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Erörterung/ Interessenerkundung nach einem "neuen" (Hobby) 64er Magazin

  • Quote from Online Gamepower

    Hier mal die "gp2x-magazin" Ausgaben holen und dann urteilen: https://dl.openhandhelds.org/cgi-bin/gp2x.cgi?0,0,0,0,2


    Das habe ich damals mit Scribus gebaut...

    Zuerst habe ich auf der Seite nicht durchgeblickt, weil alles so überladen ist, dann habe ich doch noch eine Ausgabe gefunden, die einen kleinen Eindruck gewährt:


    https://dl.openhandhelds.org/g…-%20Magazines/issue01.pdf



    Im Vergleich dazu ("Exploding Fist" Story, Issue 12, Vorgeschmack per YouTube Video):


    https://freeze64.com

    https://freeze64.com/freeze64-issue-12/


    [External Media: http://youtu.be/BDrziE1GjXI]



    Einige Storys von Freeze64 sind sehr interessant, deshalb werde ich mir 4 Ausgaben davon aus England bestellen (2,3,12 und die mit dem Rambo Game im August 2020). Ein Abo würde ich bei Freeze64 nicht in Erwägung ziehen, da in den anderen Ausgaben nicht genügend interessantes vorhanden, und wenn, dann zu kurz ist (nur 1-2 Seiten).


    Vom Layout/Grafik her würde ich für mich sagen, ist das Freeze64 Heft für mich perfekt. Mir ist jedenfalls auf Anhieb nichts aufgefallen was ich ändern würde. Schapeu! :thumbsup:



    Man will was "Eigenes" haben/machen/tun.

    Der Einfachheit halber empfehle ich da ein Jodeldiplom! Da hat man was eigenes!


    Ich denke ZeHa hat es mal in seinem auf YouTube zu findenden Spieleentwicklungs-Vortrag auf den Punkt gebracht, wenn man mit anderen Zusammenarbeitet weiß man nie was und wann man etwas bekommt, und dann stockt die ganze Geschichte. Evtl. kommen dann noch bissige Kommentare, und man verliert die Lust. Deshalb wird man nicht selten gezwungen etwas alleine durchzuziehen. Vor allem behält man so zu 100% die Kontrolle und die eigene Vision am Leben, und kann damit machen was man möchte :-)

  • ich möchte hier einmal eine Erörterung/ Interessenbekundung zu einem (PDF) 64er Magazin einholen...

    Ich habe mal grundsätzlich mit "Ja" gestimmt, weil ich das gut finde. Allerdings habe ich erst danach gesehen dass es um ein PDF geht, was für mich ein NoGo wäre. Ein gedrucktes Magazin würde ich sofort abonnieren, aber mir ist durchaus klar, dass das wesentlich schwieriger auf die Beine zu stellen ist, also nur zur Info.

    Würde mich persönlich auch nicht stören, wenn da Infos über Spectrum oder andere alte Kisten drin wäre. Ich fände das auch schon gut, weil ich nicht alles im Forum lese und da so eine Zeitschrift gut finde, und wenn ich das Thema schon mal im Forum gesehen habe ... was solls? :)


    EDIT: Das mit dem PDF bei Bipa & Co. ausdrucken, wuste ich gar nicht, das muss ich mal ausprobieren.


    Es gibt bereits die Lotek64 als PDF-Magazin. Und es gibt die RETURN.


    Die Return ist aber kein 64er Magazin (was ich nicht weiter Schlimm finde), auch wenn die viel zum 64er bringt.

    Allerdings über alte Spiele zu schreiben, ala Commando und deren Pokes, ist der falsche Weg. Das Magazin sollte nur über "Neues" berichten, Hintergrundberichte über noch in der Entwicklung befindliche Sachen (Entwickler plaudern aus dem Nähkästchen), sowie Testberichte von neuen Software-/Hardware-Releases erstellen. Trends.... Da gibt es einiges zu berichten.


    Also gegen einen gesunden Mix hätte ich nichts einzuwenden.


    Ach, ja. Würde das Magazin dann auch (regelmäßige) Infos zum Mega65 bringen? Wäre durchaus interessant und eventuell auch noch im Themenfokus.

  • Die Return ist aber kein 64er Magazin (was ich nicht weiter Schlimm finde), auch wenn die viel zum 64er bringt.

    Das schreibe ich jetzt nicht, weil ich unbedingt Recht haben will:

    Natürlich ist die RETURN kein _reines_ 64er-Magazin - aber das Wichtige wird dort ja besprochen. Darauf wollte ich hinaus.
    Sprich. es gibt sehr wohl zwei Magazine, die regelmäßig 64er-Themen behandeln.

  • Die Frage waere natuerlich auch ob das Heft denn Geld kosten soll (das wurde hier ja schon oefter thematisiert aber es gab noch keine Aussage seitens des Autors dazu).


    Das GP2X-Magazin sieht mal nicht schlecht aus, es bietet einiges an Inhalt, von daher weiss der Autor wohl auch schon, was auf ihn zukommt vom Aufwand her. Dann allerdings monatlich :)


    Das Layout ist recht einfach gehalten aber dafuer uebersichtlich, das koennte man durchaus auch zuhause drucken ohne allzu viel Farbe zu benoetigen. Das Freez64-Layout ist mit Sicherheit schicker, aber da gibts oft auch vollfarbige Seiten usw. Das GP2X-Layout erinnert mich eher ein bisschen an die Lotek64, die ja auch eher schlicht gehalten ist.


    Fuer mich waere ein zentraler Punkt, inwieweit die Community mit eingebunden werden soll. Moechte der Autor alles selbst schreiben (dann hat er halt auch viel mehr Aufwand, aber dafuer alles unter Kontrolle), oder moechter er Mitarbeit, und wenn ja in welcher Form. Ich koennte mir durchaus vorstellen, auch mal was beizutragen. Auf der anderen Seite ist z.B. die Digital Talk gerade an der fehlenden Mitarbeit "gestorben" (soweit ich das mitbekommen habe). Vielleicht gibt es auch jemand, der sich bereiterklaert, sich um Druck und Versand zu kuemmern, falls der Autor darauf keine Lust hat, es aber seitens der Leserschaft Interesse an einer Druckausgabe gibt.


    Beim Kilobyte-Magazin macht finchy soweit ich weiss alles selbst. Es ist auch ein reines PDF. Es sieht sehr schick aus und ist auch gut geschrieben. Aber es kommt nicht monatlich.

    Das Freeze64-Magazin ist super gelayoutet, hat viel Inhalt, erscheint als Druck UND kommt monatlich. Ich habe keine Ahnung wie Vinny das schafft, aber vielleicht ist das sein Hauptprojekt und er hat sonst nicht viel zu tun nebenher :)


    Mein Vorschlag an den Autor: Mache doch einfach mal Ausgabe 1. Die muesstest Du ja eh machen, wenn es dann ernst wird. Also warum nicht direkt loslegen und diese dann hier veroeffentlichen. Dann wird es auch entsprechend Resonanz geben und Du kannst entscheiden, ob und wie Du weitermachst. Ob Du es dann doch vielleicht nur alle 3 Monate rausbringst, oder ob Du andere mit ins Boot holst. Oder ob Du problemlos alles alleine machen kannst und die Leser nach einer zweiten Ausgabe gieren. Und sollte es tatsaechlich bei dieser einen Ausgabe bleiben, dann ist das halt so, aber Du hast nicht unnoetig viel Zeit und Arbeit hineingesteckt und Du hast immernoch etwas, was Du spaeter wieder aufgreifen oder vorzeigen kannst.

  • Das Freeze64-Magazin ist super gelayoutet, hat viel Inhalt, erscheint als Druck UND kommt monatlich. Ich habe keine Ahnung wie Vinny das schafft, aber vielleicht ist das sein Hauptprojekt und er hat sonst nicht viel zu tun nebenher :)

    Das frage ich mich auch immer schon, wie Vinny das alles macht. Er ist den ganzen Tag am C64 und hackt Games und nebenher schreibt er dieses Magazin. Beim Eintüten hilft ihm seine Tochter. Dauernd schickt er Updates per Mail und in den Sozialen Medien. Der kann nichts anderes nebenher machen...

    Ich liebe das Freeze64 Magazin


    Mein Vorschlag an den Autor: Mache doch einfach mal Ausgabe 1.

    So sehe ich das auch!

    Ich bin sehr interessiert und würde mich als Betaleser zur Verfügung stellen!


    Gamepower

    Deine Ausgangsfrage war ja nur, ob Interesse an einem C64 Magazin besteht.

    Vorschlag: mach doch eine weitere Umfrage mit Fragen wie

    - Format (PDF, Print)

    - Erscheinungsintervall (Monatlich, Quartal, halbjährlich, jährlich)

    - Preis: kostenlos / 1, 2, 3, 4 oder 5 Euro

    - Sprache: deutsch / englisch

    - mögliche Inhalte: Games, Szene, Forum, Hardware, MEGA65...


    Alles so Ideen von mir :emojiSmiley-41:

  • So ein Wunschkonzert wuerde ich an seiner Stelle nicht veranstalten ;) (vor allem nicht Preis und Erscheinungsintervall, das moechte man doch nicht fremdbestimmen lassen sondern das haengt ja von den eigenen Umstaenden ab)


    Letztendlich hat er seine eigene Vorstellung, wie er das Magazin gestalten moechte (und damit meine ich jetzt nicht nur das Layout, sondern das Projekt als solches). Und darauf basierend koennte er eine Testausgabe machen und schauen wie die ankommt.

  • Im Prinzip ist ja schon viel dazu gesagt worden. Den Aufwand kennt er und den muss ohnehin jeder für sich passend einrichten. Ob Print oder digital, am Layout kommt man nicht vorbei. Dazu kommt noch Recherche und Redaktion. Was bei einer Printausgabe für zusätzlichen Druck (pun intended) sorgt, ist die Produktion einer druckfähigen Version und eines zeitlichen Vorlaufs, wenn man ein bestimmtes Veröffentlichtungsdatum einhalten will. Plus halt Kosten, Orga, Distribution, etc.


    Ein monatliches C64-Magazin ist eine Hausnummer, das weiß ich noch aus Cevi-aktuell-Zeiten. Und da war das Layout noch sehr primitiv. Sowas ist, neben einem Vollzeitjob, ein unfassbarer Zeitfresser, wenn es

    • wirklich monatlich erscheinen soll
    • umfangreich sein soll
    • umfassend berichten will
    • schön aufgemacht sein soll.


    Würde mich natürlich auch interessieren, ich will damit gar nichts schlechtreden. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass man sowas nur eine gewisse Zeitlang durchhält. Auch mit einem kleinen Team. Und über den Preis der Ausgabe haben wir dabei noch gar nicht gesprochen und wer überhaupt bereit wäre, mehr als zwei Euro für ne Schwarzweißkopie dafür zu bezahlen :) Egal, ich sage: toitoitoi und bin gespannt.

    EDIT: Mit Skribus gemacht? Uff. Starker Tobak, dafür zusätzlichen Respekt.

  • 'n Centerfold.

    Kannst Du auch hier haben. :bgdev

    Also als Centerfolds hatte ich eher an androSID 's Bilder der decapped Chips gedacht.

    (Quasi den Cips unter dem Rock anschauen)

    :-D

  • Hier mal die "gp2x-magazin" Ausgaben holen und dann urteilen

    Ich weiß nicht, ob Du Deiner Argumentation mit dem Link einen Gefallen getan hast. Ich sehe dort nur eine Ausgabe, plus ein "Testrelease" (4 Seiten) und eine "Layoutdemo" der zweiten Ausgabe. Danach ist Schluß, und das zeigt auch schon ein Hauptproblem des ganzen Unterfangens: So ein Magazin ist verdammt viel Arbeit, selbst wenn man die Inhalte hat.


    Ich habe früher mal [TM] im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gearbeitet, und war dadurch an einer vierteljährlich erscheinenden Zeitschrift für Mitarbeiter und Freunde des Hauses beteiligt. Wir waren zu sechst (für die gesamte Öffentlichkeitsarbeit, nicht nur für das Heft), darunter eine Grafikerin, die das Layout gemacht hat, und zwei professionelle Journalistinnen. Wir wurden zu allem eingeladen, was im Haus passierte, und wir hatten alle Pressemitteilungen (weil zum großen Teil selbst geschrieben). Und trotzdem sind immer mehr Stunden in dieses Heft geflossen, als erwartet, und trotzdem wurden kurz vor Schluß (Druckerei-Deadline) immer Überstunden gemacht.


    Das andere Hauptproblem sind die Inhalte: Worüber willst Du schreiben, was nicht schon im Netz zu lesen war? Der Appeal der Computerzeitschriften in den 80ern kam nicht zuletzt daher, dass man keine anderen Informationsquellen hatte -- kein Google, keine Foren, kein Twitter, in der Regel auch kein Usenet und keine Mailboxnetzwerke. Was in der 64er stand, war neu, auch wenn es sechs Wochen alt war, weil es einem kein anderer vorher gesagt hatte. Heute Inhalte über 35+ Jahre alte Computer zu finden, die "news" und nicht "olds" sind, dürfte nicht leicht werden.

  • Heute Inhalte über 35+ Jahre alte Computer zu finden, die "news" und nicht "olds" sind, dürfte nicht leicht werden.

    Och, man könnte doch regelmäßig Wertstoffhöfe besuchen, und Artikeln über den Massenmord an unsere lieblinge schreiben ;-)

  • Ich haette noch eine Frage - das soll jetzt nicht missverstanden werden, ich moechte Deine Idee nicht schlechtreden oder Dir ausreden oder so, aber ich denke die Frage darf man stellen - wenn das Magazin nur als PDF erscheinen soll, also nur online, warum wird dann das PDF-Format ueberhaupt gewaehlt, denkbar waere das ganze ja auch als normale Website (z.B. als Blog). So etwas ist auf vielen Geraeten leichter handhabbar als ein PDF. ...

    PDF hat halt den Vorteil das man es sauber ausdrucken kann. Viele haben solche Magazine gerne "greifbar". Ich finde Texte auf Papier immer schöner als auf dem Bildschirm. Wäre jedenfalls mein Grund als Hauptmedium PDF zu wählen.

    Ich bin in der Frage etwas zwiegespalten, PDF ist schön zum ausdrucken oder offline Lesen aber da ich in meiner Freizeit hauptsachlich am Tablet lese, fände ich ein Blog oder eine Website auch angenehmer als ein starres PDF Layout.

  • Ich persönlich würde mich über mal etwas "Anderes" freuen - also web von dem gleichen Brei, der überall ähnlich gebracht hat.

    Immer nur die neuesten Spiele ist doch Käse, das kriegt man ja mittlerweile hier im Forum, auf Facebook und eben in den erwähnten Heften bereits mehrfach mit.


    Was mir persönlich eher freuen würde, das verlassen von getrettenen Pfaden und back-to-the-roots Typ von Artikeln wie es die 64'er halt machte:

    • mehrteilige Programmierkurse (z.B. Assembler, BASIC, C) für Anfänger und darauf aufbauende weiterführende Kurse
    • Hardware Basteleien
    • Grundlagenartikel

    Sowas ist aufwendig, ja, aber vielleicht auch interessanter und mal etwas anders als der der selbe Schinken überall.

    Dafür kann man IMHO sowas maximal 1-3 Mal pro Jahr herausbringen.

    Das sowas durchaus Anklang finden kann, sieht man schön an ZeHa und seinem Weihnachtsheft (das leider nicht in A4 rauskommt :D ).

  • Was auch cool wäre, wenn es so Wettbewerbe unter Lesern gäbe, wo man seine Werke fortstellen kann und die Community dann die Projekte des Monats raussucht,

    welche dann eventuell in der Zeitschrift auf einigen Seiten vorgestellt wird.

  • Ich finde es sehr mutig, so ein Projekt auf die Beine zu stellen. Jedoch bin ich der Meinung, dass man mit den aktuellen Inhalten kein Blumentopf mehr zu gewinnen ist.
    In meinen Augen wäre es interessanter, in so ein Magazin Anwenderprogramme aufzuzeigen. Alte und auch neue. Besonders interesant wäre Programme zum Abtippen in Basic.

    Hierbei meine ich neue Programme, die von Usern eingeschickt werden. Kleinere und größere. Das Magazin hätte dann ein Alleinstellungsmerkmal.

  • Das andere Hauptproblem sind die Inhalte: Worüber willst Du schreiben, was nicht schon im Netz zu lesen war?

    Wenn das neue Wissen, das "im Netz" (weit verbreitet) zu finden ist, angenehm lesbar in einer Quelle gebündelt zu finden wäre, wäre das schon ein gewisser Mehrwert. Quasi eine "ausformulierte Linksammlung" kann allein schon im wahrsten Sinn des Wortes "sein Geld wert" sein.


    Und wenn dann noch etwas eigener Inhalt dazu kommt, dann sehe ich da schon Substanz für ein Magazin. Allerdings eher viertel- oder halbjährig als monatlich. Noch dazu, wenn man es alleine stemmen möchte.

  • In meinen Augen wäre es interessanter, in so ein Magazin Anwenderprogramme aufzuzeigen. Alte und auch neue. Besonders interesant wäre Programme zum Abtippen in Basic.

    Hierbei meine ich neue Programme, die von Usern eingeschickt werden. Kleinere und größere. Das Magazin hätte dann ein Alleinstellungsmerkmal.

    Wer tippt denn heute noch Programme ab? OK. Ich kann es nachvollziehen, wenn man alte Bücher oder Zeitschriften hat, aber da würde ich erstmal googeln und schauen ob jemand das schon ins Netz gestellt hat. Bei neuen Programmen macht das IMO überhaupt keinen Sinn, weil man da auch gleich den Downloadlink reinstellen kann.