Die Programmiersprache COBOL

Es gibt 156 Antworten in diesem Thema, welches 31.354 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (1. Februar 2023 um 11:38) ist von struuunz.

  • Genau, oder Intel-Hex. Das wäre natürlich etwas unpraktisch, weil man dann nicht zeilenweise arbeiten kann (je Karte eine Zeile).

    Also doch besser nur Fortran- und Cobol-Programme auf Lochkarte stanzen.

    Zeile löschen war damals "Karte rausnehmen" und Zeile einfügen "eine neue Karte einfügen". Man konnte auch innerhalb der Zeilen editieren (Zeichen einfügen, löschen oder ersetzen). Dafür musste aber die Karte kopiert werden. Der Programmtext wurde beim Stanzen im Klartext auf die Karten aufgedruckt, damit man sich in seinem Lochkartenstapel zurechtgefunden hat.

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  • Ihr liegt alle falsch !!!

    An der FH in Trier hat 1994/95 unser Prof. Dr. Panda (Ich hoffe, ich schreibe den Namen richtig.) noch in der Einführungsvorlesung erklärt:

    FORTRAN77 ist die Programmiersprache der Zukunft.

    Seit Juli 2019 wieder mit dem Commodore Virus infiziert.

    Aktuell: C64 Reloaded MK2, C64C, C64 Brotkasten Original, C64 Brotkasten in blassgrau, Amiga 500, Amiga 600, Amiga 2000 (Octagon 2008), Amiga 2000 mit PC-XT, VIC20, Commodore 16 mit 64KB Umbau nach ComputeMit Zeitschrift..

  • 1994/95? Als Pascal schon durch war und alle Welt schon C und C++ programmiert hat?

    Wie alt war der Prof. damals und hat der von der Außenwelt noch was mitbekommen? ;)

  • 1992/93 gab's zum ersten mal in Hamburg Informatik-LK, und zwar in TurboPascal! Das war noch nicht weg vom Fenster. Allerdings mußten wir erstmal einen Crashkurs in Pascal machen, weil das keiner je gelernt hatte...

  • 1994/95? Als Pascal schon durch war und alle Welt schon C und C++ programmiert hat?

    Wie alt war der Prof. damals und hat der von der Außenwelt noch was mitbekommen? ;)

    Ich glaub, wenn Du mathematische Libs benutzt, und z.B. im HPC Bereich unterwegs bist, dann solltest Du immer noch Fortran können. Zumindest lesen können.

  • In der Firma wo ich arbeite benutzen wir immer noch Cobol - inzwischen Visual Cobol. Die Programme sind so alt und kompliziert das es zuviel Geld und Resourcen verschlingen würde alle Progamme in .NET zu ändern,

    daher wird weiterhin in Cobol entwickelt und die Programme gewartet. Allerdings sind die meisten die sich mit Cobol auskennen schon zur Rente, so das wir nur noch ne handvoll Cobol Programmierer haben.

    Ich kann die Programme teilweise lesen aber packe die nicht mal mit der Kneifzange an.

    Gesucht: Commodore Slimeline PC, Commodore Tower PC, PC60, Drean C16 in OVP, VC20 Module wie Steinbeisser, VIC20 Module von OEM und Mach. Lang

  • 1992/93 gab's zum ersten mal in Hamburg Informatik-LK, und zwar in TurboPascal! Das war noch nicht weg vom Fenster. Allerdings mußten wir erstmal einen Crashkurs in Pascal machen, weil das keiner je gelernt hatte...

    Ja, aber nur an Schulen und Unis.

  • >Ich kann die Programme teilweise lesen aber packe die nicht mal mit der Kneifzange an.

    Den alten Cobol-Code, den musst du ausdrucken und dich dann mit 2 Kannen Kaffee in ein ruhiges Zimmer zurückziehen und Zeile für Zeile durchgehen.

    Man muss Buchhalter sein, null Kreativität und stur konservativ verstaubt sein mit einer seelenruhe, das das fast schon Meditation ist, genau dann ist Cobol der Himmel auf Erden.

    Kurt hat hier, ich glaube auf Seite 6 mal ein paar seiner Cobol Programme veröffentlicht, die 0 mal runtergeladen wurden.

    Wenn man die sich anschaut, stur dran lang, jedes Bit-Zeichen, einzeln einlesen, mit sturer Syntax wieder ausgeben. Hat er gut gemacht, keine Frage, aber das ist wie mit 1000 Teilen Puzzeln, fertig sehen sie toll aus, nur die Nerven so ein Teil zusammen zu basteln die muss man erst mal haben..

  • >FORTRAN77 ist die Programmiersprache der Zukunft.

    bei wiki steht:

    Erscheinungsjahr:1957

    Als Versionen folgten aufeinander:

    FORTRAN I, FORTRAN II, FORTRAN IV, FORTRAN 66, FORTRAN 77, Fortran 90, Fortran 95, Fortran 2003, Fortran 2008 und Fortran 2018.

    Hier ist ein Stück Fortran Code für die Fibonacci Zahlen:

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    das sieht recht human aus, obwohl es schon komische syntax ist:

    write(*,*) "> How many elements to calculate?:"

    read (*,*) limit

  • >Ich kann die Programme teilweise lesen aber packe die nicht mal mit der Kneifzange an.

    Den alten Cobol-Code, den musst du ausdrucken und dich dann mit 2 Kannen Kaffee in ein ruhiges Zimmer zurückziehen und Zeile für Zeile durchgehen.

    Das ist sicher nicht die Methode, wie ich an ein größeres fremdes Programm herangehen würde.

    Man muss Buchhalter sein, null Kreativität und stur konservativ verstaubt sein mit einer seelenruhe, das das fast schon Meditation ist, genau dann ist Cobol der Himmel auf Erden.

    Das sind jetzt aber alles Klieschess. Programmiersprache ist Programmiersprache. Kennst du denn Cobol überhaupt?

    Ich fühle mich auch nicht als konservativer Buchhalter mit null Kreativität, wenn ich mich mit meinen altern Fernschreibern beschäftige.

    Ich wundere mich gerade so ein bisschen. Programmierst du denn selbst? Welche Sprachen?

  • >Das ist sicher nicht die Methode, wie ich an ein größeres fremdes Programm herangehen würde.

    Ich fühle mich auch nicht als konservativer Buchhalter mit null Kreativität, wenn ich mich mit meinen altern Fernschreibern beschäftige.

    Du programmierst ja auch in Java und Javascript, da kann ja auch keine Kreativität aufkommen.. :smile: ein kleiner Scherz am Rand :smile:

  • >Das ist sicher nicht die Methode, wie ich an ein größeres fremdes Programm herangehen würde.

    Ich fühle mich auch nicht als konservativer Buchhalter mit null Kreativität, wenn ich mich mit meinen altern Fernschreibern beschäftige.

    Du programmierst ja auch in Java und Javascript, da kann ja auch keine Kreativität aufkommen.. :smile: ein kleiner Scherz am Rand :smile:

    So gesehen, kommt die dann bei keiner Programmiersprache auf. Ist ja alles ziemlich theoretischer Kram. ;)

    Du hast immer noch nicht gesagt, was du eigentlich programmierst und wodurch du dir deine Meinung zu Cobol gebildet hast.

  • Ich habe mir jetzt mein COBOL Buch bringen lassen. Werde mich mal in das Thema einlesen.

    Vielleicht hat ja ein COBOL Experte eine Meinung zum Buch.

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  • ich habe auf den letzten Seiten ein Stückchen davon erzählt, mehr ist nicht, erst wenn wir zusammen mal nen Bier getrunken haben.

    >So gesehen, kommt die dann bei keiner Programmiersprache auf. Ist ja alles ziemlich theoretischer Kram.

    Nö überhaupt nicht. C wäre die Kunsthochschule und die durchgeknallen Picasso Schüler, die den Kubismus malen wäre die Programmiersprache Redcode, schon mal gehört? Redcode ist mir aber auch zu durchgeknallt. Wobei ich nichts gegen die Leute habe die Programme schreiben um sie gegeneinander "kämpfen" zu lassen. Aber zum Programmierwahn fehlt da nicht mehr viel..

    Ach so eine Kleinigkeit, Programmieren ist grundsätzlich Kunst, Schönheit von Bit und Bytes. Selbst das trockene Cobol hat irgendwo eine Schönheit, genau wie häßliche Frauen auch einen Hauch von Schönheit haben. Oder wie ein Elektronikfreak der in Schaltungen von Platinen die Schönheit des Designs entdeckt. Wer aber in programmieren nur "theoretischen Kram" sieht, dem würd ich raten was anderes zu machen und seine Zeit nicht mit programmieren zu verschwenden. Vielleicht Gartenarbeit? Aber das ist nur meine Meinung am Rand.

  • Redcode ist schlicht und einfach Assembler. Was ist daran durchgeknallt?

    Wenn du schreiben würdest, dass Brainfuck durchgeknallt ist, dann könnte ich das irgendwie nachvollziehen.

    Also mindestens 50% von dem was du schreibst ergibt überhaupt keinen Sinn oder es widerspricht sich.

    Erst ist Cobol staubig und unkreativ, dann hat es irgendwo eine Schönheit. Dann fabulierst du von der Schönheit hässlicher Frauen. Alles ohne jeden Zusammenhang.

    Hat hier jemand den ChatGPT losgelassen?

  • >Erst ist Cobol staubig und unkreativ, dann hat es irgendwo eine Schönheit.

    Cobol ist häßlich und staubig und was für Leute die privat Puzzel mit 1000 Teile spanned finden und trotzdem ist selbstverständlich eine Schönheit da, bei Cobol nicht viel, aber sie ist wie in jeder Programmiersprache vorhanden. Mal weniger wie bei Cobol, mal extrem viel wie bei Redcode (das übrigens längst nicht nur ASM ist), Redcode ist lebendig..

    >Hat hier jemand den ChatGPT losgelassen?

    Beleidigungen behalt für dich!

    Und hast du jemals eine berufliche IT Ausbildung germacht oder Informatik an der FH/Uni studiert? Weißt du etwas von formalen Sprachen, oder was Verifikationen sind, oder kannst du Algorithmen erstellen? Oder hast du mal was von theoretischer Informatik mitbekommen, was das bedeutet? Oder kannst du eine triviale Omega Notation berechnen?

    Das frag dich mal, aber das wird Off-Topic und dazu bin ich nicht hier. Hier gehts um alte Sprachen, Cobol und den C64.

  • Da ich als Softwareentwickler tätig bin (und das wusstest du bereits), ergibt sich der Rest von selbst (TH Erlangen, war damals noch mehr ein Mathematikstudium als ein Informatikstudium).

    ChatGPT sollte keine Beleidigung sein. Ich denke du wirst ja wissen, warum du bewusst so schreibst, dass es mich an einige Sitzungen mit ChatGPT erinnert. Ausweichende Antworten, Zusammenhänge herstellen wo eigentlich keine sind. Manchmal auch Widersprüche, die auf Nachfrage dann korrigiert werden.

  • Weil du nicht verstehst , was ich dir geschrieben habe.

    Aber so als Abschluss, um das ganze hier nicht ausufern zu lassen, es ist eh schon viel zu viel Off-Topic hier.

    Ich möchte dir eine Anekdote erzählen, die sich wirklich so zugetragen hat. Die aber keine Beleidigung gegen wen auch immer darstellen soll, sondern nur um etwas zu verdeutlichen:

    Als Steve Jobs und Steve Wozniak genug Geld zusammen hatten und ihre erste richtige Firma gründeten suchten sie Programmierer. Also führten sie Einstellungsgespräche. Man muss dazu sagen, zu der Zeit waren Mathematiker, meist Mathe-Studium. Einer der größten Arbeitgeber war IBM, ein Hassobjekt für alle anderen. Warum, wird hier deutlich..

    IBM-Mitarbeiter, Programmierer trugen "Uniform": Schwarze Hose, weißes Hemd, schwarzes Jacket.

    Also Einstellungsgespräch bei Apple. Woz sitzt da mit einem ehemaligen Mitarbeiter von IBM, der schwarze Hose, weißes Hemd, schwarzes Jacket trug. Woz fragt noch etwas über die kenntnisse, in dem Augenblick kommt Steve Jobs in den Raum. Er tragt: kaputte Jeans, offenes Hemd (es ist Hochsommer) und er ist barfuß. (Angeblich auch noch dreckige Füße ;)

    Jobs geht wortlos an dem Bewerber vorbei, setzt sich auf einen Stuhl und packt seine Füße auf einen zweiten Stuhl. Dann fragt er den Bewerber: Und sie wollen bei uns anfangen? - Ähm..ja, ist die Antwort.

    Jobs: Sind sie noch Jungfrau?

    Ähm.ähm..stammel..

    Jobs: Ich frage noch mal, sind sie noch Jungfrau?

    Ähm..ähm..Kopf wird rot, er steht auf und rennt raus..

    Woz: Warum tust du das, warum vergraulst du diese fähigen Leute?

    Jobs: Diese Leute sind vielleicht fähig, aber ich brauche kreative Leute - um etwas kreatives zu erschaffen!

  • Weil du nicht verstehst , was ich dir geschrieben habe.

    Vielleicht verstehen ja die anderen, was du da schreibst und was das mit Informatik zu tun hat. Ich nicht. :nixwiss:

    Also zurück zum Thema.