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letzter Beitrag von daybyter am

Instandsetzung Commodore PC10-III

  • So jetzt habe ich mal folgende Universal-Biosse geflashed und mit der 233MB HDD ausprobiert:

    v1.1.5

    v2.0.0 beta 2

    v2.0.0 beta 1


    Das v1.1.5 funktionert wegen "bad checksum" nicht. Beim v2.0.0 beta 2 versucht der Rechner von c: zu booten, bleibt dann aber mit einer Fehlermeldung hängen. Da er nicht mehr abstürzt, kann ich DOS von Diskette booten. Wenn ich dann aber auf c: umschalten will, kommt "ungültiges Laufwerk".


    Beim v2.0.0 beta 1 geht nach dem Scannen des IDE-BUS automatisch ein Menü auf, in dem ich das Boot-Device auswählen kann (A:/B:/C:). Das Booten der Festplatte ging nicht, das dürfte aber daran liegen, dass dort DOS 6.22 drauf war sowie Treiber für Soundblaster, Netzwerkkarte, CD-ROM etc. Nach dem Booten von A: kann ich aber auf die Platte zugreifen. Ich werde jetzt erstmal DOS 4.01 darauf installieren.

  • Hmm die Festplatte ließ sich zwar formatieren und das Inhaltsverzeichnis laden, aber beim Installieren von MS-DOS 4.01 bleibt er irgendwie hängen. Vielleicht verkraftet der PC10-III DOS 4.01 nicht ... original gehört da ja ein DOS 3.x dazu, das habe ich allerdings im Moment nicht, werde mir mal die Image-Dateien besorgen und es damit probieren.

  • Eben habe ich mir das CF-Laufwerk im A600 angeschaut und dabei ist mir aufgefallen, dass am CF-IDE-Adapter eine zusätzliche Stromversorgung angeschlossen ist. Ich dachte dass die Stromversorgung für die CF-Karte über die XT-IDE Karte kommt (dort gibt es einen Jumper dafür). Also habe ich den Adapter an das Netzteil angeschlossen und siehe da, alle CF-Karten werden erkannt. Ich kann aber nach dem Booten von MS-DOS nicht auf C: zugreifen (ungültiges Laufwerk) und demzufolge auch kein FDISK / FORMAT / CHKDSK etc. machen. Ich werde jetzt mal dem PC10 ein neueres BIOS geben, im Moment habe ich die älteste Version 4.35.

  • Hmm die Festplatte ließ sich zwar formatieren und das Inhaltsverzeichnis laden, aber beim Installieren von MS-DOS 4.01 bleibt er irgendwie hängen. Vielleicht verkraftet der PC10-III DOS 4.01 nicht ... original gehört da ja ein DOS 3.x dazu, das habe ich allerdings im Moment nicht, werde mir mal die Image-Dateien besorgen und es damit probieren.

    Doch, DOS 5 geht auch.

  • Das Problem ist jetzt, dass ich DOS 6.22 oder auch DOS 5.0 nicht auf 5.25" Disks habe und auch nicht als Image finde. Ich muss ja die CF-Karten mit FDISK/MBR bootbar machen und die "/MBR" Option gibt es wohl erst ab DOS 5.0. Also dachte ich mir ich mache folgendes:


    - unter Win98 eine DOS 6.22 Bootdisk erstellen (3.5")

    - auf einer XT-IDE Karte ein AT-IDE universal-Bios flashen

    - auf einem 486er die XT-IDE-Karte mit dem AT-Bios einsetzen und dort DOS 6.22 booten und alle CF-Karten dort wie folgt formatieren:

    Create a suitable Partition with FDISK and make it ACTIVE

    Initialize with FORMAT /S

    FDISK /MBR

    - auf dem 486er werde ich dann auch gleich die Festplatte, die nicht mehr erkannt wird, mit überprüfen

  • Bei dem 486er wird das XT-IDE nicht erkannt. Ich hatte aus der neuesten Version (v2.0.0_603) die ide_386.bin geflashed. Ich werde es als nächstes mit der ide_at.bin probieren.


    Die Festplatte kann ich auf dem 486er (mit einem normalten FDD/HDD-Controller) partitionieren, formatieren und MS-DOS 6.22 installieren. Scandisk hat keine Fehler gefunden (auch bei Oberflächenanalyse keine Fehler). Ich bekomme die Platte aber einfach nicht bootbar. Ich hatte bei FDISK eine neue Partitionierung gemacht, diese ist als einzige Partition auch "aktiv". Den MBR hatte ich neu geschrieben (FDISK/MBR). Auch die Systemdateien hatte ich nochmals draufkopiert (SYS C:). Eigentlich müsste die HDD nach der Installation von DOS 6.22 booten, tut sie aber nicht. Woran könnte das liegen, was könnte ich da machen ?

  • mmmmhhh ... mal Linux vom Stick booten und schauen ob Gparted oder andere Tools damit irgendwas anfangen kann?


    Oder alte HDD Tools testen ... schon so lange her - mir fällt Partition Magic ein.

  • Ich habe folgendes tool gefunden: Wipedisk


    In der Beschreibung heißt es: WipeDisk is a simple utility to erase the partition table from a fixed disk. This is useful on MS-DOS powered PCs, where the partition table contains non-DOS partitions since MS-DOS's FDISK utility will not delete such partitions. WipeDisk will erase the first 64 sectors of the primary hard disk (80h).


    Unter XT-IDE wurde der urspr. DOS-Inhalt der Platte als "non-dos" gekennzeichnet. Ich hatte dann unter XT-IDE FDISK gemacht und formatiert und DOS4.01 installiert. Vielleicht ist das der Grund, warum FDISK jetzt am wieder normalem IDE-Anschluss den MBR nicht überschreiben kann (weil als non-DOS erkannt) ? Soweit ich das verstanden habe, befindet sich der MBR komplett in den 512 Bytes des Sektors null ? Wipedisk tut ja die Sektoren 0-63 löschen. Werde ich morgen ausprobieren.

  • So zwischenzeitlich habe ich die Sache mit den CF-Karten zum laufen bekommen. Alle CF-Karten lassen sich partitionieren und formatieren, sie booten auch alle. Lediglich die Festplatte bootet nach wie vor nicht. Das ist aber nicht so schlimm, da die Sache ja mit den CF-Karten nun funktioniert. Jetzt bekommen die Commodore PCs noch eine Adlib Soundkarte, die Platinen sind schon aus Hong Kong unterwegs, pendeln aber zur Zeit merkwürdigerweise zwischen Leipzig und Köln hin und her ... naja ich hoffe sie sind vor Weihnachten da.

  • Bei dem 486er wird das XT-IDE nicht erkannt. Ich hatte aus der neuesten Version (v2.0.0_603) die ide_386.bin geflashed. Ich werde es als nächstes mit der ide_at.bin probieren.


    Die Festplatte kann ich auf dem 486er (mit einem normalten FDD/HDD-Controller) partitionieren, formatieren und MS-DOS 6.22 installieren. Scandisk hat keine Fehler gefunden (auch bei Oberflächenanalyse keine Fehler). Ich bekomme die Platte aber einfach nicht bootbar. Ich hatte bei FDISK eine neue Partitionierung gemacht, diese ist als einzige Partition auch "aktiv". Den MBR hatte ich neu geschrieben (FDISK/MBR). Auch die Systemdateien hatte ich nochmals draufkopiert (SYS C:). Eigentlich müsste die HDD nach der Installation von DOS 6.22 booten, tut sie aber nicht. Woran könnte das liegen, was könnte ich da machen ?

    Funktioniert ein IDE-XT-Kontroller überhaupt mit einem 486'er (= AT)? Das habe ich nicht probiert. Für AT's nehme ich immer einen IDE-AT-Kontroller. Die sind ja auch die Rechnerklasse entwickelt worden.

  • Mit "XT-IDE nicht erkannt" meinte ich, dass der Controller sich beim Systemstart des 486ers nicht meldet. Bei den Tests im 486er hatte ich natürlich das passende Bios "ide_386" und auch "ide_at" in den AT28C64 geflashed. Naja jetzt funktionieren jedenfalls alle 3 XT-IDEs mit 32MB, 128MB und 256MB CF-Karten.

  • Richi wird nochmal eine Charge XT-IDE - Karten ordern

    besteht hier auch Interesse an einem solchen Bausatz?


    https://forum.classic-computin…&postID=270618#post270618


    geht um diese hier:


    https://www.tindie.com/product…ted-8-bit-isa-gw-xtide-4/


    gibts im F64 eine Art "Sammelbestell-Thread", wo ich das zusätzlich noch posten könnte?

  • Der 1084S-Monitor funktioniert jetzt auch mit dem CGA-Signal des PC10. Es lag an dem Videokabel. Das von mir verwendete Videokabel ist ein kommerzielles Videokabel, was ich mal auf einem Flohmarkt gefunden hatte. Vielleicht ist das auch ein EGA-Kabel. Jedenfalls wird das CGA-Signal des C128 damit auf dem 1084 angezeigt, das CGA-Signal des PC10 nicht. Mit einem Selbstbau-Kabel, was ich mir mal zusammengelötet hatte, funktioniert es.

    Hallo ralf02,


    zuerst einmal "Sorry" fürs Thread-Ausbuddeln :) Aber ich bin momentan in fast derselben Situation wie Du... Ich hab' mir einen nicht funktionierenden PC20-III geholt und versuche gerade, ihn zum Laufen zu bekommen. Mit dem Commodore BIOS bekomme ich kein Bild und auch keine Pieptöne. Ein "Supersoft/Landmark Diagnostic Rom" habe ich schon, bekomme aber leider damit kein Bild auf meinen Philips CM8833. Wenigstens sagt mir das Diagnostic ROM über die Pieptöne, daß der "16KB Critical Memory Region Test" fehlschlägt.


    Als Kabel benutze ich das hier von meinem C128D: https://www.retro-kabel.de/p/c…el-an-scart-40-80-zeichen Das Kabel funktioniert am C128D auch ohne den 5-poligen DIN Stecker, wenn man den C128D gleich im 80-Zeichen Modus startet. Von daher ging ich davon aus, daß das Kabel auch für den PC20-III gehen sollte, tut es aber leider nicht. Egal, welche Stellung der DIP Schalter ich benutze, ich bekomme nur im monochrom Modus weiße laufende Streifen übers Bild. Es sieht also so aus, als ob ein Signal am Monitor ankommen würde, er es aber nicht vernünftig darstellen kann.


    Weißt Du noch, was Du Dir für ein Kabel selbst zusammengelötet hast? Zusätzlich zu meinem Philips CM8833 habe ich auch noch einen 1084S hier, welcher zwei runde DIN / RGB Eingänge hat, einer für "TTL" RGB und einer für "linear" RGB. Eventuell könnte ich auch den für den PC20-III nutzen?


    Ich wäre für jeden Tip dankbar!


    Viele Grüße,

    Marc