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DivZero probiert Linux

  • Verdammt, es scheint keinen nativen Client für meine mailbox.org Cloud zu geben und dabei basiert das alles auf OpenXchange wo viel Linux zum Einsatz kommt. Das ist eine absolute Grundvoraussetzung um überhaupt was machen zu können ohne ständiges Rumkopieren oder zusätzliches Gesynce auf ne Windows Partition, wo ich dann erst Win10 hochfahren müsste um mit den Cloud synchron zu sein.

  • Unmöglich! Wenn man doch eins in dne Linux-Threads gelernt hat, dass Linux niemals neustarten muss...

    Jo, und was man da probieren muss ist mir auch ein Rätsel. Linux installiert sich doch praktisch von selbst und rennt dann jahrezehntelang ohne Probleme. Fehler in der Matrix? :gruebel ;)


    EDIT: Aber interessanter Thread. Ist fast so als wäre man live dabei. Gefällt mir. :)

  • Ja, solche Installationen ohne große Probleme gibt es sicher auch. Während der Erstinstallation hatte ich auch noch nie solche Probleme gehabt. Das liegt bestimmt an diesem BIOS Nachfolger. Ich frage mich aber gerade warum Linux die EFI-Partition in GParted unbedingt haben wollte, obwohl ich doch im BIOS auf Legacy gestellt hatte die ganze Zeit?


    Jetzt bin ich gerade in Windows, werde aber gleich Linux wieder hochfahren und das mit dem WebDAV und mailbox.org ausprobieren.

  • WebDAV geht jetzt, war nur ein Fehler meinerseits in den Credentials. WebDav hat leider das Problem nur zu funktionieren wenn man online ist. Also müsste ich extra syncen und dabei scheint es wohl so Problemen zu kommen, weil das WevDac Protokoll wohl auch nicht so ganz knusper ist. Jedenfalls lasse ich das dann doch sein.


    https://www.hornetdrive.com soll wohl ganz nett sein und im Gegensatz zu mailbox.org wo eine Linux Firma dahintersteht, die aber keinen Linux Clienten anbieten kann, gibt es hier wohl einen nativen Clienten für Linux wenn auch beta.


    Linux ist echt ein schwieriges Thema wenn es um Software geht, das merkt man ganz schnell. Und man weiß Windows noch mehr zu würdigen, wie einfach da alles ist.

  • Damit konnte man einfach so sich Videos im VLC Player anschauen, ohne diesen schrecklichen Tearing Effekt, den ich immer mit Ubuntu hatte und der mir jeglichen Spaß am Filme schauen vermiest hatte. Durch einiges an Rumgebastle hat man das Tearing auch unter Ubuntu wegbekommen, aber sich mal ein Video anschauen können, sollte schon drin sein in einer Desktop Basisinstallation.

    Ich empfehle die Verwendung von 'mplayer'. Den muss man zwar erst lernen weil er keine GUI hat sondern aus dem Terminal gestartet wird, aber wenn man die Tasten mal drin hat ist er deutlich angehmer zu bedienen als VLC. Die wichtigsten sind '#', 'o', 'v','f','q', die Cursortasten und PgUp/PgDown.

    Danke für die anschauliche Darstellung, warum Linux auch dieses Jahr nicht den Durchbruch auf dem Desktop schaffen wird :D

    Ja, ja, ich geh ja schon...


    PS: Kurze Erläuterung: Mein letztes Linux-Abenteuer ist zugegebenermaßen deutlich länger her (davor noch Unix an der Uni). Und ich stamme auch aus der Generation "Kommandozeile", aber das muss ich heute echt nicht mehr für Standardapplikationen haben.

  • Ich empfehle die Verwendung von 'mplayer'. Den muss man zwar erst lernen weil er keine GUI hat sondern aus dem Terminal gestartet wird, aber wenn man die Tasten mal drin hat ist er deutlich angehmer zu bedienen als VLC. Die wichtigsten sind '#', 'o', 'v','f','q', die Cursortasten und PgUp/PgDown.

    Danke für die anschauliche Darstellung, warum Linux auch dieses Jahr nicht den Durchbruch auf dem Desktop schaffen wird :D
    Ja, ja, ich geh ja schon...
    PS: Kurze Erläuterung: Mein letztes Linux-Abenteuer ist zugegebenermaßen deutlich länger her (davor noch Unix an der Uni). Und ich stamme auch aus der Generation "Kommandozeile", aber das muss ich heute echt nicht mehr für Standardapplikationen haben.

    Ich bin mit Commodore Basic, CP/M und MS-DOS "aufgewachsen". Also mit der Kommandozeile.

    Aber früher war nicht alles besser. :D

  • Unmöglich! Wenn man doch eins in dne Linux-Threads gelernt hat, dass Linux niemals neustarten muss...

    Wer hat das behauptet? Man muss nur nicht für jeden Hennenfurz neustarten. Aber wenn man den Betriebssystemkern wechselt, gut, da schaut's bei fast allen Systemen so aus, dass ein Neustart fällig wird. Aber selbst dafür gibt es in der Linux-Welt inzwischen Methoden es zu vermeiden. Auf ein Pendant warten die Windows-Nutzer vermutlich nochmal 20 Jahre, auch die Server-Admins. Und woher mancher zu wissen meint, dass man bei Linux nie Hand anlegen müsste, wäre auch mal eine Frage. Meistens ist das so, aber immer, das wäre halt glatt gelogen. Und falls jetzt jemand die Konfigurationseinstellungen ansprechen will: Ich will mal sehen, wie jemand ein frisch installiertes Windows benutzt und nicht spätestens nach 10 Minuten die ersten Dinge umzubiegen anfängt, weil er es so halt besser findet und gewöhnt ist.

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, wenn gleich in der ersten Antwort im Linuxthread darauf hingewiesen wird, dass man zum Video(!) anschauen lieber einen Player im Terminal starten soll. Damit wurde das Linux-Klischee mit "in der Shell und so" wieder voll erfüllt! :D


    Nur zur Info: Ich benutze selbst zu 95% Linux und bin damit auch zufrieden, aber bei der Antwort musste ich wirklich schmunzeln! ;)

    Da habe ich mich auch verwundert am Kopf gekratzt, was das soll. Ich bin sicher kein Konsolen-Verächter, aber alles krampfhaft aus der Konsole heraus machen, nee, also wirklich nicht.

  • Guten Morgen,


    das Wohnende ist vorbei und nun brauche ich den Rechner wieder für meine Umschulung. Mal schauen wie oft ich da Linux hochfahren werde. Also begeistert bin ich jetzt nicht von dem ganzen Ausprobieren gewesen. Man merkt halt das Linux auf dem Desktop so die Einheit fehlt. Für reine Office Geschichten und aus Programmiersicht alles interessant(wenn man nicht C#.NET oder VBA für Office braucht) Beim Surfen auf YouTube bin ich doch sehr erschrocken gewesen was die Limitierung auf 720p angeht. Ich hatte dann auch einfach keine Lust mehr zu Recherchieren. Die feine Skalierung des Desktops auf 125% hat mir auch gefehlt. Ich habe alles mit Schriftvergrößerung usw. irgendwie leserlich hinbekommen. Schön sieht das alles allerdings nicht aus. Auch so die PDF-Viewer haben mir nicht gefallen. Sehr krass fand ich auch, dass auf einmal das WLAN Modul komplett weg war, oder man nach der Skalierung auf 2x die Taskleiste nicht mehr bedienen konnte. Da kommt das Gefühl auf als wenn viele Sachen so einen Alpha Bastelstatus haben.


    Mein Fazit: Ich bin doch ganz schön Windows10 verwöhnt und merke Linux ist kein Windows und eher in der Shell ganz stark, weniger auf dem Desktop. Vielleicht sollte ich auch einfach andere Windowmanger ausprobieren. Dann frage ich mich was mich an Windows stört und warum ich die ganze Zeit mir genommen habe? Eigentlich finde ich "nur" diese Telemetrie Sache ziemlichen Mist. Das kann man sehr reduzieren, aber eben nicht abstellen. Also bleibt die Frage: Wie sehr stören mich die anonymisierten Daten darüber was ich für ein System nutze und was darauf installiert ist? Ok, aber so was führt ganz schnell wieder zu einer der ewigen Grundsatzdiskussionen. Die auch wichtig ist, aber hier nicht geführt werden sollte.


    So meine Freizeit am Morgen ist nun rum und ein paar Gedankengänge hier notiert...bis später.

  • Eigentlich finde ich "nur" diese Telemetrie Sache ziemlichen Mist. Das kann man sehr reduzieren, aber eben nicht abstellen. A

    Kann man ganz abstellen:

    https://www.heise.de/ratgeber/…re-schuetzen-4270698.html

  • Da habe ich mich auch verwundert am Kopf gekratzt, was das soll. Ich bin sicher kein Konsolen-Verächter, aber alles krampfhaft aus der Konsole heraus machen, nee, also wirklich nicht.

    Ich benutze eine GUI wenn sie besser ist als eine Kommandozeile. Oder eben die Kommandozeile wenn sie besser ist als die GUI für das fragliche Problem. Bei einem Mediaplayer ist die Kommandozeile besser. Warum Buttons mit der Maus anfahren wenn man direkt über die Tastatur steuern kann?



    Dann eine Auffälligkeit beim YouTube schauen. Ich kann nur bis 720p gehen, sehr merkwürdig.

    Das liegt nicht an Linux. Ich schaue Youtube mit FireFox unter Linux und kann teilweise bis 4K rauf auswählen.


    Die feine Skalierung des Desktops auf 125% hat mir auch gefehlt.

    Das war das erste was ich bei meinem Firmenlaptop abgewürgt habe. Wozu habe ich scharfes FullHD auf 15" wenn ich mir dann Auflösung und Schärfe über die Skalierung wieder kaputtmache?



    Auch so die PDF-Viewer haben mir nicht gefallen

    'atril' ist einer der für mich tut was er soll.


    Wie sehr stören mich die anonymisierten Daten darüber was ich für ein System nutze und was darauf installiert ist?

    Woher weisst du, daß sie anonymisiert sind und was genau übermittelt wird?

  • Moin!

    [...]

    Die feine Skalierung des Desktops auf 125% hat mir auch gefehlt. Ich habe alles mit Schriftvergrößerung usw. irgendwie leserlich hinbekommen. Schön sieht das alles allerdings nicht aus. Auch so die PDF-Viewer haben mir nicht gefallen. Sehr krass fand ich auch, dass auf einmal das WLAN Modul komplett weg war, oder man nach der Skalierung auf 2x die Taskleiste nicht mehr bedienen konnte. Da kommt das Gefühl auf als wenn viele Sachen so einen Alpha Bastelstatus haben.


    Mein Fazit: Ich bin doch ganz schön Windows10 verwöhnt und merke Linux ist kein Windows und eher in der Shell ganz stark, weniger auf dem Desktop. Vielleicht sollte ich auch einfach andere Windowmanger ausprobieren. Dann frage ich mich was mich an Windows stört und warum ich die ganze Zeit mir genommen habe?

    Kann es sein, das du eigentlich ein Ersatzwindows möchtest, möglichst mit gleicher Bedienung und Funktionalität ohne die unter Windows 7/8/8.1/10 eingeführte Schnüffelei von Microsoft? Die Einstellungen sollen natürlich auch so wie gewohnt aufzufinden sein? :whistling:


    Ja, das Look&Feel von Linux Mint ist anders und ungewohnt, ich nutze es seit IMHO 2 Jahren auf meinem Notebook und komme soweit klar damit.

    Im Unterschied zu dir habe ich aber auch nur Linux Mint installiert, weil ich diese Dualboot-Lösung aufgrund der überall nachlesbaren Effekte

    (Win und Linux Probs nach Dualboot, siehe weiter oben) vermeide.


    Kommandozeilen kommen für mich als 08/15 User nicht in Frage, bisher habe ich es ohne geschafft und auch der VLC spielt bei mir Videos von der externen USB3-Platte

    ruckelfrei ab. Youtube mit HD auf einem 14 Zoll Notebook reicht mir völlig.


    Mich wundert dein Fazit nicht, Linux ist anders, bedient sich anders und verfolgt ein anderes Konzept als Windows (Dateistruktur, Einstellungsmöglichkeiten, etc.).

    Dafür ist es kostenlos und hat - wie jedes OS - Stärken und Schwächen..


    Just my 2 cents


    MfG

  • Die feine Skalierung des Desktops auf 125% hat mir auch gefehlt.

    Das bringt mich zu einer Frage: Bis einschließlich Windows 7 war ja die Skalierung des GUIs (z.B. auf Hi-DPI-Screens, Apple nennt das "Retina") eine mittlere Katastrophe. Mit Windows 10 ist das wohl einiges besser geworden. Wie sieht es mit der Hi-DPI-Unterstützung (z.B. 27"/5K oder 15"/4K) bei Linux-GUIs aus? Kann man die Darstellungsgröße (in gewissen Stufen) unabhängig von der Auflösung einstellen?


    Eigentlich finde ich "nur" diese Telemetrie Sache ziemlichen Mist.

    Das wäre zwar ein gewichtiger Grund für mich gegen Windows aber sicherlich nicht der einzige. Mich nerven z.B. die Updates, die gefühlt immer zur ungünstigsten Zeit eingespielt werden wollen. Dann scheint die Suche deutlich schwächer als bei macOS, die Backup-Frage ist für mich auch nicht wirklich geklärt. Dann scheinen mir die Fensterfunktionen recht rudimentär (wobei ich da natürlich nicht alle "Tricks" kenne). Und vor allem fehlen mir farbcodierte "Tags" im Dateisystem bzw. Explorer (darüber gebe ich z.B. jeder Datei einen Bearbeitungs-Status). Voransicht aller Dateitypen, z.B. im Öffnen-Dialog, habe ich auch noch nicht gefunden. Und wenn ich etwas länger drüber nachdenken würde, käme ich sicherlich noch auf dutzende fehlende oder schlecht umgesetzte Funktionen.


    Jetzt habe ich ja schon einige Stichworte genannt. Wie sieht es da bei Linux aus?


    Bei einem Mediaplayer ist die Kommandozeile besser. Warum Buttons mit der Maus anfahren wenn man direkt über die Tastatur steuern kann?

    Mit der "Begründung" kannst du Tastaturbedienung für jede App favorisieren. Wozu Mausbedienung für eine Textverarbeitung? Die Hände liegen doch beim Schreiben ohnehin direkt auf dem Keyboard? ;)


    Solange die Keycaps nicht direkt die jeweilige Funktion anzeigen (also OLED- oder dedizierte Player-Keys) sind sie erstmal immer abstrakter als die passenden Icons, die man mit der Maus auswählen kann. Und gerade beim Spulen zu einer bestimmten Stelle mache ich das einfach lieber husch-husch mit der Maus als dass ich da irgendwelche Vor- und Zurückspulen-Keys drücke (wie ich das z.B. beim integrierten Player meines TVs tun muss).


    Wozu habe ich scharfes FullHD auf 15" wenn ich mir dann Auflösung und Schärfe über die Skalierung wieder kaputtmache?

    Ich weiß nicht hundertprozentig, wie die Windows-Skalierung funktioniert aber wenn das nur im Ansatz wie beim Mac geht, dann verliert man über die "Skalierung" weder Auflösung noch Schärfe. Ganz im Gegenteil. Man stellt sich die Größe der Darstellung unabhängig von der Auflösung ein (bei Hi-DPI-Screens bleibt dann die Größe aller Elemente angenehm zum Bedienen (und zueinander passend)) aber das ganze GUI wird natürlich auf die hohe Auflösung gerendert, nicht einfach die Pixel hochskaliert. Ein Buchstabe bleibt dann z.B. gleich groß, wird aber aus viermal so vielen Pixeln dargestellt (was ihn natürlich schärfer aussehen lässt) – wenn der Screen die vierfache Auflösung hat.


    Ja, das Look&Feel von Linux Mint ist anders und ungewohnt

    Wie ich schonmal an anderer Stelle sagte: "Anders" stört mich persönlich gar nicht – solange es "besser" ist. Ich bin sogar dafür, dass die Linux-Desktops eine eigene Design-Sprache (und das meint nicht nur die Optik) entwickeln. Wer sagt, dass man unbedingt eine Taskleiste oder ein Dock am unteren Rand benötigt oder eine Favoritenleiste links von der Verzeichnis-Darstellung in einem Desktop-Fenster? Einfach alles hinterfragen und dann (noch) besser machen.

  • Beim Surfen auf YouTube bin ich doch sehr erschrocken gewesen was die Limitierung auf 720p angeht. Ich hatte dann auch einfach keine Lust mehr zu Recherchieren.

    Kann ich verstehen. Aber nachvollziehen kann ich nicht, warum das bei dir so ist. Bei mir schaut für ein 4K-Video bei Du-Rohr die Auswahl so aus: