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Die neue Apple Watch kaufen?

  • Also, bei so etwas sollte man sich professionelle Hilfe holen und nicht auf ein "Gadget" setzten! 8|

    das hab ich auch. hab seit 4 jahren ein beatmungsgerät. allerdings komm ich davon nicht los.

    für mich wäre das nur als "ergänzung" interessant. aber für mich kommt ein iphone nicht in frage,

    da ich ein dualsim handy benötige. zumal mir das auch einfach zu teuer wäre, mal eben über 1000

    euro für beides auf den tisch zu legen.

  • hab seit 4 jahren ein beatmungsgerät. allerdings komm ich davon nicht los. für mich wäre das nur als "ergänzung" interessant.

    Soweit mir bekannt, nutzt die Apple Watch den Blutsauerstoff-Wert noch nicht, um daraus irgendwelche Schlüsse zu ziehen – sie trackt ihn nachts und zeigt ihn später an – das war’s erstmal. Die Hersteller sind sehr vorsichtig, was konkrete Aktionen angeht, weil die meisten Funktionen (bis auf EKG) keine FDA-Zulassung haben und die Hersteller auch nicht unbedingt wollen, dass ihre Uhren als Medizin-Geräte eingestuft werden. Wenn eine Uhr vorgibt, bei Schlaf-Apnoe zu helfen und das dann nicht klappt – und irgendwer womöglich sogar stirbt, obwohl er die entsprechende Uhr umhatte, gibt es ernste Probleme in den USA. Von daher muss man erstmal abwarten, was da an hilfreichen Funktionen per Software-Update kommt.


    aber für mich kommt ein iphone nicht in frage, da ich ein dualsim handy benötige. zumal mir das auch einfach zu teuer wäre

    Die aktuellen iPhones sind alle Dual-SIM-fähig, allerdings einmal Hardware-SIM und einmal eSIM. Am Preis kann ich allerdings auch nichts drehen – die Apple-Sachen sind einfach teuer (wenn auch gut), da beißt die Maus keinen Faden ab. Einziger Ausweg: Gebraucht kaufen.

  • Was ich auch nicht mag ist die Energieverschwendung von Displays, die gegen das Sonnenlicht kämpfen

    Ja, aber eben nur, wenn viel Sonnenlicht vorhanden ist. Bei OLEDs benötigen die einzelnen Pixel nur so viel Strom, wie sie leuchten. In dunklen Umgebungen (Abends, Innenräume, wenn der Ärmel die Uhr verdeckt und bei Nicht-Allways-On-Displays 99% der Zeit) wird Energie gespart. Ja, transreflektive oder eInk- Displays verbrauchen weniger Strom – die Darstellungsqualität (Farbe) und/oder Performance ist aber noch nicht besonders gut. Du kannst davon ausgehen, dass die Smartwatch-Hersteller die Display-Technologie wechseln werden, wenn sich wirklich bessere Alternativen auftun. Energiesparen liegt ihnen sehr am Herzen, denn wenn der Akku kleiner werden kann, können sie z.B. auch die Gehäuse flacher bauen.

    Da bin ich aber ganz bei DivZero, denn draußen beim Sport im Sommer - wo am besten eine Smartwatch das Smartphone komplett ersetzen soll - hätte ich längst mit brauchbaren transreflektiven Displays gerechnet. Ein "das ist doch noch neu und braucht in der Entwicklung noch" lasse ich da einfach nicht gelten, wenn ich bedenke, dass mir die das erste Mal in teuer am Compaq iPaq (etwa 20 Jahre her) und billig beim OLPC XO-1 (etwa 15 Jahre her) begegnet sind.

  • hätte ich längst mit brauchbaren transreflektiven Displays gerechnet.

    Klar, weil ja auch die Smartphones damit ausgestattet sind und sich die Technologie durchgesetzt hat. ;) ich habe einen OLPC und ich möchte sicherlich kein Smartphone und keine Smartwatch mit so einem Display. Wie gesagt, ich will nicht ausschließen, dass es irgendwann mal transreflektive Panels gibt, die konkurrenzfähig sind (z.B. in Bezug auf Farbverbindlichkeit und Blickwinkelstabilität) aber z.Z. ist OLED nun mal die bessere Technologie. Das brauchen wir aber eigentlich nicht zu diskutieren, denn es gibt ja in den Top 10 keine einzige Smartwatch, die so ein Display einsetzt und auf die man ausweichen könnte, wenn einem OLED nicht gefallen sollte.


    Man müsste aber auch erstmal berechnen, ob so ein Display wirklich Strom sparen würde. Ich z.B. befinde mich rund 20 bis 23 Stunden am Tag drinnen, wo transreflektive Displays ihre Vorteile nicht wirklich ausspielen können, sondern zusätzlich beleuchtet werden müssten, je nachdem, wie man zum Licht steht. Und wie will man so ein Display beleuchten? Doch wohl mit LEDs. Warum sollen dann die (O)LEDs nicht gleich das Display bilden?


    Abgesehen davon ist dieser Thread und auch Apple nicht der richtige Ansprechpartner – Hersteller von Displays (wie sie von Apple gekauft werden) ist z.B. Samsung. Sobald die ein leistungsfähiges transreflektives Display herstellen, wird Apple das sicherlich gerne ordern – aber auch Samsung setzt z.Z. auf OLED.


    Von daher müssen wir mit dem leben, was Status quo ist – und das ist die Apple Watch Series 6 – und die real existierende Konkurrenz.

  • Ich habe mich jetzt doch mal mit den Watch Faces (Zifferblättern) beschäftigt – sind ja eh dabei – und dank einigen Videos habe ich jetzt etwas mehr verstanden, was die teils sollen. Oder wussten hier alle, was ein Tachymeter ist oder eine GMT-Uhr anzeigt oder eine Taucher-Uhr besonderes tut? Apple hat sich klassische mechanische Uhren (Omega, Rolex, ...) angesehen und einige der Funktionen ins digitale übersetzt (ohne der Versuchung zu erliegen, sie plump abzubilden – mit Glanz-Effekt und Schatten). Schon bei der ersten Watch hat Apple ja klassische Elemente, wie die Krone und Komplikationen (die "Widgets" unter den Zifferblatt-Komponenten) von mechanischen Uhren übernommen. Das wurde dezent fortgeführt.


    (mit watchOS 7 neu)


    (mit watchOS 6 neu)


    Ich glaube, wenn man mal Langeweile haben sollte, kann man mit den Einstellmöglichkeiten der Watch Faces viel Spaß haben.

  • Für mich würde eine Smartwatch interessant werden, wenn sie komplett diese klobigen hässlichen Smartphones ersetzt, ich hasse die Dinger.

    Bezogen auf den ganzen Beitrag: Das ist ja fast schon ein richtiger Hate-Kommentar, nicht nur gegen Smartphones, auch gegen Smartwatches. Wenn du Globalisierung, technischen Fortschritt allgemein und den Abgesang auf alte Werte noch einbeziehen könntest, würde es richtig "rund" werden. ;)

    Stimmt ich bin kein Fan von Smartphones, aber wenn so eine Smartwatch mich von meinem Smartphone endlich befreien könnte, wäre das ein Kompromiss. Dazu muss es allerdings komplett ohne Smartphone arbeiten können, ansonsten kann ich mir den Kauf auch schenken. Noch ein Gerät was ich täglich aufladen muss, brauche ich nicht wirklich. Ich nehme mein Handy nur mit um in Kontakt zu bleiben und das nicht mal weil ich dies so möchte. Um guten Willen zu zeigen schleppe ich also meinen Klopper jeden Tag mit mir rum, ist nervig aber leider nicht zu ändern. Dieses Rumgewische auf Displays fand ich schon immer schrecklich, aber eine andere Bedienart macht bei den geringen Maßen ja kein Sinn, also muss ich da durch.


    Für mich wäre die ideale Smartwatch also zu 100% unabhängig von einem Handy, hätte kein selbstleuchtendes Display und bräuchte nur alle paar Tage mal eine Akkuaufladung. Bis so was mal raus kommt kann ich locker warten.


    Schöner als eine Smartwatch, wäre es, wenn sich ein Display in meiner Brille öffnet und ich durch Gesten mit den Händen/Fingern alles steuern könnte. Die Brille habe ich immer dabei, es kann kein anderer sehen was ich da mache, der Bildschirm könnte so groß projiziert werden wie ich das möchte etc. Aber das ist Zukunftsmusik, solange muss ich wohl diese Smartphone Zeit aus sitzen und zu Gott beten dass sie schnell vorbei geht.

  • solange muss ich wohl diese Smartphone Zeit aus sitzen und zu Gott beten dass sie schnell vorbei geht.

    OK, wenn man natürlich Smartphones so hasst, dann wird man wohl noch warten müssen – auf was auch immer die Technologie ablösen wird. Ich persönlich kann den Hass nicht wirklich nachvollziehen und finde Smartphones, genau wie Home/Personal-Computer zuvor, eine tolle Erfindung. Wie man sie verwendet, bleibt einem ja selbst überlassen – ich übertreibe es zeitlich sicherlich nicht – das Smartphone ist für mich kein Hobby – wie es damals (und nach wie vor) meine ersten Computer waren. Ich benutze es einfach und ich finde es nützlich.


    Wenn du möchtest und das Thema für dich noch nicht beendet ist, können wir deine Technologie-Kritik und die Diskussion um noch zu entwickelnde Displays und Brillen gerne in einen neuen Thread auslagern. Hier führt das wahrscheinlich zu weit.

  • Wenn eine Uhr vorgibt, bei Schlaf-Apnoe zu helfen und das dann nicht klappt – und irgendwer womöglich sogar stirbt, obwohl er die entsprechende Uhr umhatte, gibt es ernste Probleme in den USA. Von daher muss man erstmal abwarten, was da an hilfreichen Funktionen per Software-Update kommt.

    naja das wäre schon ein wenig irre wenn man sich bei schlafapnoe vollständig auf eine uhr verlassen würde, da das nur mit beatmungsgerät therapierbar ist.

    ok, in den usa wird das wohl anders gesehen. nicht ohne grund steht in den bedienungsanleitungen von staubsaugern, das die auch nur zum saugen von staub geeignet sind....


    ich hab mir heute mal die serie5 bei saturn angesehen. was für apple spricht, ist das es nicht so ein klotz ist.

    preis/leistungsmäßig find ich die jetzt gar nicht mal so teuer.

    denke das ist nur eine frage der zeit bis die anderen hersteller aufholen, und wie bei den smartphones dann auch überholen.

  • schön, dann differenzier bitte zwischen kieferschiene,op und beatmungsgerät. letzters kommt für mich in frage.

    desweiteren bezog sich die nicht-therapierbarkeit auf die uhr.

    das es andere therapiemöglichkeiten gibt, ist ubestritten. es ist aber nicht auf jeden patienten anwendbar.


    hier wurde weder von glauben noch von vermuten geschrieben. bitte bei den fakten bleiben.

  • desweiteren bezog sich die nicht-therapierbarkeit auf die uhr.

    Um das Thema vielleicht abzuschließen, können wir uns sicherlich darauf einigen, dass eine Smartwatch nicht als Allheilmittel oder Ersatz für einen Arzt und seine Behandlungsmethoden angesehen werden sollte.


    Und z.Z. versucht die Apple Watch das auch erst gar nicht – vermutlich auch, um sich nicht der Kritik auszusetzen, sie wolle/solle den Arztbesuch ersetzen. Trotzdem kann man sich natürlich in der Phantasie vorstellen, dass man mit Einsatz aller verfügbaren Smartwatch-Sensoren (Bewegung, Herzschlag, Blutsauerstoff, Mikrofon) bestimmte problematische Situationen im Schlaf aufspüren und durch eine Art Weckfunktion (Vibration, Töne) darauf einwirken könnte. Und sei es nur z.B. das (noch nicht unbedingt pathologische) Schnarchen. Bei mir kein Thema aber es ist ja unter Männern mittleren Alters weit verbreitet.


    Es wird sicherlich in der Richtung weiter geforscht werden und wenn sich gesundheitlich unproblematische Lösungen ergeben, werden sie wahrscheinlich in die Software-Updates, 3rd-Party-Apps oder zukünftige Modelle Einzug halten.

  • Trotzdem kann man sich natürlich in der Phantasie vorstellen, dass man mit Einsatz aller verfügbaren Smartwatch-Sensoren (Bewegung, Herzschlag, Blutsauerstoff, Mikrofon) bestimmte problematische Situationen im Schlaf aufspüren und durch eine Art Weckfunktion (Vibration, Töne) darauf einwirken könnte. Und sei es nur z.B. das (noch nicht unbedingt pathologische) Schnarchen. Bei mir kein Thema aber es ist ja unter Männern mittleren Alters weit verbreitet.

    genau darum ging es mir letztendlich auch nur. natürlich ersetzt eine uhr keinen arzt. ich seh das bestenfalls als zusätzliche hilfe. auch wenn die uhr für mich wahrscheinlich derzeit nichts ist.interessiert mich das thema dennoch, weil die entwicklung ja nicht still steht.

  • Ich selbst nutze ein Fitbit.

    Ich stieß heute auf eine Nachricht bzgl. der Firma. Die EU prüft wohl derzeit den Wunsch von Google, Fitbit zu übernehmen (und hat gerade die Frist verlängert). Sie befürchten, dass Google die Gesundheitsdaten der Kunden nutzen könnte, die eigene Werbung noch besser auf die Zielpersonen zuzuschneiden. Google sagt natürlich, dass sie vorwiegend an der Hardware interessiert seien. Mal sehen, wie das ausgeht – Gesundheitsdaten sind ja doch schon "etwas" privat, die möchte man eher nicht in den Händen von Werbeplatz-Vermarktern und Datensammlern wissen.

  • Apple konnte sich mit dem Konzept wohl auch nie anfreunden.

    Wieso meinst du das? Mit der LTE-Version der Apple Watch kannst du autark telefonieren (und vieles mehr).


    Hier eine Übersicht

    Stimmt, allerdings auch erst seit 2017, also drei Jahre nach der ersten Applewatch.

    Das "und vieles mehr" ist da eher überflüssig. Die WristPhones der Asiaten waren schon 2014 längst eher winzige Smartphones für's Handgelenk und keine blosen Mobiltelephone mehr. Sicher konnten die nicht alles, was ein Smartphone damals konnte, aber das lag halt an dem naturgemäß sehr kleinen Display. Aber sie konnten sich ebenfalls mit einem Smartphone verbinden.

  • allerdings auch erst seit 2017, also drei Jahre nach der ersten Applewatch

    (Es sind nur 2 Jahre von 2015 bis 2017.) Ich habe ja nicht behauptet, dass Apple das autarke Telefonieren am Handgelenk erfunden hat. Aber dein "NIE anfreunden" klang so, als würde das heute noch nicht gehen.


    Apple hat die Watch anfangs als reines Ad-on zum iPhone konzipiert – anfangs liefen sogar die 3rd-Party-Apps (aufgrund geringen Speichers und schwacher CPU bei der Watch) noch auf dem iPhone und nutzten nur das Zusatz-Display. Von daher machte zur der Zeit ein Mobilfunk-Chip noch nicht viel Sinn.


    Zu dem, was die Apple Watch heute darstellt, ist sie erst über die Jahre gewachsen. Als sie herauskam, hätte ich persönlich sie nicht unbedingt haben wollen – das Konzept gefiel mir nicht und sie hätte mir im Alltag auch nicht besonders geholfen. Heute ist sie eine gut aussehende Uhr, Telefon, Fitnesstracker, Medizin-Gerät, Sprachsteuerung, Navigationsgerät, Messenger, Mediaplayer, SmartHome-Steuerung und (dank Apps) noch hunderte Dinge mehr. Ich finde halt die aktuelle Mischung gut und vor allem den Fokus auf Fitness und Gesundheit.


    Ich liebäugele mit der Non-LTE-Version, weil ich die autarke Telefonie nicht benötige. Zu 99% der Zeit habe ich das iPhone irgendwo in der Nähe (herumliegen oder in der Tasche) und falls ich doch mal (zum Sport, ohne iPhone) richtig draußen laufen sollte, dann kann ich auch mal kurz auf Telefon usw. verzichten. Da wäre mir nur wichtig, dass die Uhr (neben Puls und Schritten) mittels GPS den Streckenverlauf und die Höhenmeter tracken kann und vielleicht noch nebenbei eine kleine Playlist abspielt (falls ich mir Funk-Kopfhörer zulegen sollte).

  • Nicht ganz zwei einhalb Jahre, um genau zu sein.

    Daß sich Apple nie (oder besser gesagt, nicht aus eigenem Antrieb) mit dem Konzept des Smartphones am Handgelenk anfreunden konnte und das sie es erst viel später taten, bezog sich auf Folgendes.


    Als die erste Applewatch September 2014 vorgestellt wurde waren in Asien bereits seit langem Geräte alltäglich, die bereits das waren, was die Applewatch erst über die Jahre wurde. In Europa und den U.S.A. waren die Geräte der Asiaten dem Verbraucher eher unbekannt, bestenfalls ein Kuriosum.

    Apple aber hat das Konzept nicht adaptiert, sondern stark beschnitten und daraus eine blose Ergänzung für deren Smartphone gemacht.

    Erst nach und nach wurde die Applewatch wieder um die fehlenden Funktionen (Mobilfunk, mehr Speicher) erweitert und zum ursprünglichen Vorbild zurückgeführt.

    Ob die das gemacht haben, obwohl sie es nicht so haben wollten, oder weil sie eingesehen haben, daß es besser ist oder aus welchem Grud sonst, weis ich natürlich nicht. Aber deren Ursprungsidee war offensichtlich eine andere.

  • Ob die das gemacht haben, obwohl sie es nicht so haben wollten, oder weil sie eingesehen haben, daß es besser ist oder aus welchem Grud sonst, weis ich natürlich nicht.

    Genau. Deswegen ist deine Aussage, dass sie sich mit dem Konzept "NIE anfreunden" konnten, doch irgendwie reine Spekulation. Ich muss zugeben, dass ich die von dir genannten asiatischen WristPhones nicht kenne (bin Europäer) und ich auch nicht davon ausgehe, dass diese die Inspirationsquelle für Apples Watch waren. Es gab doch auch ohne diese genügend Vorlagen, z.B. die (in kleinem Maße erfolgreiche) Pebble oder die Samsung Gear. Nur waren die alle auch nicht leistungsfähiger als die Apple Watch (von daher weiß ich nicht, was Apple zu der zeit noch hätte einbauen sollen). Speziell die Pebble (auf die ich seinerzeit durchaus mal ein Auge geworfen habe) hatte keinerlei Fitness-Sensoren und telefonieren konnte man damit auch nicht. Keine Ahnung, ob die in Asien für ihre Wristphones Alientechnologie verwendet haben, die Apple erst "abspecken" musste – aber meines Erachtens war die Apple Watch jederzeit auf der Höhe der technischen Entwicklung (und hat sie dank jährlicher Weiterentwicklung irgendwann angeführt). Die Pebble und vor allem alles mit Android Wear (jetzt Wear OS) wurde doch quasi an den Marktrand gedrängt. Und dass mit einer Uhr, die nur mit dem iPhone kompatibel ist (da war es für Apple natürlich hilfreich, dass sie in den USA, Japan und auch im Uhrenland Schweiz ganz andere Marktanteile haben als hier bei uns).


    Also, die Apple Watch sollte anfangs kein autarkes Telefon sein (aber auch kein Fitness-Gerät) – schon alleine der LTE-Chip hätte damals wahrscheinlich dafür gesorgt, die Laufzeit unter einen Tag zu drücken. Aber als es technisch möglich war (2 Modellreihen später), hat Apple die Möglichkeit eingebaut. Und warum? Weil es technisch ging und viele Kunden das haben wollten und Apple dafür 100 Euro pro Uhr zusätzlich verdienen kann.

  • Stimmt, daß sie sich "nie" damit anfreunden konnten, ist meine Interpretation des geschehenen und damit reine Spekulation.

    Wenn jemand etwas anderes herausliest, ist das aber auch reine Spekulation.

    Ganz nach dem alten Dessauer vor der Schlacht bei Kesseldorf: "Lieber Gott, mir brauchst Du nicht zu helfen. Aber dann hilf dem .......... dort drüben auch nicht!"

    In den Asiatischen Geräten war keine Alientechnologie. Lediglich die Möglichkeit, über das Mobilfunknetz zu kommunizieren. Dieses hat Apple weggelassen. Also wurde das Konzept genommen, um mindestens eine Eigenschaft reduziert und neu verwendet. Das ist doch in meinen Augen die Definition von "Abspecken".

    Ich gehe mal davon aus, daß ein Technologieunternehmen wie Apple recht genau weis, was in der Welt, auch in Asien, für Erzeugnisse auf dem Markt und dort erfolgreich sind. Hat doch bereits '82 Max Grundig die CeBit mit den Worten "Scheiß Japaner!" verlassen. Wenn also er schon damals, dann Apple 2014 nicht? Das zu sagen ist nicht nur reine Spekulation, sondern schlicht abwegig.

    Die Dinger waren Apple also durchaus bekannt. Sicher waren sie nicht DIE Inspirationsquelle, aber mit Sicherheit EINE.

    Nach meiner Meinung haben die Das Mobilfunkmodul nicht weggelassen, weil es nicht gehen würde (so viel Strom verbrauchen die Dinger ja nun nicht, erst recht nicht in Ballungsgebieten mit einem dichten Netz) oder aus sonstigen technischen Gründen. Sie haben es weggelassen um den Erwerb der Applewatch fest mit dem Erwerb und/oder dem Besitz eines IPhones zu verknüpfen und damit auch in die Märkte einzudringen, in denen die IPhones nicht so erfolgreich sind, wie gewünscht. (China z.B., denke ich.)

    Das ist nichts schlimmes, wenn man ehrlich sein will, muß das aber ebenfalls gesagt werden.

    Ich mag mich irren, aber wenn ich mich richtig erinnere waren die Verkaufszahlen der Applewatch zuerst alles Andere als rosig. Erst später (zwei Modellreihen später,.......... Zufall?) stieg der Absatz und die Applewatch drängte alles Andere an den Rand des (ohnehin bis heute nicht sehr großen) Markes der Smartwatches. Das kann ich aber nur für Europa sagen. Wie es anderswo aussieht, weis ich nicht.