DivZero probiert Linux

Es gibt 231 Antworten in diesem Thema, welches 37.314 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. August 2020 um 00:56) ist von c64doc.

  • Mich schon. Wer hier kennt nicht das eingefrorene Fenster eines Programms das nicht reagiert?

    Ja, dann ab in den Taskmanger, das Programm abschießen und weiter geht es.

  • Mich schon. Wer hier kennt nicht das eingefrorene Fenster eines Programms das nicht reagiert?

    Ja, dann ab in den Taskmanger, das Programm abschießen und weiter geht es.

    Dafür jibbet unter Linux den Befehl -> xkill. Den kann man einem Icon verpassen sodas Maustreiber den einfach anklicken können.

    Daraufhin andert sich der Mauszeiger in ein schwarzen Totenkopf. Ein Klick mit diesem Totenkopf auf dem eingefrorenen Fenster 'killt' jeden dazugehörenden Prozess und der Mauszeiger wird wieder normal.

    Ergo: in Linux ist es nicht nötig einen Taskmanager hervorzuholen und den eingefrorenen Prozess aus einer Liste herauszusuchen. 2 Klick und fertig gekillt ists :wink:

  • Dafür jibbet unter Linux den Befehl -> xkill. Den kann man einem Icon verpassen sodas Maustreiber den einfach anklicken können.

    Daraufhin andert sich der Mauszeiger in ein schwarzen Totenkopf. Ein Klick mit diesem Totenkopf auf dem eingefrorenen Fenster 'killt' jeden dazugehörenden Prozess und der Mauszeiger wird wieder normal.

    Braucht man meist gar nicht. In XFCE klickt man auf das 'X' rechts oben und wenn dann eine Weile nichts passiert geht ein kleines Fenster auf 'Programm reagiert nicht' und zwei Buttons, einer killt den Prozess, der andere macht nur das Fragefenster wieder zu. Hin und wieder wachen solche Prozesse ja auch wieder auf.

  • Falls ich mal in die Gelegenheit kommen sollte ständig Tasks killen zu müssen, dann könnte ich mir den Taskmanger auch auf die Startleiste packen und dann ist er auch nur einen Klick entfernt, oder ich drücke Win+X und wähle ihn da aus, oder drücke STRG+SHIFT+ESC.

    Windows kennt übrigens auch dieses Dialogfeld "Auf Prozess warten oder beenden", aber das ist ja sicherlich bekannt.

    Aber das sind ja alles keine Alltagssituationen die nun jede Woche auftreten.

  • Installier dir lieber ein aktuelles damit du den aktuellen Stand mitbekommst.

    Ich wollte eigentlich einfach ein Update vom alten Ubuntu aus fahren. (Obwohl das beim letzten Mal auch nicht ging, weil die Version zu alt war – bei macOS ging das selbst nach vielen Jahren noch). Mal gucken, wie es diesmal ist.

    Außer KDE & Gnome gibt es noch Motif, Sun's Java-Desktop, OpenLook und noch einige andere.

    Solange alle Programme mit allen Oberflächen/Fenstermanagern klar kommen, sollte ja alles OK sein. Ärgerlich wird es nur, wenn der Browser nur mit dem einen will und das Layout-Programm nur mit dem anderen.

    Dieses Verhalten kenne ich nur, wenn das hintere Fenster einen separaten Beachrichtigungsdialog öffnet, welcher aber (nicht sichtbar) hinter dem vorderen verschwindet.

    Ich kenne aus der Vergangenheit ähnlich problematisches Verhalten von Windows-Programmen. Beim Mac gibt es diese nette F3-Taste (das Symbol ist selbsterklärend), mit der alle Fenster verkleinert auf dem Screen angezeigt werden – so bleibt einem nichts verborgen und man kann jedes Fenster ansteuern/killen/verschieben. Apropos: Gibt es das auch für irgendeinen Linux-Desktop?

    Keine Ahnung wo der "mplayer muss man aus dem Terminal starten"-Mythos herkommt.

    Vielleicht von Gerrit:

    Ich empfehle die Verwendung von 'mplayer'. Den muss man zwar erst lernen weil er keine GUI hat sondern aus dem Terminal gestartet wird ...

    ;)

    Mit MacOS hatte ich auch meine Schwierigkeiten. Wie oft ich Alt Q gedrückt habe um ein @ Symbol zu bekommen und sich dann auf einem das Programm geschlossen hat

    Da kann Apple nun wirklich nichts für. MacOS hatte schon den [Q]uit-Shortcut, da wusste Microsoft noch gar nichts über Maus, GUIs oder einheitliche System-Menü-Shortcuts (und du wurdest natürlich vom System gefragt, ob du das Programm wirklich beenden wolltest, wenn noch ein ungesichertes Dokument geöffnet war). Wobei du dann zusätzlich CMD statt ALT gedrückt hattest, sonst erscheint nur ein anderes Zeichen (franz. Anführungszeichen). Bei Windows beendet man ein Programm hingegen mit einem logisch erklärbaren F-irgendwas, oder?

    Dafür jibbet unter Linux den Befehl -> xkill. Den kann man einem Icon verpassen sodas Maustreiber den einfach anklicken können.

    Oder (beim Mac) Rechtsklick auf das Programm-Icon im Dock – ALT – "sofort beenden".

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  • Übrigens: Keine Ahnung wo der "mplayer muss man aus dem Terminal starten"-Mythos herkommt. Ich nutze mpv (Mplayer-Fork) und hab den noch nie aus dem Terminal gestartet...

    Müssen tut man nicht, aber es ist recht bequem beim Aufruf gleich die abzuspielende Datei mit anzugeben.

  • Stimmt. Wenn man sowieso schon tippen muss, dann kommt's da sicher auch nicht mehr drauf an. Vor allem wenn man solche Youtube-Videos abspielen möchte: "Rare vintage Telecommunications Radio- Ham- Teletype- Telex- Telephone- Computer- Electronics- 1966.mp4". ;)

  • Vor allem wenn man solche Youtube-Videos abspielen möchte: "Rare vintage Telecommunications Radio- Ham- Teletype- Telex- Telephone- Computer- Electronics- 1966.mp4".

    Dafür gibt es TAB-complete. Ich tippe das eher so: mpl<TAB> Rare<TAB> und fertig. Wobei ich Leerzeichen in Dateinamen vermeide, die machen irgendwann Ärger, meist dann wenn man es nicht erwartet.

  • "Rare vintage Telecommunications Radio- Ham- Teletype- Telex- Telephone- Computer- Electronics- 1966.mp4". ;)

    Für 'nen Linuxer ein Klacks. Geht natürlich schneller als draufklicken. ;)

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  • Übrigens: Keine Ahnung wo der "mplayer muss man aus dem Terminal starten"-Mythos herkommt. Ich nutze mpv (Mplayer-Fork) und hab den noch nie aus dem Terminal gestartet...

    Müssen tut man nicht

    Nimm bitte in Zukunft Rücksicht auf die anwesenden Windows-Nutzer, einige von denen haben Kreislauf- und Verständnisprobleme. Es erschwert die Unterhaltung unnötig, wenn ein Teil der Anwesenden laut brüllt ICH-HABS-JA-SCHON-IMMER-GESAGT-SCHEISS-LINUX-ALLES-KONSOLE!!! während @Hagtrix schon wieder künstlich beatmet werden muss.

    aber es ist recht bequem beim Aufruf gleich die abzuspielende Datei mit anzugeben.

    Rechtsklick auf eine Video-Datei, "Öffnen mit...", evtl. Haken bei "standardmäßig für Dateien dieses Typs benutzen", "Ok".

  • Rechtsklick auf eine Video-Datei, "Öffnen mit...", evtl. Haken bei "standardmäßig für Dateien dieses Typs benutzen", "Ok".

    Problem hierbei ist, man hängt meist eine Extension an Dateien dran, damit man erkennen kann was es ist. Man muss aber nicht. An einer Videodatei muss kein '.mp4', '.avi' oder '.mkv' dran hängen. Und dann wirds schwer mit dem 'standardmässig für Dateien diesen Typs benutzen' wenn das auf Extensions aufbaut.

    Wobei der 'Thunar' Filemanager anscheinend intern das 'file' commando benutzt um zu erkennen was eine Datei für ein Typ ist.

  • Rechtsklick auf eine Video-Datei, "Öffnen mit...", evtl. Haken bei "standardmäßig für Dateien dieses Typs benutzen", "Ok".

    Problem hierbei ist, man hängt meist eine Extension an Dateien dran, damit man erkennen kann was es ist. Man muss aber nicht. An einer Videodatei muss kein '.mp4', '.avi' oder '.mkv' dran hängen. Und dann wirds schwer mit dem 'standardmässig für Dateien diesen Typs benutzen' wenn das auf Extensions aufbaut.

    Wobei der 'Thunar' Filemanager anscheinend intern das 'file' commando benutzt um zu erkennen was eine Datei für ein Typ ist.

    Und aus welchem Grund sollte das nicht auf Extensions aufbauen? Das ist unter Windows durchgängig und funktioniert 100%ig. Ich starte doch, wenn ich ein Video schauen möchte, nicht erst den Videoplayer. Ich klicke im Filemanager einfach auf das Video.

    Und wenn ich ausnahmsweise doch mal ein alternatives Programm nutzen möchte, dann wähle ich über das Kontextmenü der Datei ein anderes.

    Also mit deine ganzen Arbeitsweisen wirst du wohl keinen einzigen Windows-User begeistern.

    Man merkt doch, dass du sehr stark auf die Kommandozeile fixiert bist.

    Neue Erkenntnisse kommen hier wohl nicht mehr - ich bin dann mal raus.

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    Einmal editiert, zuletzt von detlef (7. Juli 2020 um 21:02)

  • Und aus welchem Grund sollte das nicht auf Extensions aufbauen? Das ist unter Windows durchgängig und funktioniert 100%ig. Ich starte doch, wenn ich ein Video schauen möchte, nicht erst den Videoplayer. Ich klicke im Filemanager einfach auf das Video.

    Und wenn ich ausnahmsweise doch mal ein alternatives Programm nutzen möchte, dann wähle ich über das Kontextmenü der Datei ein anderes.

    Also mit deine ganzen Arbeitsweisen wirst du wohl keinen einzigen Windows-User begeistern.

    Man merkt doch, dass du sehr stark auf die Kommandozeile fixiert bist.

    Neue Erkenntnisse kommen hier wohl nicht mehr - ich bin dann mal raus.

    Und genau deswegen verbreiten sich Viren und Malware gerne über ein -> Bonus für Sie.PDF.exe

    Btw.: file: checkt dateien nach typen ab.

    z.B. fangen .exe dateien üblicherweise mit -MZ an (die ersten Bytes). So hat jedes Grafikformat seine typischen Bytefolgen am Anfang der Datei. Selbiges gilt für Mucke und sonstige Dateien.

    Sogar MacOS nutzt das afaik.

    Da ist nichts 'geheimnisvolles' daran.

    Sogenannte .XXX sind Überbleibsel aus cp/m Zeiten. Und MS-DOS (inkl. Windows) ist ja nur ein aufgepimpertes cp/m :wink:

  • Und aus welchem Grund sollte das nicht auf Extensions aufbauen?

    Es gibt unter einen Unix keine Extensions wie unter DOS und Windows. Das sind einfach 4 zusätzliche Zeichen am Dateinamen, das erste davon ein Punkt. Die kann man da anhängen, aber man muss nicht. Es macht für die Benutzung keinen Unterschied. Ein Programm bleibt auch dann ausführbar wenn kein .exe am Namen hängt.

    Und genau deswegen verbreiten sich Viren und Malware gerne über ein -> Bonus für Sie.PDF.exe

    Als Default die Extensions zu verstecken ist einer der größten Fehler von Windows. Das alleine dürfte für einen Haufen der Infektionen mit Viren und Trojanern verantwortlich sein. Sollte man sofort nach der Installation ändern.

  • Das mit den Extensions ist richtig, das kann man besser lösen. Im Alltag habe ich damit allerdings noch nie ein Problem gehabt und die Zeiten der Viren und Trojaner...Naja, ich glaube so um 2003 hatte ich das letzte Mal damit was zu tun, war ein Teil was immer den PC herunterfahren lies nach 15 Sekunden oder so was.

    Wie schon gesagt die Zwangsupdates und die Telemetrie sind Windows Probleme. Stabilität, Performance, Sicherheit etc. sind in meinen Augen kein Problem von Windows mehr. Kann bei jedem natürlich anderes sein. Mein Macbook Air damals ist übrigens doch das eine oder andere man so eingefroren dass ich es neu starten musste. Da war mir dann klar, die kochen alle nur mit Wasser und kein System ist so perfekt wie es immer von deren Anhänger gelobpreist wird.

    Also mal im ernst, welcher Win10 User plagt sich denn hier nun wirklich ständig mit Viren und Trojaner rum in 2020?

    Die Frage ist nie ob ein System perfekt ist, sondern nur ob es perfekt genug für einen selbst ist. Wenn ich mit Win10 keine Probleme habe, warum dann wechseln? Wenn ich mit MacOS keine Probleme habe, warum dann wechseln? Wenn ich mit Linux keine Probleme habe, warum dann wechseln?

    Zur Sicherheit fällt mir noch eins ein: Es ist doch in ganz ganz seltene Fällen das OS an einen Einbruch ins System Schuld. Der Löwenanteil trägen doch Admin oder User die falsch konfigurieren oder auf Phishing Mail oder sonst was rein fallen. Oder die User, die immer auf Ja klicken beim Popup, ohne zu lesen. Soll ich das VBA Script aus nicht signierter Quelle ausführen? ja klar doch. Soll ich diesem Programm unter Windows mit Adminrechten in System32 schreiben lassen? ja, klar doch.

    Hat hier jemand schon mal versucht in einen aktuellen Windows Rechner, der im Netz hängt und ganz normal konfiguriert ist und mit Updates versorgt ist rein zukommen? Wenn man da nicht gerade für sehr viel Geld irgendwo ein 0-Day Exploit hat, wird das kaum gelingen. Was ich damit sagen will, die Schwachstelle ist zu 99,9% immer der Mensch und nicht das OS. Bei IoT sieht das noch anders aus. Das ist die OS-Sicherheit teilweise auf unterstem Level. Aber bei Windows muss man sich nun wirklich keine Sorgen machen was das System an sich angeht.

    Ich meine, man kann ja gerne ein Windows vs Linux vs MacOS Thread hier daraus machen, gibt ja nicht schon genug davon^^

  • Stabilität, Performance, Sicherheit etc. sind in meinen Augen kein Problem von Windows mehr

    Performance schon... Die Speicherverwaltung ist noch immer daneben und swappt offene aber länger nicht benutzte Programme raus obwohl das nicht nötig ist.

  • Mein Macbook Air damals ist übrigens doch das eine oder andere man so eingefroren dass ich es neu starten musste.

    Wie bekommt man das hin? Das ist mir 20 Jahren OSX Nutzung nie passiert. Weder auf meinen Macbooks, noch iMacs, noch Powermacs!

  • Wie bekommt man das hin? Das ist mir 20 Jahren OSX Nutzung nie passiert. Weder auf meinen Macbooks, noch iMacs, noch Powermacs!

    Mein Powerbook G4 hat das damals mehrfach geschafft. War ein nachgekauftes RAM-Modul mit dem der Laptop Probleme hatte. Nach Wechsel war das Problem weg. In einem anderem System lief das fragliche RAM problemlos.

  • In einem anderem System lief das fragliche RAM problemlos.

    Macs sind etwas pingelig, was RAM-Bausteine angeht. Deshalb verkaufen einige Händler extra für Apple spezifiziertes RAM – da ist man dann auf der sicheren Seite (ist aber natürlich etwas teurer, was Apple-User aber zumeist nicht kümmert, wenn es Ärger reduziert). Wenn einer meiner alten Sammler-Macs herumzickt, tausche ich erst einmal den Speicher, meistens hat man damit schon den Übertäter gefunden. ;)

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