Prologic-Dos Classic, Einbau

Es gibt 29 Antworten in diesem Thema, welches 11.338 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. Dezember 2021 um 20:08) ist von Fepo.

  • Hallo zusammen,
    ich habe hier PrologicDos Classic von REX, leider nur die Platine welche in die Floppy kommt. Ich habe einen noch ein Sockel frei ich denke da kommt ein Paralellkabel ran und noch 3 Pins habe ich frei.

    Es sind zwei Eproms drauf, hat jemand eine Einbauanleitung, kommt da nur noch ein Paralellkabel ran damit es läuft ?

    Chris

  • An den einen Sockel kommt das Parallelkabel, entweder an den Userport des C64 oder an die Expansionportplatine. Über die Userportversion habe ich aber keine weitere Info, und die Expansionportversion ist so aufwendig, dass Du da die Platine brauchst und der Rest dann eh geregelt ist. An die 3 Pins kommt die Powerled der Floppy, die dann anzeigen kann ob der Speeder mit 2MHz arbeitet oder nicht. Beim Laden blinkt die dann ..

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Vielen Dank für die Infos,
    ich denke die Userportversion ist einfacher :smile: gibt es da Infos bezüglich den Anschluss des Paralellkabels? Ich habe da nur ein IC Sockel für Kabel drunter steht. Ich braucher sicher ein neues Kernel im 64er oder ?

    Chris

  • Ja neues Kernal braucht man in der USERportversion, die Expansionportversion hat das Kernal extern. Irgendwann hatte ich mal die Einbau-/Anleitung eingescannt, mal sehen ob ich die noch mal wiederfinde....

  • Hat denn jemand das USERPORT-Kernal? das fehlt auch noch in meiner Sammlung :winke:

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Gibts denn ein "spezielles" Userport Kernal?

    In der Einbauanleitung/Bedienhandbuch steht u.a. das man die Expansionportvariante auch als interne Kernal Lösung nutzen kann. Hier müssen dann die Dipschalterstellungen an der Expansionport-Platine geändert werden, die Platine bleibt aber trotzdem im Modulport stecken. Habs selber noch nicht probiert, mir bleibt auch der Nutzen verborgen - kann mir aber nicht vorstellen das es dann große Unterschiede in den Kernal der einzelnen Versionen gibt.

  • Muss es ja geben. Die eine Version (egal ob das Kernal jetzt auf der externen Platine oder im Rechner steckt) muss das Parallelkabel ja über einen 6821 Chip ansprechen, die andere über den 6526 für den Userport. Da sind nicht nur die Adressen verschieden, sondern auch die Registerbelegung.

    Was auch interessant wäre: Die Belegung für das Userportkabel. Das könnte man sich zur Not zwar noch aus den Fingern saugen, aber ohne das passende Kernal bringt es ja nix.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Da freu ich mich schon drauf! :winke:

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • An dem Userport-Kernal hätt ich auch großes Interesse !!
    Man kann nämlich auf der Prologic-Floppy-Platine mittels kleinem Jumper auch ein Dolphindos laufen lassen! Hab das bei meiner mal so gemacht daß ich beide System drauf hatte und dann per Schalter den Adressbereich im Eprom und gleichzeitig den Jumper auf der Platine geschalten hab.
    Mühsam war eben nur daß ich für Prologicdos trotzdem noch die Paltine im Expansionport stecken haben mußte, weil ja das Parallelkabel dorthin führte...
    Aber mit Parallelkabel am Userport könnt ich dann einfach eine Userport-Weiche für beide Kabel nehmen :)

  • Oder eine kleine Brücke in der Floppy, die das Prologic Kabel mit dem Speeddos/Dolphin Kabel brückt. Dann hast Du nur noch ein Kabel zum C64.

    Eigentlich müsste es auch möglich sein, aus dem Prologic Classic ein DD3 zu machen, das hat ja den gleichen 6821 Chip in der Floppy. Einige Änderungen am MMU EPROM des Prologic vorausgesetzt ;)

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
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    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
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  • Vielen Dank für die vielen Antworten...

    Chris

  • Hat sich schon etwas bezüglich der Userport Variante ergeben, suche immer noch die Belegung des Userports Kabels ?

    Chris

  • Hat sich schon etwas bezüglich der Userport Variante ergeben, suche immer noch die Belegung des Userports Kabels ?

    Die Belegung müsste zumindest teilweise klar sein: Die Datenleitungen gehen vom Extra VIA zum Userport, daher sollten die mal klar sein. Die Frage ist ob es auch Extraleitungen gibt zum /FLAG2 bzw. zum /PC2

    Außerdem wird der C64 Kernel unterschiedlich sein.

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  • Falls ich dran denke, kann ich mal über den Feiertag mein Prospeed 1571 diesbezüglich untersuchen. Das ist quasi ein PrologicDOS 1571 Userport ... Kabel müsste also das gleiche sein.

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • Doch nicht ganz so wie ich dachte. Ein Prospeed hat ein 12 pol Kabel, das andere sogar ein 13pol. Es werden zumindest zusätzlich zu den Datenleitungen noch ein ein/aus Signal für den Floppyspeeder, und ein LED-Activity Signal übertragen. Sieht wenigstens so aus, meine Platine ist etwas zerfleddert leider.

    Aber das mit dem an/aus ist noch wichtig, denn auch Prologic DOS Floppy kann über einen Schalter auf der Expansionportplatine geschaltet werden. Wäre also beim Selberbasteln zu beachten.

    Die Steckverbinder auf dem Prospeed haben leider auch gar nichts mit Prologic DOS zu tun. Eine Version hat ein DIL16 Sockel, die andere ne Art Stiftleiste direkt am CIA-Adapter ...

    Code: Floppy Fehlerkanal abfragen - Ausserdem kann ich bei "drive not ready" den I: und N: Befehl verwenden und notfalls den Kopf manuell zurückschieben. Und Finger weg vom Stepper!
    10 open1,8,15                   : rem 8 ist die Geräteadresse und das kann man bei Bedarf natürlich anpassen
    20 get#1,a$:?a$;:ifst<>64goto20 : rem Das CLOSE 1 am Ende kann man sich sparen, weil beim RUN automatisch ein CLOSE ALL ausgeführt wird.
    RUN
  • WOW ... ich wußte nicht, daß es eine Userport Version vom Prologic Dos gibt ?! Kann davon mal einer ein Bild posten? Ich kenne das System nur von Speed-Dos oder ähnlichen Speedern. Ich habe die Expansionsport-Version ... diese sieht wie folgt aus :

  • Mir ist es endlich gelungen ein Prologic DOS zu ergattern. Damit ist meine Hardware Speeder Collection fertig. :)


    Leider fehlt auf der Expansion Port Platine das Eprom. Könnte mir jemand den Inhalt des Prologic Eproms senden? Oder braucht es das Rom gar nicht und dafür ein C64 Kernel? Oder läuft es auch mit SpeedDos oder Proffessional-Dos Kernel?

    Gibt es News zu der Userport Variante? Am Userport wäre mir das Prologic viel lieber ...


    Übrigens sieht meine Floppy Platine ganz anderst aus wie am Bild oben. Ist mein Prologic womöglich nicht original oder gabs da mehrere Varianten?

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    Es gibt verschiede Entwicklungsstufen der Floppyplatine. Grob lassen sich diese in zwei Gruppen aufteilen.
    Eine basierend auf dem 6522 und eine die den 6821 nutzt. Du hast vermutlich die letztere Variante.
    Das ist die neuere, die von REX entwickelt wurde. Die vorherige Variante beruht auf dem Orginallayout
    von Jann Datentechnik.
    Einen meßbaren Geschwindigkeitsunterscheid habe ich nie feststellen können.