Die Jagd nach den "Weak Bits" - welche Methoden und Tools?

Es gibt 2 Antworten in diesem Thema, welches 927 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (29. Juni 2020 um 23:11) ist von frank128.

  • Ich versuche schon seit 2015 (natürlich mit großen Pausen) Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. zu analysieren. Bekannt ist, dass es sich hier um einen Weak Bits Kopierschutz im Track 0:0 handelt. Dabei gab es für mich zwei Wege der Analyse - erstens das Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. mit der Suche nach dem Programmcode der die Weak Bits Erkennung durchführt, und zweitens die Analyse des Datenträgers selbst. Beim Punkt 1 komme ich erst mal nicht weiter (und soll auch Off-Topic für diesen Thread sein). Was mich derzeit interessiert (und on-topic für diesen Thread) ist, wie (Methoden) und mit welchen Tools erkenne ich diese weak bits. Das Kopieren der Originalfloppy mit Transcopy und dem Option Board Deluxe war nicht erfolgreich. Lemmings akzeptiert die kopierte Disk nicht. Details dazu gibt es schon in den von mir erwähnten Threads - ist somit auch off-topic.

    Ich habe eine Originaldiskette, die eine "weak bits" Protection im Track 0 (Head 0) enthält. Ich habe ein Assembler Programm geschrieben, daß die durch den DOSBox Debugger identifizierten BIOS INT13 Aufrufe auf der Original Hardware/Software durchführt und auswertet. Und das im Vergleich Originaldiskette und TransCopy Kopie. Ich konnte keinen Unterschied identifizieren. Dabei habe ich u.a. parallel Original und Kopie (zwei Laufwerke) mit den gleichen Calls traktiert und den Inhalt der Lesepuffer verglichen. Um Weak Bits zu identifizieren habe ich die Sektoren (1-12) der Originaldiskette von Track 0 (wo angeblich die Weak Bits sein sollen) mehrfach hintereinander eingelesen - es werden vom BIOS immer die gleichen Daten zurückgeliefert (was gegen "weak bits" im DATA-Block spricht), und auch der Fehler Status der abnormen Sektoren

    • Sektor 10 : 256 Bytes (04-requested sector not found)
    • Sektor 11-12 : 512 Bytes pro Sektor mit Bad CRC

    bleibt immer der gleiche (was gegen weak bits im ID-Block sprechen könnte).

    Der Track Editor des Option Board Deluxe zeigt zwar den Inhalt der Tracks in einer DATA und CLOCK Ansicht an, diese kann man leider nicht abspeichern. Unterschiede (Original/Copy) könnte man über das TransCopy Image Format identifizieren, nur ist mir der Aufbau des Formates unbekannt. Alternativ könnte man mit KryoFlux und dem KryoFlux Stream File (Original/Kopie) Unterschiede erkennen. Aber hier habe ich keine Erfahrungen. Hier würde ich mich über Vorschläge freuen.

    Der Track Editor des Option Borad Deluxe ist an sich ganz nett, unterstützt MFM und GCR, kann aber im Gegensatz zu TransCopy (gleiches Package) nicht gut mit 3,5" Disks umgehen. 1,44 MB Disketten kann der Track Editor noch nicht einmal anzeigen. Der primäre Fokus des Track Editors sind wohl 5,25" Floppies. Gibt es alternative Tools?


    Wo ich so etwas wie "weak bits" erkannt habe (mehrfach den gleichen Track mit dem Track Editor eingelesen und nach Unterschieden Ausschau gehalten) ist außerhalb der ID und DATA Blocks der Sektoren. Aber die wechselnden Bytes in diesen Bereichen sind wohl normal, zumal auch außerhalb der Synchronisierung?

  • frank128 29. Juni 2020 um 20:11

    Hat den Titel des Themas von „Die Jagt nach den Weak Bits - welche Methoden und Tools“ zu „Die Jagd nach den "Weak Bits" - welche Methoden und Tools?“ geändert.
  • Das Kopieren der Originalfloppy mit Transcopy und dem Option Board Deluxe war nicht erfolgreich.

    Ich zitiere mal:

    "From the "I Thought They Couldn't Be Bought" file:

    For you users of the COPYIIPC OPTION BOARD, I just found out some

    disheartening news. I have a legit copy of ALACRITY, a $2000 financial

    software package that works with FRAMEWORK (Ashton-Tate) from a

    company in Canada. Hating copy protection, if I couldn't create a

    unprotected copy, I AT LEAST wanted to be able to make a back up of

    the key disk. But my OPTION BOARD kept either hanging up or dumping

    out during disk write on a certain track, under any setting. Calling

    CP Software resulted in them telling me it's probably my 386, use it

    on an AT. Tried it on an AT Clone (CSS Labs), same result. Another

    call, "it's probably the controller card on your AT is not producing

    tight enough signal, even if it's within spec. If you use it on a

    REAL IBM XT you'll be fine." OK, open cases and swap boards around

    on an IBM XT, no luck, same error. Another (toll) call, "You're using

    software version 4.2? You have the silver dot on the diskette label?

    That's the best we've got, we'll get back to you." Yeah, sure.


    One of my "inside" contacts has done some contract work for Central

    Point Software up in Oregon. He provided me an OLDER version of the

    Option Board software, and told me he'd bet money it'd work, since

    I knew the protection scheme was Superlok 3.0. "OLDER?" "Trust me!"


    He was right. The word is that the owner of Central Point made an

    agreement with the SoftGard/Superlok president that the Option Board

    software schemes he wrote and kept updated would work on AN ORIGINAL

    but not back up A COPY. Some "clever" (?) software publishers are

    thwarting Option Board owners by shipping ORIGINALS that are really

    ONCE-REMOVED OPTION BOARD COPIES. That stinks! Therefor, the

    "pre-agreement" versions of the option board software will still work,

    when the latest version doesn't. If you've got version 3.2 or 2.7,

    hold on to it."


    "The earlier, the better."


    "Hey - Pippi Langstrumpf

    trallari trallahey tralla hoppsasa

    Hey - Pippi Langstrumpf,

    die macht, was ihr gefällt.

    3 x 3 macht 6

    Widdewidde

    Wer will's von mir lernen ?

    Alle groß und klein

    trallalala lad' ich zu mir ein.

    Ich hab' ein Haus,

    ein kunterbuntes Haus

    ein Äffchen und ein Pferd,

    die schauen dort zum Fenster raus.

    Ich hab' ein Haus,

    ein Äffchen und ein Pferd,

    und Jeder, der uns mag,

    kriegt unser 1 x 1 gelehrt.


    2 x 3 macht 4

    Widdewiddewitt

    und Drei macht Neune !!

    Wir machen uns die Welt

    Widdewidde wie sie uns gefällt ....


    Hey - Pippi Langstrumpf

    trallari trallahey tralla hoppsasa

    Hey - Pippi Langstrumpf,

    die macht, was ihr gefällt.


    3 x 3 macht 6

    Widdewidde

    Wer will's von uns lernen ?

    Alle groß und klein

    trallalala lad' ich zu uns ein."

  • Das Gerücht mit der Sabotage der eigenen Software durch Centralpoint ist mir bekannt. Interessant wäre hier, ob die Verschlimmbesserung nur TransCopy, oder auch die Firmware auf dem Option Board Deluxe betrifft.


    Zu meiner konkreten Situation: Die Lemmings 3,5" DD 720 KByte Floppy mit 80 Spuren kann Transcopy erst ab der Version 5.X lesen. Somit fallen leider alle älteren TransCopy Versionen unterhalb der Version 5.0 unter den Tisch. Neben der Version 5.4 habe ich nur noch eine Version 5.2 finden können. Was ich in diesem Thread erfragen will, sind mögliche Optionen, "Weak Bits" auf der Original Floppy durch einen direkten Vergleich mit einer Kopie nachweisen zu können.

    Mittlerweile bezweifele ich, dass man über normale BIOS 13 calls (Vergleich auf sich ändernde Bits/Bytes) auf diese "Weak Bits" stößt. Die Abfrage läuft vermutlich direkt über den FDC.