DivZero probiert Linux

Es gibt 231 Antworten in diesem Thema, welches 37.388 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (5. August 2020 um 00:56) ist von c64doc.

  • Beim Raspberry bleibst du ja auf Kommandozeilenebene (was als Embedded-System ja auch ok ist).

    Muss nicht und die Schrift kannst du ja ändern (siehe etwas weiter oben), nur eben nicht für die ersten Bootausgaben. Oder du gehst per SSH vom Windows-Desktop rein und kannst dort deinen Client passend konfigurieren.

  • Um mal OT zu bleiben: Warum verwendet ein Laptop eigentlich eine so hohe Auflösung, die ohne Skalierung nichts mehr erkennen lässt? Läuft das nicht eigentlich dem EINZIGEN Ziel eines Laptops zuwider: Stomverbrauch mininieren? Mehr Transistoren müssten doch auch linear mehr Energie verbrauchen; oder bin ich da auf dem Holzweg?

    Bei einem Kompromiss verlieren beide Seiten. Machen wir es so, wie ich es will, verliert nur eine Seite :thumbsup:

  • Um mal OT zu bleiben: Warum verwendet ein Laptop eigentlich eine so hohe Auflösung, die ohne Skalierung nichts mehr erkennen lässt? Läuft das nicht eigentlich dem EINZIGEN Ziel eines Laptops zuwider: Stomverbrauch mininieren? Mehr Transistoren müssten doch auch linear mehr Energie verbrauchen; oder bin ich da auf dem Holzweg?

    Bei einem Display ist der größte Stromverbraucher die Beleuchtung und die ändert sich ja nicht. Ansonsten, ja, es müssen für das gleiche Bild mehr Pixel geschoben werden, aber das ist inzwischen nicht mehr so das Problem beim Stromverbrauch.

  • Um mal OT zu bleiben: Warum verwendet ein Laptop eigentlich eine so hohe Auflösung, die ohne Skalierung nichts mehr erkennen lässt? Läuft das nicht eigentlich dem EINZIGEN Ziel eines Laptops zuwider: Stomverbrauch mininieren? Mehr Transistoren müssten doch auch linear mehr Energie verbrauchen; oder bin ich da auf dem Holzweg?

    Das Ziel eines Laptops ist nicht Stromsparen.

    Das Ziel ist -> überall und jederzeit mobil arbeiten zu können.

    Lange lebensdauer des Akkus ist zweitrangig.

    Die erste Laptops waren auch ohne Akkus, und wurden halt aus der Steckdose gespeist. (so wie der C64SX z.B.)

  • Ich habe auf dem MacBook Pro auch ein Linux Mint per Boot USB ab und zu im Einsatz, aber die Hi-DPI nach dem Start verhindern das Lesen des Screens.

    Man kann aber die Fontsize als Faktor einstellen und dann ist es brauchbar.

    Mir persönlich ist aber das Hi-DPI Feeling unter Windows 10 angenehmer.

    Auf dem Mac musste ich die Auflösung mit Freeware Tools tweaken, da Apple da keine vernünftige Settings Tools bereitstellt.

    Kann sein, dass es in der Zwischenzeit besser ist in der neuesten MacOSX Version (ja, ich nenne es immer noch so, weil das echte MacOS bis v9 ging). Ich verwende es kaum, weil unproduktiv für mich.

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  • Ich habe jetzt doch mal die Pixel-vs.-Kantenglättungs-Diskussion in einen Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. verschoben, weil das schon sehr weit weg vom Thema "kann man Linux gebrauchen?" ist. Ich habe aber versucht, die Diskussion um die GUI-Skalierung hier zu belassen, weil es schon interessant ist, ob Linux das gut kann.

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  • Auf dem Mac musste ich die Auflösung mit Freeware Tools tweaken, da Apple da keine vernünftige Settings Tools bereitstellt.

    In aktuellen Systemen werden, glaube ich, 4 Skalierungsfaktoren angeboten. Es fehlt aber die native Auflösung, weil Apple wohl glaubt, die Darstellung wäre dann zu kleinteilig. Wenn man die haben will, muss man ein Dritthersteller-Tool verwenden (oder das Terminal bemühen). Dafür funktioniert die macOS-Skalierung aber in allen Anwendungen – da habe ich bei Bekannten unter Windows (allerdings noch Version 7) schon ganz andere Gruseligkeiten gesehen.

    Ich habe auf dem MacBook Pro auch ein Linux Mint per Boot USB ab und zu im Einsatz, aber die Hi-DPI nach dem Start verhindern das Lesen des Screens.

    Man kann aber die Fontsize als Faktor einstellen und dann ist es brauchbar.

    Mir persönlich ist aber das Hi-DPI Feeling unter Windows 10 angenehmer.

    Warum genau?

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  • Ja, Displayskalierung scheint dann wirklich vom WindowManager abzuhängen. Was mir bei Linux jetzt noch missfallen hat, ist das manche Programme ja fast 2GB an Libs brauchen um zu laufen. Also das eine brauch GTK das andere Qt KDE Plasma haste nicht gesehen usw. und jedes Toolkit hat wieder so teilweise sein eigenes Aussehen. So diese Würfelbude hat schon einen faden Beigeschmack, auch wenn ich weiß, dass Linux nun mal so entstanden ist, dass jeder Koch da was in die Suppe bröselt. Das ist bei Programme die in der Konsole laufen auch nicht schlimm. Auf dem Desktop macht das meiner Meinung nach keinen guten Eindruck.

    Ich weiß nicht, früher war ich da experimentier freudiger. Ich bin irgendwie total windowsverwöhnt, erst recht seit der 10er Version. Die hat mir von Anfang an super gefallen und ich habe Win7 keiner Träne nachgeweint.

    Wenn ich mir jetzt selbst mein Geschreibsel durch lese ist meine Entscheidung gegen Linux irgendwie schon gefallen.

    Ich danke allen Helfern hier für den Beistand meines kleinen Experiments:thumbsup:


    Eigentlich finde ich "nur" diese Telemetrie Sache ziemlichen Mist. Das kann man sehr reduzieren, aber eben nicht abstellen. A

    Kann man ganz abstellen:

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    Ist leider ein Heise+ Artikel, würde mich aber schon interessieren. Also mit Bordmitteln kann man ja die Geschwätzigkeit schon auf ein Minimum reduzieren, ist in einer Minute erledigt, wenn man weiß welche Schieberegler man auf Aus stellen muss. Aber gänzlich verhindert wäre schon super, dann hätte ich nichts mehr was mich an Windows10 stört.

  • Also mit Bordmitteln kann man ja die Geschwätzigkeit schon auf ein Minimum reduzieren, ist in einer Minute erledigt, wenn man weiß welche Schieberegler man auf Aus stellen muss.

    Muss man aber bei jedem Systemupdate kontrollieren. Es kam schon mehr als einmal vor, daß solche Einstellungen danach wieder deaktiviert wurden.

  • Was mir bei Linux jetzt noch missfallen hat, ist das manche Programme ja fast 2GB an Libs brauchen um zu laufen. Also das eine brauch GTK das andere Qt KDE Plasma haste nicht gesehen usw. und jedes Toolkit hat wieder so teilweise sein eigenes Aussehen

    Wirf doch mal einen Blick in C:\WINDOWS\SYSTEM32 und C:\WINDOWS\SYSWOW64 und zähle da die Libs und Gigabytes. :wink:

    Auf meinem Notebook belegt mein System, das ich vor 1, 5 Jahren installiert habe mit allem, was ich brauche (Office, Videoschnitt, Tools, Fotobearbeitung, ...) unter 30 GB (ohne Userdaten). Das ist mit Windows 10 nicht zu schaffen, behaupte ich. (Nein, ich weiß es aus Erfahrung. :tong: )

    jedes Toolkit hat wieder so teilweise sein eigenes Aussehen. So diese Würfelbude hat schon einen faden Beigeschmack, au

    Das ist doch unter Windows nicht anders - "Modern UI Apps" (aka. "Metro Apps"), WPF-Anwendungen im neuen oder im alten oder im ganz alten Stil, Java-Anwendungen, ... ich verstehe jetzt nicht, warum das OS da Schuld sein soll.

    Ist leider ein Heise+ Artikel, würde mich aber schon interessieren. Also mit Bordmitteln kann man ja die Geschwätzigkeit schon auf ein Minimum reduzieren, ist in einer Minute erledigt, wenn man weiß welche Schieberegler man auf Aus stellen muss. Aber gänzlich verhindert wäre schon super, dann hätte ich nichts mehr was mich an Windows10 stört.

    Die Kurzfassung:

    Mach eine Powershell (# = Kommentare, brauchst du nicht eintippen) auf:

  • Danke und ja, unter Windows gibt es auch den ein oder andere Bruch mit der Einigkeit der GUI und auch die Umstellung der ganzen Systemsteuerung lässt noch zu wünschen übrig. Ist nicht so, dass ich nicht auch Verbesserungsspotenzial hier und da sehe. Aber von den drei Systemen Linux, Win10 und MacOS gewinnt ganz klar Win10 bei mir. MacOS haut sich selbst aus dem Rennen, da man dafür einen goldenen Käfig betreten muss. Den Weg werde ich nicht gehen. So wie andere hier nie den Win10 Weg gehen werden. Ist auch ok, jedem das seine und keins ist absolut betrachtet besser oder schlechter, sondern nur besser oder schlechter für die Ansprüche des Einzelnen.

    @Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.

    Ja, ist sicherlich richtig, aber ich denke das betrifft dann nur die Upgrades und weniger Updates. Wie dem auch sei, schön dass es überhaupt geht und irgendwann muss MS das vielleicht sogar ganz raus nehmen um Windows in der EU weiter vertreiben zu dürfen. Ich denke die Datenschutzgesetze werden da nach restriktiver werden in Zukunft. Aber das ist alles Spekulation.

    Ein wenige mehr Transparenz von Mircosoft und die Sache wäre nur halb so schlimm. Wirklich anonyme Daten über das was mein System hat und installiert ist tut mir nicht weh. Sofern das wirklich nur zu internen Zwecken genutzt wird und eben anonym bleibt.

    Das ist allerdings wieder ein Thema für einen anderen Thread.

  • Also das eine brauch GTK das andere Qt KDE Plasma haste nicht gesehen usw. und jedes Toolkit hat wieder so teilweise sein eigenes Aussehen.

    Na, dann installier dir mal ein MS Office auf Windows. Das bringt seine eigenen Fensterdekorationen mit und hält sich auch nicht an die OS-Vorgaben. Unter Windows 7 sah man das besonders gut wenn man das OS auf 'Classic' stehen hatte und die Office-Fenster so gar nicht mehr zum Rest passten.

  • Muss man aber bei jedem Systemupdate kontrollieren. Es kam schon mehr als einmal vor, daß solche Einstellungen danach wieder deaktiviert wurden.

    Ja, bei den Halbjahresupdates würde ich kontrollieren, ob die den Service nicht wieder anwerfen. Beim normalen Windows Update passiert nichts.

  • Also das eine brauch GTK das andere Qt KDE Plasma haste nicht gesehen usw. und jedes Toolkit hat wieder so teilweise sein eigenes Aussehen.

    Na, dann installier dir mal ein MS Office auf Windows. Das bringt seine eigenen Fensterdekorationen mit und hält sich auch nicht an die OS-Vorgaben. Unter Windows 7 sah man das besonders gut wenn man das OS auf 'Classic' stehen hatte und die Office-Fenster so gar nicht mehr zum Rest passten.

    Is richtig, ich habe neben LibreOffice auch Microsoft Office 2019 drauf. Sieht aber alles schick und ästhetisch aus.

  • @Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen.:

    Finde ich den Dienst für die Telemetrie nicht auch in der ManagmentKonsole Dienste? Da kann man ja auch Dienste starten, stoppen und die Starttyp ändern, auch ohne Shell.

  • kinzi:

    Finde ich den Dienst für die Telemetrie nicht auch in der ManagmentKonsole Dienste? Da kann man ja auch Dienste starten, stoppen und die Starttyp ändern, auch ohne Shell.

    Sicher. Geht nur schneller in der Shell. :tong:

    Wie er in der MMC heißt weiß ich gerade nicht auswendig, aber irgendwas mit "Diagnose" oder so. Notfalls mach in der CMD.EXE ein "net start" und schaue, was da mit "diag " so daherkommt.

    Ansonsten hilft dir Google bei der Suche nach "DiagTrack" sicher weiter. Ein bisschen Eigeninitiative schadet auch unter Windows nicht :tong:

  • Ansonsten hilft dir Google bei der Suche nach "DiagTrack" sicher weiter. Ein bisschen Eigeninitiative schadet auch unter Windows nicht

    Ach ja, man kann ja auch selbst recherchieren, dabei habe ich mich so in dem Thread dran gewöhn die Antworten serviert zu bekommen :D

  • Ja, bei den Halbjahresupdates würde ich kontrollieren, ob die den Service nicht wieder anwerfen.

    Muss man bei DiagTrack auch, bzw. wird der dann wieder angeworfen. Kann man nicht einfach das Binary löschen oder wegräumen und das Windows-Äquivalent zu einem Link nach /dev/null dafür hinlegen?

  • Kann man nicht einfach das Binary löschen oder wegräumen und das Windows-Äquivalent zu einem Link nach /dev/null dafür hinlegen?

    Man könnte versuchen, sämtliche Dateiberechtigungen zu entfernen, dann kann die Datei normalerweise nicht überschrieben werden und der Service Control Manager kann sie nicht starten. Ein User mit Adminrechten (und der System User ist so einer) kann das aber wieder rückgängig machen. Keine Ahnung. ob das eines der Halbjahresupdates überlebt.

    Man könnte aber auch einen "Geplanten Task" einrichten, der täglich, stündlich, minütlich, was auch immer den Service deaktiviert. :wink: Dort schaut das Update sicher nicht nach. :biggrin: