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SiDi (MiST-Clone) - Erfahrungsbericht

  • Für den C64 ist gerade ein neues Update erschienen:


    C64_SiDi_210411_RAMPA.rbf


    Wie immer die Datei runterladen und ins Verzeichnis "Computer" auf der SD-Karte kopieren.

    Ich habe heute Abend mich mal bisschen mit dem neuen Update beschäftigt.


    Ein paar Sachen sind neu bzw. neu gestaltet:


    Man kann jetzt frei einstellen, welchen SID (6581 oder 8580) man auf dem linken und rechten Kanal haben möchte. :kopp


    Zudem kann man die Adresse des rechten SID auswählen: "Same", $D420 oder $D500.


    sidi_k_a.jpg


    sidi_k_g.jpg


    sidi_k_h.jpg


    Außerdem ist "Digimax" dazugekommen. Hierfür kann man die Einstellungen "Off", $DE00 oder $DF00 wählen. Damit habe ich mich jedoch noch nicht beschäftigt.


    sidi_k_d.jpg


    sidi_k_e.jpg


    Neu ist auch die Auswahl der verwendeten Farbpalette: "C64", "CePeCe", "Pepto" und "Colodore".


    Im Hintergrund des Einstellmenüs sind jeweils die Startbildschirme des C64 mit der ausgewählten Palette zu sehen (soweit sie farblich auf dem Foto abzubilden waren).


    sidi_k_p_a.jpg


    sidi_k_p_b.jpg


    sidi_k_p_c.jpg


    sidi_k_p_d.jpg



    Also ein paar nette Erweiterungen sind beim C64-Core dazugekommen. :)

  • Falls jemand mit dem SiDi MIDI nutzen möchte, der kann zur Zeit das Zubehör "SiDiMiDi" bestellen.


    sidi_midi.png


    Das Teil kostet 12,95 EUR und wird in den seriellen Port (auf der linken Seite des SiDi) gesteckt.


    Es kommen wie immer 13,64 EUR für Versand aus Spanien dazu, so dass in diesem Fall das Porto nach Deutschland leider mehr kostet als das Teil selbst (wenn man nur den Artikel bestellt).


    Ich selbst habe keine Erfahrung mit dem "SiDiMiDi" und werde es mir vermutlich auch nicht anschaffen. Aber ich wollte es einfach mal erwähnt haben, dass es das Zubehör gibt. :)

  • Der Macintosh-Core (plusToo) hat heute ein neues Update bekommen:


    plusToo_SiDi_210622.rbf


    Wie gewohnt, die Datei runterladen und ins Verzeichnis "Computer" der SD-Karte kopieren.




    Es gibt auch eine aktualisierte Firmware für den SiDi:


    firmware_210618.upg


    Diese Datei nach dem Runterladen ins Hauptverzeichnis der SD-Karte kopieren. Dort die alte Firmware-Datei "firmware.upg" löschen und die gerade hinaufkopierte Datei "firmware_210618.upg" in "firmware.upg" umbenennen. Danach den SiDi einmal aus- und wieder einschalten und weiterzocken ... :)

  • Der SiDi kann nun auch MS-DOS. :)


    Ich bin noch nicht zum Testen gekommen, aber schon einfach mal der Hinweis, dass es ab heute den Next186 SoC PC auch für den SiDi gibt.


    Benötigt wird neben der aktuellen Firmware (210715), die man in "firmware.upg" umbenennen und in ins Hauptverzeichnis der SD-Karte kopieren muss, die Datei Next186_SiDi_210716.rbf (ins Verzeichnis "Computer" auf der SD-Karte kopieren) und zudem diese ROM-Datei (ins Hauptverzeichnis kopieren) und ein MS-DOS auf der Karte.


    Ein paar Infos finden sich auf der dazugehörigen Github-Seite: Next186


    Sobald ich mal zum Testen komme, kann ich auch paar eigene Erfahrungen damit schreiben. ;)

  • Ui, und wie es aussieht, gibt es den Core auch für MiST/Mistica16.

    Das wäre super. Ein DOS-PC habe ich beim MiST immer verMiST ;-)

  • Wer bisher nur mit dem SiDi geliebäugelt hat, aber noch keinen gekauft hat, der hat aktuell die Möglichkeit, ihn recht günstig zu bestellen.


    Im spanischen Onlineshop von Manuel gibt es den SiDi deutlich günstiger als bisher:


    Den SiDi mit Acrylgehäuse für 79 EUR und den SiDi mit Metallgehäuse für 82 EUR. Beide jeweils mit einer "gut gefüllten" 16GB-microSD-Karte, mit der man sofort loslegen kann.


    Es gibt auch die Version ohne Gehäuse für 69 EUR. Bei der ist jedoch keine microSD-Karte mit dabei, die man sich dann erst noch selbst besorgen und "füllen" muss.


    Bei jeder Bestellung kommen noch 13,64 EUR für den Versand in ein EU-Land (also auch nach Deutschland) dazu.


    Wer also schon immer mal in die FPGA-Welt der 8bit-Computer- und Konsolen-Cores eintauchen möchte, der kann sich dieses Vergnügen jetzt für "wenig Geld" ins Haus schicken lassen. :)

  • Vielleicht kann man dann auch noch darauf hinweisen, dass auch der Mistica FPGA16 verfügbar ist und mit 135€ nicht so viel teurer.

    Vorteile:

    • 100% MiST Firmware/Core-kompatibel
    • gleicher FPGA wie MiST (mit etwas mehr Logic Elements als SiDi )
    • 2x DB9 Anschlüsse für Joysticks und Atari/Amiga Mouse
    • 64 MB SDRAM (doppelt so viele wie original MiST und SiDi)
    • Chinch Audio, Composite Video
    • S-Video und DIN9 Video

    Da ich das Teil nicht habe (wie gesagt habe ich einen Lotharek MiST, der über 200€ kostete), bin ich mir mit dem zusätzlichen RAM nicht sicher, ob man da nicht doch extra dafür angepasste Cores braucht, um es zu nutzen.

    Ist aber wohl nur bei Amiga/ST relevant...

  • Vielleicht kann man dann auch noch darauf hinweisen, dass auch der Mistica FPGA16 verfügbar ist und mit 135€ nicht so viel teurer.

    Wenn man nicht unbedingt die 9poligen Joystick-Buchsen haben will, finde ich den Mistica im Vergleich zum SiDI "extrem teuer". Der kostet immerhin über 70% mehr als der SiDi. Und die Vorteile sind in der Praxis so gut wie irrelevant. Wie gesagt, bis auf die Joystick-Buchsen.

  • Vielleicht kann man dann auch noch darauf hinweisen, dass auch der Mistica FPGA16 verfügbar ist und mit 135€ nicht so viel teurer.

    Wenn man nicht unbedingt die 9poligen Joystick-Buchsen haben will, finde ich den Mistica im Vergleich zum SiDI "extrem teuer". Der kostet immerhin über 70% mehr als der SiDi. Und die Vorteile sind in der Praxis so gut wie irrelevant. Wie gesagt, bis auf die Joystick-Buchsen.

    16MB mehr FastRAM für den Amiga Core. Da hab ich schon deutlich mehr Geld für bezahlt ;-)

    Und ich glaube, die DB9 Pins hängen direkt am FPGA und es gibt weniger Latzenz als mit USB über den ARM, oder?

  • Und ich glaube, die DB9 Pins hängen direkt am FPGA und es gibt weniger Latzenz als mit USB über den ARM, oder?

    Naja, es gibt Menschen die sagen sie "spüren" die Latenz eines USB Eingabegerät ...


    Die normalen USB Geräte haben 10ms und die guten Gamer Pads kommen mit einer ms durch.


    Man hat Tests gemacht.

    Niemals konnte man nachweisen dass ein Spieler mit 10ms Latenz schlechtere Ergebnisse hat wie ohne Latenz.


    Eigentlich kann man froh sein, wenn das Game selbst alle 10ms die Eingabegeräte pollt ...

  • , bin ich mir mit dem zusätzlichen RAM nicht sicher, ob man da nicht doch extra dafür angepasste Cores braucht, um es zu nutzen.

    Ist aber wohl nur bei Amiga/ST relevant...

    Selbst beim Amiga braucht man keine 64MB. Mit der hälfte ist man gut bedient. Alles was mehr RAM braucht, braucht auch mehr CPU und besere RTG (Grafikkarte).

  • Vielleicht kann man dann auch noch darauf hinweisen, dass auch der Mistica FPGA16 verfügbar ist und mit 135€ nicht so viel teurer.

    Wenn man nicht unbedingt die 9poligen Joystick-Buchsen haben will, finde ich den Mistica im Vergleich zum SiDI "extrem teuer". Der kostet immerhin über 70% mehr als der SiDi. Und die Vorteile sind in der Praxis so gut wie irrelevant. Wie gesagt, bis auf die Joystick-Buchsen.

    16MB mehr FastRAM für den Amiga Core. Da hab ich schon deutlich mehr Geld für bezahlt ;-)

    Und ich glaube, die DB9 Pins hängen direkt am FPGA und es gibt weniger Latzenz als mit USB über den ARM, oder?

    Was die Joystick mit USB angeht, merke ich persönlich keinen Unterschied zwischen dem Zocken mit USB am SiDi und mit Joysticks an den 9 poligen Buchsen am original MiST eines Freundes. Bei einem Emulator am PC mag das eventuell noch sein, aber bei der FPGA-Lösung merke ich keinerlei Verzögerung.


    Für den Preis für den Mistica bekommt man fast zwei SiDi. Da würde ich mir sehr gut überlegen, ob mir das diesen Aufpreis wert ist. Die 8bit-Cores laufen alle perfekt auf dem SiDi. Dessen Leistung reicht dafür mehr als aus. ;)

  • Mir ging es nicht um die USB Latenz alleine, sondern die des USB->ARM->FPGA Systems. Denn da geht ja noch mehr drüber, als nur ein paar Joystick Bits. Vor allem die Kommunikation zu den virtuellen Disketten/HDDs auf der SD-Card.

    Aber wie gesagt: bin mir nicht mehr sicher, ob der DP9 direkt am ARM hängen. Vermute inzwischen eher nicht, weil ja das Interface für USB-Joystick/Mouse und DB9 im MiST gleich ist.

    Bin zu faul um im Schaltplan zu suchen. Aber vermute inzwischen eher, dass alles über den ARM läuft.


    Zum Thema RAM: wer mit dem Amiga nur Spielen will, braucht selten mehr. Aber mit AGA+RTG und einigen fetten Anwendungen und genug Quatsch in der RAM-Disk, bekommt man 32MB schon voll.

    Aber ja: mein A4000 hatte lange "nur" 20 MB (2MB Chip, 16MB FastRAM, 2 MB GFX-Card). Inzwischen hat er 64MB FastRAM und noch 256 BigRAM ;-)

  • Also nur mal ins Blaue hinein gesprochen, bei einem richtigen Rechner mit Betriebssystem und allem Pipapo koennte ich mir vorstellen dass USB-maessig weitaus mehr passiert als auf dem ARM-Chip des MiSTer/SiDi-Systems, wo der ARM sich ja ausschliesslich um Kommunikation mit USB-Geraeten und Simulation von Massenspeicher kuemmern muss. Da wird ja kein komplettes Linux drauf laufen oder sowas. Von daher waere es durchaus denkbar, dass die USB-Latenz dort nochmal geringer ist (aber das ist jetzt wie gesagt nur 'ne Vermutung).

  • Also nur mal ins Blaue hinein gesprochen, bei einem richtigen Rechner mit Betriebssystem und allem Pipapo koennte ich mir vorstellen dass USB-maessig weitaus mehr passiert als auf dem ARM-Chip des MiSTer/SiDi-Systems, wo der ARM sich ja ausschliesslich um Kommunikation mit USB-Geraeten und Simulation von Massenspeicher kuemmern muss. Da wird ja kein komplettes Linux drauf laufen oder sowas. Von daher waere es durchaus denkbar, dass die USB-Latenz dort nochmal geringer ist (aber das ist jetzt wie gesagt nur 'ne Vermutung).

    Das sehe ich auch so.


    Die Latenz des USB liegt im mS Bereich.

    Alles andere, ARM, Software, etc liegt im µS Bereich.


    Gesehen zu den USB Latenzen ist alles andere Pipifax.

  • Es geht darum, dass der 40 MHz ARM Microcontroller 4 USB Ports und SD-Karte verarztet und alles rechtzeitig in Richtung FPGA schiebt. Klar läuft das kein Linux drauf, aber die Bandbreite ARM<->FPGA ist begrenzt und der ARM muss viele I/O-Geräte gleichzeitig am laufen halten.

    Das Atari MiST Forum ist voll von Leuten, die meinen die USB-Maus ruckelt bei SD-Card Aktivität und die echte Amiga Maus am Amiga wäre immer perfekt gewesen.