Diagnose mit DeadTest und Diagnose Harness nicht möglich. Assy 250469. Ultimax Mode klappt nicht.

Es gibt 41 Antworten in diesem Thema, welches 4.976 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (13. Oktober 2020 um 12:50) ist von kinzi.

  • Soweit ich weiß, sind die Signale /EXROM und /GAME doch Signale, die in den C64 hineingehen und da dann auch ohne irgendwelche Verschaltung direkt auf den PLA gehen.

    Richtig.

    Was mir bei den Messungen ohne Modul aufgefallen ist, das auf den Signalen /EXROM und /GAME auch ohne Modul immer wieder mal für ein paar Sekunden relativ saubere 3,2 bis 4,3 Volt Rechteckimpulse auftreten.

    Das darf nicht sein. Ohne Modul müssen die auf mehr als 4 V stabil klemmen.

    Irgendjemand hier ( Frenetic ?) hatte mal einen Riss in einem Widerstandsnetzwerk mit ähnlichem Effekt.

    Ausserdem wenn ein Modul für den Ulitmax Mode steckt, dann ist ja /EXROM z.B. dauerhaft LOW und je nach Jumper auf dem Cartridge ist /ROML oder /ROMH halt eben auf LOW.

    Nein, im Ultimax Mode ist /GAME=0 und /EXROM=1.

    /ROML und /ROMH selektieren die ROMs auf dem Modul durch ziehen auf GND, wenn der entsprechende Bereich von der CPU adressiert wird.

    Wenn ich aber z.B. mit dem EasyFlash 3 den Diagtest laufen lassen will, dann sind /ROML und /ROMH auf einer matchigen Spannung zwischen 1,9 und 3,1 Volt. So, als würde der CPLD gegen den PLA "kämpfen".

    Vorsicht, siehe oben: /ROML und /ROMH sind nur akltv, wenn das Modul angesprochen wird. Wenn die CPU irgendwas anderes liest/schreibt (ROM, RAM, I/O, ...), sind die natürlich nicht aktiv (= 5 V), sonst gäbe es ja eine Kollision.

    Ich hole nun erst mal den Sockel und den PLA aus der Tüte mit den Teilen, die eigentlich das "Ultimate Board" von Matthias füllen sollen ... Dann den PLA auslöten, Sockel rein, "neuen" PLA rein und dann mal schauen.

    Dass auf zwei 469 gleichzeitig das PLA stirbt halte ich fast für einen Lottosechser.

    Die Fotos lassen eher auf ein CIA-Problem schließen. Die muss ich mir aber samt Beschreibung nochmals in Ruhe ansehen.

  • Denke bei Deiner Betrachtung aber daran, dass ich z.B. letzte Woche bevor ich auf die Idee mit dem DiagTest vor dem Wegräumen kam, noch stundenlang Blue Max und Commando mit den Geräten gespielt habe und das auch jetzt noch ohne Probleme und Assetzer geht.

    Sogar vom Easy Flash 3 oder vom UniProm64 oder vom KungFuFlash.

    Ich muß mal schauen, welcher CIA für den IEEE Port zuständig ist.

    Die Wonderland XIII Demo läuft ja nur bis 10 sec. nach dem Diskwechsel.

    Seit Juli 2019 wieder mit dem Commodore Virus infiziert.

    Aktuell: C64 Reloaded MK2, C64C, C64 Brotkasten Original, C64 Brotkasten in blassgrau, Amiga 500, Amiga 600, Amiga 2000 (Octagon 2008), Amiga 2000 mit PC-XT, VIC20, Commodore 16 mit 64KB Umbau nach ComputeMit Zeitschrift..

  • Ich muß mal schauen, welcher CIA für den IEEE Port zuständig ist.

    Da gibt es eine einfache Faustregel:

    • Der CIA beim Tastaturanschluss macht nur die Tastatur, die Control Ports und den IRQ.
    • Der andere CIA macht alles andere.

    ^^

  • Dann habe ich den DeadTest eingestellt:

    Nach dem Einschalten:

    Das ist schon mal ULTRAKOMISCH. Wenn du Dead Test einstellst, KANN gar kein BASIC kommen, egal wie viel BYTES FREE!

    Kann es sein, dass bei dir /EXROM und /GAME kurzgeschlossen sind? Auf dem Modul, in der Expansionportbuchse, bei den Jumpern, ... ?

    Kannst du mal ein Foto von deinem Dead Test und Diag machen?

    Eben dann:

    Ausschalten, warten, Einschalten .... Nur noch die 30719 Bytes, blinkender Cursor und keine Reaktion mehr auf gar nix.

    Modul und Harness herausgezogen ...

    Einschalten, 38911 Basic Bytes free und der C64 verhält sich, als wenn nix gewesen wäre.

    Kannst du mal das Modul alleine - ohne Harness - anstecken? Treten die "Tastaturfehler" dann auch auf?

  • irgendetwas ist hier komisch.

    Der Dead Test ersetzt den Kernal, d. h. er hat /GAME auf LOW, /ERROM ist HIGH. Und als Chip Selekt wird /ROMH verwendet. Wenn hierbei 30719 Byte free angezeigt wird, deutet es darauf hin, dass /EXROM low ist, aber keine CBM80 Signatur gefunden wurde. Und es weist darauf hin, dass der normale Kernal läuft, nicht der Dead Test. Kann es sein, dass dort etwas falsch konfiguriert ist? Kannst Du mal EXROM und GAME an der PLA messen?

    Es ist auch nicht möglich, dass dort irgendwelche illegal opcodes dazu führen. Den Kernal blendet die PLA aus und das Cartridge ROM ein. Reine Logikfunktionen.


    ist dort zufällig ein EXROM reset eingebaut?


    Ich denke, dass das Theoretisieren nicht sehr hilft. Einfach mal game und exrom am PLA messen. Beide Signale kommen normalerweise von der Cartridge, wo sie nach LOW/GND gezogen werden. Auf dem Mainboard werden die Signale mit einem Widerstandsnetzwerk RP4/3k3 nach 5V gezogen. Die beiden Signale liegen nur am Expansion Port und dem PLA an.

    Gruß

    Sven

  • Hallo zusammen,

    das ist ja ein spannender Fall... :gruebel

    Mal so am Rande: Wenn evtl. die CIA als Ursache in Frage kommt, macht es dann nicht mal Sinn, dass du diese quertauschst? Laut Deinen Bildern sind ja jeweils beide gesockelt (die für Tatstatur und die andere.) Mal quertauschen (innerhalb einer Baugruppe) und schauen was dann passiert.

    Und mal noch so eine sehr seltsame Idee:
    Könnte es evtl. sein, dass genau bei diesen beiden Platinen erst das Einstecken bestimmter Module einen Kurzschluss zwischen /EXROM und /GAME verursacht? Z.B. Pin am Stecker ganz dumm verbogen?

    Gruß,

    Martin

  • Hallo,

    ich habe die Tage nicht viel Zeit gehabt. Also habe ich ein Board mit in die Firma genommen und in der Pause mal den PLA rausgeworfen.

    6 Pins waren fast nicht auszulöten, weil das Lot so komisch krümelig war.

    Weil sich beim Auslöten mehrere Leiterbahnen gelöst haben, habe ich den neuen PLA auch eingelötet und von oben und unten verlötet.

    Der C64G lvom unteren Bild) läuft nun.

    Der DeadTest und der DiagTest (ich habe nur den Keyboardadapter Rev.0 hier.) läuft nun durch. Bis Feierabend gestern sind mit Harness über 150 Cycles mit 100% i.O. durchgelaufen.

    Der zweite C64G scheint eher kinzi recht zu geben.

    Der ist nun in ein Gehäuse eingezogen und hat eine Tastatur.

    Zwar läuft da nun der DiagTest und beim DeatTest stellt sich der C64G tot.

    Auf Tastendruck gibt es dafür Bildsalat.

    An Alle die, die vermuten dass das DiagTest oder DeadTest Modul fehlerhaft ist:

    Ich habe 30 Open C64Cart 8kB von SukkoPerra hier. 50 27C512 EEPROM und aus min. 10 Quellen die Images für den DeadTest und den DiagTest. Wenn irgendwer Lust hat, dann schicke ich dem die 20 Module, die ich in der Zwischenzeit an 20 C64 mit 100% Erfolg zum Testen und Reparieren benutzt habe und die da sofort und ohne Einschränkung funktioniert haben. Die können dann alle Module Testen und durchsehen, ob an den 20 Platinen von JLCPCB oder den 50 EEPROM irgendwo ein Fehler ist, der nur an einem ganz bestimmten Board reproduzierbar auftritt und an allen anderen Boards nicht vorhanden ist.

    Also die Module inkl. den 8 oder 10 EasyFlash3, die hier noch rumliegen und den DiagTest druaf haben, laufen ja auch alle an nun 21 von 22 C64 ohne das geringste Zucken.

    svenpetersen1965

    Wenn kein Modul steckt, also der Expansion leer ist, der Cassette Port leer ist, der UserPort leer ist, die beiden ControlPort leer sind, dann hatte ich bei dem nun laufenden und bei dem immer noch defekten C64G an /EXROM und /GAME sich wiederholende Rechtecksignale, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit auftraten / auftreten.

    Es gibt keine Pulldown oder Pullup an den beiden Signalen ausserhalb des PLA.

    Wenn der PLA da Rechtecksignale RAUS gibt, dann ist da was faul.

    /EXROM und /GAME sind EINGÄNGE, da darf keine Spannung rauskommen.

    Nach dem neuen PLA ist nun an dem nun wieder intakten Board, ohne Modul, ohne Harness, ... an /EXROM und an /GAME immer ein Spannungspegel von über 4 Volt wenn kein Modul steckt.

    Wenn dann ein Modul steckt und der Jumper z.B. auf /EXROM steckt, dann ist da an /EXROM 0 V und an /GAME 4,1V.

    Also waren in dem defekten PLA die PullUp Widerstände wohl fritte.

    Ausserdem ist es nicht i.O., wenn bei TTL Logik die Pegel bei logisch "1" z.B. an /ROMH oder /ROML zwischen 1,9 und 2,7V liegen. Vor Allem dann nicht, wenn auf der anderen Seite ein CLPD vom EasyFlash3 hängt oder ein 27C512 EEPROM ohne Pullup oder Pulldown.

    Andere Boards "drücken" an den Signalen in genau die Module, die an dem defekten C64G nur 1,9 bis 2,7V bekommen, 4,1 bis 5V raus und bei Logisch "0" sind es 0,0 bis 0,7V.

    Ich besorge mir mal 2 neue CIA für das andere Board und noch einen PLA ...

    Dann fliegen die 3 Chips in der Reihenfolge Tastatur CIA, der andere CIA und zum Schluß der PLA.

    Wo die Fachleute aber mal eine Idee zu äußern können:

    Der jetzt noch defekte C64G spielt jedes Spiel (zum Testen heute Nacht noch über 1 Std. Lemmings vom EasyFlash 3 Modul) ohne Absturz oder Zicken.

    Der Fehler tritt nur genau dann auf, wenn ich den DeadTest oder den DiagTest egal von welchem Modul, egal ob mit oder ohne Harness starten will.

    Mit einer Tastatur dran stürzt der bei dem DiagTest auf Tastendruck, egal wann im Test ab.

    Was ist das, das genau dann den Absturz bringt ?

    Ich habe sogar mal GEOS von 19xx laufen lassen ... Mit der 1351 Mouse kann auf dem C64G, der beim DeadTest nicht läuft und beim DiagTest abstürzt wunderbar arbeiten und sogar drucken.

    Was ist das ?

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  • So, Mittagspause ...

    Ich habe das zweite Board gerade einmal an mein ServiceOszi angeschlossen.

    Folgende Messanordnung liegt vor mir:

    Das nackte 250469 Motherboard. Es ist nur das Netzteil eingesteckt, die Masse vom Oszi ist an eine Massefläche gelötet, der Tastkopf ist mit einem kurzen Stück (ca. 5cm lang) Draht an die jeweiligen Signale verbunden.

    Ich würde gerne ein Foto machen, aber Smartphone sind in der Werkstatt verboten. Der USB Stick am Oszi ist schon nicht ganz "legal" ...

    Keine Module, keine anderen Kabel oder so sind angeschlossen.

    Im Anhang die Screenshots vom Oszi.

    Ich musste die zippen, weil .bmp nicht als Anhang erlaubt ist.

    Die Dateinamen der Files sind das jeweilige Signal.

    Dateien

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  • Wenn kein Modul steckt, also der Expansion leer ist, der Cassette Port leer ist, der UserPort leer ist, die beiden ControlPort leer sind, dann hatte ich bei dem nun laufenden und bei dem immer noch defekten C64G an /EXROM und /GAME sich wiederholende Rechtecksignale, die mit einer gewissen Regelmäßigkeit auftraten / auftreten.

    Hast du dir die Pullups (Widerstandsnetzwerk) wie erwähnt angesehen?

    Es gibt keine Pulldown oder Pullup an den beiden Signalen ausserhalb des PLA.

    Wenn der PLA da Rechtecksignale RAUS gibt, dann ist da was faul.

    /EXROM und /GAME sind EINGÄNGE, da darf keine Spannung rauskommen.

    Natürlich gibt es die:

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Es kann natürlich auch was ganz Lustiges sein, z. B. dass das Modul Adress- und/oder Datenbus (oder Steuerleitungen - R/W, PHI2, ...) gerade so viel zusätzlich belastet, dass es "Bröseln" gibt.

    Ist auf dem Modul ein Abblock-C verbaut beim EPROM?

  • O.K. die 3,3 K habe ich echt übersehen. *Rotwerd*

    Aber nochmal: Ich habe min. 20 verschiedene Module in diesen C64G gesteckt. Mit 20 verschiedenen EEPROM.

    Ich habe min. 8 verschiedene EASYFLASH3 Module, mit min. 8 zu unterschiedlichen Zeiten heruntergeladenen DiagTest ROM- Images.

    Wenn Ihr immer wieder nach den Modulen fragt, dann vergesst es! 28 verschiedene Module können statistisch gesehen nicht alle 100% genau den gleichen Fehler haben.

    An 20 anderen C64 funktioniert jedes einzelne der 28 Module 100% und fehlerfrei!

    Warum ist denn z.B. auf /EXROM und /GAME ein Signal mit 5V Flanke und nahezu Prozessortakt?

    Natürlich schwingt ein defekter PullUp mit genau dieser Frequenz und natürlich mit recht sauberen Flanken im 900 kHz Takt.

    Den CIA bei dem Tastaturstecker hab ich schonmal raus.

    Nun startet der C64 gar nicht mehr.

    Für heute muss ich erst einmal abbrechen.

    Morgen kommt ein anderer CIA rein und wenn ich Zeit habe, dann noch der PLA.

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  • Wenn Ihr immer wieder nach den Modulen fragt, dann vergesst es! 28 verschiedene Module können statistisch gesehen nicht alle 100% genau den gleichen Fehler haben.

    Hab ich ja gar nicht mehr, ich frag seitenlang schon nach Pull-Ups. :tong:

    Warum ist denn z.B. auf /EXROM und /GAME ein Signal mit 5V Flanke und nahezu Prozessortakt?

    Natürlich schingt ein defekter PullUp mit genau dieser Frequenz und natürlich mit recht sauberen Flanken im 900 kHz Takt.

    Nun: PullUp kaputt, z. B. wenn dem Widerstandsnetzwerk die gemeinsamen 5 V fehlen -> schon koppeln schöne Signale über das Widerstandsnetzwerk auf die Leitungen.

    Den CIA bei dem Tastaturstecker hab ich schonmal raus.

    Nun startet der C64 gar nicht mehr.

    Heißt was genau?

    Ohne CIA1 muss die Einschaltmeldung kommen, der Cursor blinkt halt nicht.

  • Nix, BlackScreen.

    Abee auf den Datenleitungen und Adeessleitungen ist Action am Prozessir.

    Das mit dem Einkoppeln ist schon klar.

    Die Pullup werde ich mal messen.

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  • Nix, BlackScreen.

    Hast du den CIA ausgelötet oder war der gesickelt?

    Wenn ausgelötet -> vermutlich Durchkontaktierung einer Adress- oder Datenleitung kaputt.

    Auf der 469 ist der Tastatur-CIA ja nicht "am Rand", sondern "mittendrin". Obiges gibt daher vielleicht einen Unterbruch im Bus.

  • Ausgelötet. Das mit der Unterbrechung war auch mein Verdacht. Obwohl der nach dem Auslöten des letzten Pin einfach aus der Platine zu ziehen war. Ich stecke den mal in einen Sockel in einem Known good Bosrd und lasse den Diagtest mit Harness laufen.

    Wenn der als unauffällig rauskommt, dann löte ich den wieder ein. Auch von oben und unten.

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  • Wenn der als unauffällig rauskommt, dann löte ich den wieder ein. Auch von oben und unten.

    Warum lötest du nicht einen Sockel ein? Dann muss das Einschaltbild kommen.

    Ich würde übrigens niemals einen IC wieder einlöten, wenn ich ihn mal rausgenommen habe. Dazu ist mir das Auslöten zuviel Arbeit. :biggrin: Es hat aber natürlich jeder seine eigene Philosophie.

  • Weiter geht es ...

    Ich habe den CIA in einem C64 Reloaded MK II Board mit dem Diagnosetest getestet. --> Funktioniert 1a.

    Auch der CIA für den Userport.

    Dann habe ich mit dem Multimeter in der näheren und weiteren Umgebung auf der Unter- und Bestückungsseite des Motherboard nach evtl. Unterbrechungen gesucht, weil nicht alle Pins der CIA ganz einfach auszulöten waren.

    2 Unterbrechungen zwischen Bestückungsseite und Unterseite des Motherboard habe ich gefunden, wo der VIA in der Bohrung keine Verbindung mehr hatte.

    Dann habe ich Präzisionssockel eingelötet und den CIA für Userport etc. wieder gesteckt.

    Es bleibt beim Blackscreen.

    Weil ich langsam die Amiga vom Schreibtisch haben will, habe ich dann das Motherboard in ein Gehäuse geschraubt und wieder mit Tastatur und LED eingebaut.

    Eigentlich mehr aus Spaß den C64 nochmal eingeschaltet --> Ein Einschaltbild kommt.

    Auf der Platine rumgetatscht --> Absturz, Bunte Muster, bis hin zum Blackscreen.

    Das Ding nervt ....

    Ach so: Die PullUp an /EXROM und /GAME sind i.O. und wenn ich eine 5 mA LED zwischen GND und /EXROM oder /GAME halte, dann flimmert die, während die Signalverläufe konstant bleiben ...

    Also nix mit Einstreuungen. Irgnedwie habe ich den Verdacht es ist nur eine kalte Lötstelle, die den PLA in den Tod gerissen hat und ich bin bisher nur zu geizig, einen neuen PLA zu kaufen und den zu tauschen.

    Ein PLA ist aus der eBucht unterwegs mit Sockel und wenn es das dann nicht ist, wird das Board Teilespender ... Ich bin es leid.

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  • Wenn Zeit bei dem Board keine große Rolle spielt würde ich mich anbieten. Zeit, weil ich nächste Woche im Urlaub bin.

    Ich mag solche Boards und der Lerneffekt ist recht groß.

    Also ich meine bevor Du es als Teilespender deklarierst wäre es einen Versuch wert.

    Ich kann es nicht gut haben die guten Geräte abzuschreiben und musste es bisher auch noch nie tun. :saint:

    Manchmal sieht man ja sprichwörtlich einfach den Wald vor lauter Bäumen nicht. :)

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  • $FFF6 Danke für das Angebot. Aber ich nehme solche Dinge auch gerne zum "Lernen" her.

    Aber ich lasse nun erst einmal "Gras darüber wachsen". Das Board ist nun in einem Brotbox Gehäuse mit Tastatur dran und einem Sticker: Blackscreen.

    Mit dem Zettel dran steht es nun in einer Rumpelkammer im Haus neben einem der Amiga 2000, die noch ein neues Motherboard bekommen sollen.

    Das hat nun Prio, weil ich seit mehr als 2 Monaten keinen funktionierenden Amiga 2000 mehr habe.

    Ich ziehe nun erst einmal einen Amiga um.

    Der PLA kommt nächste Woche an, laut Verkäufer. Dann sind wenigstens alle Teile da um zwischendurch mal

    Wie ich mich kenne, werde ich dann die Kiste wieder rauskramen und weitermachen.

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  • Ich meine ja auch nur, bevor Du es aufgibst...:thumbsup:

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  • Erledigt !

    Der Sonntag ist rum, für den Amiga fehlen noch eine Hand voll Elkos und das 250469 Board im Gehäuse grinste mich böse an ...

    Ich habe dann einfach mal alle Lötstellen rund im CIA 1 und CIA 2 nachgelötet.

    Board nochmal eingebaut, darauf herumgedrückt ... Absturz und Blackscreen.

    Dann mit dem Oszi nach dem Servicemanual mal auf der Platine herumgemessen ... Bingo !

    Wenn ich mit dem Tastkopf (10 pF / 1MOhm / 1:10) "am lebenden Objekt" gemessen habe, dann lief das Gerät.

    Auch wenn ich gemessen habe, während die Wonderland XIII Demo lief.

    Als ich aber am PLA während die Demo lief gemessen habe und nur "normale" Messspitzen benutzt habe, da ist beim Berühren von /EXROM der C64 abgestürzt und hat beharrlich 307xx Bytes free angezeigt.

    Nach dem Aus- / Einschalten wieder normale Funktion.

    Dann die Demo wieder geladen und gestartet ... An /GAME gemssen ---> Keine Reaktion.

    Noch an paar anderen Stellen die Meßspitzen reingesteckt ... undefinierbare Abstürze oder "Einfrieren".

    Dann nochmal den Deadtest gesteckt. --> Läuft.

    Diagnosetet --> Läuft, aber Interrupt BAD und Keyboard BAD, obwohl ich tippen kann ...

    Den CIA 1 nochmal raus, "neuen" CIA rein ... Immer noch Keyboard und Interrupt Bad. Allerdings auch die rechte "Uhrzeit" läuft nicht beim Test.

    Die Peripherie von CIA 1 großräumig nachgelötet. Also u.a. auch RP4, usw.

    Ach so: Den PLA hatte ich getauscht nachdem ohne ein gestecktes Modul und ohne irgendwelche andere Hardware der /GAME Eingang 3,3 kOhm gegen 5V zu messen waren und trotzdem mit scharfen Flanken ein 300 kHz Rechteck zu messen war, das mit 5 mA belastet immer noch stabil 5V hoch war.

    Ich vermute einmal, dass der CIA 1 einen Schuß hatte, der RP 4 wohl nicht so sauber verlötet war, wie die Lötstellen vermuten ließen und irgendwie der PLA unter dem ganzen gelitten hat.

    Das 250469 Board liegt nun sauber in einem Gehäuse in der "Gerümpelkammer" und kann jederzeit für zu Zocken rausgenommen werden.

    Ausserdem habe ich einen Lottoschein für Mittwoch ausgefüllt ... 2 Boards mit 2 PLA Defekten ... Das ist nicht häufig.

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