250469 Rev. 4 - Normaler Start-Bildschirm aber kein Cursor. CIA U1 OK.

Es gibt 60 Antworten in diesem Thema, welches 3.884 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (8. Juli 2025 um 18:49) ist von wdoelker.

  • So, ich bin einen Schritt weiter gekommen, das wird rayden freuen ...

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    Es gab eine Unterbrechung von Pin 38 des CIA1 (PS0) in Richtung CPU/PLA (A0). Irgendwo auf dem Weg von dem Pin 38 bis zur Via unter dem SID-Sockel war die Leitung unterbrochen. Da an dieser Stelle gar nicht gesockelt oder sonstwie gearbeitet wurde, kann ich auch nicht genau sagen, wie es dazu gekommen ist.

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    Auf alle Fälle blinkt der Cursor nun munter vor sich hin, und beim CIA1 sieht man auch /CS und /IRQ. Schön, aber fertig ist das Board noch nicht, denn aktuell funktionieren noch keine Module - egal ob EXROM oder nicht. Entweder zeigen die einen BlackScreen oder sie stürzen einfach ab.

    Es gibt also noch mehr zu tun ...

    :hammer:

  • Oh, mann, das Board ist ja eine richtig fiese Zicke. Vielen lieben Dank für Deine Mühe wdoelker!

    Hm, Unterbrechung unterm SID-Sockel? Nee, da war ich wirklich nicht dran :)

    Schmutzige Kontakte oder verbogene Pins am Cartridge Port evtl?

    Ändert sich das Fehlerbild, wenn in angeschaltetem Zustand und eingestecktem cartridge ein wenig an selbigen gedrückt oder gezogen wird?

  • Es gab eine Unterbrechung von Pin 38 des CIA1 (PS0) in Richtung CPU/PLA (A0).

    Aber warum hat die CIA1 denn kein ChipSelect bekommen? Das generiert die PLA ja unabhängig. Sicher, dass Du da richtig gemessen hattest?

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  • Sicher, dass Du da richtig gemessen hattest

    Ja. Allerdings habe ich diverse Male das PLA ausgetauscht (andere Chips auch). A0 war aber in jedem Fall unterbrochen, das kann ja nicht gut sein …

  • A0 war aber in jedem Fall unterbrochen, das kann ja nicht gut sein …

    Richtig, isses auch nicht, aber wenn tatsächlich erst gar kein ChipSelect zur CIA1 kommt, ist das auch egal. ;)

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  • Aber warum hat die CIA1 denn kein ChipSelect bekommen

    Ich rate mal: Durch fehlendes A0 wurde die CIA falsch initialisiert, hat keine Interrupts erzeugt, deswegen wurde sie danach nie wieder von der CPU angesprochen- also gab es auch keine Chip-Select-Aktivität. Und die paar Pulse direkt nach dem Reset bekommt man mit einem normalen Oszi nur mit Tricks auf den Schirm- oder man gibt den Chip Select auf ein RS-Flipflop mit nachgeschalteter LED.

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  • mc71 Ja, hatte ich in Posting Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. auch schon nachgefragt und wurde in Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. explizit ausgeschlossen.

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  • Das Board ist eine echte Zicke ...

    Ich bin mittlerweile immer noch nicht weitergekommen. Inzwischen geht das Board aber ohne weiteres Zubehör halbwegs zuverlässig an. Aber wenn ich es umgedreht habe, um etwas nachzuschauen, und wieder zurückdrehe, kann es sein, dass der C64 nicht mehr anspringt. Dann drücke ich solange auf den Chips herum (CPU, Kernal, ...), bis es funktioniert. Ich glaube, man tut sich mit diesen Präzisionssockeln bei so einem Board keinen Gefallen - und das sage ich, obwohl ich die früher auch gerne bei aasgelöteten Chips verwendet habe.

    ABER:

    Ein Deadtest-Modul (auch DesTestMax) springt nicht an, sondern stürzt mit einem grauen Bildschirm ab. GAME ist LOW an der CPU, das funktioniert.

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    Das gleiche Phänomen habe ich bei EXROM-Modulen wie dem DiagTest. Dort ist meistens ein Startbildschirm zu sehen mit 30719 BYTES FREE, EXROM ist auch zuverlässig auf LOW.

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    Ich habe heute noch alle Adressleitungen und Datenleitungen vom Cartridge-Port über das PLA zur CPU durchgeklingelt, das scheint alles soweit OK zu sein. Nur die Sockel machen mir etwas Kummer, aber es gibt kaum etwas Schlimmeres, als Präzisionssockel wieder auszulöten, daher schiebe ich das etwas auf. ;(

    Falls hier jemand noch eine tolle Idee hat, bin ich offen für Vorschläge …

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  • als Präzisionssockel wieder auszulöten,

    da kannst Du besser einen Sockel drauflöten als die auszulöten....

    Commodore C64, C64 II, Atari 1040 ST, Atari 1040 STF, Atari Falcon 030, Atari Portfolio, Ender V3 Neo V2, Amiga 500 & Gotek

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  • da kannst Du besser einen Sockel drauflöten als die auszulöten

    Falls es an einer fehlerhaften Adress- oder Datenleitung liegt, kann es ja schnell passieren, dass man durch das Messen (also mit leichtem Druck auf die Pins der CPU z.B.) einen Kontakt herstellt, der ohne Messspitze nicht verlässlich gegeben ist. In diesem Fall würde das "Drauflöten" nicht helfen. :sad:

    Ich habe aber immer noch die Hoffnung, dass es etwas anderes ist ...

  • Aber wenn ich es umgedreht habe, um etwas nachzuschauen, und wieder zurückdrehe, kann es sein, dass der C64 nicht mehr anspringt.

    Sorry, dass das Ding Dir so eine Mühe bereitet. Ein wenig konstruktiver Vorschlag meinerseits wäre: Das Ding im Garten anzünden und ein Video hier zu posten ;) nah, just kiddin'. Hut ab vor Deiner Hartnäckigkeit!

    Wenn das Board "korrekt" liegt und funktioniert, kann es zum Absturz gebracht werden, wenn an den von mir nachträglich eingelöteten Präzisionssockeln rumgedrückt wird? Falls ja, wärem die GND pins evtl. ein Thema, da hier aufgrund der Masse bei der Masseleitungen beim Brutzeln zu kurz/wenig Hitze angekommen ist.

  • Und wenn Du eine Eprom PLA nimmst? Ich hatte mal den Fall, das eine drei GAL PLA s nicht wollten - aber dafür eine Eprom PLA ...warum auch immer.

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  • Und wenn Du eine Eprom PLA nimmst? Ich hatte mal den Fall, das eine drei GAL PLA s nicht wollten - aber dafür eine Eprom PLA ...warum auch immer.

    Ist ein 250469, daher die 64-pin PLA aka SuperPLA. :)

  • Vergiss es ... ist ja ein 469er !

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  • Ich habe heute noch alle Adressleitungen und Datenleitungen vom Cartridge-Port über das PLA zur CPU durchgeklingelt

    ROMH und ROML auch?

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  • kann es zum Absturz gebracht werden, wenn an den von mir nachträglich eingelöteten Präzisionssockeln rumgedrückt wird

    Soweit ich sehen kann, ist das nicht sehr Fall. Das Board ist aus meiner Sicht nicht klopfempfindlich und stürtzt auch nicht ab, wenn man es - vorsichtig - verdreht. Ich habe aber auch schon diverse Pins nachgelötet, nur um auf Nummer sicher zu gehen ...


    ROMH und ROML auch?

    Bin ich mir nicht sicher, schaue ich heute Abend einmal ...

  • ROMH und ROML auch

    Sowohl die /ROMH und /ROML Leitungen vom Port zum PLA als auch die /HIRAM und /LORAM Leitungen vom PLA zur CPU sind vorhanden und haben keinen Kurzschluss zu benachbarten Pins oder Bahnen, soweit ich sehen kann. Leider. :sad:

  • aber in Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. wird zu wenig Ram angezeigt

    Ja, 8kB zu wenig. Aber wenn EXROM auf LOW liegt, ist das auch richtig. Das Problem ist aber, dass das Modul (in diesem Fall DiagTest) nicht richtig startet ...

  • Sorry, dass ich nicht alles gelesen hatte. Vieles wurde ja schon ausgeschlossen. Wurde mal eine 6510 CPU eingesetzt? (die 8500 hat bei mir schon zig fach unerklärliche Fehler verursacht; da die CPU gesockelt ist, wäre das ein Klacks; ich weiß, klingt unlogisch; aber ich hatte schon Fehler, die selbst Kinzi nicht finden konnte, weil 8500)