TheA500 Mini - Sammelthread

Es gibt 3.003 Antworten in diesem Thema, welches 426.572 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (4. September 2025 um 10:11) ist von Omega.

  • Ich meinte "jeden von uns", nicht "die Briten" oder Retrogames. Wenn ich möchte, dass die Entwicklercommunity was davon hat, kann ich persönlich ein paar Euro spenden...


  • sie könnten solche öffentlichen Aussagen aber auch als ehrabschneidende, geschäftsschädigende Unterstellung oder üble Nachrede sehen und entsprechend aktiv werden.

    Soll das Realsatire sein? Wer und was Cloanto ist und die in 20 Jahren in jeglicher Hinsicht so "gemacht" haben kann man nachlesen.

    Was WHDLoad und deren Nutzung angeht, wegen dem angeblichen "Empörungslevel": Es geht darum, das es hier (zum ersten Mal, soweit ich das überblicke) kommerziell von anderen genutzt wird. Und um nichts anderes. Bringt jemand aus der Community ein Raspi Schlagmichtot Paket kostenlos mit solchen WHDLoad Paketen raus ist das eine komplett andere Sache.

    Zitat

    Ich habe da ein Interview aus einem Podcast mit Klaus Schäfer (Kingsoft) im Ohr. Der sagte wenn ich mich recht erinnere, keiner weiß so genau wem Kingsoft heute gehört und ob die jenigen es dann selber wüssten 🙄 Das nur mal als Beispiel...

    Richtig. Hatte ich ja schon erwähnt. Solche Lizenzen werden dann von temporären Lizenhaltern im Dutzend verkauft. Hier auf der Kiste hat man viele Team 17 Spiele und einiges von den Bitmap Brothers. Die kann man heute noch leicht kontaktieren. Macht also Sinn, das gerade diese Spiele mit dem Gerät ausgeliefert werden. Ein Turrican ist das natürlich nicht mit dabei, weil Factor 5 die Marke ja vor kurzem selbst wiederbelebt hat. Die wollen lieber selber veröfffentlichen, als ein paar Cent Lizenzgebühren zu kassieren. Ist ja verständlich.

  • Wir sollte einfach froh sein das wir das alles einfach so haben.

    Wozu schlafende Hunde wecken.

    Haben wir einfach Spaß und zerbrechen uns nicht den Kopf über solche Dinge :bia

  • Ich will die Diskussion nicht nochmal aktivieren, aber wäre es denn nicht auch denkbar, dass sie für die Spiele einen CD32 emulieren und dann einfach CDs einbinden? Dann wäre doch kein WHDLoad notwendig?

    Oder sehe ich das falsch?

  • Einige CD32 Spiele haben auch Textabfragen oder Codelist abfragen haben. Worms fällt mir da gerade ein. Alien Breed 3D glaube ich auch. Schätze, das wird man den Leuten nicht zumuten. Wobei es den hier auf dem Gerät verwendete "Director's Cut" von Worms eh nur auf Diskette gab.

  • ich habe den Zug verpasst, ab wann WHDLoad ins Spiel kam. Mir erschließt es sich nicht, wozu retro biz das überhaupt nutzen müsste. Ein norm. WinUAE Emu funktioniert bzgl.

    DiskImages genauso wie Vice. Über Menüsteuerung kann man in beiden Emus bequem die Images wechseln. Auf dem The64 liegt darüber halt eine selbst gebastelte UI, die

    vermutlich an die VICE-Api geht oder ganz plump über Shell-Befehle arbeitet. Das gleiche geht auch via WinUAE.

    WHDload hat ja "nur" den Vorteil Spiele, die nicht für eine HD gemacht wurden resp. nur via Diskette liefen eben HD-fähig zu machen. Plus Kickrom Emulation, geschenkt!

    Ist halt eine virt. Umgebung.

    Wenn im Mini eine Version des WinUAE werkelt, dann besteht analog zum The64 "nur" die Herausforderung ein reduziertes UI für den Normalsterblichen zu basteln...und bei

    Money Island ist dann halt Disk Jokkey angesagt oder man nutzt den HD-Installer, falls der Mini HD Support anbietet (wovon ich jetzt mal hoffen möchte).

    Wozu also noch WHD-Load? Wir sind ja nicht die Zielgruppe. Für den Normalsterblichen reicht doch Diskjokkey und HD-Intaller auf einer virt. HD vollkommen aus.

    und wir könnten halt selbst WHDload draufpacken, wenn der Mini auch die notwendige Hardware emulieren kann (also min 68010 und 4 MB RAM).

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Nachtrag, hatte ich vergessen:

    Ich habe vor Ewigkeiten einen A1200 mit WHDload aufgesetzt und dem Hersteller 15 Euro gegeben. Ich meine, man konnte diese "Spende" nach eig. Ermessen entrichten.

    Als ich kürzlich einem Forumskollegen seinen A1200 fertiggemacht habe, habe ich auch festgestellt, dass inzwischen WHDload ohne Key-Geraffel so installiert werden kann.

    Keine Hinweis mehr einer Spende oder Notwendigkeit eines Keys.

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    „Lerne leiden, ohne zu klagen!“ (Friedrich III.)

  • Etwas komplexer ist es schon, als einzelne C64 One-Filer in Vice einzubinden. WinUAE fällt eh flach, auf so einer schwachen Kiste läuft kein WindowsOS oder WINE. Linux mit FS-UAE macht am meisten Sinn. Den Weg über RetroArch und einem Amiga Core werden sie nicht gehen. Das "nachladen" von WHDLoad Spielen impliziert für mich eh schon, das das auch für die vorhanden Spiele so gemacht wird. FS-UAE hat sich in Verbindung mit WHDLoad schon seit Jahren bewährt. Ist relativ einfach zu handeln. Ein Mini GUI darauf zu basteln sollte kein großes Problem sein. Ein Diskjockey Lösung werden die nicht machen, viel zu sperrig für die meisten Nostalgie und Casual Gamer.

  • Etwas komplexer ist es schon, als einzelne C64 One-Filer in Vice einzubinden. WinUAE fällt eh flach, auf so einer schwachen Kiste läuft kein WindowsOS oder WINE. Linux mit FS-UAE macht am meisten Sinn. Den Weg über RetroArch und einem Amiga Core werden sie nicht gehen. Das "nachladen" von WHDLoad Spielen impliziert für mich eh schon, das das auch für die vorhanden Spiele so gemacht wird. FS-UAE hat sich in Verbindung mit WHDLoad schon seit Jahren bewährt. Ist relativ einfach zu handeln. Ein Mini GUI darauf zu basteln sollte kein großes Problem sein. Ein Diskjockey Lösung werden die nicht machen, viel zu sperrig für die meisten Nostalgie und Casual Gamer.

    ja, sorry, ich meine natürlich auch die Linuxvariante.

    Ansosnte verstehe ich die Komplexität ("Etwas komplexer ist es schon, als einzelne C64 One-Filer in Vice einzubinden") nicht. Worin unterscheidet sich Vice und UAE in der Einbindung eines Diskimages großartig :nixwiss: In beiden Fällen sind das 1-2 Klick bzw. ein Shell-Command

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  • Das fängt schon damit an, das viele Spiele mit NoDOS Custom Tracks nur auf DF0: hardgecodet sind. Da kann man man ein nur ein Laufwerk nutzen. Da bringt ein Script beim Spielstart dann auch erstmal nichts bei Multi-Disk Spielen, muß man selber wechseln. Und wenn man ADFs nutzt, sind das meist Cracks. Auch da sollte man ganz genau wissen, welche die guten sind und nicht die" kaputtgecrackten". Nutzt man IPF Original Images gibt es oft Textabfragen, auch nicht gerade spannend für die Zielgruppe. Für die maximale Benutzerfreundlichkeit ist WHDLoad halt die erste Wahl.

    Bei 64 Mini ist das schon einfacher von den ganzen C64 System Architektur. Die PRGs sind schnell direkt in den Speicher gehauen. Cartrides gibt es auch. Sind in der Original 64 Mini Bibliothek überhaupt D64 Images eingebunden? Wenn ja, sicher nur 1-Seiten Spiele.

  • Soweit die Info: kein ADF, bis jetzt.

    Stimmt das so? Wir können erstmal keine Diskettenimages einlegen? :emojiSmiley-79: Das kommt dann hoffentlich noch. Damit bekommt man doch eigentlich richtig erst die absolute Freiheit.

    Hmmm. Auf der Website von Retro Games Ltd. steht tatsächlich nur, dass Spiele über WHDLoad hinzugefügt werden können. Aber ich verwette meinen Raspberry Pi darauf, dass ADF-Support trotzdem vorhanden ist und das man auf einfache Weise ADF-Disketten von einem USB-Stick laden und wechseln kann. Das ist wahrscheinlich so selbstverständlich, dass sie es nicht extra erwähnen. So als wenn man bei einer Glühbirne ausdrücklich darauf hinweisen müsste, dass die leuchtet.

    Also kein ADF-Support wäre für mich ein absolutes No-Go. Aber, neee, das ist so unwahrscheinlich wie vom Blitz getroffen zu werden.

  • ich habe jetzt ein x-beliebiges Spiel genommen mit 3 Disks. Ich lege via UAE über Shell-Commando die erste 1 ein. Standard A500 Konfig mit Kick 1.3 und 512KB RAM Erweiterung.

    Wenn ich zum Diskwechsel aufgefordert werde, gibts den nächsten Shell-Command usw usw. Läuft einwandrei. Ich bräuchte keine 1h um darauf ein rudimentäres UI draufzukloppen, was eben nur diese Shell-Kommandos auslöst. API ginge vermutlich auch, habe ich gerade nicht im Kopf.

    Zu den anderen Themen: Cracks gibs auch beim 64er, die meisten liefen auf dem The64, einige halt nicht. So what.

    zu Textabfragen: Du meinst Codeabfragen ? Das hat nun aber nix mit dem Handling von Images zu tun.

    Ich stimme Dir bzgl. WHDload bzgl. Nuterfreundlichkeit überein. Ich sehe dennoch keinen Unterschied im Handling zw. D64 und ADF Images Handling resp. Vice vs. UAE.

    "Ich bin das Schwert, ich bin die Flamme." (Heinrich Heine)

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  • Code oder Textpassagen Abfragen sind nervig. Sowas will niemand sehen. Wird auch nicht kommen. Und Amiga Cracks sind nochmal problematischer, im Vergleich zum C64. Da gibt es noch deutlich mehr kaputten Schrott. Aber wenn du Tipps hast, lass es den Jungs doch zukommen. Ich sehe hier nur ein Spielzeug Gadget das halbwegs kostengünstig produziert werden soll. Koch Media will ja auch noch was dran verdienen. Soo extrem viel eigene Arbeit wird da jetzt auch nicht reingesteckt werden. Die GUI und ein paar Anpassungen halt.

  • Hmmm. Auf der Website von Retro Games Ltd. steht tatsächlich nur, dass Spiele über WHDLoad hinzugefügt werden können. Aber ich verwette meinen Raspberry Pi darauf, dass ADF-Support trotzdem vorhanden ist und das man auf einfache Weise ADF-Disketten von einem USB-Stick laden und wechseln kann.

    Hoffen wir mal, denn auch fuer mich ist das enorm wichtig! Selbstverstaendlich eben. :3

    Was WHDLoad angeht, es ist mir eigentich sehr klar warum sie das benutzen wuerden: sie muessten das ganze Konzept nachprogrammieren, wenn sie das vorhandene nicht nehmen duerfen. So ein kleiner Mini Computer wie die Raspberry Pi, oder der TheC64, mit wenig Ram und vergleichsweise wenig Leistungsstarker CPU, packen Emulation nur bedingt. Und der Amiga, solange ich mich erinnern kann, war immer etwas herausfordernder zu emulieren.

    Der echte Computer hat zwar nur eine einzige Konfiguration, aber beim emulieren musste man die Emulation jedesmal daran anpassen, was als naechstes gestartet und genutzt wid. Jedenfalls habe ich bislang noch nicht gesehen, dass es einen Amiga Emu gibt, wo man nichts einstellen muesste, egal was man startet. Da wird dann immer die Aufloesung angepasst, die Darstellung auf dem Bildschirm im Aspekt vielleicht auch noch, irgendwelche JIT Sachen, irgendwelche Speedhacks, und so weiter und so weiter.

    Und ich glaub bei WHD Load hat man bereits fertig und Jahrelang getestet, eine Umgebung dafuer diese ganzen Anpassungen in den Start der Software mit zu integrieren. Bei einer One-Size-Fits-All Loesung wuerde dann sehr oft einfach die Performance nicht stimmen. Es wuerde ruckeln oder vielleicht sogar zu Fehlern bei der Emulation selbst kommen.

    Vielleicht ist das inzwischen ueber die Jahre auch besser geworden, dies sind nur meine Erinnerungen aus der Vergangenheit. Wo ich einfach nur nen Amiga wollte, und wenn ich dann XYZ spielte, sah das jedesmal aus als waere das Bild im falschen format, oder alles ruckelte wie die Pest .... war furchtbar.

    Bei reiner Nutzung von Disketten Images hoffe ich, dass man ein paar grundlegende Dinge umschalten kann; vielleicht auch mitten im laufenden Emulationsprozess.

    PS: Und was diese Lizensierung von WHDLoad angeht ... vielleicht sind da Fehler gemacht worden? Ich kenne mich so richtig garnicht damit aus. Ich hoffe die regeln das, falls das notwendig ist.

  • So ein kleiner Mini Computer wie die Raspberry Pi, oder der TheC64, mit wenig Ram und vergleichsweise wenig Leistungsstarker CPU, packen Emulation nur bedingt.

    Ein kleiner Mini-Computer wie RasPi 4/400 hat 4-8 GB RAM und vier 64Bit RISC Prozessoren mit 1.5-2.4 GHz, out-of-order 4-fach Superskalar, SIMD, etc.

    Siehe Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ich bin mir sicher, sowas wäre noch 15 Jahre nach Erscheinen das Amiga 1000 als Super-Workstation durchgegangen.

    Wir wollen einen 7MHz 16/32 Bit CISC emulieren, der für manche einfache Integer Operation je nach Adressierungsart über 20 Takte braucht. Für Int Divisionen bis zu 70 Takte.

    Und auch wenn die Blitter-Operationen des OCS 1985 einiges an extra-Wumns brachten, können die auch nix, was so eine NEON Einheit des A72 oder der VideoCore VI des Pi4/400 nicht mit Links in einem Bruchteil der Zeit erledigt bekämen.

    Wenn solche ARM SoCs optimal programmiert werden, sollte Amiga Emulation kein Thema sein. IMHO ist es OS und software (over) engineering Bloat, die hier ausbremsen können.

  • Und auch wenn die Blitter-Operationen des OCS 1985 einiges an extra-Wumns brachten, können die auch nix, was so eine NEON Einheit des A72 oder der VideoCore VI des Pi4/400 nicht mit Links in einem Bruchteil der Zeit erledigt bekämen.

    Meiner Erfahrung nach kann man mit einem Raspberry Pi 4B einen Amiga nicht wirklich überzeugend emulieren. Keinen A500- und schon gar nicht den A1200. Das liegt aber, wie du schon sagst, sicher nicht an mangelnder CPU oder GPU-Leistung. Ich vermute eher, dass die Interaktion zwischen Emulator und GPU nicht optimal ist. Zumindest ist es bei mir so.

    Ich schätze aber mal, dass die Jungs und Mädels von Retro Games Ltd. wesentlich mehr drauf haben als nur irgendwelche Von-der-Stange Lösungen zusammenzuschmeissen.

  • Und was soll das dann sein? Die C64 Mini Dinger nutzen doch auch nur einen veralteten Vice Emulator, der etwas angepasst wurde. Ein GUI dazu, fertig die Kiste. Viel mehr wird hier auch nicht passieren. Die verbaute Hardware wird kaum über Pi Niveau sein, wäre dann auch zu teuer.

  • Es mag durchaus sein, dass die verbaute Hardware nicht über Pi Niveau ist.

    Das Entscheidende ist aber, meiner Meinung nach, die Software und die Hardware so aufeinander abzustimmen, dass alles ruckelfrei läuft ohne das das darunterliegende Betriebssystem störend einwirkt und "Micro-Ruckler" verursacht. Und so wie ich das sehe, gehört da sehr viel mehr Know How dazu, als manch einer denkt. Eine vernünftige GUI zu programmieren, die den Test bei hundertausenden Leuten im Wohnzimmer standhält, ist ja auch nicht gerade eine einfache Aufgabe.

    Was wir hier im Endeffekt bezahlen ist nicht in erster Linie die Hardware, sondern die Software und das "Fein-Tuning", das wahrscheinlich die wenigsten von uns auf einem Raspberry Pi genau so zustande bringen würden.