Erste Amiga Schritte nach 30 Jahren...

Es gibt 10 Antworten in diesem Thema, welches 3.375 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. August 2020 um 10:33) ist von RazortecXL.

  • Hallo!

    Nun möchte ich mein erstes Amiga 500 Projekt starten und hoffe ein paar Infos als Tipps von Euch zu erhalten.

    Am Anfang stehe ich vor mehreren Entscheidungen.

    Beginnen wir mit dem Netzteil.

    Glücklich über meinen Amiga Erwerb habe ich das Gerät angeschlossen und das Netzteil entwickelte schwarzen Rauch...

    Alte Netzteile überholen oder Ersatznetzteile kaufen?

    Dann der Grafikausgang.

    Habe alte CRT Monitore, leider gehen Diese mir total auf die Augen.

    Ich suche nach einer Lösung für TFT.

    ECS V2 oder lieber einen Scart - HDMI Konverter?

    Dann geht es noch um den Ersatz von Disketten.

    Oft sehe ich Lösungen mit WHD Load und größerem Einsatz.

    Externe ACA 500 Plus z. B. mit SD Karte, welches Ressourcen frisst und man dann noch weitere Turbokarten benötigt etc..

    Warum nicht einfach ein externes Gotek Laufwerk?

    Scheint hier etwas verpönt zu sein.

    Also schon mal vielen Dank für´s lesen und Eure Geduld mit mir!

  • "Warum nicht einfach ein externes Gotek Laufwerk? Scheint hier etwas verpönt zu sein."

    Ich habe ein externes Gotek Laufwerk am A500. Nur bootet der A500 NICHT vom externen LW. Des Weiteren verlangen einige Trackloader df0. Aber dies kann man mit einem Bootselektor lösen.

  • Wegem dem Netzteil........einige schwören darauf alte Netzteile wieder aufzuarbeiten, einige finden neue Netzteile besser.

    Ich habe mich für das A-Power Netzteil entschieden, was jetzt seit 9 Monaten zuverlässig funktioniert. Mit angeschlosseneer Turbokarte, 3 Diskettenlaufwerken und Drucker

    Finde ich auch optisch passend

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.[9204].htm?gclid=EAIaIQobChMIkLXrvraB6wIVkLh3Ch3ljwJIEAQYASABEgJXP_D_BwE

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

  • p3p3: Der bootselektor ist ein Hardware Teil mit Schalter und macht aus dem Df1 ein Df0 LW?

    @Razortec: Cooles Teil, das schaue ich mir an. Vermutlich bestelle ich mir solch ein Netzteil aus Sicherheitsgründen und werde die alten Netzteile trotzdem restaurieren.

  • Ich habe das A-Power auch. Am Amiga 500 mag das Ding noch gehen. Am Amiga 1200 hat es beim Diskettenzugriff(Gotek) die Power-LED zum Flackern gebracht, was kein gutes Zeichen in Bezug auf das Netzteil ist. Habe es durch ein altes Netzteil ersetzt, welches in meinen Augen fachmännisch generalüberholt wurde und das Flackern ist nicht mehr. Seitdem habe ich eine generelle negative Meinung zu neuen Ersatznetzteilen.

    Was Grafik angeht, ist das "Amiga zu Scart"-Kabel brauchbar - und vor allem günstig. Mein TFT produzierte mit dem Kabel nur sehr sehr wenig Inputlag. Es war also alles im grünen Bereich. Leider ist der Inputlag vom Monitor/Fernseher abhängig. Hier hilft also nur testen. Auch produzieren die Kabel nicht immer ein tolles Bild - aber das ist Geschmackssache.

    Habe ein externes Gotek-Laufwerk mit Bootselektor im Einsatz. Letzteres ist wichtig, wenn du von dem Teil auch booten willst - als vollwertiges DF0-Laufwerk. Ob man es intern oder extern einbaut, ist Geschmackssache. Vergessen darf man nie, dass schon seit vielen Jahren keine neuen DD-Disketten produziert werden. Den Teilen, die man bei Ebay bekommt, darf man in Punkto Zuverlässigkeit keinesfalls trauen. Das Killerargument FÜR ein Gotek-Laufwerk ist allerdings: USB-Stick rein, läuft! Bei allem anderen besteht das Henne-Ei-Problem - wie kriege ich die Treiber aus dem Aminet auf den Amiga, die ich benötige, um ein Gerät zur Datenübertragung zum Laufen zu bekommen?

    Das sind meine Erfahrungen in dem Bereich. :)

  • es gibt auch 2 A500 Netzteile original:

    - 3,5 A mit dickem Trafo (schwerer vom Gewicht her)


    - 4,5 A oder 4,2A (?) mit Schaltnetzteil (leichter)

    das 3,5 A reicht normalerweise für den A500 locker aus und ist was langlebigkeit angeht robuster.

    Das 4,5 A mit Schaltznetzteil kann halt mehr Strom aber dafür sind Schaltnetzteile anfälliger was Lebenszeit angeht. Und wenn dann was im

    Flyback kaputt geht, ist es meist nicht mehr reparabel

  • Ich habe das A-Power auch. Am Amiga 500 mag das Ding noch gehen. Am Amiga 1200 hat es beim Diskettenzugriff(Gotek) die Power-LED zum Flackern gebracht, was kein gutes Zeichen in Bezug auf das Netzteil ist. Habe es durch ein altes Netzteil ersetzt, welches in meinen Augen fachmännisch generalüberholt wurde und das Flackern ist nicht mehr. Seitdem habe ich eine generelle negative Meinung zu neuen Ersatznetzteilen.

    Was Grafik angeht, ist das "Amiga zu Scart"-Kabel brauchbar - und vor allem günstig. Mein TFT produzierte mit dem Kabel nur sehr sehr wenig Inputlag. Es war also alles im grünen Bereich. Leider ist der Inputlag vom Monitor/Fernseher abhängig. Hier hilft also nur testen. Auch produzieren die Kabel nicht immer ein tolles Bild - aber das ist Geschmackssache.

    Habe ein externes Gotek-Laufwerk mit Bootselektor im Einsatz. Letzteres ist wichtig, wenn du von dem Teil auch booten willst - als vollwertiges DF0-Laufwerk. Ob man es intern oder extern einbaut, ist Geschmackssache. Vergessen darf man nie, dass schon seit vielen Jahren keine neuen DD-Disketten produziert werden. Den Teilen, die man bei Ebay bekommt, darf man in Punkto Zuverlässigkeit keinesfalls trauen. Das Killerargument FÜR ein Gotek-Laufwerk ist allerdings: USB-Stick rein, läuft! Bei allem anderen besteht das Henne-Ei-Problem - wie kriege ich die Treiber aus dem Aminet auf den Amiga, die ich benötige, um ein Gerät zur Datenübertragung zum Laufen zu bekommen?

    Das sind meine Erfahrungen in dem Bereich. :)

    Ich habe ein A-Power am A500er dran, mit Turbokarte ACA1233n, ACA500plus, interne 2MB Speicherweiterung und 3 externen Disketten Laufwerken = keine Probleme

    Auch am A1200 einige Zeit dran gehabt, mit Blizzard 1230, 3 externen Disketten Laufwerken und Drucker = keine Probleme.

  • Das sind nur meine Erfahrungen. Allerdings stehe ich damit nicht alleine dar. Im A1K gibt es zahlreiche negative Meldungen zu diesem Produkt - zum einen Erfahrungsmeldungen, zum anderen Meldungen über ungewöhnliches Verhalten, wo sich dann später herausstellt, dass das A-Power schuld ist. Sicherlich, es mag zwar funktionieren, aber die Problemquote scheint mir ungewöhnlich hoch zu sein für ein "neues" Netzteil. :)

  • Das sind nur meine Erfahrungen. Allerdings stehe ich damit nicht alleine dar. Im A1K gibt es zahlreiche negative Meldungen zu diesem Produkt - zum einen Erfahrungsmeldungen, zum anderen Meldungen über ungewöhnliches Verhalten, wo sich dann später herausstellt, dass das A-Power schuld ist. Sicherlich, es mag zwar funktionieren, aber die Problemquote scheint mir ungewöhnlich hoch zu sein für ein "neues" Netzteil. :)

    Ich kenne den "Amiga Ersatz-Netzteile" Thread, im A1K Forum.

    Es ist möglicherweise ein bisschen Glückssache, ob ein neues Netzteil einwandfrei funktioniert, das ist aber bei den alten Original Netzteilen (die nicht aufbereitet sind) auch so.

    Die Gesamt Performance des Amiga muss man berücksichtigen, ein "nackiger" Amiga wird besser mit einem Netzteil klar kommen, als ein voll ausgebauter.

    Das neue Netzteil vom icomp wird bestimmt bei einigen das leidige Netzteil Problem lösen, wenn ich das richtig erlesen habe. Ist halt optisch nicht so schön wie ein Original Netzteil.

    Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.