Es würde mich mal interessieren ob der VIC II & der TED auch einen 'interlace-Modus' beherrschen (wie z.B. der VDC & der VIC III).
Weiss jemand da näheres?
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Es würde mich mal interessieren ob der VIC II & der TED auch einen 'interlace-Modus' beherrschen (wie z.B. der VDC & der VIC III).
Weiss jemand da näheres?
Vielleicht sollte ich die Frage anders stellen?
Warum hat der VIC II & der TED kein Interlace?
Wie wird Interlace überhaupt erzeugt?
Warum hat der VDC & VIC III interlace?
Warum hat der VIC II & der TED kein Interlace?
Weil kein Interlace etwas einfacher zu bauen ist und weil das Bild weniger flackert
Wie wird Interlace überhaupt erzeugt?
Der VSync-Impuls wird in jedem zweiten Halbbild nicht am Anfang der Bildzeile sondern in der Mitte selbiger aktiviert, was für den Monitor das Signal ist, das nächste Halbbild leicht versetzt im Vergleich zum gerade ausgegebenen Halbbild darzustellen.
Warum hat der VDC & VIC III interlace?
Der VDC hat das meines Wissens nur in der neueren Variante im Blech-C128D. Eingebaut wird es üblicherweise, um die höhere (doppelte) vertikale Auflösung von Interlace zu verwenden.
Also beim VDC hat sowohl die alte als auch die neue Version die Fähigkeit zum Interlace. Macht aber eigentlich nur Sinn mit 64K VDC-RAM-Ausbau, und der ist nur beim 8568 serienmäßig schon dabei. Sonst muss man halt upgraden.
Der VIC-II lässt sich nur in der Version beim C128 durch das Test-Bit von $d030 in einen "echten" Interlace-Modus bringen (320x400)
Der VIC-I (vom VC20) hat nur in der NTSC-Version (6560) die Fähigkeit zu echtem Interlace, bei der PAL-Version (6561) hat das Setzen des Bits keinen Effekt. Mit geschickter Programmierung lässt sich so dem NTSC-VIC20 ein Bild von 192x416 entlocken.
Zum TED müssen andere schreiben, damit kenne ich mich gar nicht aus.
Der VIC-II lässt sich nur in der Version beim C128 durch das Test-Bit von $d030 in einen "echten" Interlace-Modus bringen (320x400)
Ist das nicht ein forcierter Reset aller interner Zähler? Das ergibt kein sauberes Interlace, der VSync muss eigentlich nicht nur in der Mitte der Zeile anfangen, sondern auch in der Mitte der Zeile aufhören.
Zum TED müssen andere schreiben, damit kenne ich mich gar nicht aus.
TED kann man per Software dazu bringen Interlace zu produzieren da seine horizontalen und vertikalen Zähler nicht nur gelesen sondern auch beschrieben werden können. Ist natürlich sehr kritisch im Bezug auf Timing da es bei nicht reicht einmal ein Bit zu setzen oder zu löschen, sondern man es bei jedem Frame zur richtigen Zeit machen muss.
Es gibt Demos die das nutzen und dabei gleich noch Overscan implementieren.
Diese Interlace- Modis, z.b beim Amiga, mag ich nicht... Die Auflösungen flimmern auf einem RGB- Monitor unerträglich, keine Ahnung warum damit geworben wurde.. Der Amiga 500 schafft, gegenüber den Atari ST mit 640x400, eine Auflösung von 640x512!
Nur danach, benötigen sie eine Kopfschmerztablette.. ![]()
Der VIC-II lässt sich nur in der Version beim C128 durch das Test-Bit von $d030 in einen "echten" Interlace-Modus bringen (320x400)
Ist das nicht ein forcierter Reset aller interner Zähler? Das ergibt kein sauberes Interlace, der VSync muss eigentlich nicht nur in der Mitte der Zeile anfangen, sondern auch in der Mitte der Zeile aufhören.
Die genauen Details sind by Hydrohphilic auf der Seite erklärt:
Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen..[com]/site/h2obsession/CBM/C128/Interlace (Link bitte reparieren, hat das Forum in der Original-Form nicht zugelassen)
Selbst wenn das nicht ganz "sauber" sein sollte, das originale VIC-Signal ist ja auch kein 100% sauberes PAL
Diese Interlace- Modis, z.b beim Amiga, mag ich nicht... Die Auflösungen flimmern auf einem RGB- Monitor unerträglich, keine Ahnung warum damit geworben wurde.. Der Amiga 500 schafft, gegenüber den Atari ST mit 640x400, eine Auflösung von 640x512!
Nur danach, benötigen sie eine Kopfschmerztablette..
Ataris 640x400 ist aber OHNE Interlace, oder??
Atari ST?
640x400 und 72Hz (Monochrom)
Edit: Echte Auflösung, ohne getricksten..
Vielen Dank für die Antworten.
Insgesammt also sehr interessant.
Die Frage stellt sich natürlich, warum diese Modis nicht so genutzt wurden, wie beim Amiga (HAM = Interlace?) ?
So rein gedanklich frage ich mich auch. ob so'n Interlace-Modus den Chip ganz schön aufheizt, da er mehr arbeiten muß?
Das 'flickern' kriegt man schließlich mit 'n 'Flicker-Fixer' in den Griff, oder??
Das 'flickern' kriegt man scgließlich mit 'n 'Flicker-Fixer' in den Griff, oder??
Nee, gegen Flackern hilft nur Unschärfe. Dann kann man es auch gleich lassen.
Freddy, Interlace hat mit HAM (4096 Farben) eigentlich nichts zutun.. Es gibt auch HAM- Bilder bei einer Auflösung von 320x256 und 50Hz. Dann Interlace HAM- Bilder bei 320x512.. Diese Auflösung flimmert dann...
Der Amiga kann auch 640 x 480 ohne Interlaced nur kosteten die Monitore damals Unsummen. Der Fehler von Commodore war das ECS System zu spät und dafür dann keine preiswerten Monitore zu bringen. Ich glaube auch das die hohe Auflösung den Amiga mehr ausbremst als den ST.
Torben
Der Amiga kann auch 640 x 480 ohne Interlaced nur kosteten die Monitore damals Unsummen
Man brauchte dafür das komplette ECS (Also AGNUS und DENISE) und ein damals üblicher Multisync-Monitor war verwendbar. Ja, der kostete Geld, aber da man denselben Monitor am PC verwendete war das für PC-Besitzer nicht anders.