Editiert... Idee gecanceled
hallo matthias,
ich habe aber deinen beitrag per email ja bekommen.
und ich möchte doch darauf antworten. weil es meiner meinung nach, sehr wichtig ist,
wenn man digitale schaltungen entwickelt.
ich selbst musste es mir mühsamm in den 70er selbst klein klein beibringen.
englisch konnte ich nicht und kann es immer noch nicht. und ich habe leider keinen damals gefunden der sich da auskannte.
und mir helfen konnte. umgekeht, weil ich das damals irgendwie, mit der zeit, nach tausenden stunden, hinbekommen hatte.
konnte ich oft anderen helfen, die bei entwicklungen probleme hatten und es sogar studiert haben.
damals lernte ich sogar, bei fast allen ttl 74xxx ics den inhalt, die funktion und sogar die pin belegung auswendig.
damit ich nicht immer wieder mühsamm in englischen datenblättern, herum blättern und herumrätseln muss.
was da in englich wohl gemeint war. ich hatte sogar probleme gehabt mit den warnungen, die ich nicht verstanden habe.
ich dachte, das muss so gemacht werden und dann stellte ich fest, nein die meinten, nicht so machen.
und dann hatte ich pech gehabt und musste wieder einen monat warten, bis ich wieder etwas geld zusammen hatte um
die defekten ics zu ersetzen. da muss ich gerade an meine erste nixie uhr denken.
ich lernte die pinbelegung auch auswändig, weil ich damals, meine ideen, so schnell wie möglich verwirklichen und testen wollte.
da erinnerst du mich, mit deinen c64 versionen, an meinen unstillbaren tatendrang
der immer noch vorhanden ist.
nun genügt es mir, die letzten 15 jahre, etwas nur gedanklich zu durchdenken, ob es gehen würde.
da meine augen und meine hände da nicht mehr so mitmachen.
Ich würde gerne die ganzen Einzel-Widerstände loswerden, und durch 3.3K ersetzen.
Habe das mal probiert, und soweit gab es bisher kein schlechtes Feedback vom System.
das mit den 3,3k würde eigentlich problemlos funktionieren.
nur nicht wenn der rpi über ein sehr langes kabel angeschlossen wird.
dann sollte aber am letztem bus gerät ein gerät sein, welches 1k eingebaut hat. z.b. eine 1541 oder ein drucker.
wenn du noch freie 3,3k hast, dann doch die parallel schalten, dann hast du ja schon dadurch 1,65k da.
wenn du sogar drei parallel schaltest, dann hast du ja sogar 1,1 k.
Der Strom wäre dann auf Raspi Seite 3 x 1 mA, was denke ich mal ok wäre.
es geht ja nicht um den strom an der rpi seite, sondern der am bus, und da müssen ja sogar die
ca. 5mA pro peripheriegerät da verbraten werden, damit die signale da sauber ankommen.
der rpi selbst, seine ausgengängen müssen so wenig wie möglich belastet werden.
deine 3,3k machen da, da es ja ein rpi eingang ist keine probleme.
weil der rpi kaum etwas treiben kann. der ist eigentlich wohl nur für cmos ics gebaut worden.
und nur für maximal ein ttl-ic pro pin (wohl nur für ein ttl fan-in) gebaut.
ein cmos ic hat einen sehr geringen fan-in wert. so kann ein ausgang sehr viele cmos eingänge gleichzeitig treiben.
so kann man an einen rpi ausgang sehr viele cmos eingänge parallel schalten.
ein echtes ttl-ic hat aber immer einen fan-in wert. je nachdem welches der ttl-ics, haben manche ttl-ics sogar
schon intern einen hohen wert. so kann man an einen ttl ausgang nicht viele eingänge anklemmen.
man muss immer sich im datenblatt entsprechend informieren. wenn man zwei ics oder mehr zusammen
schaltet. schon in einem ic gibt es unterschiedliche fan-in und fan-out werte die man immer beachten muss!
als ich z.b. meine 64kb speichererweiterung für die cbm geräte entwickelt habe oder
noch schlimmer bei meiner proxa7000 für die cbm700er.
da musste ich, bei der entwicklung, jedes einzelne gatter beachten, betreff fan-in und fan out und
auch noch ganz wichtig die gatter verzögerungszeit. das alles muss sehr oft, bis auf ein paar nS stimmen!
geht z.b. ein signal durch mehrere gatter, z.b. 5, dann kommt es erst ca. 50nS später an.
und das kann manchmal viel zu spät sein, so muss man dann die ganze schaltung komplett neu ändern,
damit das ganze fan-in und fan-out und die signalverzögerungszeit auch stimmt.
auch ein signal, welches zufrüh kommt, kann da große probleme manchmal machen. usw.
Und da ja der C64 selbst schon 1K Pullup Widerstände auf ATN, CLCK und DATA liegen
hat, dürften doch die 3.3K beim Pi1541 überhaupt nicht auffallen.
wie bereits oben und auch schon früher oft von mir geschrieben. die widerstände an einem bus
sollen auffallen. damit ein bus problemlos funktioniert. deswegen werden ja auch open collector treiber auch benötigt.
open collector, damit man die geräte parallel schalten kann und treiberausgänge damit ja genug bums kommt.
um die parallel geschalteten lasten auch überhaupt ansteuern zu können.
manche busse haben ja tristate treiber, da muss dafür gesorgt werden das NIE zwei ausgänge
parallel zu gleicher zeit aktiv sind. es darf immer nur EINER aktiv sein
und die anderen müssen immer auf tristate (hochohmig) sein oder auf input, dann sind sie hochohmig.
so ist es z.b. bei dem data bus, bei einer cpu. man könnte den auch mit open collectror ausgängen verwirklichen,
das machte man auch früher sehr oft. da es da noch kaum tristate treiber (günstig) gab.
z.b. ein irq ausgangs pin ist ein open collector oder ein open drain ausgang.
damit man ja den irg pin mit allen vorhandenen ics zusammen parallel schalten kann.
so ist es auch im c64 gemacht. der irg pin an der 6510 ist ein eingang und alle anderen 65xx haben einen
open collector oder einen open drain ausgang. und der irg(-bus) wird dann mit einem pull up widerstand abgeschlossen.
ich hoffe du kannst damit etwas anfangen oder ein anderer der es später hier sieht.
lg
helmut
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