Tipps zu Gehäusebeschriftungen

Es gibt 7 Antworten in diesem Thema, welches 1.557 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag (14. Juni 2020 um 18:11) ist von Claus.

  • Da viele Mitglieder hier auch eigene Gehäuse z.B. für eigene Projekte bauen und auch mit dem 3D Drucker erstellen, mache ich mal diesen Thread auf, um Tipps und Tricks für die Beschriftung von Gehäusen zu sammeln.

    Konkret suche ich selbst gerade nach einer Möglichkeit, die einen guten Kompromiss zwischen "Schick" und "wirtschaftlich vertretbar" darstellt.

    Meine Überlegung ist es, transparente, selbstklebende Folie zu bedrucken, auszuschneiden und auf den Deckel zu kleben... frage mich aber, ob jemand damit Erfahrungen hat und evtl. Produktempfehlungen.

    Nur: Was gäbe es für Möglichkeiten, wenn der Untergrund - wie in diesem Beispiel - dunkel oder gar schwarz ist? Ich kann mit meinem Tintenstrahldrucker leider nicht weiß drucken. :)

    Ideen?

  • Hilft nicht bei schwarzen Gehäusen, aber ich habe gute Erfahrungen mit bedruckbaren Decals und Überlackieren mit Klarlack gemacht. Die Gitarren-Bodeneffekte sind schon länger im Einsatz und haben hie und da Dings und Dongs, aber das kommt halt davon wenn man auf den Dingern rumtrampelt ^^. Ich hatte sie von hier: Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen., sind aber wohl gerade nicht lieferbar und es steht kein Hersteller dabei.

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  • Du könntest weiße Folie nehmen und alles, was sonst transparent wäre, dunkel bedrucken. ;)

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  • Also diese Bildchen sind z.B auf weißer Decalfolie gedruckt.

    Und an den Konturen ausgeschnitten.

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  • Also ich bin bei Partiellen beschriftungen immernoch en großer Fan von den Brother P-Touch Geräten:

    Das band ist Laminiert, also der Text IM Etikett. Das heißt, dass er sich im gegensatz zu anderen Konkurrenzprodukten nicht mehr abgriffeln kann.

    Dazu gibt es eine Breite Farbpalette, die unter anderem auch Rote oder Weiße Schrift auf Durchsichtigem Band beinhaltet.
    Über die PC P-Touch Drucker ist auch ein freies Design mit eigenen Schritwarten, einfachen grafiken usw möglich.

    Man ist aber hier auf die jeweilige Maximalbreite der verwendeten Schriftbandkassette beschränkt.

    Was ich ebenfalls bei Bedienfeldern schon gemacht habe:

    Komplette Plexiplatte als Front und dahinter ein Bedrucktes "Medium", also Papier oder auch Kunststoffolie eingelegt.

    Was ich schon gelesen, aber noch nicht versucht habe: Tonertransferdruck auf Metalloberflächen.
    Also man druckt das ganze mit nem Laser auf ein nicht saugendes papier und Bügelt es auf die Metallfläche. Nach entfernen des papieres nochmal komplett hochheizen damits gar einschmilzt und hält.
    Habe ich aber selbst noch nicht getestet. Kann mir vorstellen, dass das mit der Zeit abgegriffen wird.

    Gruß C-Man

  • Spiegelfalscher Druck auf Overheadfolie

    !!! FÜR TINTENSTRAHLDRUCKER !!!

    Darauf dünner doppelseitiger Kleber.

    Nach bekleben des Gehäuses ne Nachtwarten. Dann die "Overheadfolie" abziehen. Zurück bleibt die spezielle 'Tintenstrahl' Beschichtung der Overheadfolie, dahinter die Farbe, dahinter der Kleber, dahinter das Gehäuse.

    Dann mit Klarlack benebeln.

    Fettich.

    Stefan

  • Wenn es um komplexe Darstellungen geht dann scheint die Methode von Claus ne gute Idee zu sein.

    In Verbindung mit Klarlack sollten die Ecken auch besser haltbar sein als bei den üblichen Schneid-

    plotterfolien.

    Sind es einfachere Texte dann möchte ich hiermit eine weitere Möglichkeit vorstellen. Die habe ich

    damals bei den 4-Spielergehäusen für ZeHa angewendet.

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    Links oben ist es zu sehen. So kann man die Gehäuse mit 0,4mm Drucken, den konvexen Text aber

    mit 0,2mm. Das hat den Vorteil, wenn man sich beim Druck nur auf den Text konzentrieren kann, die

    Druckparameter extrem dafür angepasst werden können. Wenn der Druck mal nicht gelingt, dann

    muss nicht gleich das ganze Gehäuse in die Tonne sondern nur der aufklebbare Text.

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen. :verehr: .: Mit Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.wäre das nicht passiert! :. :prof:  Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    :syshack: .: Meine 3D-Drucker Teile auf :. Bitte melde dich an, um diesen Link zu sehen. :strom:

  • Was ich schon gelesen, aber noch nicht versucht habe: Tonertransferdruck auf Metalloberflächen.

    Damit habe ich schon experimentiert, hat aber nie so wirklich gut funktioniert. Das was hält, hält schon gut. Aber der Transfer war nie richtig vollständig.

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