ware wirklich z.z. hatten um mich auch zu beliefern.

    gruß
    helmut

  • Mal ne provokante Frage zu dem ewigen Thema „wie viele C64 wurden wirklich verkauft“:

    wenn Commodore 83/84 solche Probleme hatte, mehrere 100 Stück C64 in Westdeutschland zu liefern, wie kamen die so schnell auf die erst Million verkaufter C64? Waren das Marketing-Lügen oder wurde sonstwo

    so viel mehr verkauft. Ich dachte BRD wäre nach US und UK der größte Absatz-Markt für C= gewesen?