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DivZero probiert Linux

  • Mein Macbook Air damals ist übrigens doch das eine oder andere man so eingefroren dass ich es neu starten musste.

    Wie bekommt man das hin? Das ist mir 20 Jahren OSX Nutzung nie passiert. Weder auf meinen Macbooks, noch iMacs, noch Powermacs!

    Keine Ahnung, war halt dieses bunte Regenbogenrädschen und ich konnte nix mehr machen. Das ist mir so drei, viermal passiert. Probiere aber auch wirklich viel rum. Ist aber schon eine Weile her, war glaube ich Mountain Lion und die Probleme kamen dann mit einem Upgrade, wo irgendwas mit Speicherkomprimierung mit eingebaut wurde. Bei manchen Aktionen hat sich die GUI dann nicht mehr so flüssig an gefühlt. Hatte wahrscheinlich zu wenig RAM, waren nur 4GB und mit Nachrüsten ist ja bei Apple nix, jedenfalls beim Macbook Air 2012. Irgendwann habe ich das Macbook dann in der Familie weiter gegeben als mir klar war, dass Apple nichts für mich ist. War aber mal schön das System für ein halbes Jahre kennen zu lernen und zu testen, ob das was für mich ist.


    Am Ende kann ich machen was ich will, ich lande immer wieder bei Windows. Das gefällt mir am besten und dazu muss ich einfach stehen.

  • Macs sind etwas pingelig, was RAM-Bausteine angeht. Deshalb verkaufen einige Händler extra für Apple spezifiziertes RAM – da ist man dann auf der sicheren Seite (ist aber natürlich etwas teurer, was Apple-User aber zumeist nicht kümmert, wenn es Ärger reduziert).

    Andere Hersteller auch... Bei jedem Mainboard liegt immer eine Liste von getesteten Modulen bei. Mir inzwischen egal, ich geh zu Kingston, schaue nach was die für das fragliche Board haben und besorge das. Passte bisher. Ist dann vielleicht nicht der absolute Turbospeicher (aktuell hier DDR4-2400 ECC, schneller war damals nicht in ECC zu bekommen), aber stabil ist mir wichtiger als ein paar % mehr Speed.

  • Allerdings war das Netzteil nicht so dolle, da hat sich das Kautschuk, oder was das war, langsam aufgelöst am Kabel.

    Das liegt am Material. Apple hatte mal Ärger bekommen weil sie PVC-Kabel mit Weichmacher verwendet haben (*). Also wurde umgestellt und das neue Material reagiert anscheinend mit dem Hautfett von manchen Leuten und zerlegt sich mit der Zeit. Ich hab hier ein MacBook Pro von 2012, das Kabel vom Netzteil ist immer noch einwandfrei, ebenso alle meine iPhone Ladekabel über die Jahre.


    Und ja, die Apple Touchpads sind ungeschlagen, bisher keine besseren unter den Fingern gehabt.


    (*) Die Kabel der anderen Hersteller sind auch PVC mit Weichmacher... Da stört es komischerweise keinen.

  • Übrigens: Keine Ahnung wo der "mplayer muss man aus dem Terminal starten"-Mythos herkommt. Ich nutze mpv (Mplayer-Fork) und hab den noch nie aus dem Terminal gestartet...

    Müssen tut man nicht

    Nimm bitte in Zukunft Rücksicht auf die anwesenden Windows-Nutzer, einige von denen haben Kreislauf- und Verständnisprobleme. Es erschwert die Unterhaltung unnötig, wenn ein Teil der Anwesenden laut brüllt ICH-HABS-JA-SCHON-IMMER-GESAGT-SCHEISS-LINUX-ALLES-KONSOLE!!! während Hagtrix schon wieder künstlich beatmet werden muss.

    aber es ist recht bequem beim Aufruf gleich die abzuspielende Datei mit anzugeben.

    Rechtsklick auf eine Video-Datei, "Öffnen mit...", evtl. Haken bei "standardmäßig für Dateien dieses Typs benutzen", "Ok".

    Schön, dass Du Dir um meine Gesundheit Gedanken machst. So dämliche Kommentare kannste auch stecken lassen.


    Wie hört denn der gemeine Linuxuser MP3s? Startet er auch jedes einzelne über eine Kommandozeile? Oder Bilder anschauen? Schön, dass Ihr dann offenbar wisst, wo jegliches File auf Euren Platten liegt und wie es heisst.

    Oder ist der Workflow, erst nachgucken, wie die Datei heisst und dann in die Kommandozeile eintippen?

    Den Eindruck muss man bekommen, wenn man den "Kommandozeile is so viel schneller"-Kommentaren folgt.

    Warum überhaupt hat Linux eigentlich eine GUI? Ist doch total überflüssig.

  • Kommandozeile ist in einigen Fällen tatsächlich praktischer. Das hat man auch in Redmond eingesehen und bietet mit Powershell seit einigen Jahren wieder ein unglaublich mächtiges Tool (nachdem man den DOS-Modus durch ein mäßiges CMD ersetzt hat), welches aber natürlich auch einiges an Einarbeitungszeit und Lernerei erfordert.

    Und ja, ich weiß tatsächlich wo meine MP3 und wo meine Bilder liegen. Wäre doch ganz schön doof wenn nicht, oder? ;)

  • Und ja, ich weiß tatsächlich wo meine MP3 und wo meine Bilder liegen. Wäre doch ganz schön doof wenn nicht, oder?

    Ja, genau. ^^

    Wobei die milchtrinkende Erfolgsgeneration von heute das ja nicht mehr braucht - alles auf einen Haufen und die Suchmaschine drüberlaufen lassen ist das neue "Ordnung halten". :rolleyes:

  • Den Eindruck muss man bekommen, wenn man den "Kommandozeile is so viel schneller"-Kommentaren folgt.

    Was du nur unterschlägst ist, dass auch meine Wenigkeit als Linux-User sich am Kopf kratzte, was das soll. Ich starte auch ein GUI Programm und fühle mich in keinster Weise schlecht dabei.

  • Kommandozeile ist in einigen Fällen tatsächlich praktischer. Das hat man auch in Redmond eingesehen und bietet mit Powershell seit einigen Jahren wieder ein unglaublich mächtiges Tool (nachdem man den DOS-Modus durch ein mäßiges CMD ersetzt hat), welches aber natürlich auch einiges an Einarbeitungszeit und Lernerei erfordert.

    Und ja, ich weiß tatsächlich wo meine MP3 und wo meine Bilder liegen. Wäre doch ganz schön doof wenn nicht, oder? ;)

    Ein CLI ist nicht nur in manch ein Fall praktischer, es ist auch erheblich leistungsfähiger. Um die Möglichkeiten eines CLIs zu verwirklichen müßte eine GUI Tausende (!) Gadgets einführen (wer soll die alle lernen?) und last but not least: das eine GUI-Programm müßte in der Lage sein sein Output als Input eines anderes GUI-Programm zur verfügung zu stellen. Natürlich automatisch, ohne Klicks, nä?

    ;)

  • Wie hört denn der gemeine Linuxuser MP3s? Startet er auch jedes einzelne über eine Kommandozeile?

    Wenn ich nur eines hören will, natürlich.



    Oder Bilder anschauen?

    xli * wenns schnell gehen soll, eog * oder geeqie * wenn ich etwas mehr Komfort will.

    Oder ist der Workflow, erst nachgucken, wie die Datei heisst und dann in die Kommandozeile eintippen?

    Man tippt da eher wenig. Dazu gibts TAB-Completion. Oder, wenns mit der Maus sein soll, markieren (Ziehen oder per Doppelklick) und dann Paste mit der mittleren Maustaste (Diese Funktion vermisse ich unter Windows immer schmerzlich. Zumindest putty kann man sie beibiegen)

    Warum überhaupt hat Linux eigentlich eine GUI? Ist doch total überflüssig.

    Irgendwie muss man die xterms ja anordnen. :)


    Nachtrag: Ich habe üblicherweise 8 bis 10 xterms offen, oft genug jedes mit der Shell in einem anderen Directory. Das ist so als hättest du die gleiche Anzahl Windows-Explorer offen.


    Schön, dass Ihr dann offenbar wisst, wo jegliches File auf Euren Platten liegt und wie es heisst.

    Natürlich weiss ich wo die Dateien liegen, dazu überlegt man sich eine Struktur. Namen brauche ich nicht zu wissen, dazu gibts 'ls' und TAB-Completion. Falls doch mal eine Datei nicht am erwarteten Ort ist gibts 'locate' und 'find' um sie zu finden. Mach dir mal keine Sorgen, hier kommt nichts weg.

  • So, da ich jetzt Linux nicht mehr hochgefahren habe, werde ich es wieder löschen. Ich habe einfach gemerkt, dass mir bei Windows nichts fehlt, ich damit glücklich bin und vor allem, dass ich gerade keinerlei Interesse habe mich mit einem anderen OS groß zu beschäftigen. Ich will einfach einschalten und alles funktioniert wie gewohnt und ich kann mich nur auf die Arbeit konzentrieren. Daher halte ich mich für einen sehr schlechten Linux Kandidaten, jedenfalls was den Desktop angeht.


    Ich hoffe der kurze Ausflug hat den ein oder anderen gefallen. Ein wenig X vs Y OS-Diskussion war ja auch mit dabei.


    Vielleicht wagt ja noch einer mal einen Ausflug in die Linux Welt und schreibt darüber wie viel Spaß das gemacht hat, oder eben nicht. Also jetzt kein Linuxuser, denn der findet ja Linux sowieso toll, sondern einer der Windows oder MacOS nutzt.


    Ok, dann war es das hier erst mal. Ich wünsch euch was.

  • Sodele, ich habe Urlaub und probiere mal wieder Linux, diesmal etwas länger da ich unter Windows jetzt nur noch Arbeitszeugs habe und keinerlei privater Daten mehr. Ich habe meine beiden SSD Platten im Laptop komplett platt gemacht und zuerst Windows10 und dann Ubuntu 20.04 installiert, wovon Ubuntu den Löwenanteil an Platz bekommen hat. Obowhl ja Mint von Ubuntu abstammt, hat bei Ubuntu vieles besser geklappt. Ich kann sogar FullHD YouTube schauen und das ohne irgendwelche Extratreiber.

    Jetzt werde ich mich um die Einrichtung weiter kümmern und dann noch mir Angucken was man gegen das Tearing machen kann. Früher hatte das was mit Compiz zu tun, wenn ich mich recht erinnere.

  • Ich kann dir gleich sagen, vieles wird relativ gut gehen. Ubuntu ist da tatsächlich relativ benutzerfreundlich. Manches ist dort aber gelegentlich »anders«, als es Debian & Co. normalerweise™ machen. Dann wird's spannend, welche Anleitung wirklich geht.

  • Manches ist dort aber gelegentlich »anders«, als es Debian & Co. normalerweise™ machen. Dann wird's spannend, welche Anleitung wirklich geht.

    Da habe ich persönlich sehr wenig Probleme damit. Ich verwende (L)ubuntu jetrzt durchgehend seit 12.10, und im Gegensatz zu z. B. "openSUSE" (oder wie immer das Teil mittlerweile heißen mag) ist es sehr nahe am "Standard", auch wenn Ubuntu bei den Hardcore-Linuxern einen eher schlechten Ruf hat.


    Das Software-Angebot ist riesig, und wenn ein Programm im offiziellen Repository fehlt, gibt's sicher irgendwo ein ppa zum Anhängen. ^^


    Also ich mag Ubuntu. :thumbup: