Ich hab für mich noch keine Erklärung gefunden, warum mehr Licht für sattere Farben sorgt.
Die HSL-Sättigung ist das Verhältnis von stärkstem zum schwächsten Farbkanal.
Doppelt so viel Licht ändert ja nichts am Verhältnis - und trotzdem wirkt es satter.
Hat da jemand ne schöne Erklärung für?
Sowas wie "bloß nicht linear die Photonen vergleichen, sondern für die Sättigung vorher ne Kurve anwenden" oder sowas.
Ich denke, es hat auch was mit dem Lichtspektrum zu tun. Meine Lieblingsschwester im Zivildienst z.B. war wahnsinnig enttäuscht, dass ich ihre neue Haartönung (leicht rötlicher Kastanienbraunton) auf der Station nicht sehen konnte und darüber sehr enttäuscht. Für mich waren die Haare schwarz wie immer. Dann waren wir nach Feierabend draußen, und die Nachmittagssone schien ihr direkt auf den Kopf, und da konnte ich es auf einmal ganz deutlich sehen. Das war so eine Art Schlüsselereignis. Später, als ich dienstlich 50polige Kabel an ihre Stecker gelötet habe, kam mir das sehr zugute. Da habe ich dann ordentlich Licht draufgegeben, dann konnte ich bis auf 2 Adern alles unterscheiden. Was nicht ging, waren 2 in einer Farbe (bzw. 2 Farben
), die ich als 'Ringeltaube' bezeichnen würde.. eine Art mittelhelles Blaugrau, einmal wohl mit leichtem Rotanteil. Den konnte ich beim besten Willen nicht erkennen, aber in dem Fall kann war es mit Durchklingeln getan.