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(eure) Zeitung aus dem C64

  • Ich hatte früher mal mit Newsroom gearbeitet.

    Witzig, davon habe ich gestern zum ersten Mal in einer alten RUN gelesen.


    Pagefox war auch das Programm meiner Wahl, wenn ich was zu schreiben hatte.

    Pagefox kam aber erst recht spät raus, glaube 1988, da nutzten wahrscheinlich viele schon eher den Amiga oder anderes dafür? Wobei das bei mir tatsächlich auch erst etwa von 1994 bis 99 war. Muss mal gucken, ob noch was davon da ist.

  • Holla, das sieht aber durchaus professionell aus 8)

  • Holla, das sieht aber durchaus professionell aus 8)

    Danke... eben mal kurz angetestet... auch ohne Handbuch hab ich Text in drei Spalten in Publish angezeigt bekommen. Und mit GoDot bekommt man dann die als geoPaint gespeicherten Seiten auch umgewandelt. Ausdrucken am PC dann kein Problem... Damals hatte ich das mit geoPCX umgewandelt, war halt einfacher.

  • Hatte die Aufgabe die "Computerseite" unserer Schülerzeitung zu erstellen.Hatte dafür Printfox auf dem C64 genutzt. Ein Klassenkamerad nutzte für seinen Bereich schon den ATARI ST.


    P. S. Mit Printfox konnte man so schöne Spruchbänder auf Endlospapier erstellen, da hing das halbe Klassenzimmer damit voll. 😂

    Ja, diese Banner waren dann auch eher meine Abteilung! :whistling:

    Danke für die schöne Erinnerung... ^^

  • Und mit GoDot bekommt man dann die als geoPaint gespeicherten Seiten auch umgewandelt. Ausdrucken am PC dann kein Problem... Damals hatte ich das mit geoPCX umgewandelt, war halt einfacher.

    Bei einem Dokument wie deinem - fast nur Text - würde es aber doch deutlich mehr Sinn machen, per geoPubLaser nach Postscript zu exportieren und dass dann in ein PDF zu wandeln? Dann hättest du - abgesehen von der kleinen Globus-Grafik - maximale Qualität, die sich von einem modernen Programm nicht unterscheidet.


    Die "PD-Box" von Matthias Matting wurde damals so entworfen und gedruckt (GeoPublish, Export nach PS, die PS-Datei dann zur Druckerei), WIMRE.

  • Naja... geoPubLaser hatte ich bestimmt auf irgendeiner Disk, aber schon geoPublish war neu. Wie so vieles hatte ich mir das damals gekauft weil es das gab. Und nur für den Zweck hatte ich es dann 1x genutzt. Und PDF war damals für mich weniger ein Thema... mal abgesehen von den vielen Textfehlern 8|


    Bin ja auch nur ein lausiger DTP Amateur :)


    Im Vergleich würden mich jetzt die nicht-GEOS-Programme interessieren.

  • So, wie versprochen... hier Teil 2 von "Bon mots et logique total"... :D


    Es versteht sich von selbst, dass die meisten Sprüche Insiderwissen voraussetzen. Aber war schon eine geile Zeit!


    Vor allem: das Bewusstsein, dass man SOWAS mit seinem C64 zuhause hinbekommen hat. Schon toll... das alles mit einem C= 1526 mit nachgerüstetem Grafik-ROM. Der konnte was! ;)


    edit: Ende war übrigens bei Teil 11 nach der 13.1. Die zweite Hälfte von Klasse 13 habe ich nicht mehr erlebt, weil das nix wurde mit Abi. :D

    Und: man achte mal genau auf die Schrift. Teilweise sind einige Punkte um ein Punkt versetzt - hat aber nie jemanden gestört.

  • Ich hab den Thread mal zum Anlass genommen mein Dokument von 1997 mit geoPublish neu zu setzen. Man merkt schon das am PC einiges einfacher geht. Aber wenn man will...


    Ich häng mal das D64 mit den geoPublish-Dateien an. Falls jemand mal mit geoPublish herumspielen will... auch schlechte Beispiele können beim lernen helfen :rolleyes:


    Gibt ein Hauptdokument (dnewsflash1097), dann für beide "Artikel" je einen Header und einen Textteil. Und dann die Tabelle. Alles geoWrite-Dokumente.


    geoPublish formatiert die geoWrite-Dokumente passend zum Page-Layout. Seitenlänge und -breite kann man also im Editor nicht ändern...


    Ich hab zwar noch einen Drucker mit Centronics-Schnittstelle... und ich glaube ein W&T-Interface liegt auch noch im Karton, aber Ausdrucken würde ich das eher über den PC. Bilder in ein LibreOffice-Dokument einfügen, dann drucken...

    Und ohne Turbo würde ich das auch nicht machen wollen... SuperCPU war schon vor 20J. ein "Must-have!". VICE+Warp oder TC64 geht auch...


    Danke für den Thread, ohne den hätte ich mich wahrscheinlich nicht wieder mit Publish auseinandergesetzt...:thumbup:


    P.S. hier ist ein Bild des Originals.

  • Matritzenpapier, Matritzendrucker? Oh ok, noch nie was davon gehört. Darüber würde ich gern mehr erfahren.

    Ich vermute mal, so wurde in der DDR auch kopiert, denn die Kopie meines Schulzeugnisses bzw Sporturkunden hatten auch so eine komische lilablaue Farbe bei den Noten oder Eintragungen.

    Die ham wa in der Schule benutzt.... Mit Handkurbel ... Konnt man immer schön tief einatmen und war danach benebelt..:D

  • Ich hatte mit geoPaint zwei Eintrittskarten für Schulfeste gemacht (11er Fete und Abi-Party). Eine habe ich noch... Heute finde ich es furchtbar ;)



    Später habe ich mal mit geoPublish eine Scherzzeitung zusammengebaut, die habe ich aber nicht mehr... :(

  • darkvision Schade eigentlich daß geoPublish nie am VDC & 2MHz Modus angepaßt wurde :-\

    Ich glaube das wird zu sehr Off-Topic. Man hätte weder den 128er und schon gar nicht GEOS128 entwickeln sollen... dann wäre mir in den letzten zwei Jahren viel Arbeit erspart geblieben.

    Heute finde ich es furchtbar

    Ja, Heute. Geht mir aber auch so... damals hatte man einen anderen Blick auf die Dokumente. Damals war das alles Hipp ;)

    Später habe ich mal mit geoPublish eine Scherzzeitung zusammengebaut, die habe ich aber nicht mehr... :(

    Schade... :( ich hatte ja das Glück das zumindest ein JPG von meinem Dokument existierte, da konnte ich das nachbauen und für die Zukunft "sichern".


    Meines war ja auch nur ein Gag... hat denn jemand mal wirklich mit geoPublish layoutet? Schülerzeitung oder so?

  • Die allerersten Schülerzeitungen (späte 80er) haben wir so gemacht, dass jeder seinen Beitrag mit Hand geschrieben hatte und das Ganze dann zu einer Zeitung zusammengeschustert wurde; das war eher ein Konvolut.

    Später (frühe 90er) wurde dann schon mit PC gearbeitet und mit Matritze vervielfältigt; das war ein Gerät, das beim Schulwart stand und per Handkurbel bedient wurde. Auch bei uns gab es Sammlungen von Bonmots aus dem Unterricht und Ähnliches. Es war eine lustige Zeit und ich habe auch redaktionell vieles beigetragen, hatte aber damals mit der EDV nix am Hut.

  • Etwas OffTopic, da das keine Zeitungen waren, aber ich denke, das passt thematisch:


    Ich habe als Erster meine Hausaufgaben in Deutsch als Textausdruck abgegeben. Da konnte der C=1526 noch keine Grafik - und ich hätte nie davon geträumt, damit je Grafik drucken zu können.

    Endlospapier ausgeschnitten und ins Deutsch-Heft geklebt - dazu hatte ich den Segen meines Deutschlehrers.

    Vom Rest der Klasse allerdings nicht - den Begriff "Nerd" gab es zu der Zeit ja noch nicht, aber ich hatte den Spitznamen Murray Bozinskiy... :D


    Später dann in der Oberstufe hat ein Kollege mit dem Mac seines Vaters (der arbeitete bei einer großen Zeitung, die es heute noch gibt) Vordrucke von Ärzten gescannt und in der Pausenhalle ausgelegt. Jeder konnte sich dann Entschuldigungen von Ärzten basteln, wenn es mal wieder Wichtigeres als Schule gab. :D

  • Die ham wa in der Schule benutzt.... Mit Handkurbel ... Konnt man immer schön tief einatmen und war danach benebelt..

    Ich fand Druck ja schon immer faszinierend. Nachdem ich aus der Schule wusste, wie das mit den Matrizen funktioniert, habe ich meine eigene Mini-"Druckerei" gebastelt – mit einer Glasflasche als Zylinder, auf die ich die Vorlage gespannt habe. Damals hatte ich aber noch nichts mit Computern zu tun und habe selbst gezeichnete Comics verfielfältigt und in der Familie und Nachbarschaft verteilt.


    Heute finde ich es furchtbar

    Macht nix, ich finde meine Frühwerke aus heutiger Sicht auch nicht besonders gut. Natürlich waren die technischen Möglichkeiten noch stark eingeschränkt aber das größte Manko war halt, dass man keinerlei Gestaltungs-Kenntnisse hatte.


    Manche mag das wundern aber es gab ja schon großartiges Print-Design in der Vor-PC-Ära (bis zurück in die Zeit Gutenbergs) – nur haben die Profis eben ohne Computer gearbeitet. Es mussten ja auch erst einige Voraussetzungen erfüllt werden, damit Computer für die Profis interessant wurden: Die digitale Druckqualität musste steigen, die Preise fallen und dann musste noch die einfach zu bedienende DTP-Software entstehen. Mein Typo-Prof. hat 1985 einen der ersten Macintosh-Rechner mit PageMaker-Software aus den USA nach Deutschland gebracht. Trotzdem war es noch etliche Jahre ein No-go unter Profis, mit dem PC etwas zu gestalten – DTP galt als unausgereiftes Spielzeug. Es gab ja schon vorher extrem teure EBV-Workstations – nur konnte sich sowas "niemand" leisten.


    Es dauerte noch einige Jahre, bis Computertechnik und Design zusammenwuchsen – und ich war in der glücklichen Situation, das alles live mitverfolgen zu können.


    hat denn jemand mal wirklich mit geoPublish layoutet? Schülerzeitung oder so?

    Das würde mich auch weiterhin brennend interessieren – inkl. alte Ausdrucke etc.

  • Da fällt mir auch noch ein, dass ich während dem Studium meine ersten Hausarbeiten noch mit geoWrite geschrieben hatte. Durch den Amstrad Laserdrucker, den ich mal auf dem Sperrmüll gefunden hatte, konnte ich die Texte mit dem Druckertreiber für einen LaserJet II so ausdrucken, dass niemand auch nur erahnen konnte, auf welcher Hardware die Texte entstanden waren. :)

  • Leider auch keine Zeitung, aber ich hab meine Bewerbungen für den Ausbildungsplatz und Praktikumsmappen 2003/2004 mit Geos/Geowrite gemacht. Ebenso zu der Zeit Einladungen und Poster mit Printmaster Plus. Irgendwo schlummern auch noch Ausdrucke von Einladungen zu Straßenfeten und Geburtstagsfeiern aus den 90ern. Vattern hatte Mitte der 90er mit Printmaster mal meterlange Banner zum Polterabend meiner Cousine gemacht. Da hat der kleine MPS1230 bald 2 Tage durchgedruckt...

  • Wir hatten so um 1985 herum eine Schülerzeitung gemacht. Damals ganz ohne Computer. Jeder Redakteur bei sich zu Hause mit einer Schreibmaschine. Grafiken wurden per Hand gezeichnet und das alles dann fotokopiert.


    Den ersten richtigen "DTP"-Einsatz hatte ich erst 1988/89 bei meiner Fachbereichsarbeit, die Teil der Matura (Abitur) war. Das Setup dafür war interessant: Ich hatte damals erst seit relativ kurzer Zeit einen Drucker, einen Star LC 10C (also seriell angeschlossen *schnarch*). Als Textprogramm habe ich ein Listing des Monats aus dem 64'er Magazin genommen, "MWriter". Das Teil habe ich erst vor ein paar Tagen wieder mal angeworfen. Es ist erstaunlich, was das Ding kann. Bis hin zum 80-Zeichen-Modus war fast alles dabei, was damals angesagt war. Das Schriftbild war dann Teil der NLQ-Fonts meines 9-Nadlers. Und Grafiken habe ich mit GeoPaint gemacht. Dann habe ich in MWriter entsprechend Abstand gelassen und die ausgedruckte Seite dann nochmals mit GeoPaint "überdruckt" und hatte dann (nach einem Draft-Versuch) die Grafiken am richtigen Fleck.


    Zu der Zeit hat das alles super-profesionell ausgeschaut. Meine Kollegen hatten im besten Fall eine elektrische Schreibmaschine, im schlechtesten Fall eine mechanische. Und ich hatte eine Drucker mit NLQ und elektronische Grafiken und das wirkte um Längen professioneller.


    Echt interessant, wie man sich damals beholfen hatte.