Soweit ich weiß, sind die Signale /EXROM und /GAME doch Signale, die in den C64 hineingehen und da dann auch ohne irgendwelche Verschaltung direkt auf den PLA gehen.
Richtig.
Was mir bei den Messungen ohne Modul aufgefallen ist, das auf den Signalen /EXROM und /GAME auch ohne Modul immer wieder mal für ein paar Sekunden relativ saubere 3,2 bis 4,3 Volt Rechteckimpulse auftreten.
Das darf nicht sein. Ohne Modul müssen die auf mehr als 4 V stabil klemmen.
Irgendjemand hier ( Frenetic ?) hatte mal einen Riss in einem Widerstandsnetzwerk mit ähnlichem Effekt.
Ausserdem wenn ein Modul für den Ulitmax Mode steckt, dann ist ja /EXROM z.B. dauerhaft LOW und je nach Jumper auf dem Cartridge ist /ROML oder /ROMH halt eben auf LOW.
Nein, im Ultimax Mode ist /GAME=0 und /EXROM=1.
/ROML und /ROMH selektieren die ROMs auf dem Modul durch ziehen auf GND, wenn der entsprechende Bereich von der CPU adressiert wird.
Wenn ich aber z.B. mit dem EasyFlash 3 den Diagtest laufen lassen will, dann sind /ROML und /ROMH auf einer matchigen Spannung zwischen 1,9 und 3,1 Volt. So, als würde der CPLD gegen den PLA "kämpfen".
Vorsicht, siehe oben: /ROML und /ROMH sind nur akltv, wenn das Modul angesprochen wird. Wenn die CPU irgendwas anderes liest/schreibt (ROM, RAM, I/O, ...), sind die natürlich nicht aktiv (= 5 V), sonst gäbe es ja eine Kollision.
Ich hole nun erst mal den Sockel und den PLA aus der Tüte mit den Teilen, die eigentlich das "Ultimate Board" von Matthias füllen sollen ... Dann den PLA auslöten, Sockel rein, "neuen" PLA rein und dann mal schauen.
Dass auf zwei 469 gleichzeitig das PLA stirbt halte ich fast für einen Lottosechser.
Die Fotos lassen eher auf ein CIA-Problem schließen. Die muss ich mir aber samt Beschreibung nochmals in Ruhe ansehen.